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Deutscher Musikmarkt: »Mehr Licht als Schatten«
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : MP3 und Video Player
Tags: Musikindustrie, ifpi, Gorny, Downloads 1 Kommentar
Auf seiner Jahrespressekonferenz zieht der Bundesverband Musikindustrie ein positives Fazit: Das wachsende Online-Geschäft soll eine Trendwende einläuten.
Um satte 40 Prozent ist die Zahl der kostenpflichtiger Musik-Downloads 2007 angestiegen: 35 Millionen einzelne Songs landeten auf den Festplatten und MP3-Playern der deutschen Musik-Fans — inklusive Klingeltöne summiert sich die Zahl der gekauften Musikprodukte auf 50 Millionen. Dies teilte der Bundesverband Musikindustrie heute mit. Auch dass die gute, alte Audio-CD nicht unter den Online-Zuwächsen leidet, sieht der Verband äußerst positiv: Noch immer beträgt der Anteil am Gesamt-Umsatz mit Musikprodukten in Deutschland 81 Prozent, was rund 149 Millionen Alben entspricht. Reine Downloads stellen nur 4 Prozent des Gesamtmarkts.
»Musik hat nichts von ihrer Attraktivität verloren«, so Bundesverband-Geschäftsführer Stefan Michalk. Seiner Meinung nach muss es der Branche aber gelingen, die Internetpiraterie besser in den Griff zu bekommen, erst dann könnte man »nach sieben harten Jahren« von einer Trendwende sprechen. Vor allem die Internet-Provider sieht der Verband in der Pflicht: »Deutschland ist ebenso ein Land der Kultur wie der Hochtechnologie«, so Dieter Gorny, für den Breitbandinhalte wie Musik oder Film den Motor für die Verbreitung schneller Internet-Anschlüsse darstellen. Während die Provider von der Musik- und Filmindustrie profitierten, entzögen sie sich beim Kampf gegen die Piraterie der Verantwortung. Deswegen hält er aber nichts von einer flächendeckenden Überwachung. Stattdessen sollten Provider bei nachgewiesenen Urheberrechtsverletzungen »einfach nur ihre AGBs anwenden«, erklärte der Verbandschef.
Bereits vor der offiziellen Jahresbilanz hatte der Bundesverband Musikindustrie darüber informiert, dass die Zahl illegaler Musikdownloads zurückgegangen ist (siehe »Weniger illegale Musikdownloads«).
Grafik: Bundesverband Musikindustrie
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ich kanns trotzdem nicht verstehen. warum bezahlen die leute für mp3-downloads??? ich würde es ja verstehen wenn die quallität der angeboteten musikdateien vernünftig wäre... doch zZ kauf ich mir lieber die audio-cd.
zu der sache mit den providern: warum sollen die jetzt den von der musikindustrie hausgemachten kampf gegen urheberrechtsverletzungen unterstützen???? die musikindustrie könnte es doch soooo einfach haben. einfach die preise vernünftig anpassen und schon würden viel mehr leute sich originale zulegen