N7700 Pro: 10-GBit/s-NAS von Thecus
Nächste NewsDas N7700Pro ist der Nachfolger des Modells N7700: Thecus verspricht nicht nur dank Core-2-Duo-CPU und 4 GByte RAM hohe Geschwindigkeit. Es kann auch ein 10-GBit-Ethernet-Adapter integriert werden.
Schon das Modell N7700 von Thecus schnitt beim Tom's-Hardware-Test mit solider Verarbeitung, sehr hohen Datenübertragungsraten und hohem Funktionsumfang gut ab (siehe »Highend-NAS mit 10 TB: Thecus N7700«). Mit dem N7700Pro kündigt der Hersteller nun das Nachfolgemodell an.
Das N7700 war einst das erste NAS (Network Attached Storage) mit sieben Laufwerkseinschüben. Mittlerweile hat die Konkurrenz reagiert: Qnap beispielsweise hat mit dem TS-809 Pro Turbo NAS ein Modell im Programm, das sogar acht Laufwerkschächte bietet. Beim N7700 Pro bleibt es aber bei sieben 3,5-Zoll-Schächten. Sie sind mit Festplatten bis zu einer Gesamtkapazität von 14 TByte zu bestücken. Unterstützt werden die RAID-Modi 0, 1, 5, 6, 10 sowie JBOD.
Herzstück des NAS ist eine Intel-Core-2-Duo-CPU, die auf 4 GByte DDR2-800-Speicher zugreift. Thecus stellt Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 300 MB/s in Aussicht. Hierfür kann ein optional erhältlicher 10-Gb-Ethernet-Adapter auf eine PCI-Express-Schnittstelle gesteckt werden. Für »ultimative Zuverlässigkeit« sorgt laut Hersteller unter anderem das Dual-DOM-Design: Ein zweites DOM (Disk on Module) springt ein, sollte das erste ausfallen.
Kompatibel ist das NAS zu den Netzwerk- beziehungsweise Dateisystemen Ext3, XFS und ZFS sowie Windows, MacOS und Linux. Bis zu fünf der N7700-Pro-Modelle sind miteinander zu verbinden und über ein Gerät zu verwalten – wodurch dann etwa 70 TByte Speicherplatz zur Verfügung stehen. »Betrieben durch Intel Core-2-Duo-Technologie ist das N7700 Pro eines der leistungsstärksten NAS-Geräte unserer Produktpalette«, so Thecus-Chef Florence Shih. Den Preis und den exakten Marktstart hat er aber noch nicht verraten. Das erste N7700 kostete knapp unter 1000 Euro.
Quelle: Tom's Hardware DE
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10Gbit/s ist ja mal nett, doch wenn man das Gerät dann an seinen 1Gbit/s-Switch dranhängt, nutzt auch das nix mehr. Und 10Gbit-Switches hat auch ein SOHO oder allgemein KMU nicht einfach mal so rumstehen, zumal diese in ganz anderen Preisregionen spielen, als der Storage selbst...
Und wer hat auch schon Glasfaser daheim verlegt? Den meine Wissens nach, gibt es noch kein Cat-7-Kabel für den Hausgebrauch, was 10Gbit/s kann...
Und TERA resp. GG45-Verkabelung dürften die meisten wohl auch nicht unbedingt zuhause haben...
Ich denke das Gerät ist auch nicht unbedingt auf den Heimanwender ausgerichtet. Für größere Firmen sieht es (gerade aufgrund der möglichen 10gbits Verbindung) schon wieder besser aus. Allerdings finde ich es schon ein wenig krass, dass der C2 nun schon sein Weg in einen NAS-Server gefunden hat.
Naja, immerhin hat der NAS ja auch etliche Daten zu schaufeln und aufgrund der Geschwindigkeit und der Raidmodi, die er bietet, wäre ein kleinerer Prozessor wohl so langsam ein Flaschenhals...
Ach ja... ich denke, dass grössere Firmen dann wohl eher auf Storagelösugnen von HP, EmTec, EMC², Storagetek und Co. zurückgreifen werden, weil diese in der Regel besser mit Unix-Clustern und grösseren Windows-Netzen über SAN/FDDI zusammenarbeiten...
Kommt auf die Größe an. Bei Betrieben bis ca 200 Arbeitsplätze ist das Teil sicherlich nicht fehl am Platze. Und über die genaue Kompatibilität und die Zusammensetzung der Software kann man im Vorfeld schonmal garnichts sagen.
Es wird sicher den ein oder anderen Käufer im Mittelstand finden vieleicht sogar ein paar wenige private Enthusiasten.
Wobei ich dennoch die Spezifikationen ungewöhnlich finde.
Zwar gibt es mitlerweile auch 10GBit/s auf Kupfer Basis (802.3an), aber ich zumindest kenne kein entsprechendes Unternehmen, welches in 10GBit/s Infrastruktur investiert ohne auf einheitliche 19" Geräte zurück zu greifen.
Fuer professionellen Einsatz absolut unbrauchbar, denn das Teil unterstuetzt kein ECC-RAM. Wer sowas in einer Firma mit 200 Arbeitsplaetzen betreibt, riskiert damit nicht nur seinen Arbeitsplatz, sondern auch die Integritaet der Geschaeftsdaten.
In so ein Firmennetz gehoert entweder eine der oben schon genannten professionellen Loesungen oder ein richtiger Server mit entsprechender Hardware.
das ding ist halt mit I/O pro sekunde gleich mal am limit
macht also nur bei (größeren) dateien sinn
für datenbanken z.b total ungeeignet..