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Ein Blick auf die technischen Daten und die Ausstattungsliste zeigt, dass die schlanke Linie des Air seinen Preis hat. Alles ist hier auf Platz- und Energieeffizienz getrimmt. Den Anfang macht dabei die CPU, die im Falle unseres Testmusters mit 1,8 GHz lief. Sie trägt die Bezeichnung Core 2 Duo P7700, wohinter sich ein Merom Kern verbirgt, dessen Die-Träger geschrumpft worden ist um Platz zu sparen. Beim Chipsatz gibt sich Apple konventionell und setzt auf Intels 965 Chipsatz mit integrierter Grafik, die für das vorgesehene Einsatzgebiet ausreichend sein sollte. Für Spiele taugt die X3100 Grafikeinheit nicht, wobei das bei einem Apple Notebook, das sich auf lange Batterielaufzeit, geringes Gewicht und schlankes Styling konzentriert auch eine verfehlte Erwartung wäre.
Dem Betriebssystem stehen 2 GB DDR2-667 RAM zur Verfügung, von denen sich die besagte Grafikeinheit bis zu 144 MB borgt. Die Größe ist sowohl für OS X als auch für Windows locker ausreichend, welches sich per Boot Camp oder Virtualisierungslösung installieren lässt. Die Möglichkeiten Windows auf einem Apple Computer zu installieren beschreibt unser Test des 24" iMac. Der Arbeitsspeicher ist allerdings nicht erweiterbar, denn er ist fest auf das Mainboard gelötet.
Das Basismodell des Air ist mit einer klassischen 80 GB Festplatte ausgestattet, die mit 4.200 U/min dreht. Das Topmodell, das hier getestet wird, bietet dagegen eine 64 GB SSD Festplatte am IDE Anschluss. Der Transfertest des OS X Benchmarks XBench bescheinigte der SSD dabei eine maximale Schreibgeschwindigkeit von 23,5 MB/s. Beim Lesen schlug sie sich mit 49,82 MB/s deutlich besser.
| Zugriffsart | Sequential | Random |
|---|---|---|
| Uncached Write (4K blocks) | 18,96 MB/s | 22,22 MB/s |
| Uncached Write (256K blocks) | 23,50 MB/s | 17,00 MB/s |
| Uncached Read (4K blocks) | 7,07 MB/s | 6,38 MB/s |
| Uncached Read (256K blocks) | 49,81 MB/s | 49,24 MB/s |
Wie alle Notebooks von Apple trägt auch das Air eine iSight Webcam in seinem zierlichen Rahmen. An ein Mikro hat Apple ebenfalls gedacht, so das VOIP und Videotelefonie nichts im Weg steht. Bild und Ton sind dabei durchaus brauchbar.
Darüber hinaus beschränkt sich Apple bei der Ausstattung allerdings auf das Allernötigste. Die Anschlussmöglichkeiten sind mehr als spartanisch. Einen PC-Card Slot oder einen Kartenleser sucht man vergeblich. An der rechten Gehäuseseite findet sich der einzige USB Anschluss des Air. Hinter derselben Klappe verstecken sich noch ein Kopfhörerausgang und ein Mikro-DVI Ausgang, für den Apple sowohl einen VGA als auch einen DVI Adapter beilegt. Das war es auch schon an kabelgebundenen Optionen.
Ein optisches Laufwerk ist ebenso wenig vorhanden wie ein Ethernet Anschluss oder ein Modem. Diese gibt es jeweils als Zubehör gegen Aufpreis als USB Version. Da das Air nur den einen USB Anschluss bietet, muss man abwägen, was gerade dringender benötigt wird oder sich fleißig im hot-plugging üben. Alternativ kann man auch einen USB Hub anschließen - was aber den Gedanken eines superdünnen und superleichten Notebooks ad absurdum führt.
Auch ob man wirklich das SuperDrive immer bei sich tragen möchte ist zweifelhaft. Unterwegs (im Flugzeug oder in der Bahn) braucht das externe Laufwerk jedenfalls zusätzlichen Platz, womit sich das Air nicht unbedingt als Unterhaltungsgerät empfiehlt. Alternativ kann man die Filme natürlich auch von der Festplatte abspielen, doch ist die mit 64 GB nicht gerade üppig dimensioniert.
Anstelle des Kabelnetzwerks verlässt sich das Air komplett auf die kabellose Kommunikation. Dafür bietet es ein Bluetooth Modul sowie 802.11n WLAN mit bis zu 300 Mbit/s. Um den Nachteil des fehlenden optischen Laufwerks wettzumachen hat Apple eine Software namens Remote Disc entwickelt, mit der man dem Air per Netzwerk das CD- oder DVD-Laufwerk eines anderen Rechners zur Verfügung stellen kann. Notfalls kann man damit sogar OS X neu installieren. Remote Disc gibt es sowohl für OS X als auch Windows.
Bei aller Kritik sollte man aber auch nicht aus den Augen verlieren, als was das MacBook Air gedacht ist. Es soll ein leichtes, schickes, und vor allem dünnes Notebook sein, das unterwegs als Surf- und Officestation dient. Dafür wird in den allermeisten Fällen kein optisches Laufwerk benötigt, und in den meisten Büros wird inzwischen WLAN Einzug gehalten haben. Auch der Geschäftsreisende am Flughafen klinkt sich per WLAN Hotspot ins Internet ein, und nicht mehr per Modem oder LAN.
| CPU | Intel Core 2 Duo P7700 (Merom), 800 MHz FSB 2 x 1,8 GHz, 4 MB L2 Cache |
| RAM | 2 GB DDR2-667 (2 x 1024 MB) |
| Chipsatz | Intel 965GM Express |
| Grafik | Intel GMA X3100 (integriert) 16-144 MB shared Memory |
| Netzwerk | WLAN 802.11a/b/g/n (Broadcom) |
| Festplatte | 64 GB SSD Drive (IDE) |
| Optisches Laufwerk | keins optional: externes SuperDrive (USB) |
| Sound | Realtek ALC885 HD Audio |
| Display | 13.3" TFT Widescreen (glossy) Maximale Auflösung: 1280 x 800 (WXGA) |
| Verschiedenes | iSight Webcam |
| Betriebssystem | Mac OS X 10.5.2 (Leopard) |
| Firewire | - |
| USB | 1 x USB 2.0 |
| Bluetooth | 2.1+ EDR |
| IrDA | - |
| Erweiterungsschächte | - |
| Video | 1 x Mikro-DVI 1 x DVI-Adapter (liegt bei) 1 x VGA-Adapter (liegt bei) |
| Audio | 1 x Audio-Out |
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Irgendwie finde ich es ein wenig verbrecherisch, dass im Artikel fast nur Windows-Screenshots gezeigt werden ...
Danke für das Feedback. Welche Screenshots hättest du denn gern gesehen? Was soll beim nächsten Apple Test berücksichtigt werden?
Auf OS X können wir aber auch nicht in jedem Artikel eingehen - es geht ja um die Hardware, nicht die Software.
Die HW wird aber nur durch das OS richtig ausgenutzt. Deswegen wären die Tests vernünftigerweise mit dem mitgelieferten OS durchzuführen.
Noch eine kleine Anmerkung: Maus per USB anstecken ist beim Mac seit ungefähr 5 Jahren nicht mehr vorgesehen (zumindest auf der Mobilrechner Seite). Dazu hat jeder mobile Mac und die Mighty Mouse Bluetooth integriert ;-)
Wie im Artikel angemerkt, wurden die Tests unter beiden Betriebssystemen durchgeführt. Die Messwerte unterscheiden sich dabei nach meiner Erfahrung am konkreten Modell praktisch nicht. Da dem so ist, habe ich entschieden, auch wegen der Vergleichbarkeit zu anderen Notebooktests bei Tom's Hardware den BatteryMon zu nutzen. Wie gesagt - ich freue mich aber auch über Alternativvorschläge und Anregungen!

Der Hinweis mit Bluetoothmäusen mag zwar stimmen - aber nicht jeder kauft sich eine solche. Besitzt man schon eine Notebookmaus ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass diese entweder
* am Kabel hängt
* im Falle einer Wireless Maus einen eigenen USB Transmitter mitbringt
Am eigentlichen Problem, dass das Air nur einen USB Port mitbringt, ändert auch die Mighty Mouse nichts. Ich wollte fast noch sagen, dass auch nicht jeder 69 Euro für eine Notebookmaus ausgeben will - aber das angepeilte Publikum des Air dürfte der Preis eher weniger stören.
die akkulaufzeit ist total daneben ... lach .. so ein schrott.
was bringt mir das airbook wenn ich nach 2 stunden wieder aufladen muss?
ist total unbrauchbar in meinen augen - vor allem für den mobilen einsatz.
Den Test finde ich an sich OK, wenngleich der Größenvergleich zum Acer daneben ist. Wäre eher an Vaio angebracht gewesen.
Jedenfalls kommt deutlich hervor, dass das Ding nicht alltagstauglich ist: Schlechte Akkulaufzeit, keine Anschlüsse, verspiegeltes Display, kein Laufwerk, 64GBSSD - einfach unbrauchbar.
Da lob ich mir ein vernünftiges Vaio VGN G11 mit 9 Stunden Laufzeit und allen Anschlüssen die das Herz begehrt....
handelt es sich bei der ladezeit um einen tippfehler? 4 stunden und 42 min um nen akku zu laden is doch net normal
@8754...
2h unter VOLL-Last. So wird im täglichen Einsatz wohl kein Subnotebook betrieben. Oder was machst du damit? Und sag jetzt bitte nicht "Doom347 spielen"...
@gscheitmeier
Apropos Vergleichen, die daneben sind:
Du willst also ein Vaio VGN G11 12" NB mit ULV Single Core Prozessor mit einem 13,3" mit Core2Duo vergleichen? Sorry, aber da hast du wohl die Ironie-Tags vergessen.
@benkraft
Also die EUR 70.- für eine BT-Maus sollten bei so einem derartigen NB kein Problem mehr darstellen ;-) Ich kann nur sagen, daß ich am MacBook (das normale, nix Air) bisher nie mehr als eine USB-Schnittstelle gebraucht habe. Und zwar für die externe HDD.
Aber is natürlich alles Geschmacksache. Mich persönlich stört das fehlende DVD-Laufwerk viel mehr.
Und wenn die Werte wirklich so ident sind (was mich wundert, weil das früher meist ganz anders war), dann ist es natürlich wirklich wurscht, welche du abdruckst ;-)
naja bischen mehr os X screenshots hättens sein könn, aber der redakteur hat recht, so kann mans besser vergleichen
die gibts auch in ganz ganz klein....und das da kein laufwerk drin ist würde mich ned so stören... erstens kann das ding laufwerke anderer pcs mitbenutzen, ausserdem brauch ich mein laufwerk wenns hoch kommt einmal ine woche
wofür gibts usb hubs?
mir gefällt das airbook unheimlich. material, anfassgefühl und optik sind apple-typisch gut. bei den ausmaßen ist das ganze ein designstück als alltagstaugliche machbarkeitsstudie.
mögen sich vaio-pfosten doch an akkulaufzeiten ergötzen. apple zielt eben auf eine andere käuferschicht. für den heimbetrieb läßt sich mit sicherheit ein schic
ker usb-hub anschließen und für unterwegs reicht der eine port durchaus.
Der Hinweis mit Bluetoothmäusen mag zwar stimmen - aber nicht jeder kauft sich eine solche. Besitzt man schon eine Notebookmaus ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass diese entweder
* am Kabel hängt
* im Falle einer Wireless Maus einen eigenen USB Transmitter mitbringt
wer sich ein apple-notebook für über 2.000 Euro kauft, wird mit sicherheit NICHT ums verrecken seine baumarktmaus anschließen wollen.
man braucht beim porsche nicht über zu kleinen kofferraum zu meckern und bei einem air nicht über zu wenig mausanschlüsse!
benkraft:
Da hast du mich falsch verstanden. Zwecks Vergleichbarkeit ist es natürlich völlig klar, dass man auch ein Apple Notebook unter Windows testen muss. Aber man hätte z.B. die Remote Installationsoption zeigen können.
Ich denke - was auch schon ein anderer Nachredner bestätigt hat - dass das eigentliche Kaufargument für Apple heutzutage mehr denn je das Betriebssystem ist. Spätestens seit dem Wechsel zu Intel ist ja das Innenleben mehr oder weniger gleich wie bei den Windows-/Linux-Kontrahenten.
Gruß
"Ergänzungsnotebook"
Öhm, im Normalbetrieb (Office-Anwendungen) 272 Minuten, das sind 4,5 Stunden Laufzeit ist schon sehr beindruckend... auch über 2 Stunden wenn man einen DVD Film anschaut (übers Laufwerk) ist garnichtmal so schlecht.
Selbst normale 13" Notebooks (Windows, non-Apple) tun sich schon relativ schwer solche Laufzeiten zu halten.
über 2h bei dvd-gucken geht aber wohl nur mit dem getesteten model mit ssd-laufwerk ohne bewegliche teile. bei den varianten mit herkömmlichen festplatten sieht das dann wohl etwas anders aus...
interessanter Artikel
über 2h bei dvd-gucken geht aber wohl nur mit dem getesteten model mit ssd-laufwerk ohne bewegliche teile. bei den varianten mit herkömmlichen festplatten sieht das dann wohl etwas anders aus...
Warum sollte die SSD einen Einfluss haben? Wenn der Software DVD Player erst mal läuft, kann sich die Festplatte auch schlafen legen. Dann dreht nach ein paar Minuten nur noch das DVD Laufwerk. Je nachdem, wie das Power Management konfiguriert ist. Nur wenn der Film von der Platte abgespielt wird, sollte das was im großen Stil ausmachen.
Nicht böse sein, aber ich muss mich grad zusammenreißen, dass ich keinen Lachkrampf krieg:
Das Air will ein ultraportables Notebook sein ist aber de facto für den mobilen Einsatz ungeeignet weil die Akkulaufzeit so ein Graus ist.
Schön und gut wenn ich ein stylisch schlankes Notebook habe, aber wenn ich mehr damit anfangen will als es herzuzeigen (Stichwort "Nebennoteook") dann sollte es schon wesentlich mehr bieten. So ist man regelrecht gezwungen ständig das Ladegerät mitzuschleppen, das Laufwerk, externe HDD usw....
Und der Vergleich mit dem Vaio ist wirklich ein bisserl unfair: immerhin ist es leichter, besser ausgestattet und hält mindestens doppelt so lange durch :-)
Und mal ernstahft: Was fängt man mit dem dualcore in dem völlig verfehlten Airbook an???
Wer ein Gamer-Book will schleppt ohnehin mal locker 2 Kilo mit sich rum.....
Fazit: Mehr Schein als Sein - Viel Geld um nix.....
Mir ist durchaus klar, dass man eingefleischte Apple Lemminge nicht überzeugen wird, die zahlen jeden Preis - Hauptsache schön
Das die Mighty Mouse mit Bluetooth benutzt werden kann, zieht als Argument nur bedingt, fürchte ich. Denn was ist wenn jemandem die Maus eben nicht zusagt, wenn er eine andere Form bevorzugt oder eben vielleicht sogar nötig hat.
Zwei USB-Anschlüsse sind Minimum, oder? Einer für eine externe Platte, einen für eine Maus, externen Sound - oder wie beim Air LAN usw.
Man glaubt nicht, wie es nervt dauernd ein Gerät entfernen zu müssen, nur um mal fix den USB-Stick des Kollegen anzuschließen.
@LegdocheinEi
Nicht alles ist baumarkt nur weil es nicht von Apple ist. Ich würde - um es mal wie du auszudrücken - ums verrecken nicht meine G5 gegen eine Mighty Mouse tauschen.
Ein HUB würde wohl im Falle einer externen Festplatte (2,5") und weiteren angeschlossenen Geräten rasch zu Problemen führen. Und ein USB-HUB mit externer Stromversorgung ist wohl eher ungeeignet.
@gscheitmeier
Wieso zusammenreißen? Lachen ist gesund.
Davon abgesehen hab ich mir jetzt einmal ein paar Testberichte zu deinem VGN G-11 durchgesehen. Die Meßwerte liegen bei normalem Office-Einsatz bei 6-6,5h Betrieb. Weit entfernt von deinen genannten 9h und näher dran an den 4,5h des Air. Wohl gemerkt, bei kleinerem Display und viel weniger Leistung.
Und es geht nicht um Lemminge. Wenn du vorher gelesen hättest, was die anderen (inkl. mir) geschrieben haben, wüßtest du, worum es geht. Ich hab auch gesagt, daß ich ein NB ohne DVD nicht will. Das betrifft mich persönlich - heißt aber nicht, daß das NB deswegen Schrott ist.
@Tonictrinker
Es gibt auch BT Mäuse anderer Hersteller. Wirklich!
Ich nenne sowas Subnotebook, als solches findet man auch eine mehr oder weniger breite Auswahl bei besser bestückten Hardwaredealern. Bekommt Geräte ähnlicher Abmessung, die länger laufen, mehr Anschlüsse haben und günstiger sind. Sie sehen anders aus aber da über Gut und Schlecht zu Urteilen ist Jedem sein Brot.
Dualcore... wozu in einem Subnotebook? Videoschneiden und Musikbearbeiten wird eher selten der Aufgabenbereich eines Notebooks sein und dann schon gar nicht mit Touchpad. Bei Bildbearbeitung ist es ähnlich. Für MP3-Wiedergabe, Videoabspielen und Office reicht ein kleiner Stromsparprozessor locker. Lange Ladezeiten entstehen wenn durch langsame 1,8" Laufwerke. Die man aber mit Ram und evtl. mit einer SDD kompensieren kann.
Geht es um die Arbeit will ich nen Subnotebook wenn dann mit vielen Anschlüssen, denn ich kann es ÜBERALL mit hinnehmen und will es ÜBERALL anschließen können. Dann ergibt es Sinn und zwar nur dann. Denn für Vielschreiber sind die Abmaße zu gering.