Highend-NAS mit 10 TB: Thecus N7700
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Über sieben Platten musst du gehen
- 2 – Technische Daten und Ausstattung
- 3 – Rückseite, Lieferumfang und Web-Oberfläche
- 4 – Probleme beim Testablauf und Testkonfiguration
- 5 – Benchmark-Ergebnisse
- 6 – Benchmarks-Ergebnisse - Fortsetzung
- 7 – Fazit
- 8 – Mehr zum Thema
Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten schon so manches NAS-Gerät getestet; die Testkandidaten konnten nicht immer überzeugen. Doch die Datenübertragungsraten waren dabei nicht allein ausschlaggebend dafür, ob uns ein NAS-Gerät überzeugte. Denn auch NAS-Geräte mit überragenden Datentransferraten können Anwendern mehr Enttäuschung als Freude bereiten, wenn die Bedienung oder die Stabilität des Geräts zu wünschen übrig lassen, oder diese nur über einen eingeschränkten Funktionsumfang verfügen.
Heute untersuchen wir den Netzwerkspeicher Thecus N7700, der zwar nicht alle Ausstattungsmerkmale bietet, die sich viele Anwender wünschen, aber hinsichtlich des angestrebten Einsatzgebiets in Unternehmen punktet.
Nichts für Heimanwender
Kenner von Netzwerkspeichergeräten aus dem Hause Thecus erahnen schon anhand der Produktbezeichnung, dass das N7700 kein Gerät ist, das auf den Heimanwender abzielt. Sieben Laufwerkseinschübe, iSCSI-Unterstützung und eine maximale Speicherkapazität von derzeit 10,5 Terabyte sprechen eine klare Sprache. Anhand dieser Eckdaten dürfte ebenso klar sein, dass auch der Preis die Haushaltskasse sprengen dürfte. Als Leergehäuse ist das N7700 ab etwa 920 Euro im Handel erhältlich. Mit sieben 1,5-TB-Festplatten ausgestattet bieten Online-Shops den Speicherriesen knapp über 2000 Euro an - zuzüglich Versandkosten.
Sparen mit dem BYOD-Prinzip
Anwender, die das N7700 mit sieben Festplatten zu je 1,5 TB Kapazität betreiben möchten und sich nicht scheuen, die Festplatten separat vom NAS-Gerät zu kaufen (BYOD - Build Your Own Device), können hier erheblich Geld sparen. Legt man für eine Festplatte mit einer Speicherkapazität von 1,5 TB einen Preis von etwa 115 Euro zugrunde, so ergibt sich ein Preis von 805 Euro für sieben 1,5 TB-Festplatten.
Zusammen mit den 920 Euro für das N7700 als Leergehäuse ergibt sich ein Gesamtpreis von 1725 Euro - das macht immerhin eine Differenz von 355 Euro gegenüber dem zurzeit günstigsten Komplettpreis von 2000 Euro. Für diesen Betrag könnte man noch drei zusätzliche 1,5-TB-Festplatten kaufen und für Defektfälle auf Vorrat halten.
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# hoher Anschaffungspreis
Das sind für Unternehmen wohl kaum Nachteile, zumal die Kosten für ein selbst gebauten File-Server mit vergleichbarer Konfiguration kaum billiger sein werden.
ist mit dem teil auch eine fernwartung möglich ?
ah ja noch was, was ist wen das ding aus der garantie ist wo bekommt man ein neues mainboard her wen es seinen geist aufgibt und die frage ist zu welchem preis :-) ?? ein richtiger file server wäre da TOP
920€ finde ich für das Leergehäuse aber noch ziemlich happig ... Da ist ja nen Lian Li mit ausreichend Platz noch günstiger. Für Unternehmen sicherlich was anderes aber wer Privat sowas haben will sollte dann doch lieber zum Eigenbau greifen.
Netter Artikel, aber:
Ich komme bei 2000 - 1725 immer noch auf 275 - wie kommt ihr auf 355 ?¿
Das ist für pr0ns.
Highend??? Für Heimbereich, vielleicht.
Schon mal was von EMC oder NetApp gehört?
Naja 920€ für nen RaidController... ist doch OK!
Einige scheinen hier nur den Preis für die Hardware zu sehen. Sicherlich kann man mit einem PC sone Büchse nachbauen. Rechnet dann aber mal noch die Zeit hinzu, ein Linux so anzupassen, dass es die gleiche Funktionalität bietet. Windows kann man dafür eh vergessen - jedenfalls in preislicher Hinsicht.
Zuhause mag sich das noch rechnen, auch aus Spaß an der Freude, aber wenn man einen Entwickler bezahlen müsste, wär das doch erheblich teurer...also rechnet einfach mal noch ein wenig Geld für die ganze Entwicklung drauf. Außerdem ist nicht jeder, der viel Speicherplatz benötigt, willens, sich mit dem ganzen Krimskrams beim Selbstbau auseinanderzusetzen.
ich finde es interessant, dass ihr bei eurer Bewertung die "schlechte"Implementierung des ZFS so hervorhebt. ZFS-FUSE ist doch bei weitem nicht ausgereift und wenn ihr mal die Foren durchstöbert wimmelt es da von Bugs und sonstigen Problemen.
DAS ZFS-FUSE ist doch auch wieder nur ein Versuch Linux den professionellen Anstrich von Solaris uA zu geben.
Kann ich gut verstehen das das "kein Gerät für den Heimanwender ist", mit dem bissl Speicher kommt manja auf die Dauer auch nicht weit, nur 7 Festplatten... naja...
Ich überlege gerade welchen Nutzerkreis das teil anspricht. Für Heimanwender ist es wohl nur in Ausnahmenfällen etwas, meistens werden keine 10,5TB gebraucht sondern bedeutend weniger.
Für Unternehmen ist es eigentlich auch nicht geeignet. Vielleicht für kleine Unternehmen mit rund 10 Mitarbeitern aber für viel mehr nicht.
Das ding wäre für ein größeres Unternehmen viel viel zu langsam. Lächerliche 60MB mit Raid 5 beim Sequentiellen lesen, also bitte kein halbwegs Professioneller Admin würde sich so langsame Hardware antun.
Noch schlimmer knapp 20MB bzw. knapp 30 bei Office ist doch nicht mehr als nen schlechter Scherz.
Mal als Vergleich unser Office File Server bekommt Netto 120MB übers Netzwerk. Die SAN Benchmarks Poste ich mal lieber nicht, einmal weil ich die Ergebnisse nimmer genau weiß ist schon nen Jahr her und einmal weils halt doch direkt aufm San ist mit FC Anbindung und nicht übers Netzwerk.
Mich würde das Ding schon als Heimanwendung interessieren. Suche eigentlich ein NAS mit 5-7 Platten, dass für alle Mediaanwendungen geeignet ist. Habe allerdings keine Erfahrung mit NAS Systemen, würde daher schon gerne wissen, was einen Heimanwender abgehen würde?? Dinge wie einfache Weboberfläche (solange man zumindest alles Einstellen kann), Lautstärke kann ich verkraften. Fehlende Funktionalität eher nicht.
Mich würde das Ding schon als Heimanwendung interessieren. Suche eigentlich ein NAS mit 5-7 Platten, dass für alle Mediaanwendungen geeignet ist. Habe allerdings keine Erfahrung mit NAS Systemen, würde daher schon gerne wissen, was einen Heimanwender abgehen würde?? Dinge wie einfache Weboberfläche (solange man zumindest alles Einstellen kann), Lautstärke kann ich verkraften. Fehlende Funktionalität eher nicht.
Was macht man mit solchen Speichermengen im privaten Bereich? In Zeiten mit 2TB-Platten geht das auch günstiger...
Na ja - günstiger mag sein - wenn man die Platten mal als konstante sieht, dann bleibt das Gehäuse mit allen Extras und man bekommt sicher um weniger als 1000€ einen PC mit den ähnlichen Features - allerdings bleiben Dinge wie Installation (was immer Zeit kostet) - Gehäusegröße (was immer Platz kostet) - und - zumindest erwarte ich mir das, sollte das NAS auf seine Anforderungen hingetrimmt sein und dort besser, effizienter arbeiten als beim PC - sehe ich das so falsch?
eine selbstbaukiste mit freenas soltle glaub ich auch nicht sehr aufwändig einzurichten sein... einziges thema der raidcontroller... da ist das teil auch nur so "günstig" weil es alles per software macht.
... und WENN "man" es sich leisten kann, ist das doch auch o.k. - zumal:
- ggf. ja auch nicht immer sofort alle Schächte belegt werden
- nicht immer neue HDDs gekauft werden
- neben möglichen 2 TB-HDDs als Alternative spielt auch privat die SICHERHEIT eine Rolle (ggf. für Fotos etc. auch lieber 5x 500er im RAID und später erweitern mit größeren als alles auf einer 2 TB HDD "pressen" (ja, RAID ersetzt nicht BackUp; ich habe aber schon mal mit einer "neuen" Backup-HDD richtig Pech gehabt: Original hat es zerrissen, Backup-HDD geprüft und noch vor dem Neukauf (Umtausch der ersten) ist diese abgeraucht (nach ca. 12 h Betrieb/Nutzung). Leidvoll persönliche, wichtige Daten futsch ->> seither fahre ich zwei Backups...)
NAS ist ne tolle Sache, weiß ich aus eigener Erfahrung, muss jedoch auch dazusagen das ich jedem der ein bisschen Erfahrung mit Linux hat einen kleinen Fileserver empfehlen würde. Der bringt wesentlich mehr Datendurchsatz als NAS Systeme in einer halbwegs normalen Preisklasse.
Das Problem ist, dass ich mit Linux keine Erfahrung habe und mit Windows so viel, dass ich immer froh bin, wenn die Dinge laufen und nicht schon wieder nachgebessert werden muss. Rein software-technisch erwarte ich mir einfach, dass die angebotenen Systeme wenig Aufwand verursachen und von der Hardware, dass sie möglichst optimal (sprich Stromverbrauch, Wärmeentwicklung etc.) auf die Anforderungen ausgelegt ist.
Zurück zum Gerät N7700:
Ich hab jetzt auf der hompage von N7700 nachgelesen, da werden (derzeit) nur max. 1TB Platten empfohlen und manche von Seagate sogar NICHT empfohlen! Hat jeman Erfahrung in betreiben von NAS Systemen mit normalen Platten? Sollte man die Herstellerangaben beachten, oder lohnt ein Versuch? Bei Annahme 7 Platten sollte der aber nicht fehlschlagen!
Unternehmens-NAS mit nur einem Netzteil...
Naja...