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Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: Mobiltelefon, Handy, Motorola, Nokia, Panasonic
Schwerpunkte: Business, Consumer Electronics, Mobile
1 - Einleitung

Ihr Handy zeigt Schwächen oder Sie möchten einfach ein anderes haben? Kein Problem, Neuerscheinungen kommen mit selten zuvor gesehener Geschwindigkeit auf den Markt. Man kann darauf wetten, dass Sie das Handy finden, das Sie brauchen.
Mehrere Tendenzen zeichnen sich ab. Im Einstiegssegment steht bei relativ einfachen Handys, die zwar keinen digitalen Bildsensor oder gigantischen Speicher, dafür aber ein Farbdisplay haben, jetzt Bluetooth zur Verfügung. Der Nutzen liegt im Wesentlichen darin, das Handy mit einem mitgelieferten kabellosen Freisprechset oder entsprechenden Ohrhörern zu verwenden. Trotz der sehr niedrigen Preise sind bei einigen Modellen digitale Bildsensoren eingebaut, mit denen man fotografieren oder kurze Videoclips aufnehmen kann. Sie haben eine miserable Qualität und man sollte ihnen nicht zu viel abverlangen, aber immerhin sind sie vorhanden.
Was die digitalen Bildsensoren weiter angeht, so kommen immer häufiger Megapixel-Kameras vor, auch bei preisgünstigen Handys. Doch gibt es auch noch die 300 000-Pixel-Sensoren, bei denen die Fotos, die man damit macht, brauchbar sind, sofern man sie auf dem Handy anschaut und nicht auf Papier ausdrucken möchte. Bei den fortschrittlichsten Geräten erreichen die Sensoren heute 2 Megapixel. Bei dieser Auflösung kann man seine Fotos auf Fotopapier ausdrucken und sogar Vergrößerungen anfertigen. Die Farbwiedergabe ist meistens in Ordnung, wobei bestimmte Handys auch einen Autofokus anbieten, damit der Begriff "Fotohandy" nicht mehr gleichbedeutend mit unscharfen Fotos ist. Zwar sind die Sensoren besser geworden, doch hinken die Blitze noch hinterher. Damit der Blitz etwas nützt, muss sich das Motiv in maximal 2 Metern Entfernung befinden - und dann wird es mit Sicherheit geblendet. Der Blitz ist aber trotzdem nötig, wenn man bei wenig Licht fotografieren und das scheußliche Rauschen auf den Fotos vermeiden will.
Neben Fotos kann man mit den Sensoren auch Videos aufnehmen. Natürlich können Sie nicht mit einer digitalen Videokamera, selbst des Einstiegssegments, konkurrieren. Die in der Auflösung beschränkten Videos sind meistens pixelig, sobald sich das Motiv bewegt.
Und schließlich können immer mehr Handys zusätzlich zum eingebauten Speicher noch Speicherkarten vom Typ MMC oder Transflash aufnehmen. Damit wird es möglich, viele Fotos und Videos, aber auch MP3s oder sogar Dateien wie bei einem USB-Speicherstick zu speichern. Das Handy kann sogar einen digitalen Walkman ersetzen, indem die Mono-Kopfhörer immer öfter Stereo-Modellen Platz machen.
Um die Laufzeit zu testen, haben wir bei allen Handys das gleiche Verfahren angewendet, bei dem Stand-by, Anruf, SMS und Multimedia-Anwendung kombiniert wurden. Die Zeit, die wir angeben, entspricht mehr oder weniger einer normalen Verwendung und ermöglicht es, die Modelle miteinander zu vergleichen.
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