| Format | Größe BxHxT | Gewicht | Lüfter | 5,25” Laufw. | 3,5” Laufw. | I/O Panel | Laut- stärke | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ATX Midi Tower | 180 x 423 x 475 mm | 5 kg | 2x 80mm (opt. 1x 120 mm und 1x 80mm) | 4 | 1 ext 7 int | 2x USB HD Audio (oben) | 34 dB (geschätzt) | ab ca. 50 € |
Mit einem Kampfpreis von ca. 50 Euro unterbietet das R240 die anderen Modelle im Test deutlich. Derzeit ist die Version „Grace“ nicht in Deutschland erhältlich. Die Variante mit dem Beinamen „Zion“ ist jedoch baugleich und unterscheidet sich nur in der fehlenden Frontverzierung. Das R240 ist das kleinste und mit nur 5 kg mit Abstand leichteste der hier getesteten Gehäuse. Davon sollte man aber nicht auf mangelhafte Verarbeitung schließen, denn das ist nicht der Fall. Die Verarbeitung ist gut, 3R System setzt nur einfach sehr leichte Materialien ein.
Es ist nicht verwunderlich, dass das kleinste Gehäuse auch die kleinsten Lüfter hat: Ab Werk ist das R240 mit zwei 80 mm Lüftern ausgestattet, von denen einer an der Gehäuseseite sitzt und frische Luft in das Gehäuse zieht und der andere die warme Luft hinten aus dem Gehäuse pustet. Man könnte erwarten, dass die kleineren Lüfter ein hochfrequentes Summen oder Sirren von sich geben, aber das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: ihr Laufgeräusch war so gut wie nicht auszumachen. Das R240 ist bei weitem das leiseste Gehäuse im Test, bietet dafür aufgrund der kleinen Lüfter aber auch die schwächste Belüftung.
Das R240 ist mit einem recht minimalistischen I/O Panel ausgestattet, an dem nur zwei USB Ports und die HD Audio Anschlüsse herausgeführt werden. Ein Firewire Anschluss fehlt. Das R240 war auch eines der wenigen Gehäuse im Test, bei dem das Panel an der traditionellen Position am Gehäusefuß untergebracht war. Es scheint, dass die meisten Firmen das I/O Panel nun an die Gehäuseoberseite verschieben, was praktischer ist, wenn das Gehäuse auf dem Boden statt auf dem Schreibtisch steht.
Besondere Merkmale
Aus dem Testfeld sticht das R240 in mehrerlei Hinsicht hervor. Es ist sowohl das kleinste und leichteste Gehäuse, besitzt als einziges ein detailliertes LED Display, verfügt über ein individuelles Styling und wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert.
Das eine Fernbedienung beiligt, ist ein wenig ungewöhnlich. Normalerweise findet man solche Beigaben eher bei Wohnzimmer PCs die mehr wie HiFi Komponenten denn wie Computer aussehen. Da das R240 nicht wirklich auf dieses Publikum zielt, scheint es sich eher an Käufer zu wenden, die sich zwar die Funktionalität eines Media-PCs wünschen aber auf ein eigenständigen Design nicht verzichten wollen. Zur Fernbedienung gehört auch der iMon Manager, mit dessen Hilfe man auch Medienprogramme bedienen kann. Sie kann sogar als Mausersatz dienen oder mit einer eingeblendeten Tastatur zum Schreiben benutzt werden.
Das LED Info-Display ist in diesem Testfeld ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal. Das helle rote Display zeigt eine enge sinnvolle Informationen wie Systemlaufzeit, Lüftergeschwindigkeit, Festplattenaktivität usw. an Es bietet aber auch den einen oder anderen Gimmick, wie beispielsweise das „Maskottchen“, einen kleinen Hund, der dauerhaft einem Frisbee hinterherjagt. Glücklicherweise ist diese Anzeige unaufdringlich und sieht einfach aus wie eine sich bewegende LED. Den Hund erkennt man nur bei genauerem Hinsehen.
Ein Temperatursensorgehört ebenfalls zum Lieferumfang. Sie kann nach Belieben im Gehäuse positioniert werden, was es ermöglicht, gezielt eine Komponente zu überwachen.
Design und Verarbeitung
Das R240 sieht mit seinem Klavierlackfinish und dem subtil eingearbeiteten Tribal Motiv (nur „Grace“, nicht „Zion“) recht stylisch aus. Trotz seiner geringen Maße wirkt das Gehäuse schon fast monolithisch, aber erhaben. Die kleinen Details wie die Abdeckungen der optischen Laufwerke tragen hier eine Menge zum Gesamteindruck bei.
Die Verarbeitung ist wirklich hervorragend – man merkt, dass 3R System auch wirklich auf die Details achtet. Alles am R240 vermittelt einen soliden Eindruck.
Im Alltag
Erwähnenswert ist, dass das R240 sich bei den Lüfteranschlüssen nicht auf das Motherboard verlässt. Stattdessen sind direkt im Gehäuse zwei Anschlüsse integriert, vermutlich um die Lüfterdaten für das LED Display auszulesen. Jedenfalls ist es positiv, dass man sich nicht darauf verlassen muss, dass der Motherboardhersteller zusätzliche Lüfteranschlüsse bereitstellt.
Ein leises Gehäuse ist immer gerne gesehen, und beim R240 liefen die Lüfter so leise, dass der Verdacht nahe lag, sie funktionierten gar nicht. Wie schon erwähnt ist es auch mit Abstand das leiseste Gehäuse in dieser Gruppe.
Interessant ist, dass sich das R240 gegen den allgemeinen Trend zur werkzeuglosen Montage stellt. Hier muss noch alles festgeschraubt werden. Es gibt auch keine Schnellverschlüsse. Das ist zwar keine Sünde für einen Gehäusehersteller, aber doch erwähnenswert.
Der einzige Nachteil am R240 ist seine geringe Größe. Manche Bastler werden als frustrierend empfinden, darin ein System zusammenbauen zu müssen. Außerdem ist es aufgrund der vergleichsweise schwachen Durchlüftung durch die beiden 80 mm Lüfter wohl nicht die beste Wahl für ein High-End System mit allen Schikanen.
Andererseits bietet sich das R240 für Käufer an, die ein Wohnzimmer-PC System mit Chipsatzgrafik für HDTV Playback bauen wollen, also beispielsweise mit dem neuen AMD 780G oder dem Nvidia MCP 78S. Da solche Systeme ohne eine separate Grafikkarte auskommen, brauchen sie im Innern nicht besonders viel Platz oder aufwändige Kühlung.
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Das NZXT Tempest ist ja in vielen Punkten dem Antec Ninehundered sehr ähnlich. Man könnte es fast als Kopie bezeichnen...
Das NZXT Tempest ist ja quasi eine Kopie vom Antec Ninehundered.
das Tempest ist nur leiser, weil Coolermaster (mir total unverständlich) auf total durchlöcherte gehäuse setzt dadurch hat man praktisch keinen Schallschutz, was sie als gehäuse (für mich) sofort disqualifiziert.
Desweiteren finde ich von Design her das CM am besten, allerdings ist keiner ein potentieller Kaufkandidat.
Das da einer drunter ist bei 4 testobjekten und einfach unmengen an Gehäusen da draußen aufm markt ist ja auch klar
Und wieder ein Artikel der mit Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehleren gespickt ist, dass es nicht nur eine Schande ist, sondern es einem das Lesen zur Qual macht.
Wirklich schade!
Naja, ist irgendwie alles nichts besonderes. Mein Favorit ist immer noch das 3D Aurora von Gigabyte. 3x120er, was will man mehr?!
Extrem schwacher Test. Sowohl inhaltlich (Wie sieht ein komplett bestücktes Gehäuse aus? Wieviel Platz ist wirklich vorhanden-ein Bild sagt mehr als viele Worte. Welche Grafikkarten passen rein?), aber vor allem ist die Lesbarkeit einfach nur grauenhaft, wie gscheitmeier schon bemängelte. Es kann doch nicht sooooo schwierig sein, mal einen Mehrseiter zu veröffentlichen, bei dem sowohl die Interpunktion als auch die Rechtschreibung vorher mal geprüft werden.
Derzeit ist die Version „Grace“ nicht in Deutschland erhältlich. Die Variante mit dem Beinamen „Zion“ ist jedoch baugleich und unterscheidet sich nur in der fehlenden Frontverzierung.
Naja wenn man ein nur 1 Blick auf die Herstellerpage wirft, bemerkt man, dass beim Zion keine Fernbedinung dabei ist!!!!!!!!
Hatte letzte Woche das Tempest bei caseking bestellt, dürfte demnächst eintrudeln (war nicht verfügbar, jetzt hat sich caseking wieder mit Tempest's eingedeckt).
Leider bietet das Gehäuse nur drei 5,25, aber für mich vollkommen ausreichend (DVD und Lüftersteuerung). Die Lüfter sollen sich - bei weiterhin guten Lufstrom - auf nahezu 500 rpm drosseln lassen, da bin ich mal gespannt. Der IFX-14-Kühler für die CPU soll da wohl auch reinpassen, was mir auch wichtig war. Den fehlenden FireWire-Port kann man verschmerzen, ich zumindest benutze kein FireWire.
Mit etwas anderer Mechanik/Technik hätte man das Tempest auch einstellbar machen können. Mashgitter sind ja vorne von oben bis unten, man hätte nur die Festplattenkäfige abnehmbar gestalten können. Dann hätte man richtig viele 5,25-Gerätschaften einbauen können. Gibts das eigentlich bei irgendeinem Gehäuse?
endlich haben es einige Hersteller begriffen: Was soll man an einem Tower der unter dem Tisch steht, mit USB- u.a. Anschlüssen ganz unten, 2cm über dem Teppich ???
Jetzt fehlt nur noch ein anständiges Design.
cu
meinst du sowas bernd?
http://www.caseking.de/shop/catalo [...] 039_4g.jpg
Find die Gehäuse nicht so prall, aber warn ja auch nur 4 on was weiß ich wie vielen, gibts eigentlich ein Case so groß wie das Antec P-182 nur tiefer und zum guten Preis und nicht für 300€ -.-
Das Antec P182 kostet nur etwa 130 euro das fuer 300 ist das Antec p190 mit 2 Netzteilen.
vielleicht solltet ihr mal die 20€ (netzteil+) gehäuse testen, die der sigy immer bei seinen "schnäppchen"-berechnungen verwendend ;-)
@scheffe
Kann wohl sein, ich wills ja nur tiefer haben, so dass ich auch länge Grakas reinhängen kann ohne immerwieder die Festplatten umhängen zu müssen.
@f1delity
Ich hatte da noch nie probleme da ich meine 3 festplatten im unteren kaefig for dem netzteil habe mit nem luefter dazwischen.
Den oberen hab ich augebaut und nen luefter vor die grafikkarte gehaengt.
Da geht alles locker rein von der laenge her - wenn man nicht mehr als 4 festplatten verbauen will und somit auf den oberen kaefig verzichten kann
- glaube das p190 is groesser (bid tower) und sieht genauso auso (auch die selbe aufteilung und das selbe kuehlkonzept)
* sorry wegen der beschissenen rechtschreibung
man sollte doch immer korrekturlesen (vor mit v und, big tower mit g und so naja bin beim arbeiten und hab ne englische tastatur und wurstfinger :-) )
Naja, habe eine alte Maxtor HD als Systemplatte die wird warm und ist jetzt oben alleine, die anderen beiden sind unten drin, mit Platz dazwischen damit die nicht warm werden und 30°C find ich völlig okay.
Hätte halt gerne genau das P-182 nur tiefer und nicht für 300€ wie das P-190.
@TOMSHARDWARE:
Habe heute mein NZXT Tempest bekommen. Sag mal wie testet ihr die Gehäuse? Lieber mehr Zeit lassen und genau gucken... Das Tempest kann man tatsächlich so umrüsten, das man bis zu 12 externe Laufwerke (5,25 Zoll) einbauen kann! Man kann durch schrauben die beiden Festplattenkäfige abbauen... Das ist natürlich sehr geil, so erübrigt sich meine Frage weiter oben...
Also kann man den Satz "Mit nur drei 5.25“ Schächten bildet es in dieser Hinsicht das Schlusslicht." komplett streichen! So wäre es jetzt sogar an der Spitze!
Manmanman...
Vielleicht könnte man auch mal Bigtower testen und nicht immer diese Minigehäuse.....