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Digitaler Videoschnitt: Die Matrox RT2500
1 - Mit Analogtechnik in die Sackgasse

Videokameras mit analogem Aufzeichnungsverfahren auf Kassette sind dem Tode geweiht. Viele Hobbyisten und semiprofessionelle Produzenten drehen ihre Filme mittlerweile auf digitalen DV-Kameras, beispielsweise der Sony DCR-PC100E . Dadurch steigt auch der Bedarf an digitalen Videoschnittlösungen. Das Material kann somit einen professionellen Touch wie Überblendeffekte zwischen den einzelnen Clips, Nachvertonung, Titel, Vorspann oder Abspann erhalten. Wir testeten bereits die Pinnacle Studio DV Plus , die für den Low-End-Bereich konzipiert ist und die Matrox RT2000-Karte . Letztere ist das Vorgängermodell der RT2500.
Wesentlicher Unterschied der Matrox RT2500 zur RT2000 ist, dass man diese Schnittkarte mit 3D-Grafikkarten von Drittherstellern kombinieren kann. Man ist deshalb nicht mehr an die "Matrox G400 Special Edition" gebunden, die nur unterdurchschnittliche 3D-Features bietet. Stattdessen kann man die RT2500 beispielsweise mit GeForce2/3- oder Radeon-Grafikkarten zusammenschalten. Nunmehr gehören bei Matrox auch Treiber für das stabilere Windows-2000-Betriebssystem zum Lieferumfang. Wer früher unter Windows 98 oder ME seine Videos bearbeiten wollte, musste zeitweise Instabilitäten bei großen Datenmengen in Kauf nehmen. Der Fokus der Karte liegt auf Realtime-Videoeffekten. Überblendungen, Pagecurls (Peels) oder 3D Titles können in Echtzeit ausgeführt werden. Man spart sich somit langes Warten, denn klassisches Rendering dauert meist ein Vielfaches der eigentlichen Effektlänge, wenn dies durch die CPU berechnet wird.
Trotz des eindeutigen Trends in Richtung digital, verarbeitet diese Karte auch analoge Video- und Audiosignale von älteren Kameras. Sogar VHS-Videorekorder kann man an die RT2500 anschließen. Die Signale müssen durch Capturing erst in digitale Form gebracht werden. Als Videoformate nutzt die Karte DV oder MPEG-2 direkt. Andere Formate müssen erst mit einem Dateikonvertierer umgewandelt werden.
- Seite vor RT2500 im Detail
- 1 Mit Analogtechnik in die Sackgasse
- 2 RT2500 im Detail
- 3 Hardware-Installation
- 4 Hardware-Installation (Fortsetzung)
- 5 Monitore und Breakout-Box
- 6 Anschluss von IEEE1394/Firewire-Kameras
- 7 Details für Freaks
- 8 Nerviges Geduldsspiel: Die Software-Installation
- 9 Erforderliche Festplatten-Transferleistung
- 10 Festplatte: Platzbedarf und Transferleistung
- 11 Premiere: Kinderkrankheiten unter Windows 2000 SP2
- 12 Videoschnitt mit Adobe Premiere
- 13 Capturing und Dateikonvertierung von Rohmaterial
- 14 Dateikonvertierung von Rohmaterial
- 15 Project Bin und Vorlagen
- 16 Timeline (Zeitachse)
- 17 Überblendungen: Echtzeit-Effekte im Detail
- 18 Echtzeit-Effekte (Fortsetzung)
- 19 Echtzeit-Effekte (Fortsetzung)
- 20 Echtzeit-Effekte (Fortsetzung)
- 21 Texteinblendung, Vorspann und Abspann
- 22 Inscriber (Texteinblendung und Abspann)
- 23 Exportformate für Videoproduktionen
- 24 RealPlayer
- 25 Windows Mediaplayer
- 26 Ligos MPEG-2-Encoder
- 27 Ligos MPEG-2-Encoder (Fortsetzung)
- 28 Cleaner
- 29 Sound und DVD Authoring
- 30 Fazit: Günstiger Preis, hoher Installationsaufwand
- 31 Bezugsquellen