Kopierstation für USB-Sticks
Nächste NewsAuf Kopierstationen für optische Medien ist Microboards bislang spezialisiert. Nun bringt der Hersteller eine Produktreihe für Flash-Medien auf den Markt. Mit dem größten Modell sind elf USB-Sticks gleichzeitig zu beschreiben.
Auf der derzeit stattfindenden Systems zeigt Microboards zusammen mit dem Distributor Speer Data seine »CopyWriter Flash Duplicator«-Modelle. Drei Versionen mit je vier, acht oder zwölf USB-Anschlüssen sind verfügbar. Abzüglich des Original-Speichers sind somit drei, sieben oder elf USB-Sticks gleichzeitig und ohne PC zu beschreiben. Die Schreibgeschwindigkeit gibt Microboards mit 10 MBit pro Sekunde an.
Dank Cache sind auch Dauerkopier-Sessions möglich: Ist ein Stick beschrieben — unterstützt werden alle Speichergrößen — kann auch gleich ein neuer eingesteckt werden, während andere noch beschrieben werden. Auch zum Löschen beziehungsweise Formatieren von Flash-USB-Speichern soll der CopyWriter geeignet sein.
Die größte Kopierstation soll 945 Euro plus Mehrwertsteuer kosten. Microboards beschäftigt sich auch weiterhin mit Flash-Speichern: In Arbeit ist eine ähnliche Station zum Kopieren von SD-Karten.
Quelle: Tom's Hardware
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An sich ganz interessant, die Schreibrate und der Preis sind aber nicht so toll.
Mh... Bestimmt gut für promotion zwecke ... aber da denk ich gibts sicher andere lösungen oder?
@dunnet
Wenn man keine Ahnung hat... denn MBit ist nicht gleich MB. 10 MBit sind gerade mal 1,2 MB/s und da schafft jede Möhre an Stick
bei solch einer übertragungsrate nehm ich lieber nen paar usb-hubs
THG hat man wieder gepennt!
Quelle:
http://www.microboards.com/uploade [...] ash(1).pdf
10MBit hätten mich echt gewundert - da würde man ja nie fertig! Bei 10MB/s und das mit 11 Sticks - da geht schon was.
Natürlich wäre es an einem PC und mit Userinteraktion pro Stick schneller, aber auch nicht so komfortabel. Man stelle sich soetwas vor, wenn man 500 Sticks beschreiben muß.
Ein Gerät, ca 46mal die Sticks tauschen, der rest geht vollautomatisch.
Für solche Verwendungen wird es wohl gedacht sein!
Oder auch bei Unternehmen, bei denen bestimmte Mitarbeiter regelmäßig eine art Steuerungssoftware AUF DEM GLEICHEN STAND erhalten. Montags kommen die in der IT-Abteilung vorbei und geben ihre Sticks ab, dort steht die Station bereit, und eine Stunde später können die Mitarbeiter x identische Sticks wieder abholen.
Mit einem PC (erstmal altes per Hand löschen, dann auch ohne User-fehler das richtige aufspielen) wäre das mühseelig. Zudem verliert man an USB-Hubs bei solchen Szenarien den Überblick, welcher Stick denn nun fertig ist und welcher noch nicht, falls nicht alle gleichzeitig eingesteckt werden.
Bei 10MBit/s wäre es nicht gerade toll (Meine Meinung). Mit 10MB/s ist es aus meiner Sicht aber wirklich gut. Immerhin 110MB/s, wenn alle 11 Slots belegt sind! Da braucht man schon einige vollwertige USB-Ports, um das wirklich hinzubekommen. Bei Hubs splittet man die Geschwindigkeit des Ports ja auch.
Und dann müsste auch erstmal der Datenspeicher auf der anderen Seite diese 110MB als Leserate hergeben - schafft eine einzelne Platte ja i.d.R. auch nicht. Wobei man - je nach Größe des Sticks und der aufzuspielenden Software - den Inhalt ja im Ram halten kann.
@hrahn
festplatten schaffen deutlich über 110MBit, welche hier gemeint sind !
Dazu ist der eine USB Stick ja auch zum lesen gedacht.
Gut, 10MB/sec ist schon besser, für mich aber trotzdem noch zu teuer.
Interessant wäre es auch für Entwickler von Linux Distris oder anderer Software.
@dunnet: Das mit dem Rechnen lernen wir aber noch mal. Dazu habe ich nen OCZ Rally2 ... Der kommt jetzt mit den richtigen 10MB/sec schon eher an seine grenzen, allerdings geht da noch mehr (einige Modelle schaffen auch 19MB/sec).