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Funktionsweise der Lüfter: Wirken hier geheime Kräfte?

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18:00 - 30/10/2005 von Siggy Moersch

Dem Geheimnis auf der Spur

Wir wollten genauer wissen, wie diese Lüfter funktionieren, denn beide Firmen schweigen sich über die Funktionsweise der Lichteffekte aus. Also musste eines unserer Testmuster die Demontage über sich ergehen lassen. Die Lüfter ließen sich in je drei Teile zerlegen, aber das Geheimnis gaben sie so schnell nicht preis.

Drahtspulen kommen unter dem Deckel zum Vorschein

Im Deckel befindet sich ein Dauermagnet

Die Platine ist nur aufgeklebt und lässt sich leicht lösen

Zwischen Lüfter und der Platine befindet sich nur ein doppelseitiges Klebepad, jedoch keine Verbindungskabel. Wird der Lüfter eingeschaltet, fängt dieser sich an zu drehen. Durch die Rotationen des Lüfters wird sozusagen die Platine mitgezogen und dreht sich mit.

Auf der Rückseite steckt auch nichts Geheimnisvolles

Dreht man diese Konstruktion jetzt schnell genug, fangen die LEDs auch ohne Lüfter zu leuchten an - aha, eine Strominduktion!

Die einzelnen Bestandteile des Lüfters: der eigentliche 80-mm-Lüfter, die Platine mit Logik, LEDs und Drahtspulen und zuletzt die Fan-Haube, in der sich ein Dauermagnet befindet. Durch die Rotation der Drahtspulen, die im runden Dauermagneten stecken, entsteht durch Induktion Strom. Dieser reicht aus, um die LEDs zum Leuchten zu bringen.

Ein Fahrrad-Dynamo stand Pate bei der Stromerzeugung

Drahtspulen und Dauermagnet? Da war doch mal was im Physikunterricht! Ach ja, so ist ein Dynamo aufgebaut, wie er bei jedem Fahrrad zu finden ist. Und bekanntlich erzeugt ein Dynamo Strom, wenn er sich dreht. Wie aber ist das mit den Lichteeffekten?

Hatte Einstein doch Recht: Gekrümmter Raum oder Licht?

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