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Nvidia will bei VIA einsteigen

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19:00 - 27. März 2009 von Thomas Kretschmann

Wie Wirtschaftsdienste berichten, steht Nvidia kurz vor dem finanziellen Einstieg bei CPU-Hersteller VIA. 300 Millionen VIA-Aktien sollen den Besitzer wechseln.

Unter anderem Dow Jones Newswires und Digitimes melden heute, dass Nvidia sich bei VIA einkaufen will. Demnach will VIA 300 Millionen Aktien im Wert von umgerechnet zwischen 0,20 und 0,26 Euro an Nvidia verkaufen.

Der Deal soll nicht öffentlich über die Bühne gehen. Derzeit ist VIA noch in Verhandlungen mit seinen Aktionären. Das frische Kapital werde VIA seine Sparte für optische Speichermedien VIA Optical Solution stecken.

Ebenfalls von Vorteil ist das Geschäft freilich für Nvidia: Zusammen wollten die beiden Unternehmen schon 2008 eine Konkurrenz-Plattform zu Intels Atom entwickeln (siehe »Nvidia und VIA: Gemeinsam gegen Intel«). Vor allem vor dem Hintergrund der derzeitigen Streitigkeiten zwischen Intel und Nvidia (siehe »Chipsatz-Streit: Nvidia verklagt nun Intel«) gilt VIA als willkommener Parter für den GPU-Hersteller. Nvidia könnte von VIA x86-Technologie ohne umständliche Lizenzverhandlungen erhalten (siehe »VIA bringt Nano-CPUs«), um Hybrid-Prozessoren weiter zu entwickeln, bei denen GPU und CPU in einem Chip sitzen.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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sanctus 27/03/2009 23:01
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-0+

Und genau davon hat Intel vor seiner Klage warscheinlich Wind bekommen. Ich persönlich begrüße den Schritt und halte ihn auch für sinnvoll. Mal schauen was die Zukunft noch bringt ;-)

sandmann142 28/03/2009 10:55
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-1+

Das wäre was! Weg von den überteuerten Intel-Prozzis zu den billigen und sparsamen VIA's. (Sogar der S430 braucht mir noch zu viel Strom!) Zz fahre ich mit dem AMD780er Gespann. Auf das NVidia/VIA wäre ich echt gespannt!

Levi88 28/03/2009 11:44
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bensen 28/03/2009 13:23
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-2+

Sorry aber was ist an den Chipsätzen Geforce 8300 und 9300 schlecht?
Und was ist an den VIA Chipsätzen schlecht?
VIA VX855 hat ne TDP von 2,3W und bietet komplette Videobeschleunigung. Welcher andere Hersteller bietet das?

Ich frage mich nur was VIA davon hätte.
Mit dem VX880 und VX855 hat man super Multimediachipsätze. Das einzige was Nvidias Chipsätze besser können ist die 3D-Performance. Nur die ist in dem Marktbereich wo VIA ijre CPUs verkauft uninteressant. Die setzen auf den mobilen und embedded Beeich. Keiner kommt auf die Idee sich nen VIA System zu kaufen um daran zu zocken.

drtarax 28/03/2009 16:31
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-1+

und wie soll das dann heißen... "Nvia" wäre cool.
oder "Viavidia" :-)

ein Drittanbieter von CPU´s wäre eine richtige
Schlammschlacht und würde für den konsumenten Preisliche
vorteie bringen...

sandmann142 28/03/2009 16:33
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-2+

wie mein vorredner schon sagte- VIA/NVidia ist halt nicht zum zocken, sondern um sparsame und dennoch voll office/surf-pc's zu bauen. aber unsere kiddies wollen/können nichts sparsames...die eltern kriegen ja die stromrechnung... damals bin ich auch mit einem K6-3 zurechtgekommen, office/internet braucht nicht mehr. bei uns in der firma werkeln immer noch solche ollen kisten. nichts besonderes, aber sie laufen schon jahrelang ohne zu murren. und wenn ich an die kühlung solcher kisten denke- nichts rotierendes außer der nt- lüfter... hmmm...das nenn ich leise!

aber mit dem VIA VX855 und noch vielleich 'ne brise NVidia in der suppe wird das gericht bestimmt lecker!

kyuss1975 28/03/2009 18:16
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-2+

@levi88

habe seit athlon xp zeiten immer asus boards mit via chipsatz gehabt und konnte mich nie beklagen. besser via als sis!

derGhostrider 29/03/2009 18:13
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-0+

@kyuss:
VIA-Chipsätze von KT133 bis einschließlich KT333A waren alle verbuggt. Die Fehler hat VIA erst mit dem KT400 zugegeben, obwohl es vorher schon vielfach belegt wurde. Bis dahin hat VIA immer abgestritten von irgendetwas zu wissen. Erst, als sie es nach JAHREN geschafften haben die Fehler im PCI-Bus zu beheben, haben sie zugegeben, daß alle vorherigen Chipsatzgenerationen verbuggt waren.

Die Fehler waren für viele Heimanwender uninteressant. Vor allem, wenn man eh nur "standardkomponenten" verwendet hat, die bei weitem nicht an der Leistungsgrenze des Systems kratzten.
Ich hatte hingegen einen hardware-RAID-Controller (damaliger Preis 1250DM), der den Bus voll auslastete. Da kamen dann nicht mehr als pisselige 72MB/s rüber.
Ein Mainboardwechsel, natürlich dann auch auf 64bit, brachte ohne sonstige Veränderung über 160MB/s. => Weder Controller noch Treiber waren Schuld.
Das Board (also der KT133A Chipsatz) war einfach nicht in der Lage schneller zu arbeiten.

Inzwischen habe ich mal von jemandem einen Link bekommen, daß irgendwann später noch Bugfixes gebracht wurden, daß der Bus zumindest auf ausgewählten Boards etwas flotter zu Werke ging, aber der normalo-User mit schnellen Festplatten zu der Zeit (also rund 40MB/s) wird diese Fehler nicht so ohne weiteres bemerkt haben.
Abgesehen vom Knacken bei der Soundwiedergabe vieler Soundblaster Karten...

VIA hat Jahrelang nur billige SCHROTT-Chipsätze produziert. Da stand immer alles mögliche in den Datenblättern, was ganz toll klang, aber die Fehler, die mitgeliefert wurden, haben einem dann den Spaß verdorben.

Achja: Nachdem ich das Board mit VIA-Chipsatz vertickt hatte, habe ich nie wieder einen Bluescreen gesehen. Bis dahin war das bei mir, wie bei so vielen anderen zu der Zeit, "üblich", daß Windows "einfach mal so" abstürzte.
Man bedenkte: KT133A - das war im Jahr 2001. Win98SE, WinME, Win2k.

Während andere mit diesen "hochgelobten" Chipsätzen in den folgejahren immer wieder Abstürze hatten, traten bei mir nie wieder welche auf.
Tja, AMD760 chipsatz. Bis auf fehlendes USB bis heute (!) immernoch wunderbar.
Tyan Tiger S2466MPX.

Die Marketingversprechen kannst Du Dir also gern selbst vorlesen, die Realität der VIA-Chipsätze sah viele Jahre ganz anders aus. Die Ignoranz den Kunden und bekannten Problemen gegenüber war beispiellos.

Wieso sollte man, wenn man das weiß, heute plötzlich (wieder) VIA kaufen? Ich werde den Fehler zumindest nicht machen.

Wäre es nur EIN Chipsatz mit fehlern gewesen... OK... kann passieren... Aber: KT133, KT133A, KT266, KT266A, KT333, KT333A? Das war dann doch etwas viel.

sikarr 29/03/2009 22:04
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-0+

Endlich, wird ja ma zeit. Wenn VIA jetzt noch schnell die DualCoreversion des Nano raushaut und nvidia denn passenden Chipsatz kann Intel (was den Atom angeht) einpacken.

Und ja die früheren Chipsätze von VIA waren wirklich nich der Hit, hatte nen KT266 (keine Ahnung ob n A drann war) aber zu was sollte man sonst greiffen AMD, SIS beides nicht wirklich ne Alternative. Hatte zwar keine Probleme aber es ging auch besser wie Nvidia mit einführung der Nforce-Chipsätze bewies

derGhostrider 30/03/2009 00:27
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-0+

sikarr:
Ja, man hatte nicht viele Alternativen zu dem Zeitpunkt, da hast Du leider Recht. SIS kränkelte auch immer an allen Ecken und hatte so offensichtliche Fehler, daß die auch bei den "kurzen" Tests in Zeitschriften aufgefallen sind, oder die Leistung oder Ausstattung passte einfach nicht.

Was mich mal gewundert hat, war die Tatsache, daß der AMD760, der ja auch auf meinem alten Tyan werkelt, damals so "schlecht", da angeblich langsam, beurteilt wurde.
Irgendwann habe ich entweder in einer alten Zeitschrift, oder in einer neuen Zeitschrift, in der die alten Systeme nochmal miteinander verglichen wurden, einen Test gesehen, bei dem der AMD760er sehr gut mithalten konnte, hier und da sogar mal vorne lag (also zumindest gleich auf). Tjo, irgendwie merkwürdig, aber wer weiß, warum damals die Benches so ausgefallen sind, wie sie waren. Ich weiß es nicht.

Hoffen wir einfach mal, daß nVidia den Deal eingeht wegen dem CPU-KnowHow von VIA und nicht eine Billigst-Chipsatz-Linie ins eigene Programm aufnimmt, nur um größere Margen einzustreichen.

f1delity 30/03/2009 11:02
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-0+

Wenn nV tatsächlich CPUs baut, dank x86 von VIA, dann wird das sicherlich noch 3-4 Jahre dauern, bis man als Endkunde im Desktopsegment auch ansatzweise konkurrenzfähige Produkte von denen findet.

VIA würde die Spritze jedenfalls gut tun und 3 CPU-Riesen wären auch was feines.

derGhostrider 30/03/2009 13:43
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-0+

@f1delity:
Das nVidia die Vormachtstellung von Intel oder AMD für leistungsstarke CPUs ankratzen wird, halte ich erstmal für unwahrscheinlich.
Ich würde ehr an VIA-Nano bzw. Intel-Atom-Konkurrenz denken. Kleine hochintegrierte Systeme. Solche, die man dann bald in jedem TV und Settopboxen mit eingebaut findet. Zwar x86er, aber eben ohne den extremen Entwicklungsaufwand, den z.B. Intel betreibt. Vom Massenmarkt ein paar Häppchen abknabbern und eventuell andere Nischenmärkte ausfüllen (OLPC, etc). Das ist schon ehrgeizig, zu mehr halte ich nVidia erstmal nicht in der Lage. Auch nicht im Zusammenschluß mit VIA.

f1delity 30/03/2009 15:21
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-0+

Ja, wahr auch nur eine Schätzung, die werden sich bestimmt nicht mit dem "kleinen" Markt zufrieden geben, wenn die Aussicht aufs Desktopsegment bekommen könnten, allerdings weiß ich ja auch nicht genau wie es mit der x86-Lizenz bei VIA ausschaut, ob die nur mitgenommen werden kann, wenn das Unternehmen komplett aufgekauft wird oder obs wirklich schon bei einer großen Aktienbeteiligung Einsicht gewährt wird.

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