Fazit: Ein Modding-Unikat der Superlative

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19:00 - 24/05/2005 von Frank Völkel

Über diese Idee haben sogar wir gestaunt: Ein PC-Tüftler und Kaffee-Gourmet aus München baute in 80-stündiger Kleinarbeit dieses System zusammen. Am Ende steht ein Espresso-Automat der Superlative, der beim Geschmack sogar verwöhnte Kaffeetrinker überzeugt. Im Unterschied zu einem handelsüblichen Kaffeeautomaten ist dieses System im PC-Gehäuse ein Unikat. Es brüht Kaffee oder feinen Espresso der Luxus-Klasse und stellt die handelsüblichen Geräte von Jura/Saeco bis 1500 Euro in den Schatten. Aber: Einem Nachbau stehen die Probleme bei der Beschaffung sämtlicher Komponenten im Weg. Die meisten Teile wurden über einen längeren Zeitraum bei einem Online-Auktionshaus erworben. Kosten: Knapp 3000 Euro.

Jetzt sind die Kaffeebohnen im PC und der Vorratsbehälter voll. Einen Espresso bitte!

Die Leistungsdaten des Systems können sich sehen lassen: Alle 40 Sekunden schafft es eine Tasse Espresso - auf den ganzen Tag gerechnet macht das theoretisch 2160 Tassen! Dank der hochwertigen Mechanik sollen sich keine Probleme ergeben.

Und die Moral dieses Projekts? Es gibt sie in kleiner Zahl, die, die schon alles haben und ständig auf der Suche sind nach neuem. Kosten spielen dabei keine Rolle. Und es muss ein komplexer Eigenbau sein. Schließlich will man sich von der Masse deutlich unterscheiden.

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