MacBook Air: Luftig leichtes, flaches Design

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11:20 - 16. Januar 2008 von Thomas Kretschmann

Wie bereits zuvor gemutmaßt, zeigte Apple-Chef Steve Jobs unter anderem auf der Macworld Expo mit dem MacBook Air ein sehr dünnes Notebook — das flachste der Welt.

Das MacBook Air ist eindeutig der Star der diesjährigen Macworld Expo. Mit einer Höhe im zusammengeklappten Zustand von 4 (vorn) und 19 Millimetern (hinten) hat es den Status als derzeit weltweit flachster Mobil-PC inne. In Apples Notebook-Portfolio positioniert sich das MacBook Air zwischen dem Modell MacBook und dem MacBook Pro.

Im 1,3 Kilo leichten Aluminiumgehäuse der Grundversion steckt die Intel-CPU Core 2 Duo mit 1,6 GHz Taktfrequenz, die in einem um 60 Prozent verkleinerten Gehäuse sitzt, welches Intel auch bei der kommenden Centrino-Plattform »Montevina« für andere Notebook-Hersteller verfügbar machen will. Außerdem soll es das neue MacBook auch mit einem 1,8-GHz-Prozessor geben. Die weitere Ausstattung umfasst 2 GByte Arbeitsspeicher (667 MHz DDR2 SDRAM), den Grafikchip GMA X3100, als Massenspeicher dient eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 80 GByte Kapazität — sie versieht auch in iPods ihren Dienst. Alternativ dazu ist das Gerät auch mit einem 64 GByte großen SSD-Speicher zu ordern.

13,3 Zoll ist das Display groß, das 1280 x 800 Bildpunkte darstellt. Anzuschließen sind zudem Displays mit einer Auflösung von bis zu 1920 x 1200 Bildpunkten. Im Display-Rahmen wurde auch eine Webcam integriert. Das Touchpad unter der Hintergrundbeleuchteten, schwarzen Tastatur kann mehr als das anderer Hersteller: Es unterstützt Multi-Touch-Gesten wie man sie auch vom iPhone her kennt.

Ein optisches Laufwerk hat in dem Gehäuse keinen Platz. Als Alternative bietet Apple ein externes 8fach-Superdrive (DVD+/-R DL/DVD+/-RW, CD-R(W) für 100 Euro an, das per USB auch mit Strom versorgt wird. Ist ein solches angedockt, wird es in punkto Peripherie-Anschlüsse aber schon eng, denn das Air hat nur zwei USB-2.0-Ports. Auch wegen den fehlenden Firewire- und Ethernet-Schnittstellen könnte Apple Kritik ernten, doch auch in diesem Punkt muss sich die Funktion dem Desing unterordnen. Wer die Standards nutzen will oder muss, kann auch einen USB-Ethernet-Adapter einsetzen. Kommunizieren sollen Anwender jedoch mit dem eingebauten WLAN-Modul und Bluetooth — nicht umsonst trägt die Flunder die Produktbezeichnung »Air«. Weiterer Nachteil der kompakten Bauweise: Der Akku ist vom Anwender nicht auszutauschen. Wie das iPhone muss das Air für einen Batterietausch eingeschickt werden. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller bei aktiviertem WLAN mit 5 Stunden an.

Der Preis ist, wie man es von Apple kennt, etwas höher angesiedelt: 1700 Euro kostet die Grundversion. Will man sich mit der Edelvariante mit SSD-Laufwerk und 1,8-GHz-CPU schmücken, sind rund 2900 Euro fällig.

Neben dem MacBook Air hatte Apple noch weitere Neuerungen zu vermelden: Einen Deal mit führenden Film-Studios, nach dem über iTunes nun auch Videos zu beziehen sind — auch darüber wurde bereits spekuliert. Rund 1000 Filme hat Apple im Sortiment, die auf Macs, dem iPod und auch dem iPhone anzusehen sein sollen. 3 bis 4 US-Dollar soll ein Film kosten. Ebenfalls neu ist eine aufgefrischte Variante der Apple-TV-Box, mit der die Apple-Videothek auch zu nutzen sein wird. Die Box, die Medien direkt auf den TV übertägt, soll mit 300 Dollar rund 70 Dollar günstiger sein als die Vorversion. Neues auch für iPhone-User: Ein Software-Update stattet das Kult-Handy mit der Google-Maps-Lokalisierungsfunktion aus (siehe auch »iPhone-Firmware-Update 1.13 nicht ratsam«). Zudem sind SMS-Nachrichten jetzt auch an mehrere Empfänger zu schicken.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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3n1gm4 16/01/2008 11:33
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wow Design ohne ende, aber sowas sind wir ja von Apple gewöhnt^^ ich bin ma wieder begeistert

cold 16/01/2008 13:14
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"Der Preis ist, wie man es von Apple kennt, etwas höher angesiedelt: 1700 Euro"
Das billigste VAIO TZ Notebook kostet 2000 ?, es hat ein optisches Laufwerk, aber ein kleineres Display, weniger Arbeitsspeicher, ein abgespekter 1 GHz Prozesor, der Akku reicht für weniger als 5 Stunden im normalbetrieb (Tests gelesen), und es ist doppelt so "dick"...und, und, und. Außerdem hat das MacBook Air die Funktion "Remote Disc": es kann auf optische Laufwerke von anderen Macs oder PCs zugreifen, und als eigene verwenden.

hotbott 16/01/2008 14:11
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>denn das Air hat nur zwei USB-2.0-Ports

es ist leider nur einer!

tkr 16/01/2008 14:18
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@hotbott: Doch nur ein USB-Port? Das ist natürlich nicht so toll. _Entweder_ Maus statt Trackpad _oder_ ein Superdrive. Muss man also einen USB-Hub mit rumschleppen ...

booker 16/01/2008 14:26
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Und dafür so viel Kohle aufen Tisch legen.....nur um einen auf "Styler" zu machen, oder wie?

Ich hab bis heute nicht verstanden, warum man sich einen Mac kauft......

avaka 16/01/2008 15:45
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Das sagt auch nur der, der noch nie mit so einem Gerät gearbeitet hat. Das Leopard und auch das Tiger OS sind einfach nur genial. Würde Apple von Heute auf Morgen mit DX10 sämtliche Spiele unterstützen, gäbe es für mich keinen Grund mehr nen PC zu kaufen und ein Pc Notebook erst recht nicht (momentan bin ich noch viel zu verspielt dazu^^).
Sicher gibt es Leute die legen soviel auf den Tisch um ein absolut cooles Notebook zu haben. Meiner Meinung nach durchaus zulässig, denn Apple baut mit Abstand die schönsten Computer und Notebooks sowieso. Ein gleichwertiges Dell neben das Apple gestellt und du siehst den Unterschied. Im übrigen ist Dell (nur exemplarisch als Beispiel) nicht viel billiger bei gleicher Austattung.

Hennes 16/01/2008 17:43
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Na "Cold".
Mal wieder bei den Fakten bleiben. Cool sieht es aus, wie fast alles von den Leuten mit dem Apfel. Doch der Preis.....hmmmm. Dafür stimmt meiner Meinung nach leider nie die Ausstattung. Doch wer achtet da heute noch drauf. Hauptsache das Image stimmt.


DHAmoKK 16/01/2008 18:36
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Moin

Warum es so teuer ist? Na, weil es a) vom Appel kommt und b) sie neueste Technik eingebaut haben, damit es so flach werden kann.
Wie diese Multi-Touch-Gesten auf einer Tastatur funktionieren sollen, die eh nur Buchstaben anzeigt, kann ich aber nicht nachvollziehen, aber wenn man nach Multi-Touch im Internet sucht, landet man auf einer Seite, welche ein Video von einem Touchscreentablet, oder wie man das nennen mag, anbietet. Minority Report und ArtLebedev lassen grüßen :D

cold 16/01/2008 23:33
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DHAmoKK schrieb :

Moin

...
Wie diese Multi-Touch-Gesten auf einer Tastatur funktionieren sollen, die eh nur Buchstaben anzeigt, kann ich aber nicht nachvollziehen, ...




Das Touchpad unterstützt Multi-Touch-Gesten, nicht die Tastatur :)

http://www.apple.com/macbookair/features.html

powerhawk 17/01/2008 09:23
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@tkr

Bitte nicht von der PC Welt ausgehen. Bei Apple ist es nunmal seit etlichen Jahren üblich, Maus und Tastatur per Bluetooth zu verbinden - dafür braucht kein Mensch einen USB-Port. Dieser bleibt also für Superdrive oder USB-Stick zum Datenaustausch frei. Somit reicht ein Port für ein Sub-Notebook(!!) vollkommen aus.
Ich hab selber die MightyMouse am MacBook - allerdings verwend ich 80% der Zeit nur das Pad, weils einfach gut funktioniert. Nur natürlich für Graphik&Co. ist die Maus Voraussetzung - allerdings immer ohne lästige Kabel, so wie es nun mal bei MOBILrechnern sein soll ;-)

DHAmoKK 18/01/2008 07:53
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Moin

@cold
Ah, OK, hatte ich irgendwie überlesen ^^

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