Klar strukturierte Front
Das Thecus N4100 Pro bekundet optisch seine Abstammung vom N5200. An der Front befindet sich unterhalb der vier Laufwerkseinschübe ebenfalls ein blau illuminiertes Display sowie vier Taster, mit denen die Ersteinrichtung der IP-Adresse vorgenommen werden kann. Darüber hinaus informiert das Display über System- und RAID-Status und über die vergebene IP-Adresse.
Die Laufwerkseinschübe verbergen sich hinter einer Frontklappe aus Kunststoff, die mit einem silbernen Lochgitter optisch aufgewertet wird. An der linken Frontseite informieren fünf vertikal angeordnete LEDs über Netzwerkaktivitäten der beiden LAN-Anschlüsse, den Systemstatus sowie den Betriebszustand des Geräts. Weiterhin befindet sich an der Frontseite noch ein Ein-/Aus-Taster sowie ein USB-2.0-Anschluss zum direkten Kopieren von Dateien externer Speichermedien auf das NAS-Gerät.
Öffnet man die Frontklappe, die mit einem Scharnier an der von vorne gesehenen linken Seite des Geräts befestigt ist, so erhält man Zugang zu den vier einzeln abschließbaren Laufwerkseinschüben. Die Laufwerkseinschübe entsprechen in Form und Verarbeitung denen, die auch beim N5200 zum Einsatz kommen.
Unspektakuläre Rückseite
An der Rückseite des Geräts fallen bei erster Betrachtung zuerst der große 80 x 80 mm messende Hauptlüfter sowie der etwas kleinere Zusatzlüfter neben dem Stromanschluss auf. Der kleinere Lüfter ist hierbei für den Wärmetransport des integrierten Netzteils zuständig. Einen Schalter, mit dem das N4100 Pro komplett vom Stromnetz getrennt werden kann, vermissen wir allerdings. Weiterhin zieren die Rückseite noch zwei RJ45 10/100/1000 MBit/s Ethernet-Anschlüsse sowie zwei USB-2.0-Ports. An diese können neben externen USB-Speichermedien beispielsweise ein Drucker oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) angeschlossen werden.
Vielseitige Netzwerkkonfiguration
Bei der Konfiguration der Ethernet-Ports haben Anwender die freie Wahl. So kann über den einen Port eine Verbindung mit dem internen Netzwerk hergestellt werden, während der andere als WAN-Anschluss fungiert und einen Zugriff auf die auf dem NAS-Gerät gespeicherten Dateien über das Internet gewährt. Weiterhin ist auch die Verwendung beider Ports für ein Load Balancing, Fail Over oder Link Aggregation denkbar.
Einfach Zugang zur Hardware
Weiterhin befinden sich auf der Rückseite noch drei Rändelschrauben. Nach deren Entfernen lässt sich die Rückseite herunterklappen und der Gehäusedeckel aus Metall abnehmen. Zutage tritt das vertikal angebrachte Motherboard des N4100 Pro. Gut im unteren Bild zu sehen ist der DOM (Disk-on-Module) Flash-Speicher mit einer Kapazität von 128 MB, auf dem die Firmware des N4100 Pro untergebracht ist. Unterhalb des Flash-Speichers verbirgt sich der AMD Geode CS5536-Controller, der unter anderem für die Ein-/Ausgaben über die die- und USB-2.0-Schnittstellen verantwortlich ist.
Der im Bild zu sehende Kühlkörper wird zur Temperaturregulierung des Geode LX800-Prozessors verwendet. Rechts daneben befindet sich das 256 MB fassende DDR400-Speichermodul. Einer Modifikation des Flash- oder Hauptspeichers sollte experimentierfreudigen Anwendern damit nichts im Wege stehen - sofern auf die Garantieleistungen des Herstellers verzichtet werden kann. Die Kommunikation über die Netzwerkschnittstellen erledigen zwei Intel 82541 Gigabit Ethernet-Controller. Die Festplatten werden über einen SiliconImage SiI3114CTU PCI-to-4-Port SATA/150-Controller angesprochen, der sich auf der Rückseite des Motherboards befindet. Eine Liste der unterstützen Festplatten finden Sie auf der Thecus-Webseite. Weitere technische Details entnehmen Sie bitte folgender Tabelle.
Technische Daten
| Thecus N4100 Pro | |
|---|---|
| CPU | AMD Geode LX800, 500 MHz |
| RAM | 256MB DDR400 SDRAM |
| Netzwerk | 2x 10/100/1000 MBit/s RJ45 Ethernet Ports, Jumbo Frames, Load Balancing, Fail Over, Link Aggregation nach 802.3ad |
| Festplatten | 4 x 3.5” SATA HDD |
| 80/120/160/200/250/300/400/500/750/1000/1500 GB | |
| USB Ports | 3 x USB 2.0 (1 x Front, 2 x Rückseite) |
| LEDs | 1 x LED Betriebsanzeige |
| 1 x LED System-Status (Hochfahren, Aktualisieren, Herunterfahren) | |
| 2 x LED Netzwerkverbindung und Aktivität | |
| 4 x LED Stromversorgung Festplatte | |
| 4 x LED Festplattenaktivität | |
| Sicherheit | Verschließbare Festplatteneinschübe |
| Netzteil | AC 100 ~ 240 Volt, 50/60 Hz, auto detection |
| Netzwerkkonfiguration | feste IP Adresse, dynamische IP Adresse via DHCP |
| Netzwerk Datei Protokolle | CIFS/SMB, FTP, NFS 3, AFP 3, HTTP, HTTPs |
| Network Client Type | Microsoft Windows NT/2000/XP/2003/Vista |
| Unix/Linux/BSD, MAC OS X, OS 9 | |
| RAID | RAID 0, 1, 5, 6, 10 and JBOD |
| Auto Rebuild, Hot Swap, Hot Spare, Disk Roaming, | |
| Stripe Size wählbar, RAID Level Migration, RAID Expansion, Power Management (Disk idle spin-down), Disk Status Monitoring (S.M.A.R.T.) | |
| Mediaserver | Unterstützte Datei-Typen: MPEG, RMP, WPL, PLS, M3U, ASX, WAV, PNG, BMP, AVI, WMV, WMA, MP3, LPCM, JPEG |
| iTunes-Dateiformate: AAC, MP3, WAV | |
| Benutzerverwaltung | Microsoft NT Domain Controller (PDC), Microsoft Active Directory Authentication (AD), Benutzergruppen und -konten |
| Verzeichnismanagement | Freigabe von Ordnern mit und ohne Zugriffsberechtigungen |
| Dateisystem | ext3 JFS (Journaling File System) |
| Sprachunterstützung | Unicode Support |
| Berechtigungen | Verwaltung von Zugangslisten auf Benutzer- und Gruppenebene |
| Administration | Webbasiert, unterstütz mehrere Sprachen (Englisch, Traditionelles Chinesisch, Vereinfachtes Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch) |
| Setup Assistent | für MS Windows und MAC OS X |
| eMail Benachrichtigung | sendet Systemmeldungen per eMail |
| Backup | Thecus Backup Utility (Microsoft Windows XP/2000 /MAC OS X) |
| Thecus Nsync | Remote-Replikation auf andere Thecus-Geräte mit proprietärem Protokoll |
| Druckserver | Network printing through Internet Printing Protocol (IPP) |
| Download Manager | Unterstützung von Downloads per Bittorrent, FTP und HTTP |
| Papierkorb | Wiederherstellung versehentlich gelöschter Dateien |
| Webserver | Hosten eigener Webseiten |
| ISO Mount | Einbinden von ISO-Images ins Dateisystem |
| Energiespar Funktionen | Zeitgesteuertes An- und Abschalten, Disk idle spin-down |






??? ...erst keine Serverrückmeldung und dann den Beitrag zweimal, aber nur je halb... ???
Hier mein EDIT:
...wenn schon keine "richtige" Lautstärkemessung:
WIE sind den die "empfundenen" Lärmentwicklungen (mit/ohne Belastung) ???
<< BITTE an THG:
Das (Genau DAS!) Thema Geräuschentwicklung ist doch schon so oft von so vielen Lesern (und Kaufinteressenten - Hinweis für die Hersteller/Verkäufer) eingefordert/ nachgefragt worden.
NUTZT DIESEN BEDARF !!!
ja die Lautstärkeentwicklung ist extrem wichtig wenn man sich das ding als schönen hingucker ins wohnzimmer stellt damit der nachbar auch was zum schauen hat.
son ding kommt in den keller und nich ins schlafzimmer.
lol
ich schliesse mich haxxor an
ab mit dem ding ins keller oder zumindest ins arbeitszimmer neben dem PC
das ding kann 4 platten unterbringen udn braucht logischer weise kühlung.
wo ein lüfter ist da sind auch geräusche.
@ h4xx0r & M1n1m3:
Eure Ansichten sind egoistisch und ignorant. Es ist ja prima für Euch, dass Ihr (a) soetwas in einen Keller bringen könnt und (b) es für Euch nicht wichtig ist.
Es gibt aber eben auch andere Abhängigkeiten, Ansichten und Wünsche! Beispielsweise: Freiberufler mit Arbeitszimmer in Mietwohnungen oder einfach nur Menschen, denen es wichtig ist (warum auch immer (Ruhe für Kreativität und Konzentration; Lärmempfindlichkeit;...)).
...
by the way:
Es muss nicht immer um die perfekte Lösung für Alle gleichzeitig gehen (gibt es eh nicht). Un wenn jemand die Geräuschwerte nicht wissen will, soll er es doch einfach überlesen! - WARUM sollen aber daran interessierte darauf verzichten?
Bin ich der einzige der knapp über 20MB/s bei nem Raid 0 aus 4 Festplatten einfach nur sehr mager findet?
Besonders zu dem stolzen Preis... da kann ich mir nen billigeren und schnelleren Rechner hinstellen.
Und das mit dem Stromverbrauch wird sich auch so schnell nicht bezahlt machen, wenn man den runterfährt wenn man ihn nicht braucht... Wozu wurde sonst WakeOnLan erfunden?
würde mich auch stark interessieren wo bei den geräten immer der flaschenhals ist. einerseits schnelle s-ata platten und gigabit ethernet, andererseits wahrscheinlich hohe cpu last durch den gigabit adapter, den smb/cifs-protokoll-overhead und das verwendete dateisystem. was mich dann aber stutzig macht ist der geringe unterschied zwischen raid 0/1 und 5. das bringt mich zu der annahme dass die cpu last durch die paritätsberechnung doch nicht so dominiert.
gibts denn kein schnelleres system mit iscsi, wechselplattenrahmen und business support für unter 1000 euro...
Schöner, aber auch knackig kurzer Test. Danke THG!
Wie meine Vorredner es schon sagen... mich würde ebenfalls die Lautstärke interessieren. Es gibt so manchen Föhn, den man sich nicht mal neben den Rechner stellen mag, das sollte aber, so denke ich, doch möglich sein.
Eine subjektive Erklärung reicht dafür meistens total aus um dies beurteilen zu können.
Jetzt fehlt eigentlich in den Vergleichsdiagrammen nur noch das ReadyNAS NV+ und ich bin glücklich. Denn dann habe ich eine fundierte Basis für meine Kaufentscheidung. XD
MfG
TecTurtle
Was leider auf den PICs nicht zu sehen ist, ob der Geode gesockelt oder, wie bei Embeddeds oft üblich, eingelötet ist.
Das wär ne Option, dem Teilchen einen anständigen Rechenknecht zu verpassen.
@a97584
ja das gibt es, es nennt sich MS Home Server mit Eigenbau Hardware
@w_ing
ein nas ist eine serverlösung.
sowas wird nicht auf die bedürfnisse von privatanwendern abgestimmt. sondern auf die bedürfnisse der zielgruppe, in dem fall kleinere firmen.
@M1n1m3 18/02/2009 15:31
Naja - "das" ist doch nun schlaubimäßig ->> Ich denke dieser Artikel wurde von THG geschriebe; Und zu dieser Leser-Zielgruppe gehöre ich sicher!
So what - wäre einfach schön, eine Lautstärkeneinschätzung zu haben!
Rechtfertigungen dafür, das diese Information überflüssig wäre sind doch schlicht selbst überflüssig ... ... Wunsch ist Wunsch! *g*
Grüße, w_ing
@M1n1m3:
>ein nas ist eine serverlösung.
Ach was...mach Sachen...
>sowas wird nicht auf die bedürfnisse
>von privatanwendern abgestimmt.
Und die Firmenmitarbeiter bei denen das NAS unter Umständen auf dem Schreibtisch steht müssen sich das Geröhre gefallen lassen ?
Also ganz ehrlich:
Ich versteh den Hype um diese fertigen NAS-Lösungen nich....
Einfach einen "Alt-PC" mit fünf 1TB Festplatten, FreeNAS drauf und fertig...
Die meisten fertigen NAS Kisten brauchen ein halbes Jahrhundert, wenn das mal eine Festplatte im RAID abraucht und dann das volle Array wieder hergestellt wird. Ist mal die Platine im Anus (just vor einer Woche in meiner Firma passiert), dann hast du 0 Chancen den Inhalt wieder herzustellen und an Fehleranalyse brauchst du garnicht mal zu denken !
NAS angemacht, kein Zugriff auf´s Frontend & keine vernünftige Fehlermeldung vom NAS...so, viel Spaß !
Ein "echter" PC lässt wenigstens noch ansatzweise eine Analyse zu. Von Features wie die Nutzung als iSCSI Target kannst du bei "billigen" NAS im Einstiegssegment bis 2k€ meist nur träumen. Bei FreeNAS gibt es das für "umme".
@ holgi
.


wer ein nas auf arbeit aufm tisch stehen hat tut mir leid
übrigens danke für die info mit der array wiederherstellung.
habe auch überlegt so ein 2bay nas mit 2 grossen platten im raid 1 modus hinzustellen um daten zu sichern. private videos und bilder nehmen mit der zeit immer mehr platz ein und die sollen erhalten bleiben für immer. will ja später damit meine enkel langweilen, die müssen da druch
also doch lieber 2 platten in rechner hängen in raid 1.
@ w_ing
ich gönn dir deinen lautstärke test *daumendrück
so ist es nicht
diesmal auch ohne aber
@Ip-CAM
auf der Thecus HP kann man sich das modul herunterladen.
Dann im Webinterface, System, Module Mgmt das Modul Installieren und mit einem Klick auf die IP Cam kann man die cam's hinzufügen.
Bitte um bessere Recherche!