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NAS-Multitalent im Test: Qnap TS-409 Pro Turbo NAS
1 - Können NAS-Geräte so viel mehr?
Auf die Frage, wie man mehreren Anwendern einfach und unkompliziert Speicherkapazität im Netzwerk zur Verfügung stellt, gibt es eine Antwort: Network Attached Storage, kurz NAS. NAS-Geräte zeichnen sich durch einfache Handhabung aus und sind nicht von einem als Server fungierenden Computer abhängig, wie dies bei Direct Attached Storage Geräten (DAS), also Festplatten und ähnlichen, direkt angeschlossenen Gerätschaften der Fall ist. Ein Vertreter dieser DAS-Geräte ist zum Beispiel das Thecus N1200, welches wir mit einer Terabyte-Festplatte von Hitachi kombiniert haben. NAS-Geräte besitzten ein eigenes Betriebssystem und sind somit im Netzwerk als eigenständige Systeme zu finden, die Anwendern Speicherplatz in Form von Netzwerkfreigaben zur Verfügung zu stellen. Doch der Funktionsumfang geht heute noch einige Schritte weiter.
Durch die Bereitstellung eines oder mehrerer NAS-Geräte lassen sich in Unternehmen Informationen einfacher zentral speichern und schneller zwischen mehreren Mitarbeitern und Abteilungen austauschen. Als zentraler Informationsspeicher ermöglicht ein NAS-Server ein Parallelisieren von Arbeitsvorgängen, wodurch Kosteneinsparungen ermöglicht werden. Doch auch im Heimsegment erfreuen sich NAS-Geräte steigender Beliebtheit. Die Hersteller reagieren und viele NAS-Geräte können heute mehr als nur Daten speichern und bereitstellen.
USB-Schnittstellen am NAS erlauben das Kopieren von Daten auf externe Festplatten oder den Anschluss eines Druckers. Integrierte Download-Clients erledigen die Datenübertragung aus dem Internet und iTunes-Server versorgen angeschlossene Netzwerkgeräte mit Musik.
Eines dieser vielseitig einsetzbaren NAS-Geräte ist das Qnap TS-409 Pro Turbo, welches eine maximale Gesamtkapazität von 4 TB verwalten kann und auch sonst nicht mit Features und Funktionen geizt. Wie sich der Alleskönner in unserem Testlabor geschlagen hat lesen Sie auf den folgenden Seiten.
- Seite vor Erster Eindruck nach dem Auspacken
- 1 Können NAS-Geräte so viel mehr?
- 2 Erster Eindruck nach dem Auspacken
- 3 Technische Daten und ein Blick ins Innere
- 4 Softwarefunktionen des Qnap TS-409 Pro

Erm..
Also liebe Redaktion..
vergleicht doch mal bitte die Transferraten mit anderen NAS Systemen. Genaaau, die sind alle entweder weit teurer oder drunter und teilweise sogar beides. Die Transferraten sind bei NAS Systemen nie gut.. da muss man schon selbst ein etwas teureres bauen.
Ihr bemängelt die CPU, ist ja okay, aber shconmal drann gedacht, was eine Mobile CPU kostet? Warum Mobile? Na der Stromverbrauch von den 4050 e etc ist dann bereits viel zu hoch.
Wenn ihr mir bitte ein Gerät, mit ca gleicher Lautheit, gleichem Preis und besseren Transferraten + Festplattenmaximalgröße 1 TB zeigen könnt, so tut das bitte. In diesen Haushalt kommt nämlich sehr bald eins und bis jetzt wirds das Qnap..
jaaa, endlich mal wieder eine Bauanleitung

zb mit den itx board... einmal von intel und dann von via und gerne auch noch mit den AMD 45w cpus
Ich habe auch mit dem QNAP geliebäugelt. Allerdings sind die Transferraten bei den ganzen NAS ja wirklich ziemlich mickrig. Ich denke, ein günstiger Eigenbau-Server für das gleiche Geld leistet da exorbitant mehr - und kann auch stromsparend sein!
@robsn: Die mITX-Boards haben einen Nachteil: nur 2xSata, 1xIDE
@levi88: Stromverbrauch vom 4850e ist zu hoch? Wenn du für 3-10Watt weniger gerne ein vielfaches bezahlst, hast du Recht - Knackpunkt sind da meist die Boards. Zudem: eine 3,5"Festplatte frisst 10Watt, eine 2,5"Platte nur 4Watt. Der Prozessor (einer) wird meist im IDLE laufen, die Platten (4-6Stück?) aber gelesen/beschrieben. Willst du richtig Strom sparen, setz die Prioritäten richtig. Der Prozessor wird von den Platten (3,5") im Load mindestens doppelt überholt!
Puh, ich weiß schon, wieso bei mir ein Be2400 auf einem 780G werkelt ...
damals hatte ich mal 2 NAS-Geräte. Waren zu beschränkt (Funktionen, Erweiterbarkeit, Datensicherheit-weil nicht auslesbar, wenn das NAS stirbt oder man die Platten wechseln will), langsame Transferraten (trotz 100M- bzw 1000M-LAN) und im Vergleich auch nicht soooooo stromsparend.
PC für NAS-Aufgaben hat entscheidende Vorteile und ist in der Konfiguration nicht so schwer, wenn man weiß, was man will.
1. kostet keine 450€
2. schnellere Transferraten (volles Gbit-LAN, wenn ich will, sogar 2x)
3. 6xSata
4. genug CPU-Power für Streaming, Virtualisierung (geht auch übers Netzwerk), downloaden (selbst mit Sempron 45W CPU)
Mein Stromverbrauch im IDLE mit einer 250GB 2,5" Festplatte, 5x1TB (WD EACS), BE-2400 = unter25Watt.
Wenn alle Platten laufen und die CPU voll läuft - was praktisch nie vorkommt - bin ich immer noch im Bereich um 80-90Watt.
Gutes Netzteil und die entsprechenden Stromspareinstellungen vorausgesetzt kein Problem.
Muss man nur richtig konfigurieren, dann kann man später bequem über VNC in der gewohnten Desktop-Ansicht weiterwerkeln, wenn man wieder was ändern will. Ansonsten ist so eine Kiste ein "perpetuum mobile" wenn es mal steht.
Sicher ist das nichts für Leute, die nicht mal fähig sind, ein Windows-Netzwerk mit einfachen Netzwerkfreigaben aufzubauen ... die sollen sich ruhig ein Qnap kaufen.
Aber wer Ahnung hat, sollte einen PC einem unterlegenen (Preis wie Leistung) NAS vorziehen und selbst Hand anlegen (die Einrichtung ist das einzige Manko des PC, wenn man keinen Spaß dran hat).
Sollte THG da mal Interesse haben oder so einen Artikel schreiben wollen, kann ich gerne Know-How beisteuern. Es gibt dazu nämlich auch so schon Tests, allerdings manchmal dilettantisch gemacht und ich hab das mit einem gewissen Brechreiz gelesen.
Ich bin vor 2Jahren von 2NAS langsam auf einen Netzwerk-PC umgestiegen und hab seitdem gebastelt-erweitert-verbessert.
@robsn
DAS ist für mich der einzige Roadblocker, ein NAS anzuschaffen.
Okay, die Platten sind meist in irgendeinem UNIX-ähnlichen FS formatiert, was soweit auch in Ordnung ist.
Ich möchte nur wissen was passieren wird, wenn in fünf oder sechs Jahren das Board die Grätsche macht und der ursprüngliche Hersteller mglw. nicht mal mehr existiert.
Die Hersteller sollten zunächst einfach mal drübernachdenken, ein kleines Windows-Progrämmchen zu basteln, mit dem man die Platten über eine USB-Dock oder ein simples USB-Gehäuse ansprechen und auslesen kann.
NTFS4DOS hat doch weiland vorgemacht wie einfach sowas geht.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist, daß die Hersteller
a) nicht willens (oder nicht in der Lage) sind, verlässliche Angaben über Energieverbräuche und Stromspartechniken- und Strategien zu machen, und
b) trotz des mickrigen (wohl tlw. systemimmanenten) schlechten Durchsatzes noch immer auf die stromfressenden, lärmenden und für die bekannten Durchsatzraten hoffnungslos überdimensionierten 3,5"-Monster setzen.
Weis jemand wo ich ein ähnliches Leer(!)-Gehäuse bekommen kann?
Schön währe noch wenn man irgendwo (drunter eher nicht, aber neben den Laufwerksschächten) ein µATX Board unterbringen könnte. Abgänge für Steckkarten sind nicht nötig.
@pivo: Bei mir war damals RAID0 bzw RAID1 in ext3 formatiert. Problem: die gespiegelte Platte wurde mit Datensicherheit beworben, war aber tatsächlich nur von dem NAS auslesbar und nicht von einem Linux - gab irgendwelche Zugriffsperren, die der Hersteller auf Nachfrage mit Datenschutz begründet hat.
Tatsächlich gibt es da keine Sicherheit, dass man die Platten später auslesen kann. Wie das bei dem Qnap im Text ist, wurde nicht getestet.
Ein ähnliches Problem hatte ich beim Tausch von 250GB auf 500GB-Platten. Ich brauchte 3Platten: Daten vom NAS (A) kopieren auf (B) und dann (C) einbauen, formatieren und Daten von (B) wieder aufspielen. Sowas ist ärgerlich bzw schlecht durchdacht.
Das mit "Datensicherheit" zu begründen ist schlichtweg dummes Geschwätz!
Ein Gerät, auf das nichtmal ein "Admin" vollen Zugriff hat erzeugt bei mir immer irgendwie ein dumpfes Gefühl in der Magengrube.
"Wiedergabe von Fotos und Videos auf dem Fernseher über PS3 oder Xbox 360"
stimmt zwar prinzipiell, man sollte aber auch erwähnen das gerade die PS3 für die Wiedergabe von Filmen nur sehr eingeschränkt verwendbar ist, auf Grund der sehr schlechten DivX Unterstützung und somit die PS3 keine gute Kombination für das NAS darstellt bzw. generell für den Twonky Media Server, hier würde, der alte aber gute SL400i von Phillips besser passen als Beispiel für einen kompatiblen streaming Client. Auch wenn es ein Problem der PS3 an sich ist. Im allg. verwenden doch die meisten DivX für Ihre Filme.
Das Intel SS4200-E hat einen stärkeren Prozessor (1,6GHZ Celeron) und kann somit deutlich bessere Transferraten liefern. Die Software ist nicht ganz so umfangreich, aber über das Austauschbare Flash DOM(Disk-on-Modul) kann man auch sein eigenes System (openfiler, freenas) installieren. Also sicher eine Alternative. Einen Test dazu gibt es bei den Kollegen. Vielleicht könnent ihr dieses ja bei gelegenheit auch nochmal mit testen.
wenn ich da sehe das es ein 250 watt netzteil hat! ne du dann lieber nen qnap und 0,1 langsamer! Energiesparaktion ist besser!
Das Netzteil hat zwar 250W aber das hat ja nix mit dem Verbrauch des Systems zu tun. Es ist aber richtig, das dieses verbaute Netteil mit einem Wirkunsgrad von nur 70% nicht besonders prickelnd ist. Am besten mal das Kapitel zur Leistungsaufnahme lesen.
Abgesehen von der Bastelarbeit , wüsste ich nicht was der vorteil eines solchen NAS ist ?
Im Endeffekt haben die zwar alle witzige tools .. aber irgendwas fehlt dann doch immer.
Wieso nicht gleich um das selbe Geld einen eigenen Fileserver bauen? .. Der verbraucht dann auch nicht mehr strom, kostet auch nicht mehr .. man hat dafür die möglichkeit anzupassen.
weil du für einen entsprechenden NAS dann doch noch die ganze Software etc brauchst und so oder so nie im Leben auf die größe kommst.
Zudem ist der Stromverbrauch immer höher..
PS: Teurer ists auch.. wenn man einen anständigen Raidcontroller haben will O.o
@levi88: wer braucht denn einen teuren RAID-Controller, wenn 6xSata onboard dabei sind? Das Qnap hat nur 4xSata. Der onboard-Controller ist sicher (zu 100%) schneller als das GBit-Netzwerk, also auf dem Boden bleiben.
Zu dem Intel SS4200 kann ich nur sagen, dass momentan die Stromsparfunktion nicht funktioniert - das Gerät läuft immer auf Vollgas, was die Festplatten kocht und den Celeron brät.
Zumal das Gerät momentan nur mit Intels NAS-Software läuft und in Zukunft mit dem Windows-Home-Server ausgestattet wird (Fuji-Siemens hat das schon angekündigt).
Bis dahin sei von dem Gerät abgeraten! Mit Atom-CPU, modernem Chipsatz und ausgereifter Software ist das Gerät aber sicherlich interessant. Im Moment aber BETA und unausgereift.
Wenn ich mir ein NAS selber baue.. meinst du wirklich, dass ich die eklige Performance eines onboardcontrollers bei Raid5 leiden kann?
Nein. Wenn schon denn schon. übrigens ist demenstprechend auch kein einziger onboardcontroller schneller als das gigabit netzwerk.. da ist sogar ein 100 mbit netz zuviel (wie wir es haben.. gigabit braucht teile die viel Saft haben wollen..) Schonmal den Write eines solchen Controllers angeschaut? Wenns gut geht ma 10 mb/s..
genau das meine ich auch!
mit einem selbst gebauten NAS hat man zwar viel arbeit und eventuell nachher weniger geld .. dafür aber ein richtiges System mit gescheitem Controller .. nicht so ein Kindersystem