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Vernetzte Festplatten: Datenspeicher im Heimnetz

12:20 - Freitag, 8. August 2008 von Marcel Binder
13 Kommentare
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2 - Datenspeicher mit Redundanz für Zuhause

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Einem Datenverlust lässt sich schon im laufenden Betrieb vorbeugen; doch alle Maßnahmen ersetzen keinesfalls das regelmäßige Backup. Die Verwendung von mindestens zwei Festplatten in einer RAID-1-Konfiguration (Redundant Array of Independent Disks) erlaubt die Mehrfachspeicherung von Daten und ermöglicht den Erhalt von Daten beim Defekt einer Festplatte.

Betrachtet man diese beiden Kriterien, also geringere Leistungsaufnahme als ein vollwertiger Computer und redundant gespeicherte Daten, wird man zwangsläufig auf ein NAS-Gerät stoßen. Was bereits seit mehreren Jahren erfolgreich in Unternehmen eingesetzt wird bahnt sich seinen Weg auch in kleine und mittlere Unternehmen sowie in private Umgebungen.

Speichern auf zwei Festplatten

NAS-Geräte, die in Unternehmen zum Einsatz kommen, verfügen meist über mindestens vier Festplatten. Um Anwendern vor allem auch preislich entgegenzukommen werden NAS-Geräte für den SOHO-Bereich (Small Office / Home Office) sowie für Privatanwender inzwischen auch mit einer oder zwei Festplatten angeboten. In beiden Fällen stehen für potenzielle Käufer noch Geräte mit bereits vom Hersteller eingebauten Festplatten zur Verfügung.

Weiterhin sind auch reine NAS-Gehäuse ohne vorinstallierte Festplatten erhältlich, was den Preis nochmals etwas senkt - vorausgesetzt entsprechende Festplatten sind bereits vorhanden. Noch günstiger wird es, wenn man sich für ein NAS-Gehäuse mit nur einem Laufwerkseinschub entscheidet. Unter dem Aspekt der Datensicherheit ist allerdings der Kauf eines NAS-Geräts mit zwei Festplatten gegenüber NAS-Geräten mit einem Laufwerk vorzuziehen.

RAID-Modi für Zuhause

Wurde die RAID-Technik bis vor wenigen Jahren noch hauptsächlich in Unternehmen eingesetzt - meist waren spezielle Controller notwendig, die sehr teuer waren und spezielles Wissen voraussetzten - so findet diese Technik immer mehr den Einzug in Geräte der unteren Preisklassen. Durch die Implementierung der RAID-Fähigkeit in die Festplattencontroller auf Motherboards wurde diese Technik auch Privatanwendern zugänglich gemacht. Auch bei NAS-Geräten lässt sich dies beobachten. Die Bedienoberflächen werden Anwenderfreundlicher und neben der unkomplizierten Einrichtung der Freigaben und Anwenderkontos auf dem NAS-Gerät lassen sich auch verschiedene RAID-Modi ohne spezielle Kenntnisse leicht einrichten.

Um in Erfahrung zu bringen, wie leistungsfähig diese NAS-Geräte sind, haben wir uns exemplarisch das Maxtor Shared Storage II angesehen. Welche Eindrücke dieses Gerät hinterlassen und wie es in unserem Testfeld abgeschnitten hat, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.


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Kommentare zum Beitrag
kiu77 08/08/2008 13:14
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kiu77

Die letzten Performancemessungen schauen so aus, als ob Maxtor und Qnap vertauscht worden wären...

Anonymer Nutzer 08/08/2008 13:15
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kurz gesagt: ohne RAID Funktion für mich und viele andere wahrscheinlich auch total sinnfrei...

Anonymer Nutzer 08/08/2008 13:39
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Also funktioniert der Zugriff nur mittels Softwareclient und nicht ohne dessen Installation ueber die IP? (unter WindowsXP)

kiu77 08/08/2008 14:01
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kiu77

@supaburn
Was fürn Raid denn?

Mnyut 08/08/2008 14:21
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Mnyut

Raid macht doch in den meisten Fällen überhaupt keinen Sinn. Wenn's um maximale Performance geht (aber bei einem NAS dieser Größenordnung?) oder darum das das System eine höhere Verfügbarkeit hat (wer braucht das zuhause?), ok aber sonst?

Carsten 9punkt13 08/08/2008 15:08
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Carsten 9punkt13

naja bei diesem gerät geht es zwar nicht, aber ein RAID 5 ist schon ne sinnvolle sache wenn man nen NAS hat....

aber ohne raid etc ist das gerät echt nicht so toll

Mnyut 08/08/2008 15:15
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Mnyut

Das größte Problem bei dem günstigen Raid Zeugs ist doch, dass die Controller nicht in der Lage sind einen brauchbar zu informieren wenn was daneben läuft. Was richtig gutes kauft sich doch für daheim niemand und selbst da kann man nicht sicher sein.

@Carsten 9punkt13: wo ist Raid 5 denn deiner Meinung nach sinnvoll?


Beispiel Raid5:
5 x 250 GB = 1TB @ Raid5
1 Platte geht kaputt, aber man bekommt es nicht gleich mit. Meist kauft man alle Platte gleichzeitig, spricht die sterben alle zeitnah (vergl. daheim mit den 50mm Halogenlampen, da ist das auch so). Wenn dann eine weitere schlapp macht, sind ALLE Daten weg. Wir wollen mal außen vor lassen wie schwierig es eventuell ist die Daten eines Raid5 wiederherzustellen wenn die defekte Platte gewechselt wird. Ich wette das klappt wesentlich häufiger nicht als man denkt.

Da hab ich doch lieber 5 x 250GB, und wenn eine oder zwei oder gar drei davon weg sterben bis ich es merke (NAS steht irgendwo im Keller oder so), hab ich trotzdem den Rest der Daten noch. Wirklich wichtige Daten brauchen nicht so viel Platz und wenn doch kann man es sich auch leisten auch so viel Daten ordentlich zu sichern. Außerdem kann ich die Platte nach einiger Zeit in Standby schicken und muss nur die aufwecken die benötigt wird und nicht alle.


Wo ist mein Denkfehler?

Carsten 9punkt13 08/08/2008 16:59
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Carsten 9punkt13

wer sich nen ordentliches raid macht der kauf auch nen controller der gut geht un der sich auch meldet wenn mal ne platte kaputt geht, so billig zeug kann man eh ine tonne treten!!

mein vater hat ine firma nen raid5 server! das ding geht gut und es is sicherer als ne normale platte... naja den inhalt vom server sichert er auch dauernd nochmal... fals der server ma ausfällt.
wenn aber wirklich nru eine platte ausfällt kann man bei nem ordentlichen controller einfach ne platte wechseln un die sachn werden wiederhergestellt!!

und wer angst hat das 2 platten ausfallen KÖNNTEN der soll sich nen raid 6 machen!!

rexos 08/08/2008 17:28
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rexos

wie wärs mit E-Mail alerting?

Mein Promise NS4300 kann das!
(4x 500GB = 1,35TB @ RAID 5)

Einen HDD-Ausfall hatte ich schon (simuliert, ohne Daten als es neu war)
Hat alles prima geklappt)

walati 08/08/2008 22:11
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walati

Ich habe die 500GB Variante und bin zufrieden. Für HD-Videos auslagern reicht das Ding allemal und man kann ohne Probleme selbige von der Festplatte abspielen. TimeMachine (Backup MacOS) vom MacBook geht auch ohne Probleme. Über die GBit-Schnittstelle kann man mit bis 19MByte lesen und leider nur bis zu 9MByte schreiben. Meinen Laserdrucker habe ich an die USB-Schnittstelle angeschlossen und er funktioniert ohne Probleme über Windowsfreigabe. Mit 14Watt ist sie auch nicht allzu kostspielig, zumal sie nach 15min Idle in Standby geht und nach wenigen Sekunden wieder einsatzbereit ist.

chris1284 09/08/2008 08:34
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chris1284

raid6 + hotspare + alarmfunktion per mail wäre optimal. das es kein ftp kann ist ein witz.

balmung 10/08/2008 23:20
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balmung

Advantage und Disadavantage. Da geht mir die Hutschnur hoch.

Zainaman 11/08/2008 09:13
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Zainaman

Also ich hab einen Debian Kübel. Setze aber auf sofware RAID. Wenn nämlich ein RAID-Controller den Geist aufgibt brauchst wieder einen RAID-Controller der mit den Daten auf den Platten Fertig wird. Bei einem Software RAID kann ich die Platte einfach an einem anderen Rechner einbauen und nix geht verloren (falls der Server mal verreckt).

1 Platten Ausfall hatte ich schon.
Ich bekomme dann eine Mail an den root-Acount den ich regelmäßig abfrage. Die Wiederherstellung ist kinderleicht. Für wichtige Daten hab ich 2 500GB Platten (RAID1) + wöchentliches Backup (Cronjobs) auf eine wietere 500GB Platte.

Ich halte von den fertigen NAS-Systemen nicht so viel. Ich verwend lieber einen Handelsüblichen Rechner + eine gute Linuxdistribution + Samba 3.2.0.

Damit kann ich viel mehr machen als nur it einem NAS
Ich verwede ihn als

Webserver (Apache 2 + MySQL5 + PHP5)
Dateiserver (Samba 3.2.0)
Firefly (DAAP - Streaming) für Musik
Mailserver (Postfix)
DNS-Server (BIND)
TrackMania Nations - Server
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