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Kaffee im PC: Brühvorgang bei 84°C

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19:00 - 24/05/2005 von Frank Völkel

Das Kaffeewasser wird frei aus einem externen Behälter angesaugt. Da das System transportabel sein muss, kam ein Festwasseranschluss nicht in Frage.

An dieser Stelle ein kleiner Exkurs zur Wirkungsweise des Kaffee-PC-Automaten. Da das System über keinen Festwasseranschluss verfügt, wird Wasser aus einem externen Behälter von einer Pumpe frei angesaugt. Der Druck steigt damit maximal auf 5 Bar an, wie es auch anschaulich im Video zu sehen ist. Bei der Verwendung eines Festwasseranschlusses sind durchaus 10 Bar denkbar. Auch der Einsatz von dünneren Schläuchen bringt einen höheren Druck. Das Wasser kann im Kessel bis auf 96 Grad Celsius erwärmt werden - allerdings sind Temperaturen zwischen 80 und 84 Grad optimal für den Brühvorgang. Bei höherer Temperatur, was technisch gar kein Problem darstellt, verbrennt der Kaffee und schmeckt bitter. Gleichzeitig erfolgt für jede Tassen-Portion ein Mahlvorgang der Bohnen, die aus dem Vorratsbehälter bezogen werden. Nach dem Zusammenpressen des Kaffeepulvers wird das unter Druck stehende Wasser in die Brüheinheit geleitet, so dass der fertige Kaffee ausfließen kann. Während des Brühens ermittelten wir eine Leistungsaufnahme von knapp 3.000 Watt, so dass die elektrische Absicherung grenzwertig war.

Das System von René G. ist so konfiguriert, dass sich acht verschiedene Produkte frei programmieren lassen. Justierbar sind dabei Kaffeemenge, Wassermenge, Anpressdruck und Vorbrühen durch Anfeuchtung des Kaffees.

Dort wo sich sonst die Laufwerksschächte befinden ist der Behälter für den Kaffeesatz untergebracht.

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