Anzeige
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview

»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview
Thomas Melchinger, Direktkandidat der Piratenpartei, über Ziele bei der Bundestagswahl, die Berichterstattung in den Medien und den Möglichkeiten seiner Partei nach einem Scheitern bei den Bundestagswahlen. Mehr

  • Pcvisit: Fernhilfe für XP und Vista
    Wer die PC-Probleme anderer Menschen lösen will, muss nicht unbedingt zu ihnen hinfahren. Fernhilfe übers Internet ist da deutlich effizienter. Der Helfer holt sich die Windows-Oberfläche des Hilfesuchenden auf seinen Rechner und zeigt, wie es geht. Mehr
Alle Weitere... Tests
Anzeige

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Microsoft entlässt Mitarbeiter

Nächste News
17:01 - 5. November 2009 von Thomas Kretschmann

Von 5000 Stellen, die bei Microsoft abgebaut werden, war noch zu Jahresbeginn 2009 die Rede. Nun werden es deutlich mehr als bislang geplant.

»Microsoft ist nicht immun gegen die Auswirkungen der Wirtschaft«, war von Microsoft-Boss Steve Ballmer im Januar dieses Jahres zu hören (siehe »Microsoft baut erstmals Stellen ab«). Damals kündigte der weltgrößte Software-Hersteller den ersten Stellenabbau in seiner Geschichte an: 5000 Stellen weltweit, davon 1400 bereits im Frühjahr, hatte beziehungsweise will Microsoft streichen. Natürlich geht es ums Geld: Jährlich rund 1,55 Milliarden US-Dollar will der Konzern mit Sitz in Redmond einsparen.

Doch es werden wohl deutlich mehr Microsoft-Angestellte ihren Job verlieren: 5800 Arbeitsplätze werden insgesamt gestrichen. Dies teilte Microsoft gestern mit. Deutsche Arbeitnehmern sollen »nur in sehr geringem Maße« betroffen sein. Die Rede ist von denjenigen Mitarbeitern, die einen deutschen Arbeitsvertrag haben, aber an Microsoft in den USA berichten.

Im Widerspruch zu den aktuellen Kündigungen hatte Steve Ballmer aber im Februar 2009 noch von etlichen Arbeitsplätzen gesprochen, die er bei Microsoft schaffen will, wenn auch nicht in Europa: »Wie Sie vielleicht gehört haben«, so Ballmer gegenüber US-Demokraten in Virginia, »haben wir uns dafür entschieden, 5000 Beschäftigte zu entlassen. Möglicherweise wissen Sie aber nicht, dass wir auch die Schaffung von 2000 bis 3000 neuen Arbeitsplätzen planen, die meisten davon in den USA« (siehe »Microsoft investiert 9 Milliarden US-Dollar«).

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
Kommentar absenden
fbx 05/11/2009 17:22
Ausblenden
-0+

So viel Geld so viel Gewinn und trotzdem wird entlassen, man man man daran wird die Welt noch kaputt gehen- an dieser Gier nach mehr DIvidende

Desolator 05/11/2009 17:23
Ausblenden
-0+

So ist das mit großen, erfolgreichen Unternehmen leider. Große Krisen werden durch Stellenabbau kompensiert. Bitterer, blutiger Geschmack des Kapitalismus. Zeigt auch wie porös unser Wirtschaftssystem ist.

aconst 05/11/2009 18:04
Ausblenden
-0+

Desolator :
So ist das mit großen, erfolgreichen Unternehmen leider. Große Krisen werden durch Stellenabbau kompensiert. Bitterer, blutiger Geschmack des Kapitalismus. Zeigt auch wie porös unser Wirtschaftssystem ist.


Du hast leider die anderen Systeme offensichtlich nicht gesehen: es kann viel viel schlimmer sein.

Desolator 05/11/2009 18:10
Ausblenden
-1+

Es geht nicht darum, dass es schlimmer geht. Das stimmt sicher und das bestreite ich oben ja auch nicht. Nur optimal ist das Wirtschaftssystem heute und in 10000 Jahren nicht. Liegt wohl an der Gier des Menschen.

aconst 05/11/2009 18:39
Ausblenden
-0+

Es gibt kein perfektes System, genau so wie keine perfekte Menschen existieren. Jedes System kann in eigenem Interesse missbraucht werden. Prinzipiell, die Menschen denken genau so wie die ersten Homo Sapiens: erst die eigene Person und Familie und dann die anderen. Wir alle denken so.
Wenn man sein Geld in einen Investment Fond investiert, macht man sich keine Gedanken wie die Managers mit seinem Geld umgehen, Hauptsache die Zinsen am Ende des Jahres stimmen.

Casi 05/11/2009 21:40
Ausblenden
-1+

Hier wird doch wieder nur der große Stellenabbau-Hammer geschwungen. Weiß denn einer von Euch, was die 5800 Leute machen? Stellen, die obsolet sind, baut man ab, Gewinn hin oder her. Ich beschäftige doch keine Leute, die dann den ganzen Tag nur rumsitzen. Anders sieht es bei Firmen aus, wo die Leute am Rad drehen, weil plötzlich 2 Leute die Arbeit machen müssen, die früher 5 Leute gut an einem Tag geschafft haben.

gscheitmeier 06/11/2009 07:49
Ausblenden
-0+

Jeder vernünftige Unternehmer würde in schwierigen Zeiten genau gleich handeln. Wer als Unternehmer anders vorgeht wird eine Krise womöglich nicht überleben. Was sollen sie denn tun? Die Mitarbeiter für´s Däumchen drehen zahlen? Microsoft ist kein karitativer Verein bitte....

aconst 06/11/2009 09:56
Ausblenden
-0+

@casi @gscheitmeier
genau was ich sagen wollte :D

fruechtetee 06/11/2009 16:40
Ausblenden
--3+

Die haben Gewinn genug, wollten bis letzte Woche 4000 neue einstellen, und nun entlassen!

Fuck u microsoft!
Und mien Win7 Ultimate was ich gekauft hab macht auch nur zicken -.-
son scheiß!

bessr 07/11/2009 11:51
Ausblenden
-0+

Nun, was hier bei all der Solidarität gegenüber den zu Entlassenden immer vergessen wird - börsennotierte AG haben eine Verpflichtung gegenüber ihren Anlegern. Völlig egal, ob das jetzt Microsoft oder BMW oder Müllers Schulkreide AG aus der Schwäbischen Alb ist.

Jeder sollte sich erst einmnal in die Lage eines Microsoftanlegers versetzen. Der sein - vielleicht hart erarbeitets Geld - bei einem Unternehmen, in der Absicht, damit irgendwas zwischen 0 und 10% Verzinsung zu erreichen. Und das zu dem Risiko, alles zu verlieren.

Soll sich dann zum Zahltag der CEO vor die Anleger stellen, und sagen: Vielen Dank für euer Geld, aber wir wollen nicht 5000 Mitarbeiter zum Arbeitsamt schicken, deswegen gibts dieses und nächstes Jahr keine Dividende?

Also werden 5000 entbehrliche Personen entlassen. Zum Beispiel Windows 7 Programmierer. Und 3000 neue eingestellt - Windows Mobile Programmierer vielleicht. Das ist hart, aber real.

littlejim 09/11/2009 12:27
Ausblenden
-0+

Ich bin der Meinung, dass es nicht umbedingt das fehlende Geld in den Unternehmen geht sondern vielmehr darum, das man Mit der Wirtschaftskrise einfach einen Sündenbock gefunden hat, ohne großes Medienspektakel, überschüssiges Personal abzubauen.. Wenn wir ehrlich sind, würde das jeder von euch so machen wenn er Unternehmer wäre..