Unser zweiter Testkandidat stammt von Gigabyte, jener Firma, die mittlerweile von Motherboards, Grafikkarten über Gehäuse, Notebooks, Kühler, Netzteile und ganze Server alles auf den Markt bringt. Das GA-G33M-S2H ist zwar genau wie die beiden Boards von ECS und MSI ein immer noch kompaktes MicroATX-Motherboard, bietet allerdings die anspruchsvollere Technologie.
Zu allererst fiel uns auf, dass Gigabyte sein Board mit einem bedeutend leistungsstärkeren Vier-Phasen-Spannungsregler und der kompletten Spanne an Übertaktungsmöglichketen ausgestattet hat. Letztere beinhalten auch BIOS-Optionen, um sowohl Prozessor- und Speicher-Multiplikatoren als auch Prozessor-, Speicher- und Northbridge-Spannungen zu verändern. Der Geschwindigkeitsbereich des Front Side Bus reicht von 100 bis 700 MHz, wobei man sagen muss, dass alles in der Nähe des Höchstwertes nicht funktioniert. Der Vier-Phasen-Spannungsregler sorgt dafür, dass dieses Board praktisch alle Sockel 775 Prozessoren von Intel betreiben kann – ein Core 2 Quad Core Extreme Edition eingeschlossen, bei dem der Höchstwert des Stromverbrauchs bei satten 130 W liegt. Allerdings haben die leistungsstärkeren Regler den Nachteil, dass sie bei geringer Auslastung mehr Strom benötigen: Dieses Motherboard hat im Vergleich die meiste Energie benötigt.
Wie auch die beiden anderen Mitstreiter verfügt das G33M-S2H über vier SATA/300-Anschlüsse. Drei sind für den internen PC-Gebrauch gedacht, der vierte ist als eSATA-Stecker für externe Speicher herausgeführt. Gigabyte hat seinem Board sogar noch einen Firewire-Controller von Texas Instruments (1394a – 400 MB/s) und einen optischen Stecker für digitales Audio (SP/DIF) verpasst.
Der x16 PCI Express-Steckplatz steht Ihnen für die Installation einer eigenständigen Grafikkarte oder anderer PCI-Express-Gerätschaften zur Verfügung. Zudem wäre da noch der x1 PCIe-Slot, den Sie für eine andere Erweiterungskarten im PCI-Express-Format verwenden können. Uns hat vor allem gefallen, dass dieser Steckplatz nicht gleich neben dem x16-Slot plaziert wurde, so dass Sie in der Lage sind, eine High-End-Grafikkarte (die üblicherweise aufgrund der großen Kühlelemente schon zwei Steckplätze beansprucht) zu installieren und dabei lediglich einen der beiden 32 Bit PCI-Steckplätze zu verlieren. Allerdings scheint Gigybyte der Einschätzung Intels nicht sonderlich viel Glauben zu schenken, was Sie daran erkennen können, dass es seinem Board einen UltraATA/100 Controller von Jmicron mit auf den Weg gibt, mit dem zwei Geräte auf einem Kanal unterstützt werden.
In unserem Vergleich ist dies das einzige Motherboard, das digitale Ausgänge für Ihren Monitor bietet. Sie können an dieses MicroATX-Board mit seiner integrierten Grafikeinheit sogar tatsächlich zwei Monitore anschließen: Gigabyte bietet Ihnen hier einen D-Sub-Anschluss für analoge Displays, einen DVI-D (Digital Output) und einen HDMI-Port. Sie können dabei zwar D-Sub mit jedem der digitalen Anschlüsse kombinieren, aber die gleichzeitige Verwendung von HDMI und DVI ist nicht möglich. Gleich von Beginn sind sowohl die Grafiktreiber von Intel als auch Windows Vista oder XP in der Lage, zwei Displays zu unterstützen. Uns würde ein Motherboard mit zwei integrierten DVI Anschlüssen richtig gut gefallen, schließlich sollte man ein DVI-Display nicht gerade via D-Sub anschließen, da sich dabei eine sichtbare Qualitätsminderung bei der Bilddarstellung ergibt.
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"Der G33-Chipsatz ist aufgrund seiner DirectX9.0c-Konformität gut dafür geeignet, die aufgemotzten Windows Vista 3D-Darstellung “Aeroglass” auszuführen."
Aufgemotzt !? Habt ihr Fachleute euch je schon gefragt aus welchem Grund Aero dx9.0c benötigt ? Nein ? Dachte ichs mir doch.
Aero ist eine auf dem dx9.0 Befehlssatz basierende vektordarstellung der Oberfläche die dadurch auch hauptsächlich durch die Grafikkarte berechnet werden kann und unabhängig von CPU Leistungsschwankungen/beanspruchungen immer gleichbleibend flüssig dargestellt wird.
Aero ist nicht nur das bunte und der glasige Rand .
und nein, der PC benötigt da auch keine Zusatzmengen von Energie , immerhin benötigt Intel GMA950 nur ein paar W zum fuktionieren und Aero läuft damit genauso flüssig wie mit einer Highend Karte.
Eure Vista-Aversionen finde ich "aufgemotzt"
Danke Voyager für den kleinen Windows, DirectX exkurs...
Weiß jemand wies um die Übertaktbarkeit der Boards steht? Ich habe nämlich ein Asus P5B-VM samt E6300 und bin sehr enttäuscht, das ich Mainboardbedingt nicht über FS319 hinauskomme, da is meine Wakü noch komplett unterfordert
Tja, wenn man jetzt noch genau recherchiert hätte...
Das Gigabyte besitzt zwar einen PCIe aber unterstützt hier leider nur 4 Lanes.
Somit ist nicht jede Grafikkarte kompatibel.
Eine Liste mit kompatiblen GraKas gibt es auf der Website oder im Handbuch.
Laut Handbuch läßt sich im Bios eine GraKa im PCI Slot als erster Monitorausgang einstellen und der Onboard VGA zusätzlich einschalten.
Somit ist es möglich, mit einer entsprechenden Karte mit 2 DVIs, 2 TFTs zu betreiben und an der Onboard Grafik noch einen zusätzlichen Monitor.
Ob dieser dann auch digital angesteuert werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Laut Hotline ja, aber trauschauwem.
Technisch möglich könnte ja sein, wenn nur 4 Lanes zum PCIe gehen, wäre ja noch Platz.
Das wäre dann ja der Hit, TFT1 im Internet, TFT2 die Sportschau sehen und über den HDMI den LCD Fehrnseher mit einer DVD versorgen, Herz was willst Du mehr.