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Rennt und rennt: Co-World ShareDisk Gigabit Pro
Inhaltsverzeichnis
- 1 – NAS mit DAS-Performance? Co-World ShareDisk Gigabit Pro
- 2 – Mehr Performance: NDAS statt NAS
- 3 – Co-World ShareDisk Gigabit Pro
- 4 – Software-Installation
- 5 – Backup mit Acronis TrueImage

Auch wenn Direct-Attached-Storage (DAS) sowie Speichersubsysteme auf Basis von RAID-Arrays nach wie vor das Rückgrat vieler mittelständischer Unternehmen darstellen (Quelle: Speicherstudie 2007 von Fleishman-Hillard und Speicherguide.de), so sind NAS-Systeme (Network-Attached-Storage) oft die Lösung, die am leichtesten in bestehende Infrastrukturen eingliederbar ist. Ob kleine NAS-Festplatte oder komplexer NAS-Server: der Anschluss ans Netzwerk mitsamt kurzer Konfiguration reicht oft schon. Mit einem bekannten Nachteil von NAS-Systemen im unteren Preissegment, nämlich eher gemächlicher Performance, möchte der Anbieter Co-World mit der ShareDisk Gigabit Pro aufräumen.
Die meisten NAS-Geräte basieren auf einer vergleichsweise einfachen Logik und arbeiten mit einer oder mehreren Festplatten; erst im Umfeld großer Unternehmen kommen Hochleistungs-Server zum Einsatz, die viele Festplatten, Freigaben und auch eine flexible Benutzerverwaltung beinhalten und auch mehr Performance bieten als kompakte NAS-Geräte für Zuhause oder kleine Unternehmen. So vorteilhaft die Nutzung einer vorhandenen Netzwerk-Infrastruktur via TCP/IP für Storage-Geräte auch ist, so viel Aufwand entsteht dem NAS-Gerät dabei: Denn die auf Festplatten in Form von Blöcken gespeicherten Daten müssen für den NAS-Betrieb in TCP-Segmente umgepackt werden. Diese sind in der Regel so groß, dass sie durch die IP-Schicht, meist IP (Internet Protocol), transportiert werden können, also 1500 Bytes inklusive Header. Dazu kommt der Aufwand für den Netzwerkverkehr mitsamt Drei-Wege-Handshake via TCP. Das benötigt Performance und ist der Hintergrund, dass die meisten einfachen NAS-Produkte nicht über 20 MB/s hinauskommen. Zum Vergleich: In einem Rechner eingebaute 3,5“-Festplatten liefern heute je nach Modell maximal zwischen 70 und 100 MB/s.
Die Beschleunigung eines NAS-Servers ist somit durch den Einsatz spezialisierter Hardware möglich. Sollen Festplatten in einem RAID 5 oder RAID 6 mit Parität betrieben werden, so muss auch eine XOR-Einheit für die Berechnung der Redundanzinformation hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sind NAS-Boxen trotz oft großen Funktionsumfangs schnell auch teuer. Co-World geht hingegen einen anderen Weg: Die ShareDisk-Produkte machen sich zwar Netzwerkverbindungen zunutze, um Clients den Zugriff auf Speicherplatz zu benötigen. Aber zum Einsatz kommt ein TCP/IP-ähnliches, schlankes Protokoll, das die Rechenlast den Client-Rechnern überlässt. Für den Betrieb der von uns ausprobierten ShareDisk Gigabit Pro ist somit ein Treiber notwendig, doch das Ergebnis lässt sich sehen: So schnell war noch kein anderes NAS-Gerät im Tom’s Hardware-Testlabor.

@THG-Team:
1) Danke für die Vorstellung und insbesondere auch für den Test mit einer "zu schnellen Festplatte" (das könnte auch ein Ansatz sein, das Interface zu Nutzen, aber in ein anderes Gehäuse mit entsprechender Kühlung ggf. im Keller umzubauen)
2) wie wäre es mit entsprechenden Hersteller/Anbieter-Links? Folgende habe ich per ixquick.com:
- http://www.coworldcs.com/
3) Macht Ihr noch weitere Tests mit den auf Seite 2 genannten Lösungen ("Unter dem Namen ShareDisk Professional findet man Lösungen für zwei bis acht SATA-Laufwerke")?
4) Ist die SATA-Schnittstelle Port Multiplier fähig???
(Wäre dann eine sehr interessante Umbaulösung (Ein Modul + PM + PC-Gehäuse und max. 5 HDDs + Lüfter = StromSparsam etc.))
kann man die festplatte an einen switch anschließen und mit mehrern PC gleichzeitig zugreifen ..
@IrIr:
Lt. Hersteller-WebSite = JA:
http://www.coworldcs.com/products/ [...] giga_1.php
Sehr interessant.
Vielleicht habe ich es übersehen, aber wie ist es mit der CPU-Auslastung? Genauso oder weniger als per üblichem TCP-stream?
Schade - noch immer KEINE ANTWORT von THG / TOMSHARDWARE ...
Hallllllooooooooo(?)
Hey, ist wie immer super auf Tom´s Hardwareguide!!!
DIe Sharedisk gibbet nun auch bei ebay:
http://cgi.ebay.de/Sharedisk-Gigab [...] dZViewItem
Ihr schreibt in Eurem Test, dass der Einsatz auf Windows bzw. Mac OS durch die Client Software und Treiber beschränkt ist. Auf der Co-World Homepage gibt es ein Datenblatt zur Sharedisk wo als unterstütztes Betriebsystem auch ausdrücklich Linux Kernel 2.4 & 2.6 aufgeführt ist. Was stimmt nun? Wird Linux unterstützt oder nicht?
Linux Treiber ist nicht mitgelifert, aber wird unterstützt.
muss support@coworldcs.com anfragen.
viel spaß. lol
Ich habe 2 dieser Gehäuse ausprobiert und bei beiden funktionierte die Gehäuse-LED nicht. Das lag daran, dass zwischen dem Verbindungskabel und der LED die Verbindung nicht gelötet sondern verdrillt war.
Neben diesem Problem trat noch sporadisch der Effekt auf, dass die Platten einfach nicht mehr ansprechbar waren. Geräte aus, Geräte an, Treiber neu aktiviert und Laufwerke wieder zugewiesen (geht alles per Script) und es ging wieder. Ist aber kein Zustand auf Dauer. Ev. liegt es auch an den eingesetzten Western Digital Caviar GP (da das Gehäuse nur für die Datensicherung benötigt wird, war mir eine Platte die kühl und leise ist, wichtig).
Problematisch ist i.ü. der Zugriff von Betriebssystemen mit unterschiedlichen NTFS-Standards bzw. von Computern welche keine einheitliche Rechteverwaltung haben - z.B. Rechner die zu einer Domäne gehören und Rechner die zu einer Workgroup gehören. Hierzu findet sich kein Hinweis in der Anleitung. Ist aber an sich logisch, dass sowohl Rechteverwaltung als auch NTFS konsistent sein muss.
Thema CPU-Auslastung: ich konnte keine nennenswerte Auslastung (von CoreDuo und DualXeon) feststellen.
@w_ing/1: Mit einer WD GP RE2 braucht man keine andere Kühlung mehr.
@w_ing/2: Kann (inzwischen) z.B. bei http://www.heise.de/preisvergleich/, oder anderen Orten im Preis verglichen werden.
@IrIr: Gleichzeitiger Zugriff, auch Schreib-, Lese- und Löschoperationen von verschiedenen PCs gleichzeitig, geht bei mir gut.
@scabies: mit meinem dualcore 6400 ist keine CPU-Belastung erkennbar.
Haben die Platte gekauft und sind enttäuscht: Im Gegensatz zu einer "echten" NAS-Platte kann man nicht von mehrere Rechnern gleichzeitig zugreifen. Stattdessen muss ein Rechner die Verbindung lösen, wenn der andere zugreifen will. Das klappt nicht immer und oft muss man den Rechner neustarten, um die Verbindung zu lösen. Unsere Empfehlung: eSATA-Platte kaufen und im Netz freigeben: Gleiche Geschwindigkeit, halber Preis.
@Adorno: DANKE für die Info - ich hatte mit dem Gedanken gespielt das Gerät zu kaufen (allerdings möchte ich "mehr" als eine HDD im Netz nutzen) - die SINGEL-Nutzbarkeit ist bei dem Preis allerding ein KO...
Für alle die Probs mit den Treibern (zB mehrere benutzer gleichzeitig) haben hier 1 Tip:
Ich benutze den NDAS-Treiber von Targa(Lidl)weil das meine ersten NDAS-Platten waren. Inzwischen sind noch Sungoo NDAS-Laufwerke hinzugekommen. Man muß für jede Festplatte den Treiber nochmals installieren. (5 HDDs = 5x Treiber).
Sollten die von euch genutzten Gehäuse einen NDAS-Chip
von Ximeta besitzen, so ist mit dem letzten Treiber,
verfügbar unter www.ximeta.com, auch die gleichzeitige
schreib & lese - Berechtigung mehrerer PCs möglich.
Treiberversion 3.30 ist immo aktuell !
Ich besitze 4 dieser Gehäuse mit Ximeta-Chip,
2x die ShareDisk Portable von CoWorld &
2x die LanShare ME-740K von multicase.de
Es läßt sich prima damit arbeiten, hat kein PC
eine Platte gemountet, fallen sie nach 30 sec.
automatisch in den Energiesparmodus.
Auch lassen sich die Platten als Stipeset
oder Mirrorset verbinden, was im einen die
Übertragungsrate um ca. 2MByte/sec erhöht,
im anderen Fall sie um die Hälfte reduziert,
dabei aber die Datensicherheit erhöht.
Ich für meinen Teil bin voll & ganz zufrieden
zumal ein Zugriff von Außen selbst bei offenem
WLAN ohne den Plattencode nicht möglich ist !
Auch ist nur eine Softwareinstallation nötig.
Der einzig für mich erkennbare Nachteil liegt
in der langsamen Datenübertragung in einem
100MBit-Netzwerk begründet, welchen ich aber
bei einer Netzwerkfreigabe an einer als
Fileserver eingerichteten Linux-Box ebenso hätte.