Psystar provoziert Apple weiter

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14:50 - 30. Oktober 2008 von Thomas Kretschmann

Seit Psystar seinen Mac-Klon auf den Markt gebracht hat, klagt Apple gegen den Hersteller aus Florida — aber auch Psystar geht gerichtlich gegen das Apple-Monopol vor. Nun hat Psystar ein Notebook auf Mac-OS-Basis angekündigt.

Psystars derzeitiges Angebot: Mac-Klon mit Core2Duo-CPU (3,16 GHz) ab 1150 Dollar.Im April diesen Jahres brachte Psystar erstmals seinen Mac-Klon »Open Computer« auf den US-Markt. Es dauerte ungewöhnlich lange, bis Apple reagierte: Erst Mitte Juli klagte Cupertino gegen Psystar, weil deren Nachbau gegen Apples Markenrechte und Copyright verstößt — zumindest sieht dies Apples End User License Agreement (PDF, 2,1 MByte) für Mac OS X vor, nach dem eine Installation des Betriebssystems auf Rechnern verboten ist, die nicht von Apple stammen.

Psystar reagierte mit einer Gegenklage: Es ginge gar nicht um Urheber- oder Markenrecht sondern um kartellrechtliche Belange. Psystar wolle Apples Monopol brechen, hieß es. Im Oktober schließlich ging The Mac Observer davon aus, dass es doch nicht zu einem Verfahren kommen würde, sondern sich die Parteien außergerichtlich einigen würden.

Diese Einigung ist nun aber wieder fraglich, denn Psystar pfeift weiter auf Apples Lizenzpolitik und geht erneut auf Konfrontationskurs mit Cupertino. So kündigte der Hersteller Ende Oktober an, seine Open Computer mit einem Blu-ray-Brenner auszustatten. Mit der Technik also, die Steve Jobs als überflüssig und deren Lizenzkosten als zu hoch bezeichnet hat. Zwar unterstützt Mac OS X deshalb keine Wiedergabe von Blu-ray-Medien, doch erhält man für einen Aufpreis von 310 US-Dollar einen Open Computer immerhin mit der Möglichkeit, Blu-ray-Medien zu beschreiben. Laut Ray Predaza habe sich Blu-ray mittlerweile zu einer Technologie entwickelt, die von Verbrauchern angenommen werde.

Damit nicht genug der Sticheleien gegen Apple: Wie AppleInsider berichtet, plant Psystar nun auch ein Notebook, das auf Mac OS X basiert. »Derzeit gibt es noch keinen mobilen Open Computer«, so ein Psystar-Sprecher in einer E-Mail, »ich kann Ihnen aber mitteilen, dass sich einer in der Entwicklung befindet«. Über das Erscheinungsdatum und vor allem den Preis für einen solchen Macbook-Klon ist noch nichts bekannt, allerdings soll Psystar die Kosten dafür als »wettbewerbsfähig« bezeichnet haben.

Mehr zum Thema bei Tom’s Hardware:

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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mesa69yin 30/10/2008 15:12
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-2+

öh... kann ich mac osx nicht auf jeden hadelsüblichen pc intallieren???

Kaboom 30/10/2008 15:32
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-1+

Du kannst schon (über ein paar Umwege), aber du darfst es nicht!!!

Joschi 30/10/2008 16:07
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-0+

VMWare :)

ich liebe vmware

warofsun 30/10/2008 16:11
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-2+

Finde es Super, das sich einer mal gegen Apple stellt.
Microsoft hat auch damals geklagt, als Hersteller angefangen haben, die Systeme mit OEM zu bundeln.
Zu unseren gunsten hatte damals Microsoft verloren.
Hoffentlich passiert das mal Apple auch.
Die denken ja auch, das Sie für Ihren Sch... jeden Preis verlangen können.

n4pst3r 30/10/2008 16:18
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-2+

gut was die da machen. vielleicht gibt die ganze aktion apple was zu denken!

Denken 30/10/2008 16:21
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-1+

Wobei die Frage ist, ob es überhaupt zulässig ist für Software eine derartige Nutzungseinschränkung vorzusehen. Oder ob es hier nicht um Wettbewerbsverzerrung geht. Und zwar in weit krasserer Form, als MS bei Windows. Denn die haben einfach nur Produkte in ihr System integriert und damit den Wettbewerb erschwert.

Apple dagegen, verbietet andere Hardwareanbieter für ihr Betriebssystem. Und hat sich damit quasi ein Wettbewerbsverbot in die AGB zu ihrer Software geschrieben.

Das dieser Passus vor Gericht überhaupt bestand haben kann, darf als zutiefst fragwürdig gelten. Vor den EU Wettbewerbshütern ziemlich sicher nicht. Bei den Amis wäre denke ich sieht es da nicht viel anders aus.

I-HaTeD2 30/10/2008 17:15
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-0+

Finde gut das Psystar gegen Apple vor geht. Nutze zwar kein OSX und bin kein Fan davon aber Apple ist heute schon schlimmer als Microschrott geworden ...

f1delity 30/10/2008 17:39
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-0+

Zitat :
Du kannst schon (über ein paar Umwege), aber du darfst es nicht!!!

Nach deutschen Recht darf er das, nach Apple nicht ;)

Diesel_im_Blut 30/10/2008 17:43
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-0+

Andererseits hat sich Apple auch irgendwie ein Changse entgehen lassen. Hätten die vielleicht schon früher ihr Betriebssystem für normale PC´s zugänglich gemacht, hätten wir in diesem Segment wohl keinen "Monopolisten" wie Microsoft.
Aber das ist ja nicht der Fall, Apple will exclusiv bleiben. Aber ich bin mal gespannt wie das ausgeht. Angenommen Apple verliert gegen Psystar. Dann könnten noch weitere klagen drohen, da dass Betribssystem nicht auf AMD CPU´s läuft. Oder bin ich da falsch Informiert, dann klärt mich bitte auf.

vfrreiter 30/10/2008 18:29
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-1+

Was macht Ihr Euch so heiß?
Niemand wird gezwungen, Apple zu kaufen. Und wer es gerne kaufen möchte, muss sich dann eben auch mit den Randerscheinungen arrangieren.

Und was heißt hier Monopol?

Nebenbei hat dieses Hard-/Software-Bundle einen Riesenvorteil. Es ist alles nahezu perfekt aufeinander abgestimmt. Das merkt man auch.
Wenn Apple also MacOS X einzeln verkaufen würde, hätten sie demnächst mit maulenden Usern zu kämpfen (siehe Microsoft), weil die Anpassung an unterschiedliche Hardware eben auch Kompromisse erfordert, die bei einer genau definierten Hardwarebasis eben nicht eingegangen werden müssen.

Also Bälle flach halten...

Nein, ich bin kein Apple-Fan. Mir kommt nichts mit Apfel ins Haus. Eher was mit Pinguinen.

kleineMax 30/10/2008 20:02
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-0+

Zitat :[quote]Du kannst schon (über ein paar Umwege), aber du darfst es nicht!!!
Nach deutschen Recht darf er das, nach Apple nicht ;)[/quote]

Ja was nun? Also Darf ich es nun oder nicht, ich wusste ja nicht mal das ich das nicht darf. Ich mein das is doch dann meine Lizenz wo ich das drauf installiere kann ich doch entscheiden.

Das solche Begrenzungen erlaubt sind ist ja unter aller sau.

@vfrreiter
Naja du ich find das schon en starkes stück. Ich kenne genug Leute die OS X und Co. nicht schlecht finden aber kein bock auf die Hardwarepreise von Apple haben.
Wenn das so ist wie hier beschrieben hat man dann ja keine alternativen.

mindhack 30/10/2008 20:50
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-1+

Immer dieser Streit zwischen MacOS- und Win-Usern. Das eine OS passt halt besser zu den Leuten und das andere zu denen. Dennoch sollte jeder selbst entscheiden können auf welcher Hardware er was installiert.

w_ing 30/10/2008 22:59
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-1+

etwas Licht:

1.) "dürfen & Recht":
Apple untersagt die Nutzung auf Hardware von Drittherstellern (bzw. erlaubt dieses ausschliesslich auf Apple-Hardware) in Ihren Bedingungen (EULA). Da diese Informationen aber erst nach dem Kauf für den Käufer ersichtlich werden (in der Packung liegend etc.), gelten diese Einschränkungen in D-Land NICHT eindeutig (es sind einseitige Erklärungen); Ob dies damit damit insgesamt UNGÜLTIG wird oder "nur" zur RÜCKGABE/RÜCKABWICKLUNG berechtigt, ist noch nicht eindeutig geklärt (es gibt eben mehr als nur schwarz und weis - dies ist eben grau...).

2. Jedoch EINDEUTIG ist die Softwareveränderung nicht gestattet:
Bei einigen der gekrackten OS-X-Versionen sind genau solche Änderungen vorgenommen (insbesondere der Kernelerweiterung "DSMOS.kext") und diese verstoßen gegen das allgegenwärtige URHEBERRECHT. U.a. hat Apple nämlich ein kleines Gedicht in der Datei mit abgespeichert...

3. "Mögliche Umwege":
Anders sieht es wieder aus, wenn jemand mit von einer originalen OS-X-Installations-DVD arbeitet und dabei die Dateien nicht verändert. Diese startet jedoch ohne Apple-Hardware bzw. EFI (als BOIS-Nachfolge) nicht ohne Zutun. Dieses Zutun (etwa mit Boot132) ist ggf. grenzwertig, wenn entsprechende Crack-Dateien wieder genutzt werden.

...

4. zu "Diesel_im-Blut" & AMD:
Eine Änderung der Art kann Apple nicht aufgezwungen werden (sonst könnte man ja auch andere Wünsche (z.B. Windows muss eine Version für G4/G5 PowerProzessoren bieten) fordern. Diese Produktthemen obliegen natürlich einzig dem Hersteller. Es geht bei dem Streit mit Psystar um die Lizenzeinschränkung, die quasi einem Monopol gleich kommen.

5. WARUM?:
Solche Markteintrittsbarieren versuchen viele Firmen für Ihre Produkte zu schaffen. Apple ist aber ein HardwareHERSTELLER - damit verdienen sie Ihr Brot (nicht mit Software) - siehe auch deren Bilanzen.

6. Letzenendes:
Mac OS-X ist im Kern kein eigenständiges Betriebssystem aus 100%-Applehand. Ein Großteil kam auf den OPENSOURCE-Projekten (Debian). Von Apple sind im Wesentlichen:
- die Benutzeroberfläche (AQUA)
- die Tools & Erweiterungen & Programme
- die Zusammenstellung inkl. der gestaltung "AUS EINEM GUSS"
... also das USERINTERFACE (genau diese finde ich übrings super).

Wenn andere Motherboardhersteller endlich auch mal von "BIOS" auf "EFI" umstellen würden (Intel hat EFI ja schon vor 10!!! Jahren vorgestellt), dann könnte evtl. auch einen OS-X-installation "leichter" funktionieren - vorausgesetzt die Hardware (Chipsätze; Grafik etc. werden unterstützt: -> Hackintosh-Systeme sind heute SEHR Apple-Hardwarenah)...
...
http://developer.intel.com/technology/efi/
http://de.wikipedia.org/wiki/Exten [...] _Interface
etc.

An ALLE:
Sorry für die Länge - es mußt aus mir raus... *g*
Bitte Korrekturen schreiben, falls es Jemand besser weis (knowledge sharing). Danke.

w_ing 30/10/2008 23:03
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-0+

...und Sorry für die Rechtschreibfehler - es ist schon spät... ((8

Anonymer Nutzer 30/10/2008 23:53
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-0+

@w_ing Danke!

w_ing 31/10/2008 00:17
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-0+

übrings für Links Quellen und andere Infos:

Kommentare unter dem THG-Artikel
"Mac OS Leopard auf Standard-PC installieren: Hacker packen aus" bzw. "Mac im Eigenbau"

http://www.tomshardware.com/de/OSX [...] 39823.html

hasek53 31/10/2008 07:29
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-0+

@ w_ing
Bezüglich Apple-Hardware: Die Hardware ist doch von Intel, Nvidia & Co. Apple stellt sie doch nur zusammen und passt die Software daran an oder?

Logische Schlussfolgerung wäre, dass jeder sich ein komplett gleiches System zusammenstellt (Intel-Proz. mit selben Motherboard und Speicher usw. wie auch Apple verwendet) und schon könnte man günstig und legal MacOS darauf installieren ;-)

f1delity 31/10/2008 08:34
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-0+

@hasek53
Yo, das könnte man und wäre dann für ein potentes System auch kein kleines Vermögen los.

g0n 31/10/2008 08:47
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-1+

@vfrreiter

also wenn du zuviele teuros bei dir rumliegen hast geb ich dir gerne meine kontodaten, dann kannste was rüber schieben.

aber mal im ernst...im vergleich zu hardware von microsoft sind die preise echt der kracher bei apple... alleine wegen dem preis würde ich mir keinen kaufen, da gehts ums prinzip. finde es super das mal jemand versucht das monopol zu brechen !! Wann will Stevie sein geld denn ausgeben ?? in seinen nächsten 12 Leben???!. Langsam könnte er sich doch mal von diesem kapitalistischem ast runter begeben ...
Und einfach mal die Preise angleichen ...

bezüglich abstimmung der hardware blah blah ... apple kocht auch nur mit wasser. wer google kennt, der weiß auch relativ schnell was da so verbaut ist an sonem mac ;)

aber jedem das seine, wer soviel geld hat, schlecht sind die macs nicht nur eben teuer...

@ THG

testet doch mal so einen mac-klon auf herz und nieren oder macht man sich schon strafbar beim kauf ?? :D

Cheers
g0n

hasek53 31/10/2008 09:28
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-0+

@f1delity
soviel wie ein apple kostet wirds nicht werden (geizhals sei dank und halbwegs geschickter finger vorausgesetzt) ;-)

w_ing 31/10/2008 09:38
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-0+

...Hardware wird ja nicht "nur" zusammengestellt. :-)) Auch wenn natürlich in der Produktion auf andere Herstelle zurückgegriffen wird (ist aber überall so - auch HP; Sony und so wieter kaufen schliesslich Chips/CPUs ein und lassen Baugruppen (mal mehr, mal weniger umfangreich) bspw. in China Herstellen.

"So" einfach ist das nicht mit der Selbstzusammenstellung - bspw. kann man keine Apple-Mainboard woanders kaufen (auch nicht unter einem Drittlable). Somit bleibt nur die Möglichkeit auf die technischen Details (Chipsätze etc.) zu schauen und ähnliche "freie" Produkte zu finden. Generell empfehlen sich dazu die Foren (vgl. o.a. Link-Info).

Ich habe mich mittlerweile an die genannten Komponenten von der efi-x .com site gehalten. Das funtkioniert schon sehr gut. Bei meinem Hackintosh geht es mir (fast) ausschliesslich um die Möglichkeit mehr HDDs anzuschließen (intern - also ohne externes Kabelwirrwarr). Designtechnisch kommt man natürlich ebenfalls NICHT an die Appleoriginale (so man das den will - ist ja Geschmacksache).

Meckern über Apple verstehe ich nicht. Dieser "andere" Anbieter bereichert doch den Markt - und scheinbar wollen ja genug zahlungsfähige Menschen dieses.

Ich habe den Weg "rückwärts" beschritten: Nachdem ich vom (für mich!) Windows-PC-basteln (soft- und hardware) die Schnautze voll hatte, habe ich mir ein Powerbook 12" G4 in 2004 geleistet (teuer - aber schick, klein und schnell - genau richtig für viel mobilität. Btw.: ein kleines 12"-Notebook von SONY wäre nicht günstiger oder hätte mehr gekonnt...). Nach der wirklich überwältigenden Begeisterung habe ich nach ca. 6 Monaten meine WinDose verscherbelt und mir noch einen MacMini @home gegönnt (o.k. Schei** Grafikleistung - aber sonst toll auch der Frauenakzeptanzfaktor für´s Wohnzimmer).

Mittlerweile ist auch mit das Design einen entsprechenden Aufpreis wert. ABER MIT GRENZEN. Die Aufpreise für größere Festplatten oder mehr RAM sind schon was für Leute, die nix (wirklich NIX) selbst machen wollen/können. - Und es gibt aus meiner Sicht die Lücke in der Produktpalette zum erweiterbaren Rechner für Privatanwender (MacPro Leistung und Kosten sind nichts, wenn damit kein Geld verdient werden soll) ->> diese schließt mein Hackintosh...

w_ing 31/10/2008 09:46
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-0+

übrings zum Motherboard: Die Ersten Hackintosh-Tests habe ich (entsprechend des THG-Artikels "Mac im Eigenbau" mit einem Intel D975XBX2 (Bad Axe 2) durchgeführt, nachdem mein altes ASRock einfach nicht funtzte...

KEIN Motherboardhersteller bewirbt sein Board mit Mac-OS-X-Tauglichkeit oder bietet zusätzliche Treiber oder Tools dafür. Und neben der Möglichkeit auch mit 50-Euro-Boards ein OS-X zu betreiben, kostet auch auf dem restlichen Markt ein gutes Board viel mehr Geld (egal, ob mehr SATA; FireWire oder eben OVERCLOCKING). Die Preise werden am Markt gemacht - in sofern versucht jeder Hersteller sein Maximum rauszuholen - nicht nur der böse Steve ((-;

f1delity 31/10/2008 10:13
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-0+

hasek53 schrieb :

@f1delity
soviel wie ein apple kostet wirds nicht werden (geizhals sei dank und halbwegs geschickter finger vorausgesetzt) ;-)



Habe ich doch geschrieben, kein kleines Vermögen mehr für einen potenten Mac ;)

w_ing 31/10/2008 10:53
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-0+

@g0n bzgl. "Tests":

Die gibt es doch schon länger - such einfach mal nach (test vergleich psystar mac klon) o.ä.. Soweit ich das damals gelesen und bei youTube gesehen hatte sind die ersten Kisten SEHR LAUT gewesen - quasi unbrauchbar. Evtl. haben Sie es geändert oder man wechselt die Lüfter selbst...

w_ing 31/10/2008 11:15
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-0+

"PS" 2 all:
Ich bin übrings kein Applefreund.
http://derstandard.at/?url=/?id=3284455 beschreibt die Situation gut:
"... Der Konsument hat bei Apple keine Wahl. "Friss oder stirb", heißt das Prinzip, aber wie kein anderer versteht man es die Kunden aus der Hand fressen zu lassen. ..."
"... Apple ist das genaue Gegenteil vom modernen Open-Source-Gedanken. So rein gar nicht "don't be evil". ..."

ABER ich mag deren Produkte *g* nur die neuen MacBooks sind unverschämt...

-> so, jetzt höre ich mal wieder auf mit meiner Alleinunterhaltung ;-))

Anonymer Nutzer 01/11/2008 11:32
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-0+

Ich bin seit jahren programmierer für OS X und ich denke bevor ihr anfangt darüber zu reden solltet ihr erstmal verstehen was in XNU eigentlich abgeht. dann würdet ihr verstehen warum OS X nicht für Hardware die nicht von Apple stammt konzipiert ist.
Außerdem hat schon mal jemand von euch OS X auf nem PC gesehen? Läuft scheiße was? besonders wenn Apple ein EFI update bringt, dann is sense.
Fakt ist es gibt kein OS welches besser auf der gegebenen Hardware(HW) läuft als OS X. Allein die multimedia eigenschaften übertreffen die jedes anderen OSs, und die API erleichtert das Programmieren sehr. dies alles kann nur funktionieren wenn die HW auf die Software(SW) und umgedreht abgestimmt ist.

Wenn also jemand ein robustes OS mit dem State of the art an HW haben will, muss er dafür halt etwas mehr ausgeben.

ich jedenfalls hab noch kein notebook gesehen welches einen FSB von 1066MHz hat. ich kenne noch nicht einmal ein notebook mit einem Intel Core 2 Duo T8300 und dem neuesten Chipsatz und und und für diesen preis außer den macbooks. Außerdem ist FireWire immer noch ein Thema für z.B. TV-Techiker.

"don't be evil" stammt von google und nicht von Apple.

:-) damit tschüß, good bye und viel spaß mit welchem OS auch immer.
hauptsache ihr könnt damit leben und arbeiten.

w_ing 01/11/2008 14:09
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-0+

Stimme dir zu, das die Kombination auf HW & SW das entscheidende Qualitätsmerkmal (für mich) ist.

Zwei Rechnerbeispiele die durchaus nicht scheisse liefen/laufen:
1. Intel D975BXB BadAxe2 mit Q6600 bzw. E2200; Grafikkarte X1300 bzw. HD2600XT; mit 10.4er-und-10.5er-Crack-Versionen (Leo4All; iATKOS; Kalyway) lief nicht:
- AutoUpdate des Systems
- Digitalaudio-In/-Out
Alles Andere (wie Sleep; PowerOff; TM; 8(nur 4 bei 10.5.x) SATA- und 2 IDE-Ports inkl. HOT-Swap und SpinDown; GB-LAN; WLAN-Stick; BT-Stick; MightyMouse mit ProKeyboard; alle vier CPU-Kerne; etc.) lief einwandfrei.
2. Gigabyte EP35-DS3 mit den selben Komponenten leif ebenso; mit folgenden Einschränkungen:
- AutoUpdate des Systems
- Digitalaudio-In/-Out
- PowerOff per System schaltet nicht die Lüfter ab

Welche Prioritäten man den Einschränkungen oder Aufwänden einräumt, bleibt jedem selbst überlassen.

Nun interessiere ich mich für das EFI-X-USB-Gerät und versuche mit meiner Original-DVD 10.5.5 zu installieren. Mein Wechsel vom Intel- auf das GA-Board hängt mit den SATA-Ports zusammen und damit, das ich KEIN Crack-Sys nutzen will, weil ich nicht sicher sein kann, was dort ggf. in negativer Absicht drinsteckt. Die Leistungen waren und sind aber super (nicht nur in Benchmarks).

JA, natürlich kann man ggf. später Updates nicht mehr nutzen (oder nur sehr vorsichtig) - aber durch die Community (analog zu den Anfängen im OpenSource) gibt es hier super Weiterentwicklungen.
JA, für wichtige Nutzungen (etwa Produktiv i.S.v. Arbeit) ist die Unsicherheit und der Aufwand nicht akzeptabel - dort ist dann aber auch genau damit die Rechtfertigung für die Mehrkosten zum "echten" System gegeben. -> für mich geht es darum, ein paar kleine Anwendungen laufen zu lassen und meine HDDs per SATA ohne externe Kabel etc. nutzen zu können - z.B. für meine Zugriffe vom MacMini und vom PowerBook (Andere NAS-Lösungen bieten keine HFS+-Partitionen und sind laut und oft häßlich - für private Nutzung bezahlbar). Hierfür spielen in meinem Umfeld die Kosten nunmal eine wichtige Rolle. Hätte Apple ein System wie einen iMac aber ohne Bildschirm und dafür mit entsprechenden Festplattenerweiterungen, hätte ich es wohl gekauft. Da dies nicht so war (und noch immer nicht in Sicht ist), schaue ich nach anderen Lösungen - auch für Apple glit dieses Marktgesetz...

Übrings habe ich nicht behauptet, das "don´t be evil" von Apple wäre. Die Quelle habe ich mit angegeben (genauer lesen und denken hilft). Ansonsten mag ich meine kleinen echten Äpfel schon sehr un geniesse genau di von dir genannten Vorzüge der Leichtigkeit des Seins, der Nutzung und die schöeinen Designelemente ...

...zur Update-Sicherheit: APPLE handelt hier auch schnell beim Abschneiden der "alten" Zöpfe - ob ich mit 10.6. meine G4-CPU (mein PowerBook) noch nutzen kann ist eher unwarscheinlich. Und dann kommen wohl auch keine kleinen Sicherheitsupdates für 10.4. mehr... - also sind die Einschränkungen mit einem Hackintosh im rein privaten Umfeld wohl ganr nicht so groß?

demolitionb 02/11/2008 11:07
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-0+

auch wenn ich apple fan bin, unterstütz ich doch schon so eine aktion. apple geht in die falsche richtung. ich sag nur Air...

die notebooks sind auch nicht mehr so praktisch wie sie mal waren, wie z.b. das 12" powerbook g4 ... das war noch praktisch. heutzutage versucht man alle an einen mac ranzuführen und legt auf falsche dinge werd. zum dank funktioniert dann wlan unter leopard in der uni nicht mehr und die ipods stützen häufiger ab als es sein müsste.

von daher ist ein billig notebook mit vollem mac os x wirklich gern gesehen. klar, kann man auch mac os x auf normalen notebooks installieren, aber nahezu bei keinem funktioniert dann alles - sound, wlan, line in, line out, lan, modem, bluetooth, acpi, webcam, ...
vielleicht hat dann apple wieder einen anreiz wirklich perfekte produkte mit noch mehr qualität zu bauen und verlangt für 1GB mehr ram keine 200€ mehr mehr...

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