Verarbeitung und Technische Daten

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13:20 - 17/02/2009 von Marcel Binder

Klar strukturierte Front

Das Thecus N4100 Pro bekundet optisch seine Abstammung vom N5200. An der Front befindet sich unterhalb der vier Laufwerkseinschübe ebenfalls ein blau illuminiertes Display sowie vier Taster, mit denen die Ersteinrichtung der IP-Adresse vorgenommen werden kann. Darüber hinaus informiert das Display über System- und RAID-Status und über die vergebene IP-Adresse.

Die Laufwerkseinschübe verbergen sich hinter einer Frontklappe aus Kunststoff, die mit einem silbernen Lochgitter optisch aufgewertet wird. An der linken Frontseite informieren fünf vertikal angeordnete LEDs über Netzwerkaktivitäten der beiden LAN-Anschlüsse, den Systemstatus sowie den Betriebszustand des Geräts. Weiterhin befindet sich an der Frontseite noch ein Ein-/Aus-Taster sowie ein USB-2.0-Anschluss zum direkten Kopieren von Dateien externer Speichermedien auf das NAS-Gerät.

Öffnet man die Frontklappe, die mit einem Scharnier an der von vorne gesehenen linken Seite des Geräts befestigt ist, so erhält man Zugang zu den vier einzeln abschließbaren Laufwerkseinschüben. Die Laufwerkseinschübe entsprechen in Form und Verarbeitung denen, die auch beim N5200 zum Einsatz kommen.

Unspektakuläre Rückseite

An der Rückseite des Geräts fallen bei erster Betrachtung zuerst der große 80 x 80 mm messende Hauptlüfter sowie der etwas kleinere Zusatzlüfter neben dem Stromanschluss auf. Der kleinere Lüfter ist hierbei für den Wärmetransport des integrierten Netzteils zuständig. Einen Schalter, mit dem das N4100 Pro komplett vom Stromnetz getrennt werden kann, vermissen wir allerdings. Weiterhin zieren die Rückseite noch zwei RJ45 10/100/1000 MBit/s Ethernet-Anschlüsse sowie zwei USB-2.0-Ports. An diese können neben externen USB-Speichermedien beispielsweise ein Drucker oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) angeschlossen werden. 

Vielseitige Netzwerkkonfiguration

Bei der Konfiguration der Ethernet-Ports haben Anwender die freie Wahl. So kann über den einen Port eine Verbindung mit dem internen Netzwerk hergestellt werden, während der andere als WAN-Anschluss fungiert und einen Zugriff auf die auf dem NAS-Gerät gespeicherten Dateien über das Internet gewährt. Weiterhin ist auch die Verwendung beider Ports für ein Load Balancing, Fail Over oder Link Aggregation denkbar.

Einfach Zugang zur Hardware

Das Display ist offensichtlich vom N5200 übernommen

Weiterhin befinden sich auf der Rückseite noch drei Rändelschrauben. Nach deren Entfernen lässt sich die Rückseite herunterklappen und der Gehäusedeckel aus Metall abnehmen. Zutage tritt das vertikal angebrachte Motherboard des N4100 Pro. Gut im unteren Bild zu sehen ist der DOM (Disk-on-Module) Flash-Speicher mit einer Kapazität von 128 MB, auf dem die Firmware des N4100 Pro untergebracht ist. Unterhalb des Flash-Speichers verbirgt sich der AMD Geode CS5536-Controller, der unter anderem für die Ein-/Ausgaben über die die- und USB-2.0-Schnittstellen verantwortlich ist.  

Der im Bild zu sehende Kühlkörper wird zur Temperaturregulierung des Geode LX800-Prozessors verwendet. Rechts daneben befindet sich das 256 MB fassende DDR400-Speichermodul. Einer Modifikation des Flash- oder Hauptspeichers sollte experimentierfreudigen Anwendern damit nichts im Wege stehen - sofern auf die Garantieleistungen des Herstellers verzichtet werden kann. Die Kommunikation über die Netzwerkschnittstellen erledigen zwei Intel 82541 Gigabit Ethernet-Controller. Die Festplatten werden über einen SiliconImage SiI3114CTU PCI-to-4-Port SATA/150-Controller angesprochen, der sich auf der Rückseite des Motherboards befindet. Eine Liste der unterstützen Festplatten finden Sie auf der Thecus-Webseite. Weitere technische Details entnehmen Sie bitte folgender Tabelle.

Alle Komponenten sind leicht zugänglichUnterhalb des DOM Flash-Speichers verbirgt sich der AMD Geode CS5536 Controller.

Technische Daten

Thecus N4100 Pro 
CPU AMD Geode LX800, 500 MHz 
RAM 256MB DDR400 SDRAM 
Netzwerk 2x 10/100/1000 MBit/s RJ45 Ethernet Ports, Jumbo Frames, Load Balancing, Fail Over, Link Aggregation nach 802.3ad 
Festplatten 4 x 3.5” SATA HDD 
  80/120/160/200/250/300/400/500/750/1000/1500 GB 
USB Ports 3 x USB 2.0 (1 x Front, 2 x Rückseite) 
LEDs 1 x LED Betriebsanzeige 
  1 x LED System-Status (Hochfahren, Aktualisieren, Herunterfahren) 
  2 x LED Netzwerkverbindung und Aktivität 
  4 x LED Stromversorgung Festplatte 
  4 x LED Festplattenaktivität 
Sicherheit Verschließbare Festplatteneinschübe 
Netzteil AC 100 ~ 240 Volt, 50/60 Hz, auto detection 
Netzwerkkonfiguration feste IP Adresse, dynamische IP Adresse via DHCP 
Netzwerk Datei Protokolle CIFS/SMB, FTP, NFS 3, AFP 3, HTTP, HTTPs 
Network Client Type Microsoft Windows NT/2000/XP/2003/Vista 
  Unix/Linux/BSD, MAC OS X, OS 9 
RAID RAID 0, 1, 5, 6, 10 and JBOD 
  Auto Rebuild, Hot Swap, Hot Spare, Disk Roaming, 
  Stripe Size wählbar, RAID Level Migration, RAID Expansion, Power Management (Disk idle spin-down), Disk Status Monitoring (S.M.A.R.T.) 
Mediaserver Unterstützte Datei-Typen: MPEG, RMP, WPL, PLS, M3U, ASX, WAV, PNG, BMP, AVI, WMV, WMA, MP3, LPCM, JPEG 
  iTunes-Dateiformate: AAC, MP3, WAV 
Benutzerverwaltung Microsoft NT Domain Controller (PDC), Microsoft Active Directory Authentication (AD), Benutzergruppen und -konten 
Verzeichnismanagement Freigabe von Ordnern mit und ohne Zugriffsberechtigungen 
Dateisystem ext3 JFS (Journaling File System) 
Sprachunterstützung Unicode Support 
Berechtigungen Verwaltung von Zugangslisten auf Benutzer- und Gruppenebene 
Administration Webbasiert, unterstütz mehrere Sprachen (Englisch, Traditionelles Chinesisch, Vereinfachtes Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch) 
Setup Assistent für MS Windows und MAC OS X 
eMail Benachrichtigung sendet Systemmeldungen per eMail 
Backup Thecus Backup Utility (Microsoft Windows XP/2000 /MAC OS X) 
Thecus Nsync Remote-Replikation auf andere Thecus-Geräte mit proprietärem Protokoll 
Druckserver Network printing through Internet Printing Protocol   (IPP) 
Download Manager Unterstützung von Downloads per Bittorrent, FTP und HTTP 
Papierkorb Wiederherstellung versehentlich gelöschter Dateien 
Webserver Hosten eigener Webseiten 
ISO Mount Einbinden von ISO-Images ins Dateisystem 
Energiespar Funktionen Zeitgesteuertes An- und Abschalten, Disk idle spin-down 
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Kommentare zum Beitrag
w_ing 17/02/2009 13:43
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-0+

??? ...erst keine Serverrückmeldung und dann den Beitrag zweimal, aber nur je halb... ???
Hier mein EDIT:



...wenn schon keine "richtige" Lautstärkemessung:
WIE sind den die "empfundenen" Lärmentwicklungen (mit/ohne Belastung) ???

<< BITTE an THG:
Das (Genau DAS!) Thema Geräuschentwicklung ist doch schon so oft von so vielen Lesern (und Kaufinteressenten - Hinweis für die Hersteller/Verkäufer) eingefordert/ nachgefragt worden.

NUTZT DIESEN BEDARF !!!

h4xx0r 17/02/2009 14:51
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-0+

ja die Lautstärkeentwicklung ist extrem wichtig wenn man sich das ding als schönen hingucker ins wohnzimmer stellt damit der nachbar auch was zum schauen hat.
son ding kommt in den keller und nich ins schlafzimmer.

M1n1m3 17/02/2009 15:07
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-0+

lol
ich schliesse mich haxxor an
ab mit dem ding ins keller oder zumindest ins arbeitszimmer neben dem PC

das ding kann 4 platten unterbringen udn braucht logischer weise kühlung.
wo ein lüfter ist da sind auch geräusche.

w_ing 17/02/2009 15:49
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-0+

@ h4xx0r & M1n1m3:

Eure Ansichten sind egoistisch und ignorant. Es ist ja prima für Euch, dass Ihr (a) soetwas in einen Keller bringen könnt und (b) es für Euch nicht wichtig ist.

Es gibt aber eben auch andere Abhängigkeiten, Ansichten und Wünsche! Beispielsweise: Freiberufler mit Arbeitszimmer in Mietwohnungen oder einfach nur Menschen, denen es wichtig ist (warum auch immer (Ruhe für Kreativität und Konzentration; Lärmempfindlichkeit;...)).

...

w_ing 17/02/2009 15:54
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-0+

by the way:
Es muss nicht immer um die perfekte Lösung für Alle gleichzeitig gehen (gibt es eh nicht). Un wenn jemand die Geräuschwerte nicht wissen will, soll er es doch einfach überlesen! - WARUM sollen aber daran interessierte darauf verzichten?

Anonymer Nutzer 17/02/2009 17:04
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-0+

Bin ich der einzige der knapp über 20MB/s bei nem Raid 0 aus 4 Festplatten einfach nur sehr mager findet?

Besonders zu dem stolzen Preis... da kann ich mir nen billigeren und schnelleren Rechner hinstellen.

Und das mit dem Stromverbrauch wird sich auch so schnell nicht bezahlt machen, wenn man den runterfährt wenn man ihn nicht braucht... Wozu wurde sonst WakeOnLan erfunden?

a97584 17/02/2009 18:05
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-1+

würde mich auch stark interessieren wo bei den geräten immer der flaschenhals ist. einerseits schnelle s-ata platten und gigabit ethernet, andererseits wahrscheinlich hohe cpu last durch den gigabit adapter, den smb/cifs-protokoll-overhead und das verwendete dateisystem. was mich dann aber stutzig macht ist der geringe unterschied zwischen raid 0/1 und 5. das bringt mich zu der annahme dass die cpu last durch die paritätsberechnung doch nicht so dominiert.

gibts denn kein schnelleres system mit iscsi, wechselplattenrahmen und business support für unter 1000 euro...

TecTurtle 18/02/2009 00:45
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-0+

Schöner, aber auch knackig kurzer Test. Danke THG!
Wie meine Vorredner es schon sagen... mich würde ebenfalls die Lautstärke interessieren. Es gibt so manchen Föhn, den man sich nicht mal neben den Rechner stellen mag, das sollte aber, so denke ich, doch möglich sein.
Eine subjektive Erklärung reicht dafür meistens total aus um dies beurteilen zu können.

Jetzt fehlt eigentlich in den Vergleichsdiagrammen nur noch das ReadyNAS NV+ und ich bin glücklich. Denn dann habe ich eine fundierte Basis für meine Kaufentscheidung. XD

MfG
TecTurtle

Pivo 18/02/2009 08:58
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-0+

Was leider auf den PICs nicht zu sehen ist, ob der Geode gesockelt oder, wie bei Embeddeds oft üblich, eingelötet ist.
Das wär ne Option, dem Teilchen einen anständigen Rechenknecht zu verpassen.

layer8error 18/02/2009 10:52
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-0+

@a97584
ja das gibt es, es nennt sich MS Home Server mit Eigenbau Hardware

M1n1m3 18/02/2009 15:31
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-0+

@w_ing
ein nas ist eine serverlösung.
sowas wird nicht auf die bedürfnisse von privatanwendern abgestimmt. sondern auf die bedürfnisse der zielgruppe, in dem fall kleinere firmen.


w_ing 19/02/2009 01:37
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-0+

@M1n1m3 18/02/2009 15:31

Naja - "das" ist doch nun schlaubimäßig ->> Ich denke dieser Artikel wurde von THG geschriebe; Und zu dieser Leser-Zielgruppe gehöre ich sicher!

So what - wäre einfach schön, eine Lautstärkeneinschätzung zu haben!

Rechtfertigungen dafür, das diese Information überflüssig wäre sind doch schlicht selbst überflüssig ... ... Wunsch ist Wunsch! *g*

Grüße, w_ing

Anonymer Nutzer 19/02/2009 15:05
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-0+

@M1n1m3:
>ein nas ist eine serverlösung.
Ach was...mach Sachen...
>sowas wird nicht auf die bedürfnisse
>von privatanwendern abgestimmt.
Und die Firmenmitarbeiter bei denen das NAS unter Umständen auf dem Schreibtisch steht müssen sich das Geröhre gefallen lassen ?

Also ganz ehrlich:
Ich versteh den Hype um diese fertigen NAS-Lösungen nich....
Einfach einen "Alt-PC" mit fünf 1TB Festplatten, FreeNAS drauf und fertig...

Die meisten fertigen NAS Kisten brauchen ein halbes Jahrhundert, wenn das mal eine Festplatte im RAID abraucht und dann das volle Array wieder hergestellt wird. Ist mal die Platine im Anus (just vor einer Woche in meiner Firma passiert), dann hast du 0 Chancen den Inhalt wieder herzustellen und an Fehleranalyse brauchst du garnicht mal zu denken !
NAS angemacht, kein Zugriff auf´s Frontend & keine vernünftige Fehlermeldung vom NAS...so, viel Spaß !

Ein "echter" PC lässt wenigstens noch ansatzweise eine Analyse zu. Von Features wie die Nutzung als iSCSI Target kannst du bei "billigen" NAS im Einstiegssegment bis 2k€ meist nur träumen. Bei FreeNAS gibt es das für "umme".

M1n1m3 20/02/2009 09:02
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-0+

@ holgi
wer ein nas auf arbeit aufm tisch stehen hat tut mir leid

übrigens danke für die info mit der array wiederherstellung.
habe auch überlegt so ein 2bay nas mit 2 grossen platten im raid 1 modus hinzustellen um daten zu sichern. private videos und bilder nehmen mit der zeit immer mehr platz ein und die sollen erhalten bleiben für immer. will ja später damit meine enkel langweilen, die müssen da druch :D.

also doch lieber 2 platten in rechner hängen in raid 1.

@ w_ing

ich gönn dir deinen lautstärke test *daumendrück :D
so ist es nicht
diesmal auch ohne aber :)

aloha 21/02/2009 13:58
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-0+

@Ip-CAM

auf der Thecus HP kann man sich das modul herunterladen.
Dann im Webinterface, System, Module Mgmt das Modul Installieren und mit einem Klick auf die IP Cam kann man die cam's hinzufügen.

Bitte um bessere Recherche!

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