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Performance Gaming vs Workstation: GeForce GTX 280 und Quadro FX 4800

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18:00 - 25/03/2009 von Uwe Scheffel

Eine Gaming-Karte wie die GeForce GTX 280 zu einem Workstation-Modell umzuwandeln, will Nvidia selbstverständlich verhindern. Die Versuchung ist natürlich bei einigen groß, denn die Hardware unterscheidet sich nur minimal. Die Differenzierung nimmt Nvidia technisch mit dem Treiber vor, bei den Kundenbeziehungen durch einen besseren Support. Ausschlaggebend für den höheren Preis einer Quadro-Grafikkarte sind geringere Stückzahlen, höhere Supportkosten und die längere Garantiezeit. Bei einem Defekt kann man davon ausgehen, dass die Hardware innerhalb kürzester Zeit (meist 24 Stunden) ausgetauscht wird -- dieses Vergnügen haben Gaming-Kartenbesitzer nicht.

Erwartungsgemäß wird das Spiele-Board künstlich ausgebremst und kann bei Workstation-Anwendungen niemals seine Leistungsfähigkeit entfalten. Dies veranschaulichen unsere Benchmarks deutlich.

Performance-Vergleich Viewperf 10
KarteNvidia GeForce GTX 280Nvidia Quadro FX 4800
ChipGT200GT200
Treiber182.08182.08
Speicher1024 MB1536 MB
Core Takt650 MHz600 MHz
Speichertakt1150 MHz800 MHz
Shadertakt1300 MHz1200 MHz
3dsmax-04 (3D Studio Max)11,5346,23
catia-0215,2257,95
ensight-0318,3454,47
maya-0235,71221,71
proe-04 (Pro/Engineer)14,7260,59
sw-01 (Solidworks)12,94128,71
tcvis-01 (UGS Teamcenter Visualization)4,7739,36
ugnx-01 (UGS NX)5,8933,72

Bis zu zehn Mal langsamer dümpelt eine GTX 280 mit Workstation-Applikationen vor sich hin. Klare Ansage: Es lohnt sich also nicht, mit einer GeForce effizient im Workstation-Bereich zu arbeiten.

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Kommentare zum Beitrag
fruechtetee 25/03/2009 19:16
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-0+

Mich würde interessieren, ob man mit der Quadro auch spielen kann!
Klar warum sollte man das machen, aber bei mir z.B.: Ich will 3* 1920*1080 Monitore! Eine Matrox kann das nicht (zu wenig Bandbreite): Windows Treiber können zwar 3 Monitore (auf 2 Grafikkarten), aber nicht zusammen zu einem fügen.

Kann man das mit ner Quadro - Nein oder?

Uwe 25/03/2009 19:22
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-2+

Es macht keinen Sinn, extra eine Quadro FX ausschließlich zum Spielen zu kaufen. Dafür ist sie einfach zu teuer. Entwickelt wurde sie für Workstation-Applikationen. Wer jedoch als CAD-Konstrukteur in der Mittagspause ein Spiel wagen will, kann das natürlich auch.

Dennoch sollte man zur Kenntnis nehmen, dass der Quadro-Treiber für seine Workstation-Apps optimiert wurde. Jedoch baut Nvidia für Spiele keine künstliche Bremse ein - wie es umgedreht der Fall ist (dieser Artikel widmet dem Thema eine Seite).

Gruß
Uwe Scheffel
Tom's Hardware

He-Man 25/03/2009 21:08
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-0+

Da stimme ich Ihnen vollkommen zu.

Sinn macht es aber als Student, der mit CAD arbeitet und nicht das nötige Kleingeld hat, seine GTX280 per softmod als FX-4800 laufen zu lassen (wenn es denn möglich sein sollte)

Ich habe z.B. meiner 8800GTX per Rivatuner eingebläut das Sie jetzt eine FX-4600 ist, dann den umfangreicheren Quadro-Treiber installiert und ab gehts :-) Ich arbeite mit ProE.

Sehr guter Bericht, ich bin gespannt, wann die ersten GTX280/260 User das mal ausprobieren :-)

Uwe 25/03/2009 21:50
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-3+

Letztendlich checkt der Quadro-Treiber nur, wie sich die Grafikkarte dem OS gegenüber meldet. Mit Ihrem BIOS-Softmod aktivieren Sie den Vorgaukler, mit dem Sie den Treiber wahrscheinlich austricksen.

Generell ist das aber ein heißes Eisen: Zum einen haben Sie sicherlich das Recht, (fast) alles machen zu können. Dinge wie Huldigen, Zersägen oder Anmalen obliegen Ihnen, wenn Sie das Produkt gekauft haben und es sich somit in Ihrem Besitz befindet. Andererseits dürfen Sie sich durch Manipulationen keine Leistungen erschleichen.

Ich möchte zu Bedenken geben, dass durch einen solchen Softmod die Garantie- und Support-Leistungen nicht nur für Ihre GeForce-Hardware erlischt sondern Sie auch keine Ansprüche mehr an die Quadro-Workstation-Abteilung stellen können. Ferner gibt es auch keine Garantie, ob die Qualität der Darstellung im ursprünglich zertifizierten Rahmen liegt.

Andererseits kann ich nachvollziehen, dass Sie als Student nicht das nötige Budget besitzen, eine echte Quadro FX zu kaufen, um sie mit Workstation-Applikationen für Ausbildungszwecke zu nutzen.

Hellsing 25/03/2009 21:59
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-0+

Naja normalerweise braucht man solche dicke Schiffe als Student nicht. Ich Persönlich arbeite in ProE an meinem Lappi mit einer Ati X700 und die letzte Baugruppe umfasste mehr als 230 Einzelteile und das läuft ohne!!! Probleme.

Natürlich wer unbedingt auf Full HD oder noch höher arbeiten will für den ist so eine Karte schon eine gute Wahl.

thmsn 25/03/2009 22:25
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--2+

was ich nicht verstehe warum die fx-4800 in 65nm fertigung gefertigt wurde, wenn nvidea direkt in 40nm fertigung gehen würde würden die karten von der leistung her auf ati´s aufsetzten aber würden weniger strom verbrauchen, weniger abwärme produzieren und damit auch leiser sein und günstiger in der fertigung sein ...

He-Man 25/03/2009 22:34
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-0+

Hallo Herr Scheffel von THG,
besser hätte man es nicht erklären können, was Rivatuner macht. Genau so wird der hochwertige Treiber ausgetrickst.

Was das mehr an Leistung erschleichen angeht so muss ich Ihnen auch recht geben, wobei ich persönlich damit leben kann solange Nvidia mich nicht vors Gericht zerrt :-).

Was Garantie angeht so besteht die bei meiner vor 2 Monaten über eBay gebraucht gekauften 8800GTX sowieso nicht mehr, ich kaufte Sie gerade wegen dem Wissen über den funktionierenden Softmod. Ich glaube das im Garantiefall der erzwungene Quadro-Treiber nicht ersichtlich ist, da man mit dem Rivatuner nicht das Bios der Grafikkarte ändert sondern dem OS nur eine andere Karte vorgauckelt.

In wiefern Support von Nöten sein könnte kann ich nicht ganz nachvollziehen, bis jetzt habe ich noch alles gut ans Laufen bekommen.


Zu meiner Verwunderung schnitten nicht nur die CAD-Relevanten Benchmarks wesentlich besser ab, sondern im geringen Maße(besser als nichts) sogar 3D-Mark Vantage. Hier der Vergleich vom originalen 8800GTX Treiber zur softgemoddeten Version FX-4600.

derGhostrider 25/03/2009 23:45
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--1+

Zitat :Auch die maximale Kabellänge ist mit 5 Metern größer als bei DVI.

Und die Information stammt woher?
In den DVI-Spezifikationen ist keine spezielle Kabellänge angegeben. Das PDF-Dokument kann bei der DDWG (Digital Display Working Group) abgerufen werden. Datei: dvi_10.pdf.
1920x1200 funktioniert problemlos mit 5m langen, halbwegs anständigen, Kabeln. Die maximale Kabellänge beträgt 15m, dann jedoch (angeblich) nur bei geringeren Auflösungen.

Zitat :Dafür gibt es einen einfachen Grund: HDMI vereint Video- und Audiosignale, DisplayPort liefert lediglich Video


Das ist falsch. DisplayPort kann alles was HDMI auch kann und noch mehr.
Bei der neuesten Formulierung der Standards verfügen beide Seiten grob über die gleichen Fähigkeiten. Ähnliche Bandbreiten, Datenrückkanäle, etc.

jzeiler 26/03/2009 08:14
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-0+

Ich bin mal gespannt wie die FX1800 ausgestattet sein wird und was sie kostet. Dann könnte ich meine nicht CUDA fähige FX1500 mal ersetzten, und ein Student könnte die alte FX1500 günstig in der Bucht schiessen:-)

menschenhasser 26/03/2009 08:23
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-0+

Was ich in dem Test ein wenig vermisse ist ob eine Spiel-Karte wie z.B. eine GTX 260 oder GTS 250 sich gegen die kleineren Quadro Karten schlagen wie etwa die Fx570. Für viele Leser ist das Preissegment wohl eher von Interesse.
Für die, die einen Allraound PC haben möchten den CAD und Gameing beherrscht wären ein paar Spiele-Benchmarks auf den Quadro Karten wohl auch eine ganz interessante Option.
Vielleich lässt sich die Seite 10 um eine FX 1700 oder FX 570 erweitern und eine Spiele-Benchmark-Seite hinzufügen.

oXe 26/03/2009 10:06
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-0+

Erwartungsgemäß wird das Spiele-Board künstlich ausgebremst und kann bei Workstation-Anwendungen niemals seine Leistungsfähigkeit entfalten. Dies veranschaulichen unsere Benchmarks deutlich.

Ich nehm an, das erledigen die Treiber. Gibts da denn kein REG-Patch etc. um diese Bremse zu "lösen"?

Anonymer Nutzer 26/03/2009 12:21
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-0+

Auf Seite 10 fehlt die Angabe zur verwendeten Auflösung ...

Headyman 26/03/2009 21:09
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-0+

Was mich interessieren würde:
Bremst der Treiber nur die Applikationen aus (Applikationserkennung), oder bremst der z.B. bei OpenGL irgendwelche Befehle aus, die ja dann bei allen Applikationen einbußen verzeichnen würde?

derGhostrider 26/03/2009 21:13
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-0+

Andersherum wird ein Schuh draus: Es wird nichts gebremst, es wird nur nicht beschleunigt.

Ich habe selbst eine FireGL/T2 im Notebook. Ohne gewisse "Zusätze" zeigt die Karte quasi die Leistung, die auch eine 9500Pro hätte. Mit den Erweiterungen für gewisse Programme steigt deren Leistung dann stark an.

Interessiert mich aber nicht weiter, da ich das nicht benötige. Die Graka war einfach auch sonst die damals beste Option, die man wählen konnte.

elite2864 29/03/2009 14:17
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-0+

Hallo Herr Scheffel,
warum gibts immer noch keinen Test zur FX3700 und keine Übersicht über die PowerConsumption aller Workstationkarten??
Für normale CG-Anwender finde ich, ist die 3700 eine sehr gute Wahl und vergleichsweise günstig!

elite2864 29/03/2009 18:40
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-0+

-Nachtrag-
Hallo Herr Scheffel,
gibts keine anderen aussagekräftigen Tests ausser SPECapc??
Der Benchmark kann die Leistungen der aktuellen Applikationen nicht mehr testen. Maya 2009 hat z.B. eine wesentlich höhere ViewPort-Performance als das verwendete 6.5!!
Somit sind alle Werte nicht einmal relativ und auch nicht absolut korrekt!!
Laut http://www.reuters.com/article/pre [...] BW20080813 sollte der neue Benchmark 10.1 bereits erhältlich sein, ist er aber nicht!
Auf die veröffentlichten Benchmark-Werte kann man also nichts geben!
Sie sind irrelevant!
Somit können Sie sich Ihre Testerei auch sparen, denn sie sagen letzlich für eine Kaufentscheidung NICHTS aus!

privatosan 29/03/2009 20:22
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-0+

Eine Frage zu den Treiberversionen. Wieso werden die AMD-Produkte mit der Version 8.453.1-081008 getestet (veroeffentlicht am 1.5.2008) und Nvidia-Karten mit 182.08 getested (vom 26.2.2009)? Bei ATI gibt es inzwischen Version 8.563 vom 4.2.2008.
Die Treiber werden immer weiter entwickelt, auch die Performance wird staendig verbessert. In einem aktuellen Produtktest einen fast ein Jahr alten Treiber zu verwenden macht wenig Sinn.

derGhostrider 29/03/2009 21:39
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-0+

@privatosan:
Der 4.2.2008 liegt aber vor dem 1.5.2008..... Irgendwo sind Dir Zahlendreher passiert.

Hast Du auch darauf geachtet den FireGL-Treiber zu verwenden, oder hast Du nach dem "normalen" Graka-Treiber geguckt? (bin jetzt zu faul um selbst nachzusehen)

privatosan 30/03/2009 09:02
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@derGhostrider:
Sorry, vertippt. Der ATI-Treiber 8.563 ist vom 4.2.2009.
Ja, das ist der FireGL-Treiber.

Anonymer Nutzer 07/04/2009 15:58
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Ich habe eine Quadro FX 570M in einem T61p von Lenovo und muss sagen das sie leider sehr schnell an ihrer"spielerischen" grenzen stößt, gemoddetet Treiber o.ä. habe ich bisher nicht probiert da ich bisher nur von 5-7% Leistungszuwachs gehört habe...

Ob die xxxM Varianten allerdings besonders abgeschwächt sind o.ä,. kann ichg nicht sagen.

Wenn jemand da ideen oder bessere lösungsansätze zu hat kann er mit gerne ne email schreiben

weltbesegeler@web.de

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