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Im Vergleich mit dem Synology DS408 kann das DS409+ nicht nur mit einem überarbeiteten Innenleben aufwarten, auch die Front das Gehäuse hat ein neues Aussehen erhalten. Die Vorderseite des Gehäuses besteht beim DS409+ zwar immer noch aus Kunststoff, ist jedoch nicht mehr in Klavierlackoptik gehalten. Auch der vom DS408 bekannte, blau beleuchtete, runde Ein-/Aus-Taster musste einer rechteckigen Variante weichen. Dieser ist auch beim DS409+ in der horizontalen Mitte platziert und wird links und rechts von verschiedenen Status-LEDs flankiert.
Diese Status-LEDs informieren jeweils über die einzelnen Festplattenaktivitäten, Aktivität der Netzwerkschnittstelle und über den Gerätestatus.
Zwei Lüfter sorgen für Luftstrom
Der gesamte Rest der Frontseite weist Schlitze auf, die mit Hilfe von zwei an der Rückseite angebrachten 80 mm Lüftern eine gute Ventilation des Gehäuses erlauben. Beim DS408 hingegen kommt nur ein Lüfter zum Einsatz. Durch die Verwendung von zwei Lüftern steigt allerdings auch der Geräuschpegel ein wenig an. Zwar sind die Lüfter nicht sehr laut, es lässt sich jedoch ein permanentes Surren vernehmen. Da die Lüfter allerdings zugänglich angebracht sind, können diese bei Bedarf auch in Eigenregie problemlos gegen leisere Modelle ausgetauscht werden.
Schnittstellen und Festplatten
Synology hat beim DS409+ eine eSATA-Schnittstelle im Gegensatz zum DS408 integriert. Die eSATA-Schnittstelle ist, wie auch die zwei USB-Schnittstellen, der LAN-Anschluss und der Reset-Knopf, an der Rückseite des NAS-Geräts angebracht.
Der Zugang zu den Festplatten erfolgt ebenfalls über die Rückseite des Geräts. Die Gehäuseabdeckung lässt sich nach dem Entfernen der vier Rändelschrauben mitsamt der Lüfter herunterklappen. Wie auch schon beim DS408 ist der Einbau der Festplatten in ein DS409+ mit einer Bastelstunde vergleichbar. Das DS409+ verfügt wie schon das DS408 nicht über Wechselrahmen; die Festplatten werden somit fix mit dem Gehäuse verschraubt. Auch das Einstecken der SATA Strom- und Datenkabel setzt mangels ausreichendem Platzangebot geschickte Finger voraus.
Host-Controller und Prozessor
Die Ansteuerung der internen Festplatten erfolgt über einen Marvell 88SX7042 PCI-e 4-Port SATA II Host Controller, während die Kommunikation mit an den eSATA-Port angeschlossenen Geräten von einem Silicon Image Sil3132 PCI-Express 2-Port SATA II Host Controller übernommen wird. Durch diese Konstellation verfügt das DS409+ über einen unbenutzten SATA-Port, wodurch es auch möglich gewesen wäre, dem NAS-Gerät noch eine weitere eSATA-Schnittstelle zu spendieren.
Das Kommunikationsgeschehen über die LAN-Schnittstelle erfolgt über einen Marvell 88E8001 Gigabit Ethernet Controller der auch auf Computer-Motherboards vieler Hersteller verwendet wird. Angeschlossene USB-Geräte kommunizieren über einen NEC D702102GC USB 2.0 Controller mit dem System.
Technische Daten Synology DS409+ (Überblick)
| Synology DS409+ | |
|---|---|
| CPU Geschwindigkeit | 1.06 GHz |
| CPU Modell | Freescale MPC8533 PPC |
| RAM | 512 MB |
| Unterstützte Festplatten | 4 |
| Maximale Kapazität | 8 TB |
| Hot-Swap fähig | Nein |
| RAID Levels | RAID 0, 1, 5, 5 mit Hot-Swap, 6, JBOD |
| RAID Expansion | Ja |
| RAID Migration | Ja |
| Anzahl Netzwerkanschlüsse | 1 |
| Netzwerk Geschwindigkeit | 10/100/1000 |
| Unterstützte Netzwerkprotokolle | CIFS, AFP, FTP, NFS |
| Anzahl USB-Anschlüsse | 2 |
| Anzahl eSATA Anschlüsse | 1 |
| Leistungsaufnahme, Maximum | 56 Watt |
| Print Server | Ja |
| Web Server | Ja |
| iTunes Server | Ja |
| UPnP Server | Ja |
| eMail Server | Ja |
| iSCSI Target | Nein |
| USV-Unterstützung | Ja |
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Interessant!
naja, soviel hat sich da in der Geschwindigkeit nun auch nicht getan
daher könnten sie das + auch weglassen
und schade, das man immer noch erst das ganze Gehäuse zerlegen muss, um an die HDDs zu kommen
Interessant ist auch die ebenfalls erschienene Version 409slim - ist klein und handlich und nimmt bis zu 4 x 2,5" SATA-HDDs auf :-)