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Spam: MySpace bekommt Millionen
Quelle : Tom's Hardware – Tags: MySpace, King-Of-Spam, Werbemails 8 Kommentare
Abschreckung für Versender unerwünschter Mails: Ein US-Gericht hat den »King of Spam« und einen weiteren Spammer zu Strafen von insgesamt 234 Millionen US-Dollar verdonnert.
Zwei Spammer, die MySpace mit Spam überflutet haben, sind von einem Bezirksgericht in Los Angeles zur Höchststrafe von 300 US-Dollar pro Spam-Mail verurteilt worden. Wie unter anderem Associated Press berichtet, muss der als »King of Spam« bekannte Sanford »Spamford« Wallace 159,9 Millionen Dollar Schadensersatz an MySpace zahlen. Sein Geschäftspartner Walter Rines ist mit 64,9 Millionen Dollar dabei. Anwaltskosten von 4,7 Millionen Dollar kommen noch oben drauf.
Bereits im März letzten Jahres hatte MySpace Klage gegen die beiden erhoben. Der Vorwurf: Wallace und Rines hatten 11.000 Schein-Profile bei MySpace eingerichtet und damit andere MySpace-User auf dubiose Webseiten gelotst. So ergaunerten sie 300.000 Nutzer-Accounts, verschickten massenweise unerwünschte Kommentare und Mails innerhalb des Netzwerks und platzierten Spionage-Programme auf fremden Rechnern. Laut MySpace sollen es insgesamt über 735.000 Spam-Mails gewesen sein. Das Urteil erging in Abwesenheit der Beklagten; sie hatten alle Aufforderungen und Vorladungen des Gerichts stets ignoriert. Ob MySpace die Schadensersatzsumme auch eintreiben kann, steht ohnehin auf einem anderen Blatt: Die beiden Spammer sollen flüchtig sein.
Die Rekord-Strafe bezeichnet das MySpace-Mutterhaus NewsCorp trotzdem als Meilenstein und erhoffen sich eine abschreckende Wirkung. Laut MySpace-Sicherheits-Chef Hemanshu Nigam zeigt man dadurch »null Toleranz gegenüber denjenigen, die versuchen, auf unserer Seite illegal zu handeln«.
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Weiter so!
Richtig toll wäre es nun von MySpace, wenn zumindest ein Teil (sagen wir mal 50%) an die betroffenen User ausgezahlt würde, nachdem das Urteil vollstreckt werden konnte.
Ansonsten bleibt da ein sehr fader Beigeschmack von Geschäftemacherei durch Gerichtsverfahren unter dem Deckmantel des Schutzes der Kunden vor Spam.
Soll heißen, ich bekomme in der Woche ca 1 (eine) SpamMail.
Wenn es mir möglich ist einen Sender dieser nicht erwünschten Mail ausfindig zu machen, versuche ich zunächst auf höflichem Wege vor weiterer Post aus dieser Quelle verschont zu bleiben.
Sollte ich jedoch auf „Taube Ohren“ treffen, lasse ich mich auch gerne mal mit gleichgesinnten ein. (Glaubt mir, es gibt genug Hac...r, die nur auf solche FIRMEN warten… )
Die sicherste Variante ist jedoch immer noch, mit seinen Daten sehr vertraulich umzugehen.
Wer in der heutigen Zeit mit seiner Email umgeht, als wäre es ein Postfach in irgendeiner Postfiliale in Buxdehude o.s., der gehört in eine Computerschulung und nicht an den heimischen-, oder gar firmenPC.
Trotzdem finde ich es gut, das solchen HardcoreFirmen, die nur auf Daus aus sind auch mal finanziell bestraft werden.
Mein Traum wäre ja ein Hackerportal, das den Spammern das Leben schwer macht. Mit einem Parser, der den Quellcode von Spam-Mails verarbeiten kann. Wenn man nur zehn cent pro Quelle, die wirksam abgeschaltet wurde, zahlen müsste - das wäre es wert, und die Hacker am anderen Ende könnten sich so bestimmt einiges verdienen, da Spammer selten nur ein Opfer pro Quelle belästigen. (Wenn nur 1/10 der Spamm-Empfänger reagiert, kommen locker 1000 Euro pro Quelle zusammen!)
www.10minutemail.com
Im Übrigen wurde das so ähnlich seitens MySpace verkündet. Die machen sich eh keine Hoffnung auf Erhalt des Geldes, sondern viel mehr auf die abschreckende Wirkung.