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Der komplette Desktop auf dem USB-Stick
Nächste NewsDie kalifornische Firma RingCube packt mit der Software MojoPack komplette Desktop-PC-Arbeitsumgebungen auf USB-Sticks oder externe Festplatten.
Programme für USB-Sticks gibt es schon länger: Viele Anwender surfen beispielsweise mit ihrem auf einem Stick installierten Browser auf fremden Rechnern, ohne sich umstellen zu müssen. Gleiches gilt auch für diverse Office-Programme. RingCube Technologies geht noch einen Schritt weiter: Die Software MojoPac legt ein komplettes Image eines Desktop-PCs auf USB-Lauferken ab.
Steckt der Anwender den Stick oder die USB-Festplatte an einem fremden Rechner an, so läuft die gewohnte Arbeitsumgebung virtuell als Gast auf dem Host-PC. Dies soll auch mit iPods als Laufwerk funktionieren. Unterstützt werden dabei Windows XP und Vista. Der Clou: Auf dem Host-Computer werden keine Dateien verändert, auch bleiben nach Beendigung der Session keine Files zurück.
Die Software ist in diversen Varianten erhältlich: Eine Enterprise Edition soll sich für Unternehmen eignen, die für ihre freien Mitarbeiter nicht immer wieder frische Rechner konfigurieren wollen. Die Version für "Individuals" zielt auf "Professionals", "Gamer" und "Students", die überall mit ihrer gewohnten Desktop-Umgebung arbeiten wollen.
Die Liste an von MojoPac unterstützten Applikationen ist lang: Ob MS-Office, Lotus Notes, Mozilla-Programme, Photoshop oder Entwicklungsprogramme wie Borlands JBuilder, Visual Studio, diverse Messenger und jede Menge aktueller Games - alles soll sich auf fremden Rechnern verhalten wie gehabt.
MojoPac für "Indiduvials" kostet pro Client und USB-Stick oder Festplatte 50 US-Dollar. Firmen, die ihre Mitarbeiter damit ausstatten, sollten sich beim Hersteller nach individuellen Mehrfach-Lizenz-Konditionen erkundigen.
Quelle: Tom's Hardware
