Microsoft will Netbooks umbenennen

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11:51 - 4. Juni 2009 von Thomas Kretschmann

Gerade erst hat Psion seinen Verzicht auf den Begriff »Netbook« erklärt, da schießt Microsoft quer: Redmond wünscht sich für die kleinen Notebooks zum Surfen den Gattungsbegriff »low cost small notebook PCs«.

Microsoft will die Netbooks umbenennen. Geht es nach Redmond, sollen die kleinen Günstig-Notebooks zum Surfen, ohne optischem Laufwerk und mit einem höchstens 10 Zoll großen Display »low cost small notebook PCs« (LCSNPCs) heißen.

Der Vorschlag kommt von Steve Guggenheimer, bei Microsoft Generalmanager der Abteilung Application Platform & Development Marketing. Auf der Computex hat Guggenheimer die sperrige Bezeichnung vorgeschlagen. Mit der Umbenennung versucht der Software-Hersteller, Netbooks exakter zu spezifizieren: Unklar ist nämlich immer noch, innerhalb welcher Eckdaten ein Mobil-PC als Netbook gilt, und ab wann er der Notebook-Klasse zuzuordnen ist. Immerhin soll die Windows-7-Lizenz für eine Starter-Edition – wie sie auf Netbooks zum Einsatz kommen soll – von OEM-Herstellern deutlich günstiger zu erwerben sein als eine Lizenz etwa für Windows 7 Home oder einer noch besser ausgestatteten und somit teureren Windows-7-Version.

Ursprünglich versuchte Microsoft, das Netbook-Windows-7 in der Funktionalität stark zu limitieren (siehe hierzu »Samsung will Windows-7-Starter-Edition nicht«), zog aber beispielsweise die so genannte 3-App-Beschränkung bereits zurück (siehe »Windows 7 Starter ohne App-Beschränkung«). Nun sucht Redmond weiterhin nach einer Möglichkeit, Netbooks in Sachen Spezifikation von anderen Mobil-PCs abzugrenzen.

Mit seinem Vorstoß werden Guggenheimer und Microsoft jedoch kaum Erfolg haben: »Netbook« ist in den Augen vieler Branchenbeobachter, Hersteller und auch für die Käufer bereits als Gattungsbegriff etabliert. Verwunderung löst Redmonds Vorschlag auch deshalb aus, weil Psion erst vor wenigen Tagen bekannt gab, auf die exklusive Nutzung des Begriffs »Netbook« zu verzichten (siehe »Streit um »Netbooks« ist beigelegt«) – einen erneuten Schwenk würde die Branche kaum mitmachen. Microsoft wird sich wohl eine andere Möglichkeit ausdenken müssen, um Verbreitung und Verkauf der unterschiedlichen Windows-7-Lizenzen für sich zu regeln. Bis Ende Oktober sollte der Konzern eine Lösung gefunden haben (siehe »Windows 7 kommt am 22. Oktober«).

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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auser 04/06/2009 12:42
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-3+

cih würd ihn umgehend feuern für so ne ausgesprochen DUMME idee!
zu lang und inhaltlich auch noch falsch.

low cost sind sie schon lange nicht mehr.

mieleman 04/06/2009 12:50
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-0+

low cost im Sinne das man kaum mehr als 300 EUR für so ein Teil zahlt.. ;-)
incl. WIN 7 lol

Weltenspinner 04/06/2009 13:18
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-13+

Warum nicht:
"Small battery driven low power personal computers with flipable display,
which cost way too much for their perfomance"?
Könnte man auch gut und knapp mit SBDLPPCWFDWCWTMFTP abkürzen.

ranzig 04/06/2009 13:23
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-0+

Fragt man dann sich nicht ernsthaft wie so jemand ein Studium geschafft hat ? Oder besser gesagt ob da noch ein Draht zur ECHTEN Welt besteht ? Wenn heute der 1. April wäre könnte man das noch durchgehen lassen, aber so schliesse ich mich der nr.1 an und bin für die Kündigung :)

Anonymer Nutzer 04/06/2009 13:34
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--2+

Microsoft hatt doch gelitten....merken die eigentlich noch die Einschläge.....wie gut das ich Linux habe...

Hoffentlich wird Microsoft bald vom Thron gestoßen

Hatebreeder 04/06/2009 14:33
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-0+

Also, WENN man sie umbenennt, dann in Low Cost SubNotebook, aber Netbook trifft doch eigentlich den Zweck. Nur wird der von vielen Leuten falsch interpretiert, deshalb gibts so viele Rückläufer.

Lexington 04/06/2009 16:17
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-0+

Wie man diese Dinger auch immer nennt ist eigentlich wurscht, die Tatsache das sei sich verkaufen wie geschnitten Brot zeigt doch das die Herstellen an einem Großen teil des Marktes glatt vorbeiproduziert hat. Wer kauft schon einen Quad Core mit 8 GB Ram in 1,5 TB festplattenkapazität wenn er seine seine Aufgaben mit nem Netbook erledigen kann. Mir persönlich sind zwar die Displays von den Dingern zu klein, aber das ist offensichtlich kein globales Problem.

Mein Wunsch an die Hardwarehersteller:
Bleibt mit der Performance wo ihr im Augenblick steht und verringert statt dessen die Verlustleistung weiterhin. So ein Rechner muss nicht lauter als ne Glühbirne sein. Passiv gekühlte GraKa und CPU, externes lüfterloses Netzteil und ne SSD, dass ganze in ein Schickes, flaches Gehäuse mit nem BlueRay Laufwerk (meinethalben auch nur DVD) dazu Gigabit LAN und WLAN, lauffähig unter Linux, WinXP und meinethalben auch WinVista/Win7 und Scart/VGA/HDMI Anschluss.
So ein HTPC für unter 500 Euro, der würde sicher wie blöd gekauft werden.

Oder gibt es das schon und ist mir nur entgangen?

I-HaTeD2 04/06/2009 17:54
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-0+

Ein HTPC für unter 500€ ist doch durchaus machbar, zuviel darf man dann natürlich nicht erwarten aber für die meisten Heimuser reicht das auch aus.

Finde bis 11" Netbook und bis 14" Subnotebook. Wieso man den Begriff Netbook unbedingt mit etwas kompliziertem und unpassendem ersetzen will verstehe ich aber nicht auch wenn eine klare Abgrenzung sicherlich nicht verkehrt wäre.

SBDLPPCWFDWCWTMFTP :)

I-HaTeD2 04/06/2009 17:55
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-0+

Ein HTPC für unter 500€ ist doch durchaus machbar, zuviel darf man dann natürlich nicht erwarten aber für die meisten Heimuser reicht das auch aus.

Finde bis 11" Netbook und bis 14" Subnotebook. Wieso man den Begriff Netbook unbedingt mit etwas kompliziertem und unpassendem ersetzen will verstehe ich aber nicht auch wenn eine klare Abgrenzung sicherlich nicht verkehrt wäre.

SBDLPPCWFDWCWTMFTP :)

Lexington 04/06/2009 22:18
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-0+

Vielleicht kann man was basteln, aber das war nicht der Ansatz.
Da hab ich einfach keinen Bock mehr drauf, und wenn ich mir dann die hässlichen und klobigen Gehäuse anschaue die für "HTPC" gedacht sind. Ich habe da noch nichts wirklich brauchbares gesehen, und ich dachte ja auch nicht an ein PC Gehäuse, sondern an ein integriertes Gerät, alle Komponenten Onboard und das dann in einem Gehäuse vergleichbar einem DVD Player, als Baustein für die Heimische Anlage, mit Funktastatur und Maus.
Muss ja scheinbar unglaublich schwer sein sowas zu entwickeln. Das fängt schon mit Front Audio Buchsen an. Wer bitte braucht VORNE Anschlüsse für Mikrofon und Line-In bzw. Audio Out bei einem Gerät das im Rack zusammen mit dem AC3 Verstärker steht?

sanctus 06/06/2009 12:19
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-0+

Zitat :Muss ja scheinbar unglaublich schwer sein sowas zu entwickeln. Das fängt schon mit Front Audio Buchsen an. Wer bitte braucht VORNE Anschlüsse für Mikrofon und Line-In bzw. Audio Out bei einem Gerät das im Rack zusammen mit dem AC3 Verstärker steht?


Ich zum Beispiel um mal einen Kopfhörer, MP3-Player u.ä. anzuschliessen. Apropos HTPC: Ich hatte vor sowas selbst zu basteln. Inkl. Display usw. Dafür reicht eigentlich ein ausgedienter CD-Player mit einem kaputten Laufwerk. Wenn die Industrie kein Geld verdienen möchte, ist das immer noch ihr Ding ;-)

derOlli 07/06/2009 11:18
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-0+

Oder einfach nen HTPC mit notebookkomponenten. sparsamer 1,8ghz dualcore, ne gf9400m, 64gb ssd, slimline blueray lw, 4gb ram und das alles passiv in ein schönes fläches kleines case. aber auf solche ideen kommen die "modernen" pc hersteller einfach nicht. man brauch nicht gleich ein i7, gtx285 und 12gb ram damit man sich ne dvd anschaun kann...man man man am besten man baut sich sowas in zukunft selber.

und bzgl. netbook bin ich eindeutig für kurze abkürzung:

SBDLPPCWFDWCWTMFTP

kurz - direkt - alle drin

[/ironoe]

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