Mindset Elektroauto mit Solarzellendach

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20:10 - 6. April 2009 von Frank Völkel

Einen Prototypen gibt es schon von dem ungewöhnlichen Elektroauto. Die kleine Firma Mindset verfolgt in Niklausen (Schweiz) ein völlig Konzept eines rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugs. Das knapp 800 kg leichte Auto soll in weniger als 7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und maximal 140 km/h (abgeregelt) erreichen. Der 70 kW (95 PS) starke Elektromotor treibt die Vorderräder an und wird von einem 20 kWh Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt. Das Batteriepack setzt auf herkömmliche Zellen des Typs 18650 - siehe Artikel Elektro-Smart erhält Tesla-Akkus. Die Kapazität der Einzelzelle mit Kobald-Katode beträgt 2400 mAh, die Spannung liegt bei 3,6 Volt.

Mindset macht keine Angaben zum Gewicht der Akkus, welches in Anbetracht der Kapazität zwischen 300 und 350 kg betragen dürfte. Die Reichweite wird mit bis zu 200 km beziffert - bei Ausstattung der Dachverglasung mit durchsichtigen Solarzellen kommen ein paar Kilometer zusammen. Neben Gas und Bremse dient ein drittes Pedal zum elektrischen Bremsen und demzufolge zur Energierückgewinnung/Akkuaufladung. Der Clou: Steht das Auto mehrere Tage im Freien, lädt sich der Akku von selbst wieder auf.

In Notsituationen springt ein 17-kW-Verbrennungsmotor ein und lädt den Akku auf. Hinter dem Projekt Mindset steht vor allem der ehemalige VW-Chefdesigner Murat Günak, der die Karosserie beim französischen Hersteller Heuliez fertigen lässt. Derzeit benötigt das Unternehmen Geld, um das innovative Elektroauto zur Serienreife weiter zu entwickeln. Geplant ist eine Serienproduktion von 10.000 Stück - Beginn könnte Anfang nächsten Jahres sein. Der Verkaufspreis soll sich im Rahmen eines gut ausgestatteten Mittelklassewagens bewegen.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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ConVuzius 06/04/2009 21:05
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-2+

Warum müssen die meisten Elektro-Autos immer so häßlich sein?

Anonymer Nutzer 06/04/2009 21:24
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...vll. an Kobold Kathode gedacht? *rooooofl*

mktonymontana 07/04/2009 01:13
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--1+

BMW sollte mal ein Elektro Auto Konzepieren.

Das aussehen eines M3 E92 wär geil;)

checkmate 07/04/2009 10:45
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-0+

Ich finde in dem Konzept den Verbrennungsmotor zum aufladen überflüssig. Nur Mehrgewicht und schlechter Wirkungsgrad. Die Solarzellen auf dem Dach sind ebenfalls ein Witz. Wenn man das dingens die Monate juli und August stehen lässt, ist der Akku wieder voll für 2h Fahrzeit. Einfach lächerliches Mehrgewicht.

f1delity 07/04/2009 11:32
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-0+

Zitat :Die kleine Firma Mindset verfolgt in Niklausen (Schweiz) ein völlig Konzept eines rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugs.

völlig neus Konzept?

Hässlich wie die anderen Elektrowägelchen, einzig der Preis dürfte mehr oder weniger in einer normalen Region liegen 30.000-40.000. Die Reichweite mit 200km ist viel zu wenig und im Wagen scheint mir auch zu wenig Platz zu sein, wenn vorne der kleine Verbrennungsmoter und E-Motor und hinten die Akkus sitzen.

mesa69yin 07/04/2009 12:17
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--1+

die sollen am rücksitzt pedale an bringen damit die bälga anstatt zu pleren treten!!!

mieleman 07/04/2009 14:01
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-0+

Nu macht aber mal halblang, ich kenne wesentlich mehr Verbrenner Autos die zum Kotzen aussehen
Multipla..
Außerdem sind Innovationen derzeit nur mit Hybrid bezahlbar und vor allem funktionell. Reine E-Autos sehe ich ebenso als Utopie an.
Und ein Mehrgewicht durch Solarzellen, nee nicht wirklich oder? Außerdem wird ja geschrieben, das der Ladevorgang mehrere Tage dauert.. 365 vielleicht. ;-)
Wie immer dient solch eine News lediglich der Werbung. Hier alerdings mit relativ reellen Zahlen zu Reichweite und Gewicht.

f1delity 07/04/2009 15:56
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-0+

Es wäre überhaupt kein Ding sparsame Autos auf den Markt zu bringen, allerdings kann man dann nicht mit 1.000.000 Steuergeräten, allem automatischen Schnickschnack, Sitzheizung und 100kw+ werben, und solange sich viele Leute durch ein Auto profilieren müssen wird das mit sparsamen, meinetwegen auch weniger umweltfeindlichen Autos noch dauern.

Und die ganzen E-Autos sind atm afaik nur was für Neureiche oder "Stars".

I-LoVeRaP 07/04/2009 16:27
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-0+

dauert nicht mehr lang und wir haben es geschaft.....

Anonymer Nutzer 07/04/2009 19:25
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-0+

Offenbar gilt in User-Foren die gängige "Expertenmeinung", daß serielle Hybrid-Autos generell einen schlechten Wirkungsgrad haben und deshalb des Teufels sind...

Der Wirkungsgrad eines konventionellen Autos ist relativ gering, da der Verbrennungsmotor meistens mit ungünstiger Drehzahl und Last betrieben wird. Hinzu kommen Verluste durch Kupplung, Getriebe und Schaltung. Energierückspeisung ist nicht möglich. Außerdem wird ein relativ starker (somit großer, schwerer) Motor benötigt, um genügend Leistungsreserven zu haben.

Elektromotoren sind bei gleicher Spitzenleistung sehr viel kleiner und leichter und haben einen höheren Wirkungsgrad. Sie können auch als Generatoren arbeiten und so beim Bremsen Energie zurückgewinnen. Getriebe und Kupplung sind überflüssig.

Der Verbrennungsmotor in einem seriellen Hybrid kann stets mit optimaler Drehzahl und Last betrieben werden. Der Wirkungsgrad wird so signifikant verbessert. Außerdem kann der Motor vergleichsweise klein ausgelegt werden, da nur die Durchschnittsleistung, nicht jedoch die Spitzenleistung erbracht werden muss. Ich weiß, das Konzept ist ein Gräuel für den aufrechten Deutschen, der es vorzieht, mit durchgedrücktem Gaspedal die Überholspur entlangzuheizen... Das "Range Extender" Aggregat eines seriellen Hybrids wird in der Regel sehr viel kleiner und leichter sein als der Verbrennungsmotor und Antriebsstrang eines normalen Autos. Der Range Extender erlaubt, eine kleinere Batterie zu verwenden, was eine deutliche Gewichtseinsparung bedeutet.

Man wird trotzdem in der Regel für kürzere Fahrten ohne den Verbrennungsmotor auskommen. Wenn man jedoch mal dringend eine weite Fahrt machen muß, wird man sehr glücklich über diese Möglichkeit sein.

Ich persönlich werde den alten Auto-Dinosauriern keine Träne nachweinen. Die Nörgler hier sollten sich lieber freuen daß sich etwas tut...

Anonymer Nutzer 19/09/2009 12:45
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-0+

Hinten doch die Räder verschalen. Die offenen Radkästen sind doch einfach hässlich. Sieht hinten seitlich aus wie ein Göppel von 1910. Mit diesem
Schutzblech. Ein Stilbruch. Unpassend zum Rest. Vielleicht hat das
Entwicklungsteam Angst vor zu grosser Nachfrage. Das das Projekt und
die spätere Produktion zu grosse unbeherrschbare Ausmasse annimt.
Wenn es etwas floppt hat man sowieso nur entwickelt und später steigt
man dann aus. Wie Hayek aus dem Smartprojekt.
Es zeigt wieder einmal mehr, dass in der Schweiz nur noch entwickelt
designt, projektiert und geplant wird und immer wenige ganzheitlich produziert. Deshalb haben wir ja auch unsere unsäglichen sizialen Probleme. Jugendarbeitslosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit. Wegwerfen
der alteren Leute aus dem #Arbeitsmarkt etc.
.

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