09:40 - 12/08/2008 von Marcel Binder

Optisch nicht auf dem neuesten Stand: Die Web-Oberfläche Die Vox Blackbox kann wie bei NAS-Geräten inzwischen üblich vollständig über einen Browser konfiguriert werden. Vor allem bei Geräten, die für den Einsatz bei Heimanwendern gedacht sind, ist die Bedienung recht einfach gehalten. Weniger versierte Anwender dürfte sich mit der Weboberfläche der Vox Blackbox allerdings schwer tun.

Optisch alte Oberfläche

Die Menüstruktur ist recht unübersichtlich Die Aufmachung erinnert an das Design von Webseiten um die Jahrtausendwende und die verschachtelte Menüstruktur trägt auch ihren Teil dazu bei, dass man sich hilflos durch die Menüs klickt. Wer auf Hilfseinträge zu einzelnen Menüpunkten hofft wird in dieser Hinsicht enttäuscht. So bleibt bei vielen Einstellungen nur die Suche nach dem richtigen Menüpunkt. Ebenfalls auffällig waren die merklichen Verzögerungen beim Aufrufen der Web-Oberfläche bis zum endgültigen Seitenaufbau.


Netzwerkprotokolle und Bittorrent-Download

Der Upload von Torrent-Dateien auf das NAS gelingt nicht mit dem aktuellen Mozilla Firefox An Netzwerkprotokollen unterstütz die Vox Blackbox SMB/CIFS, FTP, NFS sowie das für Apple-Produkte spezifische Bonjour. Dieses wird zur Funktionsfähigkeit des integrierten iTunes-Servers benötigt. Weiterhin bietet die Vox Blackbox NAS die Möglichkeit des Herunterladens von Dateien per Bittorrent-Protokoll.

Um hier einen Download in die Download-Warteschlange einzufügen muss man auf der Web-Oberfläche angemeldet sein. Die dementsprechende .torrent-Datei wird dann per Webbrowser auf die Vox Blackbox hochgeladen. Dies gelang uns allerdings nur mit dem Internet Explorer. Bei der Verwendung von Mozilla Firefox brach dieser Vorgang immer mit der browsereigenen Fehlermeldung "Verbindung unterbrochen" ab.

Speicherplatzkontingente für Benutzer und Gruppen

Benutzern und Gruppen können Speicherplatzkontingente zugewiesen werden. Auch bei der Einrichtung von Benutzern und Gruppen werden weniger erfahrene Anwender über den einen oder anderen Punkt stolpern. Beim Anlegen eines neuen Benutzers lässt sich unter anderem der Ort im Dateisystem mit angeben, wo das Heimatverzeichnis des Benutzers angelegt werden soll. Ändert man diesen Pfad, sind Fehlermeldungen vorprogrammiert. Für einzelne Benutzerkonten kann der maximal zu belegende Speicherplatz festgelegt werden.

NAS-Gerät als DHCP-Server

Weiterhin kann die Vox Blackbox als DHCP-Server im eigenen Netzwerk fungieren. Der DHCP-Server ist sinnvollerweise ab Werk abgeschaltet. Neben den Standardeinstellungen wie die Angabe zum Gateway oder Primären DNS-Server können auch IP-Adressen anhand der MAC-Adresse fix zugeordnet werden.

Die Vox Blackbox kann als DHCP-Server im Netzwerk fungierenStatusübersicht der RAID-Einstellungen

Datenerhaltung durch RAID

Die Vox Blackbox bietet neben dem RAID-0-Modus, welcher beide Festplatten für den Anwender zu einer großen Festplatte "Zusammenschaltet" und auf Geschwindigkeit ausgelegt ist, auch den Modus RAID 1. Dieser Modus ist auch unter dem Stichwort Mirroring bekannt. Hierbei werden Daten automatisch von einer Festplatte auf die andere gespiegelt. Damit sind die Daten auch noch dann verfügbar wenn eine der beiden Festplatten nicht mehr funktionsfähig sein sollte. Die Einrichtung des jeweiligen RAID-Modus verlief problemlos.

Weitere Bilder der Weboberfläche finden Sie in unserer Bildergallerie.

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Kommentare zum Beitrag
flitschbirne 12/08/2008 11:01
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Meine IcyBox IB-NAS4220-B von Raidsonic hat das gleiche unstrukturierte Web-Interface. Finger weg. Die Performance ist auch unter aller Sau...

Wahrscheinlich ist dieses NAS das baugleiche Modell zum Raidsonic SL3620-2S-LB2

Acid Flash 12/08/2008 11:28
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Schade das das System auch wieder seine schwächen hat.

Ich bin momentan stark am suchen nach einem NAS aber irgendwie habe ich noch nicht das richtige gefunden, wie wäre es wenn ihr mal das NAS von Intel "Intel® Entry Storage System SS4200-EHW" testet oder hat da schon jemand erfahrung mit.

mbinder 12/08/2008 11:45
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Das Intel NAS steht bereits auf meiner ToDo-Liste ;)

Tuennes 12/08/2008 14:37
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Hmm, ich habe mir gerade eine Buffalo Link Station geholt um via netzwerk Daten zur PS3 zu streamen. Jetzt stelle ich fest, dass ich mir wohl die Live Version hätte holen müssen, damit das klappt, oder?

Ich benötige dringend ein System, was auch ohne Rechner im Netzwerk läuft, da ich eben nicht permanent den Laptop anschliessen möchte, bevior ich etwas über die PS3 schaue....
Kann man da die Link Station Liuve empfeheln?

BG
Tuennes

chris1284 13/08/2008 05:50
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warum nicht selber ein nas bauen? mini/micro atx mainboard (vga und lan onboard, raidfunktion), stromsparende 45watt cpu, 1 bis 2gb ram und 2-3 platten. kostet ca.250-300€. vorteil: man kann genau das damit machen was man will (zb will man ftp, installiert man nen ftp-server, will man streamen nutz man nen streamingprogramm, will man raid dann richtet man es sich ein, usw usw). somit ist man am ende nicht teurer als mit solch fertiglösungen und hat alles auf seine individuellen bedürfnisse angepasst, kann nach belieben erweitern und verändern. ist das system fertig aufgesetz kann man es auch wie die fertiglösungen aus der fehrne konfigurien (über rdp oder vnc zb)

Anonymer Nutzer 13/08/2008 08:56
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Die Linkstation Live basiert auf der selben Hardware wie die LSPro. Du kannst auf der LSPro leicht einen Medienserver installieren und dann hast Du Deine Live.
Mehr unter http://buffalo.nas-central.org/forums

Gruß von einem überglücklichen LSPro-Besitzer

Anonymer Nutzer 13/08/2008 12:15
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Nix über die Thecus N2100 NAS Box ... die Feature liste ist länger als alle anderen. Und das Modul Set Up macht das Gerät zum Überflieger...

ednax 13/08/2008 17:18
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ich benutze seit einiger Zeit erfolgreich den TS209 von Qnap.
Da ist der Twonky-Server drauf (damit kann man Lieder, Videos und Bilder direkt zur PS3 streamen).
Mich stört eigentlich nur das Dateisystem (ext3) - aber da würde ich im Notfall bestimmt auch einfach über Knoppix drankommen. Bisher lief aber alles immer problemlos.

Smoker 14/08/2008 22:15
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hat jemand einen link zu ner guten DIY anleitung RAID 5 NAS Server selbst gebaut? würde mir auch gern so ein ding bauen! lohnt es einen HTPC mit einem NAS zu kombinieren, zwecks kostenersparnis/nur ein gerät steht rum usw... mfg Axel

Zainaman 15/08/2008 07:43
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Also mit etwas KnowHow kann man sich schon selbst ein NAS zusammenbauen.

Einfach einen normalen PC aufbauen (Auf den Stromverbrauch achten). Wie schnell der Rechner sein muss hängt von den Diensten ab die drauf laufen haben willst. Wennst z.B. Gamingserver hosten willst (BF2142, CS Source, Warsow, Trackmainia ...) Wirst etwas mehr RAM brauchen 1GB sollte aber reichen und eine Halbwegs schnelle CPU. Aber fast jeder moderne Rechner hat mehr Leistung als ein fertiges NAS. Als OS verwende ich auf meinen Server Debian 4.0. Auf eine grafische Oberfläche würde ich verzichten und das Ding über SSH Administrieren. Damit sich das Ding dann nicht immer verabschiedet wenn mal der Saft weg ist noch eine kleine USV von APC dazu und es läuft und läuft.

Ich würd das System mit einfach mit einem Software RAID erstellen.

Zugriff von Windows Kisten mit Samba
Am besten selbst die letzte Version kompilieren. Samba 3.2.0
Torrents:
Mit fluxtorrent hast auch einen guten Torrentclient der über ein Webinterface bedient werden kann.
iTunes:
Mit mt-daapd streamst auch deine Musik zu deinen Rechnern oder zu Pinnacle Sound Bridge

Die Hersteller der NAS Boxen machen meist nix anderes alls vorhandene Software zu verwenden. Das kann man selbst aber auch ;)


Eine Schritt für Schritt Anleitung wirst schwer finden.

Aber Bücher gibts genug
http://debiananwenderhandbuch.de/
http://gertranssmb3.berlios.de/
http://www.fibel.org/

Tuennes 15/08/2008 19:19
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danke fuer die Antworten. Moechte etwas ohne luefter haben, daher die mini und nicht die pro. Bg
tuennes

Zainaman 15/08/2008 21:13
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Lüfterlose Boards gibts z.B. von VIA. Die brauchen auch nicht viel Strom. Wenn du kleine Gehäuse verwendest kann ein Lüfter aber nicht schaden weil die Platten sonst sehr heiß werden könnten. Ich hab meinen Server im Büro stehen da ist es kein Problem mit der Lautstärke weil Drucker, Etikettendrucker (Meto) eh viel lauter sind. Langsam drehende 120mm Lüfter reichen normalerweise aus um die Platten zu kühlen und die sind auch fast leiser als die Platten selbst. Wenn ich die Lüfter abschalte steigt die Temperatur stark an. Der Temp. unterschied zwischen voll laufenden und nur ganz langsam laufenden Lüftern ist aber minimal.

Zainaman 18/08/2008 08:25
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Man kann aber auch FreeNAS verwenden wenn einem eine große Distri zu kompliziert ist.

http://www.freenas.org/

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