Intel lockert Atom-Netbook-Restriktionen
Nächste NewsWill ein Hersteller einen Atom-Prozessor in seine Netbooks einbauen, so hat er sich an strenge Regeln zu halten – Hersteller wie Intel und Microsoft wünschen eine klare Trennung zwischen Net- und Notebook. Beim Atom-Modell N gibt Intel nun aber nach.

Für günstige Netbooks von der Stange ist der Fall klar: Ein Intel-Atom-Prozessor treibt das Gerät an, die Festplatte hat meist eine Speicherkapazität von 160 GByte und das Display stellt auf 10,2 Zoll 1024 x 600 Bildpunkte dar. Hersteller wie Intel oder auch Microsoft wünschen derart strenge Regelungen, da für Massenbestellungen beispielsweise von Atom-Prozessoren für eine Netbook-Integration andere Preise gelten. Da es keine verbindlichen Standards gibt, ab wann ein Netbook eigentlich eines ist, werden sie eben auf diese Weise von den IT-Marktführern vorgegeben.
Auch Microsoft wünscht sich eine Regulierung. Erst im Juni kam aus Redmond der Vorschlag, Netbooks über eine Umbenennung der Geräteklasse exakter zu spezifizieren. »Low Cost Small Notebook PCs« (LCSNPC) sollten die Kleinst-Notebooks heißen (siehe »Microsoft will Netbooks umbenennen«). Dann nämlich könnte Microsoft die Abgabe von Windows 7 für Netbooks besser kanalisieren – OEM-Netbook-Hersteller beispielsweise kommen mit einer solchen Lizenz deutlich günstiger weg.
Bei Intel werden die Regelungen nun aber leicht aufgeweicht. Bislang galt: Um einen Atom-Prozessor der N-Klasse einzubauen, darf das Gerät über eine maximale Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkte verfügen. Wie HKEPC meldet, ist künftig auch eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkte erlaubt. Erster Nutznießer dieser Regelung ist Sony: Anfang Juli wurde das Netbook-Modell Vaio W angekündigt (siehe »Sony kündigt ein neues Netbook an«), das sich durch die Darstellung von 1366 x 768 Bildpunkten von der Konkurrenz abheben soll. Als CPU dient jedoch ein Atom-N-Prozessor. Bei einem weiteren wichtigen Punkt bleibt Intel jedoch auf seiner Linie: Die Display-Größe darf 10,2 Zoll nicht überschreiten.
Dass sich die Netbook-Produzenten bei der Ausstattung der Geräte an die Vorgaben von Industrie-Größen halten müssen, hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Beschwerden geführt. Auch deshalb, weil sich die IT-Schwergewichte wohl selbst nicht so ganz einig sind. Laut den Kollegen vom Inquirer ist Ex-IT-Week-Autor David Neal übrigens der Ansicht, dass sogar Intel langsam genug hat von der Unterscheidung zwischen Netbooks und Notebooks – so etwas würde eine Verwaltung von CPU-Verkäufen nur noch komplizierter machen, als es ohnehin schon ist.
Quelle: HKEPC
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ob sich da nicht das apple netbook ankündigt?!?
darf das denn überhaupt Netbook genannt werden?
Vielleicht eher Mac-Book AirMicro
das ist quatsch die restriction auf das Display und die Festplatten kapazität zu beziehen die machen nur Murks
die sollten mal jemanden ranlassen der ahnung hat und weiß wie man etwas verkauft ... ich kann zwar apple nicht sonderlich gut ab aber die können das bei weitem besser als der rest wies scheint -.-
und um gleich mal vorzubeugen ich habe nicht behauptet dass ich ahnung habe ...
wie hier solche korrupten machenschaften schöngeredet werden
Ich bin ja für STPCMZKSD - Schrottiger Transportabler Personal Computer Mit Zu Kleinem Spiegelnden Display. =)
Wie kann das dann sein dass Lenovo nen 12.1" Atom auf den Markt werfen darf?! (Lenovo IdeaPad S12). Das passt doch irgendwie nicht zusammen oder?