Konfiguration und Client-Installation

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21:40 - 15/10/2008 von Marcel Binder

Client-Installation unter Windows Vista

Nachdem nun Zerina erfolgreich auf dem Router mit EMBCop installiert ist laden wir uns das Windows Installationsprogramm OpenVPN 2.1_rc13 herunter. Wir starten das Installationsprogramm und belassen alle Optionen bei den Standardwerten. Die Frage, ob wir den "TAP-Win32 Provider V9 Network Adapters" installieren möchten, beantwortenwir mit einem Klick auf "Install" . Die Installation des Client-Programms ist damit abgeschlossen.

Konfiguration OpenVPN-Server

Haben wir nun erfolgreich sowohl den OpenVPN-Server auf unserem EMBCop-Router wie auch den OpenVPN-Client auf unserem Notebook mit Windows Vista installiert, so können wir uns an die Konfiguration des VPN-Servers wagen. Hierzu melden wir uns auf der Web-basierten Administrationsoberfläche des EMBCop-Routers an (http://routerip:81) und klicken im Menü "VPNs" auf den Menüeintrag "OpenVPN".

Globale Einstellungen

Im oberen Teil der Konfigurationsseite (Global Settings) tragen wir im Feld "Local VPN Hostname/IP:" den Hostnamen ein, den wir bei unserem DynDNS-Anbieter registriert haben. Weiterhin setzen wir das Häcken im Feld "OpenVPN on RED" und ändern den Destination-Port von "1194" in "443". Port 443 ist der Standard-Port für verschlüsselte HTTP-Verbindungen (HTTPS), wie sie zum Beispiel beim Homebanking oder Online-Shopping verwendet werden. Da davon auszugehen ist, dass auch in den restriktivsten öffentlichen Netzen der Port 443 offen ist, können wir somit auch zu unserem VPN-Server eine Verbindung aufbauen. Dies wäre bei der Verwendung des Ports 1194 nicht immer gegeben. Die weiteren Optionen belassen wir auf den Standard-Einstellungen und widmen uns dem Bereich "Certificate Authorities".

Zertifikate erstellen

Zur Authentifizierung unseres OpenVPN-Clients an unserem OpenVPN-Server verwenden wir Zertifikate. Damit wir diese erstellen können müssen wir im ersten Schritt ein Root- und ein Host-Zertifikat generieren. Dazu klicken wir auf den Button "Generate Root/Host Certificates" und füllen die ersten zwei Felder des darauffolgenden Formulars aus. Nachdem wir noch das Land geändert haben bestätigen wir diesen Vorgang mit einem klick auf den Button "Generate Root/Host Certificates". Das Erzeugen dieser Zertifikate kann nun je nach verwendeter Hardware bis zu fünf Minuten in Anspruch nehmen.

Wurden unsere Zertifikate erstellt, sehen wir diese im Abschnitt "Certificat Authorities". Weiterhin haben wir nun die Möglichkeit, Client-Zertifikate zu erstellen. Hierzu klicken wir auf den Button "Add" am unteren Seitenende, wählen die Option "Host-to-Net Virtual Private Network (Roadwarrior)" und klicken nochmals auf "Add". Weiterhin füllen wir das daraufhin angezeigte Formular aus, wobei es ausreichend ist, nur Angaben in den Feldern "Name" sowie "User’s Full Name or System Hostname" zu machen. Vergessen sollte man dabei allerdings nicht, das Feld "PKCS12 File Passwort" auszufüllen, was unser Client-Zertifikat mit einem Passwort schützt. Sind alle Angaben gemacht worden genügt ein Klick auf "Save" um das Client-Zertifikat zu erstellen.

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Kommentare zum Beitrag
MaxTheCB 21/10/2008 00:17
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Schade... die einfachste Möglichkeit für Otto-Normal User fehlt mal wieder (zumal diese in der Regel die passende Hardware schon haben) : http://www.avm.de/de/Service/Servi [...] portal=VPN

Anonymer Nutzer 22/10/2008 12:01
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-0+

zitat/
So ist es nicht möglich, in einem Heimnetzwerk zwei Windows-Computer zu betreiben, auf die aus dem Internet per Remote Desktop zugegriffen werden soll, ohne bei einem Computer die Port-Nummer in der Windows-Registry (im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\WinStations\RDP-Tcp)zu ändern.
/zitat

so ein Blödsin:
Nix muss man in der Registrie ändern.
Ich habe 5 Rechner zuhause die sich alle Remot bedienen lassen.
ich habe dafür 5 Ports weitergeleitet wie folgt:
Port xxxx auf IP 192.x.x.x Port 3389
Port yyyy auf IP 192.x.x.y Port 3389
Port zzzz auf IP 192.x.x.z Port 3389
...

für eine solche Seite ein schwerwiegender Fehler den Leuten hier so einen Schmarren zu verkaufen.

MfG

Manfred Lieber

TiTux 23/10/2008 09:39
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-0+

Servus Manfred,

und was hast Du genau in Deinem Router eingestellt?
Der Router lauscht am Port 3389 .. und was stellst Du bei "xxxx" ein?

Gruß
Rainer

RoFell 31/10/2008 11:55
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-0+

@TiTux:
manfred macht einen forward unterschiedlicher ports auf der aussenseite seines routers (eine ip-adresse) auf unterschiedliche adressen mit demselben port (RDP) im lokalen netz. fraglich ist ob das alle router koennen.

RoFell

Anonymer Nutzer 12/11/2008 03:55
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-0+

Der Router lauscht nicht an 3389 sondern an xxxx und
bei xxx nimmst du einen Port deiner Wahl, Beispiel:

60000 auf 192.168.0.1 port 3389
60001 auf 192.168.0.2 port 3389
60002 auf 192.168.0.3 port 3389

sry für die späte Antwort aber ich war im Urlaub :)

und ein Router der das nicht kann ist kein Router :)

Manfred

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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