Prozessor und Hauptspeicher
Wie erwähnt, lässt sich das N7700 mit insgesamt sieben Festplatten ausstatten – auch weniger Laufwerke sind möglich. Um dieser Anzahl an Festplatten gerecht zu werden, hat Thecus das N7700 auch mit einem entsprechenden Prozessor sowie ausreichend RAM ausgestattet. Zum Einsatz kommen ein Intel Celeron M Prozessor mit einer Taktrate von 1,86 GHz gepaart mit 1 GB RAM. Damit sollte das N7700 auch hohen Anforderungen gerecht werden, um die für verschiedene RAID-Modi benötigten XOR-Berechnungen schnell ausführen zu können.
Denn wie auch in anderen NAS-Geräten übernimmt hier kein dedizierter RAID-Controller die Berechnungen, sondern die Software, welche auf einem 128 MB großen sogenannten DOM (Disk-on-Module) untergebracht ist. Die Datenübertragung zur Backplane, welche über zwei PCI-Express-Steckplätze mit dem Motherboard verbunden ist, wird von zwei Marvell 88SE6340 4-Port SAS-/SATA- Controllern gesteuert.
Leere Speicherbank und freier PCIe-Slot
Auf dem Motherboard fällt sofort der noch ungenutzte Speichersockel auf. Das könnte experimentierfreudige Anwender dazu verleiten, den Hauptspeicher des Geräts aufzurüsten. Ebenfalls auffällig ist, dass auf der Hauptplatine neben der Bezeichnung N7700 noch die Bezeichnung N8800 geführt wird. Damit dürfte das gleiche Motherboard auch im Thecus N8800 verwendet werden, welches im Rackmount-Format mit zwei Höheneinheiten und acht Festplatteneinschüben angeboten wird.
Mindestens ebenso auffällig wie der Schriftzug ist auch der freie PCI-Express Slot, mit dem das N7700 für zukünftige Erweiterungen - zumindest theoretisch - gerüstet ist. Auch eine dementsprechende Slotblende ist auf der Rückseite des Gehäuses vorhanden. Das Handbuch und die Thecus-Webseite schweigen sich allerdings darüber aus, welche Karten im N7700 betrieben werden könnten. Eine große Unbekannte ist außerdem, wie Thecus die Treiberfrage für mögliche Steckkarten löst.
Frontansicht
Das Innenleben des N7700 dürften in einem Regelbetrieb allerdings die wenigsten Anwender zu Gesicht bekommen. Nicht ganz so aufregend wie das Motherboard aber dennoch nicht uninteressant gestaltet sich die Frontseite des Gehäuses. Waren die NAS-Geräte von Thecus bisher optisch eher unspektakulär, so wirkt das N7700 im Gegensatz dazu erfrischend anders und sehr hochwertig. Dieser erste Eindruck entsteht unter anderem dadurch, dass Thecus beim Gehäuse gänzlich auf Kunststoff verzichtet - sieht man einmal vom Display ab.
Wie von den Modellen N5500Pro und N4100 Pro bereits gewohnt befindet sich auch an der Frontseite des N7700 ein Display, das über LAN- und Lüfterstatus sowie über den Zustand der RAID-Konfiguration sowie die eingestellten IP-Adressen Auskunft gibt. Wie gewohnt lassen sich über das Display mithilfe der darunter angebrachten Taster auch die IP-Adressen für die Ersteinrichtung einstellen.
Damit enden allerdings auch schon die äußerlichen Gemeinsamkeiten mit den beiden genannten Geräten. Die vertikale LED-Leiste, die unter anderem Auskunft über Betriebs- und Systemzustand, LAN-Aktivitäten sowie Datenübertragung über die USB 2.0 und eSATA-Schnittstellen informiert, ist in ein Panel aus gebürstetem Aluminium eingelassen. Darunter befinden sich zwei USB-Schnittstellen sowie der Power-Taster.
Die abschließbaren Festplattenkäfige verbergen sich hinter einer gelochten Metalltüre, die sich mit einem leichten Druck an der linken, oberen Ecke öffnen lässt. Im Gegensatz zum N5500 Pro oder zum N4100 kommen beim N7700 auch andere Festplattenkäfige zum Einsatz, die insgesamt wertiger und stabiler wirken.
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# hoher Anschaffungspreis
Das sind für Unternehmen wohl kaum Nachteile, zumal die Kosten für ein selbst gebauten File-Server mit vergleichbarer Konfiguration kaum billiger sein werden.
ist mit dem teil auch eine fernwartung möglich ?
ah ja noch was, was ist wen das ding aus der garantie ist wo bekommt man ein neues mainboard her wen es seinen geist aufgibt und die frage ist zu welchem preis :-) ?? ein richtiger file server wäre da TOP
920€ finde ich für das Leergehäuse aber noch ziemlich happig ... Da ist ja nen Lian Li mit ausreichend Platz noch günstiger. Für Unternehmen sicherlich was anderes aber wer Privat sowas haben will sollte dann doch lieber zum Eigenbau greifen.
Netter Artikel, aber:
Ich komme bei 2000 - 1725 immer noch auf 275 - wie kommt ihr auf 355 ?¿
Das ist für pr0ns.
Highend??? Für Heimbereich, vielleicht.
Schon mal was von EMC oder NetApp gehört?
Naja 920€ für nen RaidController... ist doch OK!
Einige scheinen hier nur den Preis für die Hardware zu sehen. Sicherlich kann man mit einem PC sone Büchse nachbauen. Rechnet dann aber mal noch die Zeit hinzu, ein Linux so anzupassen, dass es die gleiche Funktionalität bietet. Windows kann man dafür eh vergessen - jedenfalls in preislicher Hinsicht.
Zuhause mag sich das noch rechnen, auch aus Spaß an der Freude, aber wenn man einen Entwickler bezahlen müsste, wär das doch erheblich teurer...also rechnet einfach mal noch ein wenig Geld für die ganze Entwicklung drauf. Außerdem ist nicht jeder, der viel Speicherplatz benötigt, willens, sich mit dem ganzen Krimskrams beim Selbstbau auseinanderzusetzen.
ich finde es interessant, dass ihr bei eurer Bewertung die "schlechte"Implementierung des ZFS so hervorhebt. ZFS-FUSE ist doch bei weitem nicht ausgereift und wenn ihr mal die Foren durchstöbert wimmelt es da von Bugs und sonstigen Problemen.
DAS ZFS-FUSE ist doch auch wieder nur ein Versuch Linux den professionellen Anstrich von Solaris uA zu geben.
Kann ich gut verstehen das das "kein Gerät für den Heimanwender ist", mit dem bissl Speicher kommt manja auf die Dauer auch nicht weit, nur 7 Festplatten... naja...
Ich überlege gerade welchen Nutzerkreis das teil anspricht. Für Heimanwender ist es wohl nur in Ausnahmenfällen etwas, meistens werden keine 10,5TB gebraucht sondern bedeutend weniger.
Für Unternehmen ist es eigentlich auch nicht geeignet. Vielleicht für kleine Unternehmen mit rund 10 Mitarbeitern aber für viel mehr nicht.
Das ding wäre für ein größeres Unternehmen viel viel zu langsam. Lächerliche 60MB mit Raid 5 beim Sequentiellen lesen, also bitte kein halbwegs Professioneller Admin würde sich so langsame Hardware antun.
Noch schlimmer knapp 20MB bzw. knapp 30 bei Office ist doch nicht mehr als nen schlechter Scherz.
Mal als Vergleich unser Office File Server bekommt Netto 120MB übers Netzwerk. Die SAN Benchmarks Poste ich mal lieber nicht, einmal weil ich die Ergebnisse nimmer genau weiß ist schon nen Jahr her und einmal weils halt doch direkt aufm San ist mit FC Anbindung und nicht übers Netzwerk.
Mich würde das Ding schon als Heimanwendung interessieren. Suche eigentlich ein NAS mit 5-7 Platten, dass für alle Mediaanwendungen geeignet ist. Habe allerdings keine Erfahrung mit NAS Systemen, würde daher schon gerne wissen, was einen Heimanwender abgehen würde?? Dinge wie einfache Weboberfläche (solange man zumindest alles Einstellen kann), Lautstärke kann ich verkraften. Fehlende Funktionalität eher nicht.
Mich würde das Ding schon als Heimanwendung interessieren. Suche eigentlich ein NAS mit 5-7 Platten, dass für alle Mediaanwendungen geeignet ist. Habe allerdings keine Erfahrung mit NAS Systemen, würde daher schon gerne wissen, was einen Heimanwender abgehen würde?? Dinge wie einfache Weboberfläche (solange man zumindest alles Einstellen kann), Lautstärke kann ich verkraften. Fehlende Funktionalität eher nicht.
Was macht man mit solchen Speichermengen im privaten Bereich? In Zeiten mit 2TB-Platten geht das auch günstiger...
Na ja - günstiger mag sein - wenn man die Platten mal als konstante sieht, dann bleibt das Gehäuse mit allen Extras und man bekommt sicher um weniger als 1000€ einen PC mit den ähnlichen Features - allerdings bleiben Dinge wie Installation (was immer Zeit kostet) - Gehäusegröße (was immer Platz kostet) - und - zumindest erwarte ich mir das, sollte das NAS auf seine Anforderungen hingetrimmt sein und dort besser, effizienter arbeiten als beim PC - sehe ich das so falsch?
eine selbstbaukiste mit freenas soltle glaub ich auch nicht sehr aufwändig einzurichten sein... einziges thema der raidcontroller... da ist das teil auch nur so "günstig" weil es alles per software macht.
... und WENN "man" es sich leisten kann, ist das doch auch o.k. - zumal:
- ggf. ja auch nicht immer sofort alle Schächte belegt werden
- nicht immer neue HDDs gekauft werden
- neben möglichen 2 TB-HDDs als Alternative spielt auch privat die SICHERHEIT eine Rolle (ggf. für Fotos etc. auch lieber 5x 500er im RAID und später erweitern mit größeren als alles auf einer 2 TB HDD "pressen" (ja, RAID ersetzt nicht BackUp; ich habe aber schon mal mit einer "neuen" Backup-HDD richtig Pech gehabt: Original hat es zerrissen, Backup-HDD geprüft und noch vor dem Neukauf (Umtausch der ersten) ist diese abgeraucht (nach ca. 12 h Betrieb/Nutzung). Leidvoll persönliche, wichtige Daten futsch ->> seither fahre ich zwei Backups...)
NAS ist ne tolle Sache, weiß ich aus eigener Erfahrung, muss jedoch auch dazusagen das ich jedem der ein bisschen Erfahrung mit Linux hat einen kleinen Fileserver empfehlen würde. Der bringt wesentlich mehr Datendurchsatz als NAS Systeme in einer halbwegs normalen Preisklasse.
Das Problem ist, dass ich mit Linux keine Erfahrung habe und mit Windows so viel, dass ich immer froh bin, wenn die Dinge laufen und nicht schon wieder nachgebessert werden muss. Rein software-technisch erwarte ich mir einfach, dass die angebotenen Systeme wenig Aufwand verursachen und von der Hardware, dass sie möglichst optimal (sprich Stromverbrauch, Wärmeentwicklung etc.) auf die Anforderungen ausgelegt ist.
Zurück zum Gerät N7700:
Ich hab jetzt auf der hompage von N7700 nachgelesen, da werden (derzeit) nur max. 1TB Platten empfohlen und manche von Seagate sogar NICHT empfohlen! Hat jeman Erfahrung in betreiben von NAS Systemen mit normalen Platten? Sollte man die Herstellerangaben beachten, oder lohnt ein Versuch? Bei Annahme 7 Platten sollte der aber nicht fehlschlagen!
Unternehmens-NAS mit nur einem Netzteil...
Naja...