Ausstattung, Lautstärke & Wärmeentwicklung

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15:11 - 21/08/2009 von Benjamin Kraft

Ausstattung

Hardware

Atom N270 - ein typischer Netbook-Prozessor.Im Prinzip handelt es sich beim Mini 2140 um ein Netbook mit Standard-Hardware: Atom N270 Prozessor, Intel-945GSE-Chipsatz mit integrierter Grafik, 160-GB-Festplatte. Allerdings verfügt es über 2 GB Speicher, was für das vorinstallierte Windows Vista auch sinnvoll ist. Obwohl die Benchmarks es nicht vermuten lassen würden, fühlt sich Vista auf der Atom-Plattform auch heute noch (und mit nachinstalliertem SP2) recht träge an und legt nach einem Mausklick schon mal eine mehrsekündige Denkpause ein.

Ein ExpressCard/54-Slot ist vorhanden, dafür gibt es aber nur zwei USB-Ports.Die weitere Ausstattung weicht ebenfalls leicht vom Netbook-Mainstream ab. Zuerst fällt auf, dass etwas fehlt: Statt drei USB-Ports trägt das HP Mini 2140 deren nur zwei, nämlich einen pro Seite. Ein Kartenleser ist zwar integriert, versteht sich aber nur auf SD- und SDHC-Karten. Dafür hat HP einen ExpressCard/54-Slot spendiert, den man bei anderen Netbooks praktisch nie findet. Nur Lenovos Ideapad S10e und das ASUS N10E bieten eine 34-mm-Variante.

Darüber hinaus kann man alles, was man heute vom Netbook erwartet, auf der Ausstattungsliste ankreuzen: Funkverbindungen mit Bluetooth und WLAN (inklusive schnellem Draft-N), kabelgebundene Kommunikation per Gigabit Ethernet und Webcam sind alle vorhanden. Anschlüsse für Line-Out/Kopfhörer und das Mikrofon sind auf der linken Seite untergebracht, ebenso wie die VGA-Buchse für die Anbindung externer Displays.

Software

Vista auf dem Netbook sieht man selten...Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten spielt HP bei dieser Version vom Mini 2140 Windows Vista mit SP1 in der Business Edition auf. Alternativ stehen auch Varianten des Mini 2140 mit Vista Home Basic oder Windows XP zur Auswahl. Der getesteten Variante liegt eine Downgrade-DVD für Windows XP bei. Achtet man bei dessen Installation darauf, die Recovery-Partition nicht zu löschen, kann man schnell wieder zurück zu Vista wechseln. Für das neuere Windows-OS liegen keine Wiederherstellungsmedien bei.

...und der Windows Leistungsindex zeigt, warum.McAfee Total Protection, bestehend aus den Komponenten Browser, Firewall und Virus and Spyware Protection Service, schützt das Netbook for Schädlingen. Microsoft Office 2007 lässt sich 60 Tage uneingeschränkt nutzen, danach muss man es kaufen oder einen Registrierungsschüssel eingeben. InterVideos DVD Check überprüft, ob ein externes optisches Laufwerk angeschlossen wird, das zukünftig als Standard-Laufwerk für die DVD-Wiedergabe genutzt werden soll. Anstelle des üblichen Adobe Readers fürs PDF-Format legt HP die Software PDF Complete bei. HP installiert, wie die meisten Hersteller, auch einige eigene Utilities.

Lautstärke & Wärmeentwicklung

HPs Mini lässt sich problemlos auf dem Schoß einsetzen, denn im Leerlauf wird es maximal handwarm. Setzt man den Hyper-Threading-fähigen Prozessor mit Prime95 unter Volllast, wird die linke Seite, auf der auch der Lüfterauslass sitzt, wärmer, bleibt aber unproblematisch. Aufgrund seiner geringen Größe ist es aber sehr leicht, den Auslass versehentlich zu blockieren. Die Folge: Die Temperaturen steigen und der Lüfter beschwert sich mit sofortigem, Föhn-artigem hochdrehen.

Der Leerlauf wird bei einer Lautstätrke von 31,5 dB (A) von einem beständigen Hintergrundrauschen begleitet, da der Lüfter immer dreht. Schön ist, dass er es dabei immer dieselbe Drehzahl beibehält. Unter Last zeigte unser Lautstärke-Messgerät sogar 37,7 dB(A), die aufgrund der Klangcharakteristik des Lüfters subjektiv aber viel leiser klangen.

Das BIOS hält eine Option bereit, den Lüfter bei geringer Last auszuschalten. Die ist aber mit Vorsicht zu genießen. Zwar bleibt der Lüfter dann tatsächlich über längere Strecken aus, meldet sich dann aber im Leerlauf mit bis zu 32,7 dB(A) zurück. Dann fällt er auf dasselbe Geräuschniveau, dass die Standardeinstellung auch mit sich bringt, um sich nach einiger Zeit wieder auszuschalten. Anschließend beginnt das Spiel von vorn. Besser, man bleibt bei der Voreinstellung.

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Kommentare zum Beitrag
XX-treme 21/08/2009 18:13
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-2+

Was soll ich sagen? Sagen wirs einfach so: Wird nix mit dem Teil, weil:

- Bildschirm: 10.1" glossy (1024 x 576) Wassn das für ne Behämmerte Auflösung? Liegt wohl an den 10,1"

- Festplatte: 160 GB, Hitachi (Sorry, aber Hitachi kommt bei mir erst weit hinten)

- Batteriekapazität: 28 Wh / 2600 mAh (Issn Scherz, oder?)

- CPU: Intel Atom N270 1,6 GHz (HT) (Geht, wär aber der N280 besser gewesen, aber hätte wohl den Mini-Akku sofort leer genuckelt)

- Card Reader (Formate)SD, SDHC (Recht dünn)

- Betriebssystem: Vist (Da wäre trotz der guten 2GB Arbeitsspeicher XP die wesentlich bessere Wahl gewesen)

Und das ganze zu einem Preis von ca. 450€

Zu teuer für die dünne Ausstattung


Zitat :Die XP-Version mit 1 GB Speicher ist etwa 100 Euro preiswerter und vermutlich für die meisten Käufer attraktiver.



Das schon eher, aber auch eben die Ausstattung als Manko.

Anonymer Nutzer 21/08/2009 18:24
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-2+

XX-treme :
... CPU: Intel Atom N270 1,6 GHz (HT) (Geht, wär aber der N280 besser gewesen, aber hätte wohl den Mini-Akku sofort leer genuckelt)...


Nicht unbedingt - interessanterweise nutzt der N280 eine etwas geringere Kernspannung. Ich würde sagen, dass die Batterielaufzeiten dadurch fast nicht berührt werden. Deshalb war ich vom Acer Aspire One D150 auch so beeindruckt.

klomax 21/08/2009 18:46
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-1+

Außen hui, innen pfui. - Wieder der Reste-Rampe von Intel (GMA und N 270) bedient.

Wer sich mal ein Youtube-Video in besserer Qualität antun möchte, wird wieder fluchen. Und es gibt bereits Internet-Seiten, wo diese Art von Gerätekonfiguration leistungsmäßig auf Granit beißen wird (schön kauen, sage ich nur aus eigener Erfahrung:)).

benkraft 21/08/2009 20:29
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-2+

klomax :
Außen hui, innen pfui. - Wieder der Reste-Rampe von Intel (GMA und N 270) bedient.Wer sich mal ein Youtube-Video in besserer Qualität antun möchte, wird wieder fluchen.



Frei nach Wellesley, Duke von Wellington, kann ich mich dir mit den Worten "Ich wünschte es wäre IDF, oder der ION käme" eigentlich nur anschließen....

Ich warte nach wie vor gespannt auf Intels nächsten Chipsatz - oder eben endlich den ION im Netbook.

klomax 21/08/2009 21:56
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-0+

Zitat :"Ich wünschte es wäre IDF, oder der ION käme"


und "Erfahrung ist die Summe der Fehler [von HP]", die sie leider gemacht haben. (-> Letzter Quartals-Abschluss) :-D


avaka 22/08/2009 02:46
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-0+

Ich weis nicht. Als Businesslösung? Atomfrickelei mit Komponenten die in erster Linie getreu Netbook erstmal bilig sein müssen? Wie schlecht muss es der Firma bitte gehen, die ihren Mitarbeitern soetwas zumutet?
Die Leistung ist vielleicht erstmal nicht übermäßig wichtig, denn wer braucht schon vollmobil übelste Rechenleistung? Aber das Display und überhaupt alles so gedrängt würde mich in den Wahnsinn treiben. Da kann man doch absolut 0 produktiv mit Arbeiten. Dann lieber ein richtiges Notebook. Das kann einfach durchweg Alles besser und man hat PLATZ! Sowohl auf dem Bildschirm als auch auf den Notebook an sich. Das Gewicht ist, sofern halt normales Niveau, absolut unwichtig. Wer sich an einem Notebook nen Wolf schleppt macht was falsch. So lang sollte für bezahlte Mitarbeiter kein Fußmarsch sein, das kann sich keine Firma leisten.

Anonymer Nutzer 22/08/2009 13:50
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-0+

Was soll eigentlich diese Schimpferei aus Prinzip auf HP?! Zugegeben, ich mag diese Firma aus diversen Gründen auch nicht besonders: Drucker- und Scannertreiber, die irgendwie nicht zu Ende programmiert worden sind, die älteren Notebooks hatten Mainboards, die plötzlich den Geist aufgaben. Macht wahnsinnig Laune, wenn man gerade an der Diplomarbeit sitzt ud sie in den nächsten Tagen abzugeben gedenkt...
Aber mit diesem Netbook haben sie wirklich was ganz Tolles herausgebracht. Man kann gut damit arbeiten, ist mobil, und wenn man sich zur Installation einer Linux-Distri durchringt, kann man mit verschiedensten Werkzeugen den Stromverbrauch drastisch senken (Ich bin jetzt auf 5h 12min Rekord gekommen). Und sonst hole er/sie sich noch einen zusätzlichen Akku. Aber es ist endlich mal wieder kein so billig aussehendes Plastikgeschwür à la My First Sony!
Was die Plattformen anbelangt, so wird es immer noch bessere geben, die bald herauskommen. Da könnte man ja ewig warten...

borizb 23/08/2009 11:52
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-0+

Im Endeffekt ist also nur das Gehäuse (Alu und Glas) anders. Der Rest ist Standard und die 100-150€ Mehraufwand nicht wert.

danio 27/08/2009 09:58
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-0+

Schick, aber leider daneben. Glossydisplay und Touchpad, bei dem die Tasten neben der Fläche sind, sind absolut untauglich. Mochte ich schon beim Aspire One nicht. Und das lag nicht daran, ob die versenkt sind oder nicht.

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