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THGs Eigenbau-Server war ein Erfolg

16:13 - Wednesday, 12. September 2007 von Thomas Kretschmann
Quelle : Tom's Hardware DE – Kategorie : Weiteres aus PC-Systeme & Peripherie
Tags: Office-Server, Eigenbau, Bauanleitung 6 Kommentare

Seit einem halben Jahr läuft der THG-Office-Server im Eigenbau nun durchgehend — dabei erntete das Projekt ursrpünglich mehr Kritik und Häme als Lob.

Rückblick: Im Oktober 2006 startete THG das Projekt »Bauanleitung für einen Büro-Server: Ein System für 2000 Euro«. Damals stand ohnehin die Anschaffung eines neuen Office-Servers an, entsprechende Angebote von IBM oder Dell konnten uns aber weder in punkto Preisgestaltung noch im Hinblick auf Erweiterbarkeit, Performance und Energieeffizienz überzeugen. Deshalb entschied sich das THG-Labor, selbst einen Server zu bauen, auf den 10 bis 15 Mitarbeiter täglich zugreifen, Projektdaten ablegen, der aber auch höherem Datenaufkommen Stand hält.

Nichts lag näher, als auch unsere Leser über die Planung, die Auswahl der richtigen Komponenten, den Bau und die dabei auftretenden Probleme zu informieren. Immerhin eignet sich ein solcher Server auch für kleine Unternehmen wie Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Ingenieurbüros oder Agenturen — insbesondere im Bezug auf die Kosten: Insgesamt kam unser Server auf rund 2000 Euro.

Selbstverständlich rechneten wir mit Kritik: Dass diejenigen, die auf IBM, Dell & Co. nicht verzichten können oder wollen, besser die Finger von dem Projekt lassen sollten, machten wir von vornherein klar. Die geballte Kritik, die uns erreichte, verblüffte jedoch: Von »Milchmädchenrechnung«, »... vollkommen an der Ralität vorbei« und »THG macht sich lächerlich« war im THG-Forum die Rede. Gemeckert wurde am Gehäuse, an den Komponenten und am eingesetzten Betriebssystem.

Mittlerweile läuft der Server seit November 24 Stunden pro Tag problemlos. Nur einmal musste das System wegen eines Software-Updates neu gestartet werden. Die Server-Uptime seitdem: 173 Tage und knapp 20 Stunden. Wir können also nur bei unserem Fazit vom November 2006 bleiben: Intelligent, flexibel und stromsparend — der THG-Server.


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Kommentare zum Beitrag
kaype 12/09/2007 17:20
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kaype

Dem kann ich nur zustimmen, ich setze einen fast identischen Server bei 2 Kunden (10-20 Personen) ein und bin überaus zufrieden. Einzig eines der Netzteile bekommt von mir eine glatte 6, aber das liegt wohl eher daran das es nach wenigen Tagen den Dienst verweigert hat. Hab nun Enermax Liberty Netzteile eingebaut und bin bislang glücklich, mal gucken wie es weitergeht. Ich habe zu 3 Raid1 Arrays noch jeweils ein Hotspare laufen und somit den Controller fast am Limit, dieser Meister bislang jedoch jede Aufgabe perfekt.

monster666 12/09/2007 17:56
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monster666

ich hab ähnliche eigenbau server mit raid 5 oder raid 6 laufen die auch seit monaten und bei bis zu 35°C zulufttemperatur auch noch stabil laufen -war eine gute anregung der server.

lg

mex

Der_Paddy 12/09/2007 18:50
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Der_Paddy

Null Aussagekraft hier.
Da habt ihr euch aber nur die subjektivsten Kritikpunkte augesucht.

Eure 2000€ waren ohne BS. (Habt ihr in dem Artikel sehr drüber weggesehen, dass es Server mit ähnlicher Konfiguration bei den Großen wie Dell, HP etc. inkl. BS für 2000€ gibt) Was ist denn bei einem Hardwareausfall? Also bei Dell ruf ich an und warte 24 Stunden. Was macht man bei einem Selbst zusammengeschustertem Server? Man schickt das entsprechende Teil ein und wartet dezent ein wenig definitiv länger als 24 Stunden. Meiner Meinung nach ein Todschlagargument für selbst gebaute Server.

Und jetzt hier eine halbgare Rechtfertigung zu schreiben und mit Uptime zu protzen, ist schon etwas daneben wie ich finde.

tobias 12/09/2007 20:56
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tobias

Dell und co sind also nicht zusammengeschustert.
Stimmt hatte vergessen das diese fertig aus einer Gussform kommen und in der Erweiterbarkeit von Haus aus soweit eingeschränkt sind das man nach 2 Jahren nochmal 2000€ ausgeben müsste um mit der erweiterbarkeit dieses gerätes schritt halten zu können.

Mir scheint auch das dieser 24H vor Ort Service gern von vielen kleinen Systemanbietern mit einem Hardware Lifecycle verwechselt wird

masterfu 13/09/2007 06:11
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masterfu

"Nur einmal musste das System wegen eines Software-Updates neu gestartet werden"

naja warum wurde denn nicht linux eingesetzt?

ankabo 13/09/2007 09:49
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ankabo

Naja, wer einen Server in dieser Größenordnung (10-20 Leute) administriert, der sollte schneller in der Lage sein einen Defekt zu beheben. Ich würde jedenfalls noch nicht einmal im privaten Bereich auf einen 24-Std. Support warten, dass sind dann 20 Std. verschenkte Zeit.
Da geht man dann zu einem Fachhändler, handelt mit dem im Vorfeld etwas aus und kauft dort die Hardware. Und wenn mal eine Festplatte defekt sein sollte... Na und? Die 60-100€? Das sollte einem Laden schon Wert sein, jedenfalls ist jede Std. die der Server nicht läuft teurer als die paar Kröten.
Ich finde den Server von THG gut und vollkommen ausreichend. Und euren IBM-, Dell- und HP-Support könnt ihr nutzen, wenn ihr in einer großen Firma arbeitet und noch 20 Rechner zum Austausch auf Lager habt. Aber das war ja auch nicht das Ziel...

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