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Wie entsteht der Text beim Lightwriter?

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18:00 - 30/10/2005 von Siggy Moersch

Auf der Platine befinden sich die LEDs

Diese 8 LED erzeugen die Lichteffekte beim Lightwriter FAN

Das Rätsel des Lightwriters lässt sich jedoch nicht so einfach erklären wie das der Rainbow Fans. Die Funktionsweise, wie das Licht beziehungsweise der Strom erzeugt wird, ist mit dem Sharkoon Lüfter identisch - Induktionsstrom durch Drehen von Kabelspulen in einem Dauermagneten. Aber wie entsteht der lesbare Text? Auf der Platine befinden sich 8 LEDs, die für die Darstellung der Buchstaben, Zahlen und Grafiken verantwortlich sind. Ähnlich einer Matrix lassen sich so Zeichen mit 8 Punkten Höhe erzeugen. Aber was ist mit der Breite der Zeichen? Ein Signalprozessor, der sich unter der Platine befindet, sorgt für ein genaues Aufleuchten der 8 LEDS. Aber das war auch noch nicht des Pudels Kern. Denn verlangsamt man den Lüfter, so bleibt der Schriftzug oder die Grafik erhalten. Auch ein Drosseln der 12 V Spannung ergab nur ein kurzzeitiges Verzerren der Anzeige, was aber binnen weniger Umdrehungen wieder korrigiert wurde. Der Schriftzug setzte erst aus, als wir den Lüfter zu sehr abbremsten. Die Diskussionen, wie das Ganze funktionierte, liefen bei uns weiter auf Hochtouren.

Fotoserie mit kurzer Belichtungszeit zeigen andeutungsweise die Lösung

Dem Geheimnis näher gekommen? Warum jedoch der Text auch bei einem langsam werdenden Lüfter immer noch erhalten bleibt, kann nur geraten werden. Vielleicht verarbeitet der Logikprozessor den Polarisationswechsel, der zwischen Dauermagnet und den Spulen entsteht und ermittelt so die Positionen, an denen die LEDs leuchten müssen.

Nur die Frage bleibt, wie entstehen Zahlen und Buchstaben?

Aber vielleicht ist der Lösungsansatz auch viel einfacher, als angenommen. Dazu braucht die Logik nur das Spannungsfeld der Spulen zu berücksichtigen, um die Position der Platine zu ermitteln. Wenn der Lüfter sich dreht, so rotiert er mit 2000 U/Min. Das sind 33 Umdrehungen pro Sekunde (2000/60=33.33 ). Um die Position zu bestimmen, reichen 4 der 8 Spulen aus, wobei dann 33 x 4 = 132 Messpunkte bei der Logik ankommen. Werden alle 8 Spulen ausgelesen, können sogar 266 Positionen bestimmt werden. Diese sollten mehr als ausreichend sein, um die 8 LEDs an der richtigen Stelle zum Leuchten zu bringen. Die Trägheit der Augen setzt dann den Text scheinbar als Einheit zusammen und es scheint dann so, als würde der Text über den Lüfter "schweben"

Bild mit kurzer Belichtungszeit und Blitzlicht

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