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Aus bereits erwähnten Gründen der Datenorganisation und –übertragung ist das Prinzip NAS zwar maximal flexibel, allerdings nur mit Aufwand hinsichtlich der Leistungsfähigkeit zu verbessern. Co-World bedient sich somit lieber einer Technologie, die die Beschränkungen von TCP/IP durch Verwendung eines eigenen Protokolls umgeht. Zugrunde liegt die NDAS-Technologie (Network Direct Attached Storage), die Ximeta in Lizenz vergibt. NDAS setzt einen Betriebssystem-Treiber voraus, der ein Co-World-Laufwerk im Netzwerk direkt anspricht und die rechenintensive Datenkonvertierung vom Dateisystem in TCP/IP umgeht. Eine ShareDisk wird somit direkt in ihrem Windows-Explorer als neues Laufwerk eingebunden und direkt auf Dateisystem-Ebene angesprochen. Dabei muss es sich allerdings nicht zwangsläufig um eine Festplatte handeln; genauso können auch optische Laufwerke oder andere Storage-Geräte auf Basis der Serial-ATA-Schnittstelle zum Einsatz kommen.
Dass die NDAS-Technologie signifikante Performance-Vorteile für sich verbuchen kann haben wir bereits erwähnt. Auch das Handling verlief im Laufe des Tests problemlos. Allerdings hat NDAS auch seine Nachteile. Der erheblichste ist sicherlich der Treiber-Support: Windows und Mac OS ist kein Problem; alle gängigen Systemversionen werden unterstützt. Aber mit Linux-Distributionen, Netware oder Solaris hat man keine Chance. Die ShareDisk-Produkte eignen sich somit nicht als Storage-Lösung als Storage-Lösung im Unternehmens-Backend; umso mehr jedoch für die Anwenderebene. Das macht auch Sinn, denn die größten Wachstumsraten bei Datenvolumina verzeichnen die Anwender-Daten.
Co-World bietet eine ganze Reihe verschiedener Produkte unter dem Namen ShareDisk an. Das Portfolio beginnt mit der ShareDisk Portable, bei dem es sich um ein Storage-Produkt auf Basis einer einzelnen 3,5“-Festplatte handelt. USB 2.0 und eine Netzwerkschnittstelle stehen zur Verfügung. Für diesen Test erhielten wir die ShareDisk Gigabit Pro, die ebenfalls mit USB 2.0 und Netzwerkanschluss daherkommt; letzterer unterstützt aber 1 Gbit/s anstelle von lediglich 100 Mbit/s und auch an eine eSATA-Schnittstelle wurde gedacht.
Unter dem Namen ShareDisk Professional findet man Lösungen für zwei bis acht SATA-Laufwerke. Dabei muss es nicht bei Festplatten bleiben; auch optische Laufwerke wie z.B. ein DVD-ROM können von der NDAS-Technologie nutznießen¬. Diese großen Varianten werden größtenteils von aktiven Lüftern auf Temperatur gehalten, während die regulären ShareDisk-Laufwerke ohne mechanische Lüftung auskommen.

@THG-Team:
1) Danke für die Vorstellung und insbesondere auch für den Test mit einer "zu schnellen Festplatte" (das könnte auch ein Ansatz sein, das Interface zu Nutzen, aber in ein anderes Gehäuse mit entsprechender Kühlung ggf. im Keller umzubauen)
2) wie wäre es mit entsprechenden Hersteller/Anbieter-Links? Folgende habe ich per ixquick.com:
- http://www.coworldcs.com/
3) Macht Ihr noch weitere Tests mit den auf Seite 2 genannten Lösungen ("Unter dem Namen ShareDisk Professional findet man Lösungen für zwei bis acht SATA-Laufwerke")?
4) Ist die SATA-Schnittstelle Port Multiplier fähig???
(Wäre dann eine sehr interessante Umbaulösung (Ein Modul + PM + PC-Gehäuse und max. 5 HDDs + Lüfter = StromSparsam etc.))
kann man die festplatte an einen switch anschließen und mit mehrern PC gleichzeitig zugreifen ..
@IrIr:
Lt. Hersteller-WebSite = JA:
http://www.coworldcs.com/products/ [...] giga_1.php
Sehr interessant.
Vielleicht habe ich es übersehen, aber wie ist es mit der CPU-Auslastung? Genauso oder weniger als per üblichem TCP-stream?
Schade - noch immer KEINE ANTWORT von THG / TOMSHARDWARE ...
Hallllllooooooooo(?)
Hey, ist wie immer super auf Tom´s Hardwareguide!!!
DIe Sharedisk gibbet nun auch bei ebay:
http://cgi.ebay.de/Sharedisk-Gigab [...] dZViewItem
Ihr schreibt in Eurem Test, dass der Einsatz auf Windows bzw. Mac OS durch die Client Software und Treiber beschränkt ist. Auf der Co-World Homepage gibt es ein Datenblatt zur Sharedisk wo als unterstütztes Betriebsystem auch ausdrücklich Linux Kernel 2.4 & 2.6 aufgeführt ist. Was stimmt nun? Wird Linux unterstützt oder nicht?
Linux Treiber ist nicht mitgelifert, aber wird unterstützt.
muss support@coworldcs.com anfragen.
viel spaß. lol
Ich habe 2 dieser Gehäuse ausprobiert und bei beiden funktionierte die Gehäuse-LED nicht. Das lag daran, dass zwischen dem Verbindungskabel und der LED die Verbindung nicht gelötet sondern verdrillt war.
Neben diesem Problem trat noch sporadisch der Effekt auf, dass die Platten einfach nicht mehr ansprechbar waren. Geräte aus, Geräte an, Treiber neu aktiviert und Laufwerke wieder zugewiesen (geht alles per Script) und es ging wieder. Ist aber kein Zustand auf Dauer. Ev. liegt es auch an den eingesetzten Western Digital Caviar GP (da das Gehäuse nur für die Datensicherung benötigt wird, war mir eine Platte die kühl und leise ist, wichtig).
Problematisch ist i.ü. der Zugriff von Betriebssystemen mit unterschiedlichen NTFS-Standards bzw. von Computern welche keine einheitliche Rechteverwaltung haben - z.B. Rechner die zu einer Domäne gehören und Rechner die zu einer Workgroup gehören. Hierzu findet sich kein Hinweis in der Anleitung. Ist aber an sich logisch, dass sowohl Rechteverwaltung als auch NTFS konsistent sein muss.
Thema CPU-Auslastung: ich konnte keine nennenswerte Auslastung (von CoreDuo und DualXeon) feststellen.
@w_ing/1: Mit einer WD GP RE2 braucht man keine andere Kühlung mehr.
@w_ing/2: Kann (inzwischen) z.B. bei http://www.heise.de/preisvergleich/, oder anderen Orten im Preis verglichen werden.
@IrIr: Gleichzeitiger Zugriff, auch Schreib-, Lese- und Löschoperationen von verschiedenen PCs gleichzeitig, geht bei mir gut.
@scabies: mit meinem dualcore 6400 ist keine CPU-Belastung erkennbar.
Haben die Platte gekauft und sind enttäuscht: Im Gegensatz zu einer "echten" NAS-Platte kann man nicht von mehrere Rechnern gleichzeitig zugreifen. Stattdessen muss ein Rechner die Verbindung lösen, wenn der andere zugreifen will. Das klappt nicht immer und oft muss man den Rechner neustarten, um die Verbindung zu lösen. Unsere Empfehlung: eSATA-Platte kaufen und im Netz freigeben: Gleiche Geschwindigkeit, halber Preis.
@Adorno: DANKE für die Info - ich hatte mit dem Gedanken gespielt das Gerät zu kaufen (allerdings möchte ich "mehr" als eine HDD im Netz nutzen) - die SINGEL-Nutzbarkeit ist bei dem Preis allerding ein KO...
Für alle die Probs mit den Treibern (zB mehrere benutzer gleichzeitig) haben hier 1 Tip:
Ich benutze den NDAS-Treiber von Targa(Lidl)weil das meine ersten NDAS-Platten waren. Inzwischen sind noch Sungoo NDAS-Laufwerke hinzugekommen. Man muß für jede Festplatte den Treiber nochmals installieren. (5 HDDs = 5x Treiber).
Sollten die von euch genutzten Gehäuse einen NDAS-Chip
von Ximeta besitzen, so ist mit dem letzten Treiber,
verfügbar unter www.ximeta.com, auch die gleichzeitige
schreib & lese - Berechtigung mehrerer PCs möglich.
Treiberversion 3.30 ist immo aktuell !
Ich besitze 4 dieser Gehäuse mit Ximeta-Chip,
2x die ShareDisk Portable von CoWorld &
2x die LanShare ME-740K von multicase.de
Es läßt sich prima damit arbeiten, hat kein PC
eine Platte gemountet, fallen sie nach 30 sec.
automatisch in den Energiesparmodus.
Auch lassen sich die Platten als Stipeset
oder Mirrorset verbinden, was im einen die
Übertragungsrate um ca. 2MByte/sec erhöht,
im anderen Fall sie um die Hälfte reduziert,
dabei aber die Datensicherheit erhöht.
Ich für meinen Teil bin voll & ganz zufrieden
zumal ein Zugriff von Außen selbst bei offenem
WLAN ohne den Plattencode nicht möglich ist !
Auch ist nur eine Softwareinstallation nötig.
Der einzig für mich erkennbare Nachteil liegt
in der langsamen Datenübertragung in einem
100MBit-Netzwerk begründet, welchen ich aber
bei einer Netzwerkfreigabe an einer als
Fileserver eingerichteten Linux-Box ebenso hätte.