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Synology DS409+ gegen DS408: Ist neu gleich besser?
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Überarbeitete NAS-Geräte von Synology
- 2 – DS409+: Verarbeitung und technische Daten
- 3 – Web-Oberfläche und Features
- 4 – Leistungsaufnahme und Testkonfiguration
- 5 – Ergebnisse: Multimedia-Benchmarks
Der taiwanische NAS-Geräte-Hersteller Synology war seit unserem Test des Synology DS408 nicht untätig. Die neuen Geräte der 9er-Serie, die unter anderem auf der CeBit vorgestellt wurden, sind nun im Handel erhältlich. Es gibt nun praktisch von jedem Synology-Gerät einen Nachfolger. Den Überblick zu behalten dürfte nun vor allem denjenigen schwer fallen, die an einem NAS-Gerät interessiert sind und sich einen Eindruck von der Synology Produktlinie verschaffen wollen.
So wurde zum Beispiel das für den Einsatz in Heimnetzwerken konzipierte DS207 vom DS209 abgelöst. Eine Variante, die auch für den Einsatz in einer Büroumgebung vorgesehen ist, ist nun in Form eines DS209+ II erhältlich, welches wiederum eine aktualisierte Revision der DS209+ darstellt. Der hauptsächliche Unterschied zwischen den beiden Geräten ist der Prozessor. Wurde im DS209+ noch ein Freescale MPC8554 mit 800 MHz verwendet, kommt im DS209+ II nun ein Freescale MPC8533 mit 1,06 GHz zum Einsatz.
Doch damit nicht genug. So finden sich auch über das ältere 4-Bay NAS-Gerät Synology DS408, welches wir im Artikel "Synology DS408: Schnelles NAS-Gerät für Profis" einem ausführlichen Test unterzogen haben, kaum mehr Produktinformationen auf der Herstellerwebseite. Denn es wurde durch das Synology DS409 und das Synology DS409+ ersetzt.
Für jeden etwas: PPC und ARM-Architektur
Richtet sich das DS409 noch an Anwender, die ein NAS-Gerät in einer Heimnetzwerkumgebung oder in kleinen Arbeitsgruppen betreiben möchten, platziert Synology das DS409+ explizit für den Einsatz in Office-Umgebungen in Unternehmen. Der Hauptunterschied zwischen beiden DS409-Geräten ist auch hier beim Prozessor sowie bei der Ausrüstung mit Hauptspeicher auszumachen.
Werden beim DS409 als Prozessor ein auf der ARM-Architektur basierender Marvell "Kirkwood" 88F6281 mit 1,2 GHz in Verbindung mit 256 MB Hauptspeicher eingesetzt, so können Käufer des DS409+ auf einen Freescale MPC8533 mit 1,06 GHz (PowerPC-Architektur) und 512 MB Hauptspeicher zurückgreifen. Da im älteren DS408 ebenfalls ein Freescale Prozessor (MPC8543 mit 800 MHz Takt) und 512 MB Hauptspeicher verwendet werden ist damit das DS409+ als direkter Nachfolger anzusehen.
Welches kaufen? Alt oder neu?
Interessant ist hierbei, dass neben dem neueren DS409+ auch noch das ältere DS408 in verschiedenen Online-Shops verfügbar ist. Hierbei wird das ältere DS408 mit 449,- Euro etwa 50 Euro günstiger angeboten als das DS409+. Daher wollten wir prüfen, ob interessierte Käufer noch bedenkenlos zum älteren DS408 greifen können oder ob das DS409+ durch den stärkeren Prozessor signifikante Vorteile gegenüber dem älteren DS408 vorweisen kann - zum Beispiel bei den Datenübertragungsraten.
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Interessant!
naja, soviel hat sich da in der Geschwindigkeit nun auch nicht getan
daher könnten sie das + auch weglassen
und schade, das man immer noch erst das ganze Gehäuse zerlegen muss, um an die HDDs zu kommen
Interessant ist auch die ebenfalls erschienene Version 409slim - ist klein und handlich und nimmt bis zu 4 x 2,5" SATA-HDDs auf :-)