Zuguterletzt wäre da noch das GeForce 9300 ITX WiFi. Hierbei handelt es sich um das Intel-Gegenstück zum GeForce 8200 ITX WiFi, das auf den integrierten Chipsatz des GeForce 9300 aufbaut. Die angegebene GPU-Taktung von 450 MHz und der Shader-Takt von 1200 MHz gelten heutzutage als Standard und lassen sich laut Zotac übertakten. Das gilt auch für den Prozessor, wovon Sie allerdings nicht allzu viel erwarten sollten. Der Hersteller arbeitet dieses Mal mit einem Vier-Phasen-Spannungsreglerkreis, der für den Betrieb von Core 2 Duo-Prozessoren mehr als ausreicht. Laut Herstellerangaben könnten Sie zudem Core 2 Quad- und Core 2 Extreme-Prozessoren verwenden. Wir raten Ihnen allerdings von den 130 W Extreme Edition-Prozessoren ab, wohingegen 95 W bei angemessener Kühlung und Systembelüftung kein Problem sein dürften.
Für diese Plattform brauchen Sie DDR2-DIMMs, um so auf eine maximale Kapazität von 8 GB DDR2-800 zu kommen. 1066-Geschwindigkeiten werden offiziell nicht unterstützt, können allerdings durch Übertakten erreicht werden. Unseres Erachtens nach könnten lediglich die zwei SATA/300-Anschlüsse die Plattform einschränken. Allerdings gibt es auf dem Anschlusspanel einen dritten SATA-Anschluss (eSATA), den Sie für ein weiteres Speichergerät nutzen können. Da es sich hierbei um das einzige MiniITX-Board in diesem Testfeld handelt, das einen vollen x16 PCI Express-Steckplatz bietet, dürfte der Erweiterungssteckplatz der wahre Grund für die geringere Anzahl an SATA-Anschlüssen sein – dieser Steckplatz kann für High-Performance-Grafikkarten genutzt werden. Dadurch kommt diese Plattform sogar als Basis für ein leistungsfähiges Gaming-System mit äußerst kompakten Abmessungen in Betracht.
Zotac hat erneut ein VIA Wireless-Modul installiert, das 802.11 b/g unterstützt. Während das Modul auf dem AMD-Board schichtartig installiert wird, wird die Erweiterungskarte bei diesem Produkt vertikal angebracht und spart damit entsprechend Platz. Hier noch eine Auflistung aller Anschlüsse an der Rückseite: Das Produkt verfügt über einen PS/2-Tastaturanschluss (kein Mausanschluss), sechs USB 2.0-Anschlüsse, den bereits erwähnten eSATA-Port, analoge Audio-Ein/Ausgänge, optische und koaxiale Ausgänge, HDMI- sowie DVI- und D-SUB-Monitoranschlüsse. Was Konnektivität und Monitorunterstützung – und damit Multimedia angeht – ist dieses Produkt eindeutig am flexibelsten.
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Dieser Vergleich ist doch für die Tonne. Die Prozzis sind nicht miteinander vergleichbar. E8600 und P2 X2 550 zielen doch auf verschiedene Preis- und Leistungsklassen ab.
Wenn ihr schon verschiedene Plattformen miteinander vergleicht, dann verwendet wenigstens die Prozzis, die sich in einer Leistungsklasse befinden, z,B. P2 X2 550 und E7400 oder E7500.
Wahrlich ein Äpfel mit Birnen Vergleich: 200€ gg 80€ CPU; bitte mal grundsätzlich gleiche Preisklassen vergleichen (nicht Leistungsklasse!); weil so kauft ja auch der durchschnittsanwender. festes Budget was bekomme ich dafür- wer bietet dafür mehr Leistung.
Das mit der CPU Wahl war vielleicht etwas ungeschickt. Das eigentliche Fazit ist, dass die 2 Zotac Boards als Desktopersatz dienen können. Schade das es kein AM3 Board mit ATI Grafik geworden ist. Schade auch, das ausgerechnet nur die stärkste Onboardgrafik durch einen PCIe x16 ersetzbar ist, die 8200er leider nicht.
@fbx,
weil hier Augenmerk auf die Boards liegt, denke ich, dass die CPU-Auswahl nach Leistungsklasse gewählt werden muss. So werden die Messwerte nicht verfälscht und man bekommt annäherend die Leistungsfähigkeit des Boards.
@checkmate,
"vielleicht etwas" sollte man durch "leienhaft" ersetzt werden.
Hab mir letzte Woche das Zotac GeForce 9300 ITX WiFi gekauft und mit einem Q8200 Prozessor ausgestattet. Die Wahl eines geigneten Gehäuses für diese Konfiguration stellte sich als äuserst schwierig dar:
Da man sich ja für ein Mini ITX Board entscheidet weil man auch ein kleines Gehäuse haben will. Jedoch produziert ein solcher Prozessor doch einiges an Wärme welche sich widerum in einem solchen Gehäuse aufstaut und der CPU Kühler auf maximum läuft und das Trommelfell zum Platzen bringt. Auf jeden fall wenn man sich für dieses Gehäuse entscheidet: JCP MI 101 schwarz
Mittlerweile habe ich es schon gegen das Lian-Li PC-Q07R Umgetauscht jedoch noch nicht ausprobiert.
Interessant wäre den 13 Mini-ITX-Gehäuse im Test zu erweitern um zu sehen welche Gehäuse sich eigenen um eines von diesen 4 Bords zu verwenden.
@crisp
Das Lian-Li PC-Q07R ist fein und sieht gut aus. Aber wenn du eine Grafkkarte verbauen willst etwas ungeeignet. Wenn du keine verbauen willst, währe es mir aber zu groß
Ich finde ITX interessant und wenn mein mATX System zu alt ist werde ich mir vermutlich eins kaufen. Dabei finde ich - derzeit - das SilverStone Sugo SG05 am interessantesten. Ist hier im "Test" zu finden.
Für Rechner ohne Grafik wäre vielleicht die HFX micro Serie zu überlegen - leider kann man dort lediglich das AMD Board verwenden - da AMD der einzigste Hersteller ist der auf die hier vorgestellten Board Prozessoren mit einer TDP von unter 35W aufsetzt. Der kleinste verwendbare Intel ist der E8200 - mit ner TDP von 65W - das schafft das Gehäuse nicht. Alternativen erreicht man nur mit viel Bastelei und zu einem hohen Kaufpreis. (mittels selbstgebogener Heatpipes die Wärme aus dem Gehäuse führen und z.B. mit Peltier Elementen kühlen o.Ä.)
Kann man auf diesen boards auch eine halbwegs gute graka verbauen? Ein hd4850 z.B.?
@ Kay

Deine Frage wird im Test beantwortet. Einfach mal den Artikel lesen.
Kann THG nicht mal einen großen Vorwurf machen, dass sie für AMD nur die alte 8200er Plattform von Nvidia nehmen. Was man sich wünscht, ist ein AM2+ oder AM3 Board mit 780G oder 785G Chip, da könnte man sich die GraKa für die meisten Aufgaben eines ITX-HTPCs echt sparen. Aber solche Boards sind so gut wie nicht zu finden. Keiner der großen Hersteller hat hier etwas im Portfolio... ich finds extrem schade, da damit in Kombination mit einem Athlon II X4 605e (45Watt) eine leistungsfähiges, sparsames System in einem Ultra-Slim-Gehäuse eingesetzt werden könnte.
Aber vielleicht kennt ihr ja ein AM3 Board mit ITX-Format?!
Große Hersteller verfolgen ja auch nicht unbedingt das Ziel, das beste Produkt hinzustellen, solang sich der alte schrott auch noch für über 100ocken verticken lässt und dann noch AMD-ITX, uuuuh ganz gefährliches Pflaster. Verstehs ja gar nicht... Das beste was zu haben ist, ist meiner Meinung nach immer noch das hier:
http://www.barebonecenter.de/index [...] -Raum.html
hoffe das bald ein nachfolger mit 785G Chipsatz rauskommt. Das Ganze mit einem 605e ist in der Tat der Wahnsinn.
@token
Kein Netzwerkcontroler, Alter ALC885 Sound und dann noch der Test mit einem 90nm Athlon, wenn das das beste sein soll, dann gute Nacht
Ach ja, Phenom I werden supportet, von Phenom II keine Rede. Nochmals gute Nacht!
Nochmals gute Nacht für DX10 unter WIn7
Tja wo kann man denn eigentlich das iBase MI950AF kaufen? Würde sich für mein geplantes Nas super eigenen.. Aber wo kaufen?
Ist undervolting bei den Boards möglich?