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Voraussetzungen
Für die folgenden Arbeitsschritte setzen wir voraus, dass Sie bereits erfolgreich EMBCop oder IPCop als Router für Ihren Internet-Zugang einsetzen und diesen sowohl per Zugriff über SSH als auch über die Web-Oberfläche administrieren können. Weiterhin gehen wir davon aus, dass auf Ihren Internet-Anschluss trotz dynamischer IP-Adressenzuweisung seitens Ihres Providers über einen FQDN (Full Qualified Domain Name) zugegriffen werden kann. Entsprechende Provider, die die Zuweisung eines Hostnamens zu dynamischen IP-Adressen anbieten, finden Sie auf der EMBCop-Administrationsoberfläche unter dem Menüpunkt Services -> DynamicDNS zu genüge. Zu den populärsten DynDNS-Anbietern dürften das gleichnamige DynDNS.org sowie der Anbieter no-ip.org zählen.
Vorgehensweise EMBCop V1.4.18
Sind oben genannte Voraussetzungen erfüllt kann es losgehen. Je nach installierter EMBCop-Version unterscheidet sich auch die Installation von Zerina. Betreiben Sie noch einen EMBCop in Version 1.4.18, so geht die Installation schneller und einfacher.
Auf der EMBCop Web-Administrationsoberfläche im Menü "System" klicken wir auf den Menüpunkt "Addons and Patches". Ein Klick auf den Button "Refresh update list" lädt die Liste verfügbarer Addons. In der Übersicht der verfügbaren Erweiterungen wählen wir neben dem Addon mit der ID 903 (Zerina OpenVPN-Addon) den Eintrag "Download Now" aus dem Dropdown-Menü aus und klicken auf "Apply now". Nun wird das Zerina-Installationspaket herunter geladen. Dieser Vorgang kann einen Moment dauern. Wenn der Download erfolgreich war baut sich die Seite neu auf und es steht nun im Dropdown-Menü des Zerina-Addons der Listenpunkt "Install" zur Verfügung. Wir wählen diesen aus und klicken wieder auf "Apply now". Der eigentliche Installationsvorgang wird nun durchgeführt. Nach wenigen Sekunden lädt die Seite neu und in der Liste der "Installed Updates" wird das Zerina OpenVPN-Addon aufgeführt. Damit ist die Grundinstallation des Zerina OpenVPN-Addons abgeschlossen.
Vorgehensweise EMBCop V1.4.21
Bei der Verwendung eines EMBCop in der Version 1.4.21 ist bei der Installation des Zerina OpenVPN-Addons ein wenig Handarbeit gefragt. Dies hängt mit einer Versionsprüfung des Zerina-Installationsskripts zusammen, welches die Versionsnummer EMBCop-Installation überprüft. Stimmt die EMBCop-Versionsnummer nicht mit der im Script überein, bricht die Installation ab. Daher müssen wir das Installationsscript von Hand anpassen. Eine Beeinträchtigung der Funktionsweise des OpenVPN-Servers ist dadurch nicht gegeben.
Für die Installation stellen wir zuerst eine SSH-Verbindung mit dem EMBCop Router her (siehe auch "EMBCop - Erste Anpassungen". Das root-Passwort entspricht dem Passwort, mit dem wir uns auch auf der Web-Oberfläche mit dem Benutzernamen "admin" anmelden. Wurde die EMBCop-Installation noch nicht auf die eigenen Bedürfnisse angepasst, lautet das Standardpasswort "embcop". Haben wir erfolgreich eine SSH-Verbindung hergestellt, wechseln wir mit dem Befehl cd /tmp in das Temp-Verzeichnis. Nun laden wir mit dem Befehl wget http://www.zerina.de/zerina/files/stable/ZERINA-0.9.5b-Installer.tar.gz das Zerina Installations-Paket auf unseren Router. Um die heruntergeladene Datei zu entpacken verwenden wir den Befehl tar xvzf ZERINA-0.9.5b-Installer.tar.gz.
Mit dem Befehl ls -al lassen wir uns den Verzeichnisinhalt anzeigen, der nun wie auf dem folgenden Screenshot aussehen sollte. Die oben genannte Änderung im Installationsskript müssen wir in der Datei "install" vornehmen. Wir öffnen diese Datei durch die Eingabe von vi install und navigieren mit der Cursor-Taste bis zu folgender Zeile:
if [ ! "`echo $IPCOPVERSION | grep "1.4.18"`" ] ; then
Die Zeichenfolge "1.4.18" ersetzen wir nun durch die Zeichenfolge "1.4.21". Um dies zu bewerkstelligen bewegen wir den Cursor mit den Pfeiltasten bis zur Ziffer 1 der nach dem Punkt folgenden Zahl 18. Wir ersetzen die Ziffer durch die Eingabe der Tastenfolge r und 2 auf unserer Tastatur. Mit dem Cursor wählen wir nun die Ziffer 8 und ersetzen diese durch Eingabe der Tastenfolge r und 1. Ist uns ein Fehler bei der Eingabe unterlaufen, so können wir den Vorgang mit der Tastenfolge :q! abbrechen. Die Änderungen speichern wir mit der Eingabe von :wq und rufen dann das Installationsskript mit dem Befehl ./install auf. Die Installation wird nun durchgeführt und dauert nur wenige Sekunden. Nachdem der Vorgang erfolgreich beendet wurde können wir die SSH-Verbindung wieder trennen. Sie wird für die weitere Einrichtung und Konfiguration nicht mehr benötigt.



Schade... die einfachste Möglichkeit für Otto-Normal User fehlt mal wieder (zumal diese in der Regel die passende Hardware schon haben) : http://www.avm.de/de/Service/Servi [...] portal=VPN
zitat/
So ist es nicht möglich, in einem Heimnetzwerk zwei Windows-Computer zu betreiben, auf die aus dem Internet per Remote Desktop zugegriffen werden soll, ohne bei einem Computer die Port-Nummer in der Windows-Registry (im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\WinStations\RDP-Tcp)zu ändern.
/zitat
so ein Blödsin:
Nix muss man in der Registrie ändern.
Ich habe 5 Rechner zuhause die sich alle Remot bedienen lassen.
ich habe dafür 5 Ports weitergeleitet wie folgt:
Port xxxx auf IP 192.x.x.x Port 3389
Port yyyy auf IP 192.x.x.y Port 3389
Port zzzz auf IP 192.x.x.z Port 3389
...
für eine solche Seite ein schwerwiegender Fehler den Leuten hier so einen Schmarren zu verkaufen.
MfG
Manfred Lieber
Servus Manfred,
und was hast Du genau in Deinem Router eingestellt?
Der Router lauscht am Port 3389 .. und was stellst Du bei "xxxx" ein?
Gruß
Rainer
@TiTux:
manfred macht einen forward unterschiedlicher ports auf der aussenseite seines routers (eine ip-adresse) auf unterschiedliche adressen mit demselben port (RDP) im lokalen netz. fraglich ist ob das alle router koennen.
RoFell
Der Router lauscht nicht an 3389 sondern an xxxx und


bei xxx nimmst du einen Port deiner Wahl, Beispiel:
60000 auf 192.168.0.1 port 3389
60001 auf 192.168.0.2 port 3389
60002 auf 192.168.0.3 port 3389
sry für die späte Antwort aber ich war im Urlaub
und ein Router der das nicht kann ist kein Router
Manfred