| Format | Größe BxHxT | Gewicht | Lüfter | 5,25” Laufw. | 3,5” Laufw. | I/O Panel | Laut- stärke | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ATX Midi Tower | 266 x 598 x 628 mm | 13,6 kg | 1x 230mm 3x 120mm (opt. 2x 120mm) | 7 | 4 | 4x USB 1x 1394 1x eSATA, AC97 / HDAudio (oben) | 41,5 dB | ab ca. 200 € |
Obwohl es eigentlich aus leichten Materialien besteht, ist das Cosmos S mit einem Kampfgewicht von 13,6 Kilogramm das schwerste Gehäuse im Test. Es ist auch das größte, wenngleich ein Teil der Höhe auf das Konto der „Tragegriffe“ an der Oberseite geht. Dazu passt, dass es mit knapp 200 Euro auch das teuerste Gehäuse des Quartetts ist, was es in etwa vier Mal so teuer wie das 3R System R240 und doppelt so teuer wie das NZXT Tempest macht. Da scheinen die 50 Euro Preisdifferenz zum Silverstone Kublai schon moderat.
Das Cosmos S ist das einzige Gehäuse in diesem Vergleichstest, das an seiner Seite einen riesigen 230 mm Lüfter trägt. Zusätzlich ist es noch mit drei weiteren 120 mm Lüftern ausgestattet, von denen je einer vorn, im Gehäusedeckel und hinten eingebaut ist. Wem das nicht reicht, dem stehen noch zwei weitere Lüftervorbereitungen zur Verfügung – eine oben und eine unten. Auch wenn das zugegebenermaßen eine ganze Menge Lüfterpower ist, ist der vergleichsweise hohe Geräuschpegel doch ein wenig enttäuschend.
Am Cosmos S befindet sich auch das am besten ausgestattete I/O Panel des Testfelds. Neben den obligatorischen AC97 / HD Audio Buchsen bietet es vier USB Ports, einen Firewire Anschluss und sogar einen eSATA Anschluss. Das Panel selbst versteckt sich hinter einem Schiebetürchen, und wenn das System läuft, leuchtet an jedem Anschluss ein kleines Label. Sehr schick.
Der eine Punkt, in dem das Cosmos S ein wenig enttäuscht, ist bei der Anzahl der 3.5“ Schächte – es bietet nur Platz für ein einziges externes 3.5“ Laufwerk sowie zwei interne. So bietet das größte Gehäuse im Test kurioserweise die schlechteste Aufrüstbarkeit in dieser Hinsicht. Die Einschübe liegen alle direkt hinter dem vorderen Gehäuselüfter. So würden zwar alle Laufwerke gekühlt, bei voller Bestückung sind dann aber auch vier Laufwerke direkt übereinander gestapelt.
Besondere Merkmale
Beim Cosmos S steht eindeutig das Design im Vordergrund. Das ist auch sein hervorstechendstes Merkmal und wird für viele auch der Hauptgrund sein, sich für dieses Gehäuse zu interessieren.
Darüber hinaus hat das Cosmos aber auch noch einiges zu bieten. So hat er keinen konventionellen Einschalter, sondern in einer kleinen Kule eine kapazitive „Sensortaste“. Berührt man sie mit dem Finger, startet das System.
Auch bei der Position des Netzteils zeigt sich Cooler Master unkonventionell, denn es wird unten an der Gehäuserückwand montiert. Dabei zeigt der Lüfter nach unten, so dass er kühle Luft von unten ansaugen und dann hinten wieder herausblasen kann. Diese Konfiguration hat den Vorteil, dass die Kühlluft für das Netzteil nicht schon von den Komponenten im Gehäuse vorgewärmt wird. Der Nachteil ist, dass der Netzteillüfter nicht zur Gehäusebelüftung beiträgt.
Abgesehen davon bekommt man ein sehr großes Gehäuse mit sehr viel Platz und guter Belüftung. Das ist zwar eine gute Basis, aber nicht gerade revolutionär. Im Endeffekt ist es eben doch das Styling, durch das sich das Cosmos S vom restlichen Testfeld absetzen kann.
Design und Verarbeitung
Mal ehrlich - das gleichzeitig einschüchternde und attraktive Design ist doch die Hauptattraktion des Cosmos S. Es ist so riesig, dass es schon fast monolithisch wirkt, an seiner Oberseite sind große geschwungene Tragegriffe angebracht, und entlang der Front verläuft ein rotes Band, das an die Zylonen aus Battlestar Galactica erinnert.
Fast ist man schon enttäuscht, dass dieses rote Band nicht beleuchtet ist und wie bei den besagten Zylonen ein roter Punkt von Seite zu Seite flitzt. Aber auch solche Gimmicks ist das Cosmos S ein sehr schickes Gehäuse.
Das Gehäuse wird durch den vorderen Gehäuselüfter rot beleuchtet. Auch die Sensortaste zum Einschalten leuchtet rot, wenn das System läuft, ebenso wie die Beschriftung des I/O Panels.
Was die Verarbeitung anbelangt, so ist das Cosmos S sehr solide gebaut. Beim Entfernen der Seitenteile, was übrigens werkzeuglos mit einem kleinen Hebel bewerkstelligt werden kann, fühlt man sich fast, also würde man an einer Raumstation basteln. Hier gibt es nichts zu bemängeln.
Im Alltag
Das Cosmos S ist ein Gehäuse für den Computer Enthusiasten der ein Statement machen will. Was genau er damit aussagen will ist nicht so ganz klar, aber das Gehäuse ist schon beeindruckend.
Tatsächlich ist das Gehäuse so voluminös, dass man schon mal das Gefühl bekommt, man hat beim Einbau der Komponenten das eine oder andere Teil vergessen – so riesig ist der Innenraum. Es gibt genug Möglichkeiten, um Kabel sauber zu verlegen. Selbst wenn man diese völlig ignoriert wirkt das Cosmos S durch sein Platzangebot immer noch aufgeräumter als ein kleineres Gehäuse mit sauber verlegten Kabeln.
Der offensichtliche Nachteil an einem Full-Size ATX Gehäuse ist natürlich, dass es nicht unter jeden Schreibtisch passen wird. Anstatt unauffällig seinen Platz unterm Tisch einzunehmen wird das Cosmos S eher daneben stehen und in der Rolle eines Einrichtungsgegenstandes die Blicke auf sich ziehen. Andererseits ist das bei diesem Design natürlich auch Sinn und Zweck. Wenn man schon etwa das Doppelte des Durchschnitts für ein Gehäuse ausgibt, dann erwartet man ja auch etwas Besonderes.
Die optischen Laufwerke lassen sich mithilfe eines Knopfes ebenfalls ohne Werkzeug montieren. Ein Druck auf einen blauen Knopf arretiert sie im Schacht, ein weiterer gibt sie wieder frei.
Bei einem so einfachen wie raffinierten System stellt sich dir Frage, warum Cooler Master es nicht auch für die Festplatten nutzt. Zwar ist der Festplattenkäfig mit demselben werkzeuglosen Mechanismus befestigt wie die 5.25“ Laufwerke, darüber hinaus verwendet es aber auch Schrauben. Man kann die Schrauben zwar auch einfach herausdrehen, so dass man den Käfig jederzeit ohne Werkzeuge herausnehmen kann, aber selbst dann hakt er beim Herausziehen dermaßen, dass man schon ein Stück Kraft anwenden muss.
Hat man den Käfig dann erst einmal aus dem Gehäuse bekommen, kann man die Festplatten wieder nur mit Schrauben daran befestigen. Es ist ein Rätsel, wie ein Gehäuse einerseits ein so einfaches und durchdachtes Einbausystem für 5.25“ Laufwerke bieten kann, um den Käufer dann bei den 3.5“ Laufwerken auf diese Weise zu ärgern – zumal preiswertere Gehäuse hier durchaus bessere Lösungen parat haben.
Dennoch fällt es schwer, nicht vom Cosmos S beeindruckt zu sein. Auch wenn ein geringeres Betriebsgeräusch und ein einfacherer Festplatteninstallationsmechanismus auf dem Wunschzettel stehen, ist es dennoch ein außergewöhnliches Gehäuse mit Unmengen an Platz, guter Belüftung und einem markanten Design.
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Das NZXT Tempest ist ja in vielen Punkten dem Antec Ninehundered sehr ähnlich. Man könnte es fast als Kopie bezeichnen...
Das NZXT Tempest ist ja quasi eine Kopie vom Antec Ninehundered.
das Tempest ist nur leiser, weil Coolermaster (mir total unverständlich) auf total durchlöcherte gehäuse setzt dadurch hat man praktisch keinen Schallschutz, was sie als gehäuse (für mich) sofort disqualifiziert.
Desweiteren finde ich von Design her das CM am besten, allerdings ist keiner ein potentieller Kaufkandidat.
Das da einer drunter ist bei 4 testobjekten und einfach unmengen an Gehäusen da draußen aufm markt ist ja auch klar
Und wieder ein Artikel der mit Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehleren gespickt ist, dass es nicht nur eine Schande ist, sondern es einem das Lesen zur Qual macht.
Wirklich schade!
Naja, ist irgendwie alles nichts besonderes. Mein Favorit ist immer noch das 3D Aurora von Gigabyte. 3x120er, was will man mehr?!
Extrem schwacher Test. Sowohl inhaltlich (Wie sieht ein komplett bestücktes Gehäuse aus? Wieviel Platz ist wirklich vorhanden-ein Bild sagt mehr als viele Worte. Welche Grafikkarten passen rein?), aber vor allem ist die Lesbarkeit einfach nur grauenhaft, wie gscheitmeier schon bemängelte. Es kann doch nicht sooooo schwierig sein, mal einen Mehrseiter zu veröffentlichen, bei dem sowohl die Interpunktion als auch die Rechtschreibung vorher mal geprüft werden.
Derzeit ist die Version „Grace“ nicht in Deutschland erhältlich. Die Variante mit dem Beinamen „Zion“ ist jedoch baugleich und unterscheidet sich nur in der fehlenden Frontverzierung.
Naja wenn man ein nur 1 Blick auf die Herstellerpage wirft, bemerkt man, dass beim Zion keine Fernbedinung dabei ist!!!!!!!!
Hatte letzte Woche das Tempest bei caseking bestellt, dürfte demnächst eintrudeln (war nicht verfügbar, jetzt hat sich caseking wieder mit Tempest's eingedeckt).
Leider bietet das Gehäuse nur drei 5,25, aber für mich vollkommen ausreichend (DVD und Lüftersteuerung). Die Lüfter sollen sich - bei weiterhin guten Lufstrom - auf nahezu 500 rpm drosseln lassen, da bin ich mal gespannt. Der IFX-14-Kühler für die CPU soll da wohl auch reinpassen, was mir auch wichtig war. Den fehlenden FireWire-Port kann man verschmerzen, ich zumindest benutze kein FireWire.
Mit etwas anderer Mechanik/Technik hätte man das Tempest auch einstellbar machen können. Mashgitter sind ja vorne von oben bis unten, man hätte nur die Festplattenkäfige abnehmbar gestalten können. Dann hätte man richtig viele 5,25-Gerätschaften einbauen können. Gibts das eigentlich bei irgendeinem Gehäuse?
endlich haben es einige Hersteller begriffen: Was soll man an einem Tower der unter dem Tisch steht, mit USB- u.a. Anschlüssen ganz unten, 2cm über dem Teppich ???
Jetzt fehlt nur noch ein anständiges Design.
cu
meinst du sowas bernd?
http://www.caseking.de/shop/catalo [...] 039_4g.jpg
Find die Gehäuse nicht so prall, aber warn ja auch nur 4 on was weiß ich wie vielen, gibts eigentlich ein Case so groß wie das Antec P-182 nur tiefer und zum guten Preis und nicht für 300€ -.-
Das Antec P182 kostet nur etwa 130 euro das fuer 300 ist das Antec p190 mit 2 Netzteilen.
vielleicht solltet ihr mal die 20€ (netzteil+) gehäuse testen, die der sigy immer bei seinen "schnäppchen"-berechnungen verwendend ;-)
@scheffe
Kann wohl sein, ich wills ja nur tiefer haben, so dass ich auch länge Grakas reinhängen kann ohne immerwieder die Festplatten umhängen zu müssen.
@f1delity
Ich hatte da noch nie probleme da ich meine 3 festplatten im unteren kaefig for dem netzteil habe mit nem luefter dazwischen.
Den oberen hab ich augebaut und nen luefter vor die grafikkarte gehaengt.
Da geht alles locker rein von der laenge her - wenn man nicht mehr als 4 festplatten verbauen will und somit auf den oberen kaefig verzichten kann
- glaube das p190 is groesser (bid tower) und sieht genauso auso (auch die selbe aufteilung und das selbe kuehlkonzept)
* sorry wegen der beschissenen rechtschreibung
man sollte doch immer korrekturlesen (vor mit v und, big tower mit g und so naja bin beim arbeiten und hab ne englische tastatur und wurstfinger :-) )
Naja, habe eine alte Maxtor HD als Systemplatte die wird warm und ist jetzt oben alleine, die anderen beiden sind unten drin, mit Platz dazwischen damit die nicht warm werden und 30°C find ich völlig okay.
Hätte halt gerne genau das P-182 nur tiefer und nicht für 300€ wie das P-190.
@TOMSHARDWARE:
Habe heute mein NZXT Tempest bekommen. Sag mal wie testet ihr die Gehäuse? Lieber mehr Zeit lassen und genau gucken... Das Tempest kann man tatsächlich so umrüsten, das man bis zu 12 externe Laufwerke (5,25 Zoll) einbauen kann! Man kann durch schrauben die beiden Festplattenkäfige abbauen... Das ist natürlich sehr geil, so erübrigt sich meine Frage weiter oben...
Also kann man den Satz "Mit nur drei 5.25“ Schächten bildet es in dieser Hinsicht das Schlusslicht." komplett streichen! So wäre es jetzt sogar an der Spitze!
Manmanman...
Vielleicht könnte man auch mal Bigtower testen und nicht immer diese Minigehäuse.....