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Fazit: Rekordverdächtig schnell

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18:05 - 13/11/2007 von Patrick Schmid, Achim Roos

Bei einer Herstellerangabe von 60 MB/s gingen wir davon aus, dass die ShareDisk Gigabit Pro die Performance üblicher NAS-Geräte deutlich übertreffen würde. Dass das Co-World-Gerät auf Grundlage der NDAS-Technologie von Ximeta allerdings so gut funktioniert, dass es für übliche 3,5“ SATA-Festplatten so gut wie gar keinen Flaschenhals darstellt hat dennoch überrascht.

Wir griffen zu einer im Alltagsbetrieb aufgrund ihrer hohen Abwärme eher schlecht geeigneten Western Digital Raptor-Festplatte, um die Leistungsgrenze der ShareDisk Gigabit Pro auszuloten und können feststellen: Das Co-World-Gerät bietet eine im Vergleich mit anderen NAS-Geräten doppelte bis dreifache Performance und ist das erste Netzwerk-Speichergerät, das selbst aktuelle Festplatten so gut wie nicht ausbremst. Da kein Lüfter vorhanden ist, arbeitet es außerdem sehr leise. Alles was Sie benötigen ist ein Treiber samt kompakter Client-Software, so dass der Einsatz auf Windows-PCs und Mac OS beschränkt ist. Für große Arbeitsgruppen ist das NDAS-Prinzip allerdings ohnehin nicht ausgelegt. Neben der Gigabit-Netzwerkschnittstelle ist es außerdem möglich, die ShareDisk Gigabit Pro via USB 2.0 oder eSATA zu verwenden. Letzteres bietet naturgemäß die beste Performance; der Unterschied zum Netzwerkbetrieb ist jedoch nur beim Schreiben spürbar.

Aufgrund des der ShareDisk Gigabit Pro zugrundeliegenden, proprietären Protokolls kann von einem „echten“ NAS-Gerät genau genommen nicht mehr gesprochen werden – denn der Zugriff auf das Laufwerk ist ohne die passende Software von einem Handheld, einer Xbox oder ähnlichen Client-Geräten schlicht nicht möglich. Über den Umweg einer Netzwerkfreigabe an einem Client-PC mit Windows oder Mac OS samt notwendiger Berechtigung lässt sich der Zugriff dennoch realisieren; der Client-PC muss dazu allerdings logischerweise eingeschaltet sein.

Optisch und haptisch erfüllt die ShareDisk Gigabit Pro ebenfalls unsere Erwartugen; die im Fall unseres Testexemplares von Hand nachgelötete Platine sollte bei im Handel erhältlichen Modellen nicht mehr anzutreffen sein. Mit mindestens 350 Euro für die 500-GB-Variante müssen Sie schon rechnen; im Vergleich mit anderen, professionellen NAS-Geräten für eine einzelne Festplatte geht das jedoch noch in Ordnung – vor allem in Anbetracht der hervorragenden Performance. Der Hersteller ermöglicht es außerdem, zwei ShareDisks in einem RAID-Array zusammenzuschalten. Wer in so eine Richtung tendiert sollte auch einen Blick auf die Professional-Modelle werfen, denn diese sind für bis zu acht Festplatten geeignet.

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Kommentare zum Beitrag
w_ing 13/11/2007 22:36
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-0+

@THG-Team:
1) Danke für die Vorstellung und insbesondere auch für den Test mit einer "zu schnellen Festplatte" (das könnte auch ein Ansatz sein, das Interface zu Nutzen, aber in ein anderes Gehäuse mit entsprechender Kühlung ggf. im Keller umzubauen)

2) wie wäre es mit entsprechenden Hersteller/Anbieter-Links? Folgende habe ich per ixquick.com:
- http://www.coworldcs.com/

3) Macht Ihr noch weitere Tests mit den auf Seite 2 genannten Lösungen ("Unter dem Namen ShareDisk Professional findet man Lösungen für zwei bis acht SATA-Laufwerke")?

4) Ist die SATA-Schnittstelle Port Multiplier fähig???
(Wäre dann eine sehr interessante Umbaulösung (Ein Modul + PM + PC-Gehäuse und max. 5 HDDs + Lüfter = StromSparsam etc.))

lrlr 14/11/2007 09:48
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-0+

kann man die festplatte an einen switch anschließen und mit mehrern PC gleichzeitig zugreifen ..

w_ing 14/11/2007 10:42
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-0+

@IrIr:
Lt. Hersteller-WebSite = JA:
http://www.coworldcs.com/products/ [...] giga_1.php

scabies 14/11/2007 15:38
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-0+

Sehr interessant.
Vielleicht habe ich es übersehen, aber wie ist es mit der CPU-Auslastung? Genauso oder weniger als per üblichem TCP-stream?

w_ing 19/11/2007 02:05
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-0+

Schade - noch immer KEINE ANTWORT von THG / TOMSHARDWARE ...
Hallllllooooooooo(?)

h4t4 27/11/2007 13:44
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-0+

Hey, ist wie immer super auf Tom´s Hardwareguide!!!


DIe Sharedisk gibbet nun auch bei ebay:
http://cgi.ebay.de/Sharedisk-Gigab [...] dZViewItem

jehr 02/01/2008 13:39
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-0+

Ihr schreibt in Eurem Test, dass der Einsatz auf Windows bzw. Mac OS durch die Client Software und Treiber beschränkt ist. Auf der Co-World Homepage gibt es ein Datenblatt zur Sharedisk wo als unterstütztes Betriebsystem auch ausdrücklich Linux Kernel 2.4 & 2.6 aufgeführt ist. Was stimmt nun? Wird Linux unterstützt oder nicht?

ptjlee 11/01/2008 10:10
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-0+

Linux Treiber ist nicht mitgelifert, aber wird unterstützt.
muss support@coworldcs.com anfragen.
viel spaß. lol

T-H-I-M 26/02/2008 15:09
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-0+

Ich habe 2 dieser Gehäuse ausprobiert und bei beiden funktionierte die Gehäuse-LED nicht. Das lag daran, dass zwischen dem Verbindungskabel und der LED die Verbindung nicht gelötet sondern verdrillt war.

Neben diesem Problem trat noch sporadisch der Effekt auf, dass die Platten einfach nicht mehr ansprechbar waren. Geräte aus, Geräte an, Treiber neu aktiviert und Laufwerke wieder zugewiesen (geht alles per Script) und es ging wieder. Ist aber kein Zustand auf Dauer. Ev. liegt es auch an den eingesetzten Western Digital Caviar GP (da das Gehäuse nur für die Datensicherung benötigt wird, war mir eine Platte die kühl und leise ist, wichtig).

Problematisch ist i.ü. der Zugriff von Betriebssystemen mit unterschiedlichen NTFS-Standards bzw. von Computern welche keine einheitliche Rechteverwaltung haben - z.B. Rechner die zu einer Domäne gehören und Rechner die zu einer Workgroup gehören. Hierzu findet sich kein Hinweis in der Anleitung. Ist aber an sich logisch, dass sowohl Rechteverwaltung als auch NTFS konsistent sein muss.

Thema CPU-Auslastung: ich konnte keine nennenswerte Auslastung (von CoreDuo und DualXeon) feststellen.

Ragnar-GD 26/03/2008 21:45
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-0+

@w_ing/1: Mit einer WD GP RE2 braucht man keine andere Kühlung mehr.
@w_ing/2: Kann (inzwischen) z.B. bei http://www.heise.de/preisvergleich/, oder anderen Orten im Preis verglichen werden.
@IrIr: Gleichzeitiger Zugriff, auch Schreib-, Lese- und Löschoperationen von verschiedenen PCs gleichzeitig, geht bei mir gut.
@scabies: mit meinem dualcore 6400 ist keine CPU-Belastung erkennbar.

Adorno 11/06/2008 16:51
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-0+

Haben die Platte gekauft und sind enttäuscht: Im Gegensatz zu einer "echten" NAS-Platte kann man nicht von mehrere Rechnern gleichzeitig zugreifen. Stattdessen muss ein Rechner die Verbindung lösen, wenn der andere zugreifen will. Das klappt nicht immer und oft muss man den Rechner neustarten, um die Verbindung zu lösen. Unsere Empfehlung: eSATA-Platte kaufen und im Netz freigeben: Gleiche Geschwindigkeit, halber Preis.

w_ing 12/06/2008 00:16
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-0+

@Adorno: DANKE für die Info - ich hatte mit dem Gedanken gespielt das Gerät zu kaufen (allerdings möchte ich "mehr" als eine HDD im Netz nutzen) - die SINGEL-Nutzbarkeit ist bei dem Preis allerding ein KO...

Anonymer Nutzer 27/09/2008 13:52
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-0+

Für alle die Probs mit den Treibern (zB mehrere benutzer gleichzeitig) haben hier 1 Tip:
Ich benutze den NDAS-Treiber von Targa(Lidl)weil das meine ersten NDAS-Platten waren. Inzwischen sind noch Sungoo NDAS-Laufwerke hinzugekommen. Man muß für jede Festplatte den Treiber nochmals installieren. (5 HDDs = 5x Treiber).

Tolot 18/10/2008 01:26
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-0+

Sollten die von euch genutzten Gehäuse einen NDAS-Chip
von Ximeta besitzen, so ist mit dem letzten Treiber,
verfügbar unter www.ximeta.com, auch die gleichzeitige
schreib & lese - Berechtigung mehrerer PCs möglich.
Treiberversion 3.30 ist immo aktuell !

Ich besitze 4 dieser Gehäuse mit Ximeta-Chip,
2x die ShareDisk Portable von CoWorld &
2x die LanShare ME-740K von multicase.de

Es läßt sich prima damit arbeiten, hat kein PC
eine Platte gemountet, fallen sie nach 30 sec.
automatisch in den Energiesparmodus.

Auch lassen sich die Platten als Stipeset
oder Mirrorset verbinden, was im einen die
Übertragungsrate um ca. 2MByte/sec erhöht,
im anderen Fall sie um die Hälfte reduziert,
dabei aber die Datensicherheit erhöht.

Ich für meinen Teil bin voll & ganz zufrieden
zumal ein Zugriff von Außen selbst bei offenem
WLAN ohne den Plattencode nicht möglich ist !

Auch ist nur eine Softwareinstallation nötig.

Der einzig für mich erkennbare Nachteil liegt
in der langsamen Datenübertragung in einem
100MBit-Netzwerk begründet, welchen ich aber
bei einer Netzwerkfreigabe an einer als
Fileserver eingerichteten Linux-Box ebenso hätte.

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