Windows: Microsoft warnt vor Lizenzverstößen

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17:20 - 29. Oktober 2009 von Thomas Kretschmann

Ein Windows-7-Upgrade ist ein Upgrade – nicht weniger, aber vor allem nicht mehr: Microsoft bringt das Thema Lizenzverstöße wieder auf den Tisch. Ein Windows-7-Upgrade darf nicht als Vollversion genutzt werden.

»Es sieht leider so aus, als wenn man diese Diskussion wieder führen müsste«, erklärt Eric Ligman, so genannter »Global Partner Experience Leader« in Microsofts Worldwide Partner Group, in seinem Weblog. Die Rede ist von Verstößen gegen Microsofts Endbenutzer-Lizenzvertrag (End User License Agreement, EULA), also der Installation von Windows-Betriebssystemen auf Systemen, für die die Software nicht lizenziert beziehungsweise bezahlt wurde.

Von nichts kommt nichts: Microsoft informiert Kunden mit eindeutigen GrafikenVon der Nutzung beispielsweise einer Windows-7-Upgrade-Version als Vollversion sollten insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen absehen. Technisch ist es zwar möglich, eine Windows-7-Vollversion mit Hilfe eines Upgrades zu installieren, doch Ligman hebt mahnend den Finger: Dadurch würden Firmen gegen die Microsoft-Lizenzbestimmungen verstoßen. Die Verfasser der Anleitung zur Installation eines Upgrades beschreiben zwar laut Ligman wie dies funktioniere, berücksichtigten aber nicht eventuelle rechtliche Konsequenzen.

Unternehmen kleiner und mittlerer Größe spricht Ligman deswegen explizit an, weil diese die möglichen Kostenersparnisse bei einer Migration auf Windows 7 im Blick hätten. Über die letzten paar Tage seien ihm jedoch Postings aufgefallen, in denen von der Installation eines Windows-7-Updgrades als Vollversion auf einem System mit formatierter Festplatte die Rede war.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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hotpot 29/10/2009 17:42
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--2+

Ich lass mal den Lizenzverstoss aussen vor, und gehe nun mal davon aus das die virtuelle Beispielfirma Vista am Laufen hatte, und nun mit einer Upgradelizenz auf 7 Updated. Und dann kommt folgendes:
..."Postings aufgefallen, in denen von der Installation eines Windows-7-Updgrades als Vollversion auf einem System mit formatierter Festplatte die Rede war."

...also muss Fa. Beispiel auf ihrer HD wieder Vista installieren (wenn die aktuelle Version von 7 mal im Eimer ist, um dann auf Win7 Upgraden zu dürfen?

Anonymer Nutzer 29/10/2009 18:10
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-5+

Es geht hier um die Lizenz und die damit verbundenen Preisunterschiede. Ich schätze wenn man eine legale Vista Lizenz hat, darf man auch das Win7 Update technisch als Vollversion installieren. (Oder? ich meine Lizenztechnisch bleibt man ja damit beim Upgraden, egal wies technisch gemacht wird)
Nur ohne Vista das Win7 Upgrade als Vollinstallation ist natürlich ein Verstoß.

ka0t 29/10/2009 18:19
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-0+

Ich denke nicht, dass eine Installation auf einer blanken Festplatte gegen die Eula verstösst, wenn man die für das upgrade nötige Vista- Lizenz besitzt.

Was hier imho eher gesagt werden sollte ist, dass man nicht ohne eine gültige "Vorversion" - also die passende Vista- Version das System aufsetzen darf, da einem dann die erste der zwei Lizenzen fehlt und somit das installierte win7 gegen die eula verstösst.
Da bei einem downgrade von vista auf xp die Seriennummer der vista- Version geändert wird, kann ich mir aber auch genausogut vorstellen, dass windows7 upgrade merkt ob es auf einem nackigen System ohne Lizenzschlüssel von vista installiert wurde oder nicht- das wird sicher noch in der nächsten Zeit klären.

derGhostrider 29/10/2009 18:55
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-0+

Natürlich darf man das dann Installieren, wenn alle Lizenzbedingungen erfüllt sind!

MS geht es nicht darum die Kunden zu verärgern, die alles richtig bezahlt haben, sondern darum, daß es nun ganz schlaue gibt, die meinen OHNE Vista ein "Update" auf Win7 ausführen zu können.
"Ich habe zwar keine Grundlage für das Update, aber wenn's doch geht und billiger ist..."

Was bei Heimanwendern wieder relativ egal ist, ist bei kommerziellen Nutzern eben doch etwas, wo MS zweimal hinschaut und den Leuten auch auf die Finger haut.

spaceone 29/10/2009 21:36
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-0+

Habe mir Windows 7 Family Pack (= Upgrade) gekauft. Habe es auf einem Rechner mit ehemals WinXP und jetzt neuer (also leerer) Festplatte installieren wollen. Nach Eingabe des neuen Produt Keys meinte Windows 7 dass er ungültig ist. Kein weiterer Hinweis!!!
Laut Verpackung von Windows 7 ist im Falle eines Upgrades von WinXP eine vollständige Neuinstallation notwendig(!). Ein Anruf bei der Microsofthotline bestätigte dann auch meinen Verdacht, nix da mit leerer Festplatte, ein aktiviertes WinXP muss schon auf einer Platte vorhanden sein damit der neue Schlüssel "gültig" ist.
Zum Glück hatte ich noch die alte Platte da und auch noch nicht formatiert, so habe sie also mit drangehangen und der Schlüssel wurde akzeptiert.
Blöd bloß, wenn ich mal irgendwann Win7 frisch installieren will. Ein WinXP sollte ich dann immer in der Nähe haben...
Hätte man eigentlich total simpel haben können. Einfach den WinXP-Key mit abfragen und gut is... Aber das wäre ja zu einfach für MS.

Anonymer Nutzer 29/10/2009 22:33
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spaceone: schau mal bei Google nach, es gibt da einen Registry-Eintrag der das kontrolliert. Die alte Methode mit dem CD einlegen war irgendwie besser.

ToXic 30/10/2009 12:52
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Da muss ich tsteffen Recht geben, denn das was spaceone geschildert hat ist meiner Meinung nach ein Unding!

Bratkartoffel 30/10/2009 13:30
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Macht keinen Sinn eine Upgradeversion zu kaufen ,wenn die SB fast nur die Hälfte kostet ;-P .

tadL 30/10/2009 19:01
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Der ewige Kampf zwischen der Internetgemeinschaft die in der Regel für nix bezahlen will und Unternehmen die Geld verdienen wollen mit dem Internet.

derGhostrider 31/10/2009 11:49
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-0+

@tadL: Darum geht es nicht. Es geht im Artikel um Unternehmen, aber nicht um Privatleute, die die falschen Versionen einsetzen.
Natürlich hätte es MS lieber, wenn jede privatperson ebenfalls lizenzrechtlich alles richtig macht, der Artikel dreht sich aber nicht um dieses Detail.

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