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Mac OS X Leopard in Gefahr
Nächste NewsApple-Anwender konnten bislang getrost auf Antivirus-Software verzichten. Nun scheint es, als ob diese sorgenlose Zeit vorbei ist: Ein neuer Schädling ist auf Mac OS X spezialisiert.
Sicher müssen nun nicht alle Mac-Anwender in Panik verfallen, denn das Trojanische Pferd namens OSX.RSPlug.A wurde bislang nur auf einigen Porno-Webseiten gesichtet. Intego, Hersteller von Sicherheitssoftware für Mac-Systeme stuft den Schädling allerdings als »bedenklich« ein.
Laut Informationen von Intego und diversen weiteren Sicherheitsunternehmen geht OSX.RSPlug.A vergleichsweise geschickt vor: Der Quicktime-Player meldet beim Starten eines Videos auf entsprechenden Seiten einen Fehler und fordert zur Installation eines vermeintlich nötigen Video-Codecs auf. Tut dies der Anwender, wird kein Codec sondern das Trojanische Pferd installiert. Eine Masche, mit der die Urheber der Malware durchaus Erfolg haben könnten, bedenkt man, dass nicht wenige Mac-User solche Kniffe nur vom Hörensagen von Windows-Systemen her kennen.
Hat sich der Schadcode erst einmal im System eingenistet, hat er vollen Root-Zugriff erlangt. Das bedeutet, er kann auch das DNS-Verzeichnis manipulieren. Damit stehen der Umleitung auf Phishing-Seiten und dem anschließenden Abgreifen von Passwörtern Tür und Tor offen.
Antivirenschutz-Hersteller wie beispielsweise Intego ihre Software bereits in punkto OSX.RSPlug.A auf den aktuellen Stand gebracht — wer eine solche Software einsetzt, sollte sie aktualisieren, wer nicht, sollte über eine Anschaffung nachdenken. Die für Mac-User geradezu paradiesischen Zustände, als etwa 99 Prozent aller Viren und Trojaner auf Windows-Systeme ausgerichtet waren, sind in den Augen von Sicherheitsexperten nun jedoch zu Ende. Mit der zunehmenden Verbreitung von Mac-Betriebssystemen — die ja mittlerweile nicht nur auf Apple-Hardware beschränkt sind, werfen auch die Virenprogrammierer ein Auge über den Tellerrand. So wanderte das aktuelle Mac-OS-X-Betriebssystem in Version 10.5 innerhalb weniger Tagen so häufig über die Ladentische wie kein anderes Apple-System zuvor (siehe auch »Mac OS X Leopard schon 2 Millionen mal verkauft«). Jede Menge ungenutztes Potential an Passwort- und Zugangsdaten (Banking-) also für Cyber-Verbrecher.
Quelle: Tom's Hardware DE
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Jaja....die Zeiten wo nur Windows den Trojanern und Viren zum Opfer fiel neigt sich dem Ende.
Was machen da die ganzen armen und unerfahrenen Mac User nun wenn man nicht mehr sagen kann 'Ich bin Viren Frei...hab doch nen Mac'
Darauf habe ich gewartet. lol
NEIN - die Kernaussage ist hier FALSCH:
Das ist kein Virus - hier hat die Schnittstelle "Chair-Keyboard-Mouse" im "Brain" versagt!
Klar - auch eine realle Gefahr, aber nicht Systemabhängig - der User läßt in dem Fall einfach ein Programm zu...
@maximus
http://www.pcwelt.de/start/sicherh [...] news/98496
Dadurch haben das Virenschreiber sogar noch leichter Mac Maschinen umzupolen und in Spamschleudern zu verwandeln.
@Voyager
Schon klar; mir ging es primär einfach darum etwas 'abzulästern' da ich als Windows User immer hören musste nimm doch Mac oder Linux da gibts keine Viren.
Natürlich gibt es nicht viele da die breite Masse getroffen werden soll und das sind eben Windows user. Wenn die breite Masse umsteigen würde auf Mac dann würde sich das ändern.
Don't take me wrong, ich möchte Mac nicht schlecht machen, dafür kenne ich es nicht gut genug.
Hab schon immer gesagt: wenn es für Viren-/Trojanerprogrammierer lohnt auch für Linux oder Mac zu programmieren werden sie das tun.
Für mich persönlich kam ein Mac oder auch Linux nie in Frage und so arbeite ich seit DOS 5.0 mit Microsoftbetriebssystemen. Mal schimpf ich mehr, mal weniger.
Was mir dabei aber einfällt: damals zu DOS 5.0 war das Virusproblem bei Atari viel größer als es bei MS-Produkten je war bzw. es ist viel besser in den Griff zu bekommen.
Hier lesen: http://www.heise.de/security/news/meldung/98301
Bei "Anschließend muss der Nutzer noch das Administratorpasswort eingeben,..." kann man aufhören zu lesen.
Sorry - aber wenn ich mir von irgendwelchen dubiosen Seiten Zeug runterlade und dann auch noch zur installtion mein root-pw eingebe, darf ich mich nicht wundern.
In dem Fall sitzt das Problem eindeutig VOR dem Bildschirm.
@DJCorni
Seh ich auch so. Ist dasselbe, wenn ich per e-mail 10 TANs + Username + Passwort weiterschicke und mich dann über das unsichere Bezahlverfahren der Bank aufrege...manchen gehört es einfach nicht anders.
Als MacOS und Win Nutzer bleibt trotzdem der Mac im Netz und der Win-Rechner offline ;-)
"...von Mac-Betriebssystemen — die ja mittlerweile nicht nur auf Apple-Hardware beschränkt sind,..."
Ich glaube, davon weiß noch nicht mal Apple was. Jungs, der Prozessor macht den Apple-Mac genauso wenig zu einem PC wie schon viel früher IDE-Festplatten, SD-RAMs, AGP-Grafikkarten, etc.
Solange PCs kein (U)EFI haben, wird es wohl auch kein Mac-OS für PCs geben.