OpenVPN - flexibel und Plattform übergreifend

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21:40 - 15/10/2008 von Marcel Binder

Klassifizierung von Netzwerkverbindungen in Windows Vista

Um Notebooks vor Angriffen aus dem öffentlichen WLAN-Netzwerk zu schützen, empfiehlt es sich, alle nicht benötigten Dienste abzuschalten und das Betriebssystem auf dem neuesten Stand zu halten. Windows Vista ist Anwendern außerdem durch die Klassifizierung einer Netzwerkverbindung in "Öffentliches Netzwerk" oder "Privates Netzwerk" behilflich.

Die Einrichtung und Verwendung einer VPN-Verbindung mit Windows-Mitteln haben wir bereits im Artikel "Vom Strand ins Büro" erläutert. Neben der einfachen Einrichtung besitzt diese Lösung allerdings auch Nachteile. So müssen etwa Verbindungen zum Ziel-Port 1723 aus dem öffentlichen WLAN-Netzwerk erlaubt sein, um eine VPN-Verbindung herstellen zu können. Bei sehr restriktiven Netzwerkkonfigurationen, wie wir sie in unserem Beispiel genannt haben, ist dies möglicherweise nicht gegeben und somit kann auch keine VPN-Verbindung aufgebaut werden.

VPN-Verbindungen mit OpenVPN

Flexibler einsetzbar ist eine Lösung auf Basis von OpenVPN. Der Vorteil von OpenVPN liegt unter anderem darin, dass es gegenüber VPN-Lösungen auf IPsec-Basis (Internet Protocol Security - zum Beispiel OpenSWAN oder der von uns vorgestellten Windows-Lösung) einfacher zu konfigurieren ist und zudem eine hohe Betriebssystem-Kompatibilität aufweist. So kann OpenVPN auf zahlreichen Plattformen eingesetzt werden. Eine Betriebssystem übergreifende Verwendung unter Windows, Linux, Mac OS X und BSD-Systemen steht somit nichts im Wege.

OpenVPN auf Mainstream-Routern

Werksausstattung: Buffalo Router mit OpenSource DD-WRT Firmware

Darüber hinaus können auch viele im Mainstream-Markt positionierte Router wie zum Beispiel von Linksys, Asus, D-Link und weiteren namhaften Herstellern mit einer alternativen Firmware wie Open-WRT oder DD-WRT betrieben werden, die wiederum OpenVPN unterstützen. Siehe hierzu auch den Artikel "Firmware verbessert Router: DD-WRT mit Buffalo".

OpenVPN-Erweiterung für IPCop / EMBCop

Auch die für unser Projekt "DSL-Router im Eigenbau: 177 Euro mit AMD Geode“ verwendete Software EMBCop, die eine für den Betrieb auf Flash-Speichermedien optimierte Version der beliebten IPCop Linux-Distribution ist, lässt sich durch einen OpenVPN-Server erweitern. Der speziell zur Installation auf einem mit IPCop oder EMBCop betriebenen Router angepasste OpenVPN-Server trägt den Namen "Zerina". Zerina lässt sich einfach über die gewohnte Web-Oberfläche des IPCop/EMBCop-Routers installieren. Ebenso wie die Installation erfolgt auch die Konfiguration des OpenVPN-Servers vollständig über das IPCop / EMBCop Web-Interface.

Unser Router im Eigenbau

Als Basis für die Installation und Einrichtung von Zerina als OpenVPN-Server dient unser selbstgebauter Router, für dessen reibungslosen Betrieb die Software EMBCop verantwortlich ist. Die Installation auf einer IPCop-Distribution gelingt hierzu analog. Auf der Client-Seite beschränken wir uns auf Windows Vista. Die Verwendung eines OpenVPN-Tunnels unter Mac OS X ist mit dem OpenVPN-Client "Tunnelblick" generell ebenfalls möglich. Linux-Distributionen wie Ubuntu bringen einen OpenVPN-Client gleich mit und ein separater Download einer Client-Software ist meist nicht einmal notwendig.

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Kommentare zum Beitrag
MaxTheCB 21/10/2008 00:17
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Schade... die einfachste Möglichkeit für Otto-Normal User fehlt mal wieder (zumal diese in der Regel die passende Hardware schon haben) : http://www.avm.de/de/Service/Servi [...] portal=VPN

Anonymer Nutzer 22/10/2008 12:01
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zitat/
So ist es nicht möglich, in einem Heimnetzwerk zwei Windows-Computer zu betreiben, auf die aus dem Internet per Remote Desktop zugegriffen werden soll, ohne bei einem Computer die Port-Nummer in der Windows-Registry (im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\WinStations\RDP-Tcp)zu ändern.
/zitat

so ein Blödsin:
Nix muss man in der Registrie ändern.
Ich habe 5 Rechner zuhause die sich alle Remot bedienen lassen.
ich habe dafür 5 Ports weitergeleitet wie folgt:
Port xxxx auf IP 192.x.x.x Port 3389
Port yyyy auf IP 192.x.x.y Port 3389
Port zzzz auf IP 192.x.x.z Port 3389
...

für eine solche Seite ein schwerwiegender Fehler den Leuten hier so einen Schmarren zu verkaufen.

MfG

Manfred Lieber

TiTux 23/10/2008 09:39
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Servus Manfred,

und was hast Du genau in Deinem Router eingestellt?
Der Router lauscht am Port 3389 .. und was stellst Du bei "xxxx" ein?

Gruß
Rainer

RoFell 31/10/2008 11:55
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@TiTux:
manfred macht einen forward unterschiedlicher ports auf der aussenseite seines routers (eine ip-adresse) auf unterschiedliche adressen mit demselben port (RDP) im lokalen netz. fraglich ist ob das alle router koennen.

RoFell

Anonymer Nutzer 12/11/2008 03:55
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Der Router lauscht nicht an 3389 sondern an xxxx und
bei xxx nimmst du einen Port deiner Wahl, Beispiel:

60000 auf 192.168.0.1 port 3389
60001 auf 192.168.0.2 port 3389
60002 auf 192.168.0.3 port 3389

sry für die späte Antwort aber ich war im Urlaub :)

und ein Router der das nicht kann ist kein Router :)

Manfred

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