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Tausche Privatsphäre gegen Windows Vista

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13:40 - 13. December 2007 von Thomas Kretschmann

Wer sich in den USA bei der Arbeit mit dem PC von Microsoft über die Schulter schauen lässt, bekommt eine Version von Vista Ultimate geschenkt.

Der Begriff »Nach Hause Telefonieren« wurde in den letzten Jahren maßgeblich von Microsoft-Software geprägt, die Daten vom eigenen PC übers Web nach Redmond senden, ohne dass der Anwender davon etwas bemerkt. In den USA startet der Software-Hersteller nun ein Programm, das nichts anderes tut — allerdings mit dem Einverständnis der User. Wer nämlich beim »Windows Feedback Program« (WFP) teilnimmt, dessen Aktionen am Rechner werden für drei Monate protokolliert. Regelmäßig werden dann die vom Windows Feedback Panel gesammelten Daten zur Auswertung automatisch zu Microsoft gesendet. Mit Hilfe der Analyse von Hardware-Konfigurationen, auftretenden Problemen mit Windows und dem allgemeinen Nutzerverhalten will Microsoft nach eigenen Angaben seine Software-Produkte verbessern.

Geprüft wird unter anderem, ob etwa bei der Systemsteuerung die moderne oder klassische Ansicht bevorzugt wird oder ob der Anwender Windows-Standard-Ordner wie Dokumente und Meine Musik so nutzt, wie sie vom Hersteller gedacht sind. Auch die Arbeit mit Office-Programmen wird beobachtet.

Als Lohn für die Spionage-Aktion lockt Microsoft Teilnehmer mit Gratis-Software. Zur Wahl stehen die Programme Windows Vista Ultimate, Office Ultimate 2007, Money Plus Premium, Student mit Encarta Premium 2008 und Streets and Trips 2008. Zwar sollen die Lizenzen der Belohnungs-Pakete auf die einzelnen Teilnehmer übertragen werden, doch heißt es in der WFP-Beschreibung: »Microsoft retains all right, title, and interest in and to the Microsoft software provided under the Windows Feedback Program«. Das könnte bedeuten, dass Microsoft die »Belohnung« von den Teilnehmern wieder zurückfordert, die die drei Monate nicht durchhalten.

Für Kritiker ist die Aktion der Beweis dafür, dass beispielsweise die Windows-Fehlerberichte, mit denen der Hersteller auf die Spur von Fehlern in bereits veröffentlichten Programmen kommen will, nicht effizient genug sind. In Deutschland wäre ein solches Programm wohl mit Blick auf den Datenschutz nicht durchzuführen. Teilnehmen können ohnehin nur volljährige US-Amerikaner.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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TheWickedOne 13/12/2007 14:32
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Also nicht, dass ich dafür wäre, auch in Deuschland sowas zu machen...obwohl. Man muss ja nicht teinehmen...aber was wäre das denn, wenn sowas Datenschutzrechtlich verboten würde, aber die Datenvorratsspeicherung duchgeht?! Bei der MS-Aktion muss der User wenigstens einen Vertrag schließen und sein Einverständnis geben...

Ich würde mich zumindest ein wenig darüber wundern.

Gruß
Jan

QTom 13/12/2007 15:39
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-0+

Ganz ehrlich das macht Vista doch so oder so und man kann es nicht einmal unterbinden. Microsoft ist für mich echter Dreck genauso wie Apple nur da sie leider ein Monopol besitzen bleibt einem ja nichts anderes übrich als zu ihren Produkten zu greifen. Linux bleibt wohl die beste alternative um Privatsphäre genießen zu können. An alle Vista Benutzer wisst ihr eigentlich das dieses BS optimale Basis für den Bundestrojaner legt?? Wenn nicht dann seit ihr jetzt schlauer.

Zusammenfassend ob nun Microsoft den User fragt ist doch im Grunde egal überwachen tuen sie doch so oder so und leider wird das die Zukunft sein Vista ist da nur der Anfang!

TheWickedOne 13/12/2007 15:46
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...auch ohne MS und Vista sind die Rechner offen für Bundestrojaner...

derGhostrider 13/12/2007 15:49
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QTom: Deine Ammenmärchen wurden auch schon verbreitet, als XP vor der Tür stand. Was hat sich davon bewahrheitet: NICHTS.
"das macht Vista doch so oder so"... Kannst Du das belegen? Nein.
Vista = Basis für Bundestrojaner... Kannst Du das belegen? Ebenfalls nein. Es gibt nur eine offizielle Stellungnahme von MS, daß sie für K-E-I-N-E-N Geheimdienst Hintertüren schaffen.

Hauptsache man kann auf Stammtischniveau rumprollen, nicht wahr? Und das "gute Linux", was Du höchstwahrscheinlich nutzt, ist natürlich 100% sicher und es lauern NULL Gefahren für den User.
*gähn*

Wenn es das Programm hier in Deutschland gäbe, dann würde ich vielleicht sogar mit einem meiner Rechner mitmachen. Soll MS doch zugucken, wie ich irgendwelche physikalischen Texte verfasse, Tabellen auswerte, Makros programmiere und Graphen mit Fremdprodukten Zeichnen lasse, da Excel dafür noch nie getaugt hat. ;) Ist mir recht. Vielleicht überlegen Sie sich dann auch noch etwas für ihre neuen unbenutzbaren Oberflächen, die für "fortgeschrittene User" wie eine zu enge Korsage wirken.
Besser sie machen soetwas öffentlich als heimlich.

TheWickedOne 13/12/2007 15:56
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VIELEN DANK!!!! ;)

Voyager 13/12/2007 22:04
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@derGhostrider

Korrekt , ich kann mich noch an die News von 2001 erinnern wo man XP vorwarf nur wegen einem verdächtigen Zeichenstring Microsoft hätte hintertüren für den Geheimdienst eingebaut, Bewiesen wurde nie was obwohl Hacker das System bis heute 1000x umgegraben haben um Sicherheitslücken zu finden.
Es wird aber immer wieder Lemminge geben die solche "Gerüchte" im Netz pflegen. Der Grund liegt auf der Hand , durch Denunzierung des anderen weckt man das Interesse der Leute. Apple macht das im Prinzip genau so um ihre Produkte an den Mann zu kriegen. Ich sage nur Mac vs. PC und das Vistabashing bei der Leopardvorstellung.

Voyager 13/12/2007 22:11
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Zitat THG "Für Kritiker ist die Aktion der Beweis dafür, dass beispielsweise die Windows-Fehlerberichte, mit denen der Hersteller auf die Spur von Fehlern in bereits veröffentlichten Programmen kommen will, nicht effizient genug sind."
komischerweise haben diese Übertragungen von Vista Fehlermeldungen in diesem Jahr zu mehreren Fixes geführt , warum sollte man das kritisieren ?

TheWickedOne 13/12/2007 22:14
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damits was zu kritisieren gibt...

derGhostrider 13/12/2007 22:25
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Vor allem geht's bei der Untersuchung nicht so sehr um auftretende Fehler als viel ehr um "typisches Nutzerverhalten" und persönliche Vorlieben (Designwahl, etc). Ein Fehlerbericht beinhaltet wohl kaum, was der User so den ganzen Tag macht und welche Icons er sich eingestellt hat.

Voyager 13/12/2007 22:48
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-0+

Zitat THG "Der Begriff »Nach Hause Telefonieren« wurde in den letzten Jahren maßgeblich von Microsoft-Software geprägt, die Daten vom eigenen PC übers Web nach Redmond senden, ohne dass der Anwender davon etwas bemerkt."

Der Begriff wurde in aller erster Linie von den Medien erfunden , die dem Leser immer einreden wollte Microsoft würde Sie ausspionieren bei der Übertragung eines Hardwarestrings zur Produktaktivierung , bewiesen wurde da auch nie etwas. Die Produktaktivierung und die Gültigkeitsprüfung wurden Datenschutzrechtlich untersucht und nie beanstandet.

pescA 13/12/2007 23:14
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Also ich hab keine Ahnung, was genau mein Windoof an MS schickt, und eben das ist es, was mich stört. Produktverbesserungen könnten die auch vornehmen, indem ein paar Mann da einfach täglich googlen (oder MSNen)was für Probleme aufgetaucht sind. Wie gut würden sich die Kunden fühlen, wenn sich in Foren tatsächlich MS-Mitarbeiter zu Wort melden würden?

Anders herum kann man doch ruhig an dem Feedback Programm teilnehmen, denn wer nichts zu verbergen hat, hat doch auch nichts zu befürchten... irgendwo hab ich das schonmal gehört :/

QTom 14/12/2007 18:04
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-0+

Ich sage ja immer jedem seine Meinung.
Wir leben ja in Deutschland. Ich setze selber auf Vista da ich auch ganz ehrlich nichts zu verbegen hab, mir isses wurscht ob die lesen was ich schreib und mit illegalen Loads hab ich eh nichts am Hut.
Aber Ghostrider kannst du beweisen das es nicht so ist?? Nee!
Ich betrachte Windows mit sehr großer Skepsis. Wenn ich die Lust und Zeit hätte würde ich mich dem Thema näher auseinander setzen, aber naja bin kein PC Freak.
Selber hab ich auch nur durch gute Arbeitskollegen davon erfahren, näher will ich nicht darauf eingehen jo bewiesen ist nichts! Nur jeder ist doch Heute nicht mehr Herr davon was auf seinem PC los ist Cookies usw. irgendwie wird die Kiste doch immer langsamer(damit meine ich die Allgemeinheit bzw. Mehrheit) und ein Mitgrund ist für mich dafür Microsoft.

Alte aber gute Weisheit "sag nie etwas am Telefon was du auch nicht im Fernseh sagen würdest" denkt drüber nach.

nightporter 16/12/2007 21:29
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-0+

QTom

genau und deswegen sagst du dir,
ändern kann ich nichts deswegen ergebe ich mich meinem schicksal.
ich hoffe du hast keine kinder,den mit der einstellung weiß ich schon jetzt was du denen vermittelst.
schon mal einen moment daran gedacht das vista auch dann garnicht geht wenn man nichts zu verheimlichen hat.
noch keine gedanken darüber gemacht wohin das alles führt was du überall auf der welt beobachten kannst ?

glaubst du allen ernstes das der elfte september und der einsturz der twin towers durch feuer geschehen ist.
wenn ja dann wäre es weltweit das erste gebäude das ein stahlkorsett hat und durch feuer einbricht.
warum ich dir und allen anderen die sorglos sind das jetzt sage ? du findest es übertrieben und siehst den zusammenhang nicht ?

weil es der vorwand war um gesetze zu verabschieden die uns zu gläsernen menschen machen und uns unsere freiheit nehmen.
europa , usa , großbritannien

derGhostrider 16/12/2007 21:47
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-0+

Ohgott... ein Verschwörungstheoretiker.

Ja, die TwinTower sind durch diese unbedeutenden Kleinigkeiten tatsächlich eingestürzt und es ist eigentlich viel verwunderlicher, daß sie trotz der Einschläge überhaupt noch so lange gestanden haben.

Bitte verlasse das Internet. Erstens werden die bösen Leute Deine hochgeheimen Daten nicht lesen und zweiten verschonst Du dann andere mit diesem hirnloses gebrabbel. Ja, den Vorfall haben einige Politiker ausgenutzt um ihre Interessen durchzusetzen. Das bestreitet niemand. Aber diese Verschwörungstheorien sind wirklich ein Armutszeugnis.

Lass mich raten: Der Mensch war noch nie auf dem Mond, Elvis lebt, JFK wurde absichtlich erschossen...

fLaMeCoRe 17/12/2007 08:54
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-0+

Warum erfand Gott nicht irgendetwas,
was die Bevölkerung vor so viel Dummheit und Dummgeschwätz bewahrt?!?!

Warum gestatten Seiten immernoch,
dass User ihren Frust / ihre unbegründete, negative Kritik gegen Betriebssysteme abgeben dürfen?!?!

Man Leute, verkneifts euch doch allesamt die ständig nur am rumnörgeln (bezüglich Vista) sind.

Legt uns allen erstmal was vor,
woraus klar und deutlich zu erkennen ist,
dass Microsoft euer Alltagsleben ausspioniert,
dann reden wir weiter.

Ihr denkt echt die ham nichts besser zu tun den ganzen Tag, als euch bei zuzugucken,
wie der eine Pornos schaut,
der andere seine Games zockt,
neeeee is klaaaar....
Selbst wenns nur Geld zählen is,
was besseres ham sie Allemal zu tun!

Wie schon die Vorredner erwähnt haben,
gehts in erster Linie darum die Gewohnheiten der User zu ermitteln,
worauf der Großteil am meisten anspringt.

Das manche deswegen gleich immer davon ausgehen,
Microsoft sprengt ihren Rechner bei unsachgemäßer Benutzung, is mir echt nen Rätsel.

Zudem fühlt sich hier irgendwie der Großteil immer so sicher hinter seinem abgebissenen Apfel oder dem Pinguin??!
Warum dat?

Nur weil über Linux und Mac nicht ganz so viel Bullshit wie über Microsoft erzählt wird.

Euch passt das "Monopol" von Microsoft nicht?
Dann stellt euch doch nicht so Dumm
und legt euch eben ein Betriebssystem zu,
das nicht der Sparte Microsoft angehört.
(An die zig Millionen Vista User + gleichzeitige Verachter)

Würden nen Paar mehr von euch etwas Intelligenter an die Sache ran gehen, ihre Stellung vertreten und durchsetzen, anstatt drüber hinweg zu schauen, dann würden die anderen Hersteller auch etwas mehr Absätze verzeichnen und sich einiges mehr im OS-Bereich tun!

Ich persönlich würde dran teilnehmen,
warum nich ne weitere Lizens abgreifen
und seis nur um sie zu verschärbeln für etwas weniger Geld.

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