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Thecus: M3800 Home-NAS mit AMD-CPU

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15:00 - 4. Juni 2008 von Daniela Lambert, Patrick Schmid

Da Intel seine Xscale-Prozessoren auslaufen lässt, müssen sich die Einzelhändler nach anderen Speicherprozessoren umsehen. Trotz der Mitgliedschaft im Intel Storage-Club fiel bei Thecus für die NAS Home-Produkte die Wahl auf den Geode von AMD.

Was auf der CeBIT 2008 noch als N3200M vorgestellt wurde, nennt sich nun schlicht M3800. »M« steht für Multimedia. Was bedeutet, dass die Geräte nicht nur als vollwertige NAS-Server dienen — in diesem Fall für bis zu drei 3,5-Zoll-Festplatten —, sondern auch für die Audio- und Videowiedergabe optimiert wurden. Das Gerät ist demnach mit Audio- und Videoanschlüssen ausgestattet und hat auch eine kleine Fernbedienung im Gepäck.

Der N3800 basiert auf einem AMD Geode LX800-Prozessor (500 MHz), mit dem RAID 5 Leben eingehaucht wird. Statt einer Integration der Video-Beschleuniger auf der Leiterplatte hat sich Thecus für eine PCI-Karte als Add-On entschieden. Das Gehäuse verfügt über ein LC-Display, das über den jeweils aktuellen Status informiert. Zudem integriert der M3800 auch einen UPnP-kompatiblen Medien-Server, einen Print-Server, einen Gigabit-Ethernet-Anschluss und HDMI/Komponenten-Ausgänge.

Auch Thecus’ neuer Mini-PC basiert auf AMDs Geode-CPU. Das extrem kompakte System für unter 300 Euro sieht gut aus und ist so ausgestattet, wie man es von einem Basis-PC erwartet: Unterstützung für bis zu 1 GB DDR-Memory (SO-DIMMs), interner SATA-Port, je zwei USB 2.0-Anschlüsse an Vorder-und Rückseite, je zwei serielle und parellele Ports, Audio-Ausgänge inklusive SPDIF, zwei Gigabit Ethernet-Anschlüsse und ein Steckplatz für Mini-PCI, etwa zum Anschluss einer Wireless-Netzwerkkarte. Auf das kleine System lassen sich neben Windows XP sämtliche x86-Betriebssysteme installieren. Statt der veralteten COM- und LPT-Anschlüsse hätte uns ein DVI-Monitor-Port besser gefallen.

Mit dem N7700 schließlich zeigt Thecus auf der Computex noch sein neues NAS-Produkt der Premium-Klasse. Das Speicher-Ungetüm verschlingt bis zu sieben SATA-Laufwerke, die in komplett überarbeiteten Hot-Swap-Bays verschwinden — sie wirken bedeutend robuster als die Bays der Vorgänger. Der N7700 wird von einem Celeron-M-Prozessor (2 GHz) angetrieben, was für hervorragende RAID-5-Performance sorgen dürfte. Unterstützung für RAID 5 und RAID 6 ist ebenfalls gegeben. Dem Anwender stehen zudem zwei Gigabit Ethernet-Anschlüsse, eSATA und USB 2.0 zur Kapazitätserweiterung zur Verfügung. Der N7700 erstellt Snapshots und dient in SAN-Umgebungen auch als iSCSI-Target. Thecus hat seinem Flagschiff zudem noch IP-Cam-Support verpasst, womit Kameras im Netzwerk direkt anzusprechen sind.

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Quelle: Tom's Hardware US

Kommentare zum Beitrag
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Wolfpack 04/06/2008 17:19
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-0+

Die schauen ja nicht schlecht aus...
Aber trotzdem bleibe ich nach meiner Reise durch die Speicherlösungen (unter anderem auch den guten alten Thecus N5200) bei meiner Meinung:
Selbstgebaut (sofern man's kann) ist immer noch am Besten!!!

cuto8 04/06/2008 20:28
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-0+

True. Und noch hässlicher als die Thecus-Geräte wirds auch nicht... Sowas stell ich mir doch nicht neben nen schicken Plasma!!!

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