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Intelligentes Tuning: Overclocking maximiert Effizienz
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Wie Overclocking Sinn macht
- 2 – Hardware: Core i7-920, Asus X58, Corsair DDR3
- 3 – Overclocking-Details: Turbo-Mode, Overspeed-Schutz
- 4 – 2,66 GHz bis 4.0 GHz
- 5 – Testkonfiguration
- 6 – Performance-Ergebnisse: 3D-Spiele
- 7 – Performance-Ergebnisse : PCMark & 3DMark Vantage
Im Handel erhältliche Prozessoren bieten teils beeindruckende Reserven, denn viele Modelle können mir geringem Aufwand 30-50% schneller betrieben werden, als vom Hersteller vorgesehen. Extremes Overclocking führt jedoch zu exzessiver Verlustleistung, so dass wirklich hohe Taktraten allein deshalb fragwürdig erscheinen. Tatsächlich ist die Steigerung der Prozessorgeschwindigkeit oftmals lohnenswert, denn die Verlustleistung steigt – je nach Modell – erst einmal nur gering an. Bei welcher Taktrate bietet ein Core i7-920 das beste Verhältnis zwischen maximaler Rechenleistung und noch akzeptabler Leistungsaufnahme? Wir haben getestet.
Overclocking ist ein Verkaufsargument
In den späten 90er Jahren war die Übertaktung von Prozessoren nur auf wenigen Hauptplatinen möglich, denn sie mussten die Anpassung von CPU-Multiplikator und Systemtakt sowie Spannungen unterstützen. Die öffentliche Wahrnehmung von Overclocking ist heute allerdings erheblich anders. Jedes bessere Einstiegs-Motherbpard unterstützt Overclocking-Funktionen, auch wenn die Kundschaft davon meist nie Gebrauch macht, und High-End-Boards drehen sich teilweise nur noch um Übertaktbarkeit uns das Ausreizen des technisch machbare. Overclocking ist zum Feature und Verkaufsargument für Hauptplatinen geworden, ohne dass wir dies an dieser Stelle bewerten wollen. Klar ist: wer sich auf vernünftige Steigerungen beschränkt hat nicht einmal mehr mit Schäden an der Hardware zu rechnen.
Jeder kann übertakten
Heute sind praktisch alle Prozessoren, Chipsätze, Grafikchips und andere Chips mit teils erheblichen Sicherheitsreserven ausgestattet, um deren reibungslosen Betrieb in allen denkbaren Betriebsszenarien zu gewährleisten. Das Ergebnis sind bessere Übertaktungs-Reserven und eine vielzahl an Funktionen, die Overclocking vieler PC-Komponenten selbst für wenig erfahrene Anwender zu einem leichten Unternehmen machen. Jeder Anwender mit technischem Interesse und der Lust, etwas auszuprobieren, kann sein System oder die Grafikkarte übertakten – entsprechende Tools gibt’s im Web meist gratis.
Jeder aktuelle Prozessor lässt sich zuverlässig im Bereich von 10-20% übertakten, was die Leistungsfähigkeit steigert, ohne dabei großartige Risiken zu bergen. Viele Motherboards bieten für derartige, im vernünftigen Rahmen anvisierte Overclocking-Versuche sogar automatische Einstellmöglichkeiten, die sich um alle anzupassenden Parameter kümmern.
Wo sind die Grenzen?
Es liegt in der Natur des Menschen, sich oft nicht mit 10-20% zu begnügen, wenn noch mehr Leistung möglich ist. Es gibt allerdings Grenzen, ab denen die durch Übertaktung gewonnene Mehrleistung in keinem gesunden Verhältnis zum Stromverbrauch mehr steht. Doch wie weit kann man wirklich gehen? Wir haben ein aktuelles System auf Basis eines Core i7-920 zusammengestellt, um eben diese Grenze der Vernunft zu ermitteln.
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Zunächst einmal: Guter Artikel.
Einmal geht es um "schlaues" OC. Denn bis am Rande zu OCen, damit die Hardware einen Monat später den Geist aufgibt hat sicherlich nichts mit Grips zu tun.
Ich selber betreibe meinen Q6600 bei 3,2 GHz ohne Spannungserhöhung um meine 4870 nicht auszubremsen. Macht sehr deutlich in CoD4 bemerkbar.
Da weis ich, dass die CPU min. 2 Jahre mitmacht und habe trotzdem so gesehen einen Qx6800 (die 850 Euro kostet).
OC dient auch sehr der Geldersparnis. Wozu einen QX9770 kaufen für 1000 Euro, wenn man einen Q9550 locker bei 3- 3,2 GHz betreiben kann.
Nett wäre auch gewesen, wenn man auf ältere CPUs eingegangen wäre. Die Core I7 besitzen nicht so viele Leute. Und vor allem gibt es bei den alten Intel CPU (eben E8400, Q9550 und älter) die möglichkeit das System zu beschleunigen, ohne die CPU zu OCen. Indem man den FSB z.B. auf einem 1600 MHz FSB board auf 400 Erhöht und den Multi der CPU herabsetzt.
Beim Q6600 z.B. 400 FSB, Multi 6.0. 2,4 GHz bei 1600 FSB.
guter Test, gibt es eigentlich einen Test in dem ein hochgetakteter Phenom 2 mit einem hochgetakteten i7 920 verglichen wird?
Paar Fehler wie p5t und flaschenhalt sind natürlich wieder drin, aber sonst guter Test.
Gut gut.

Hatte schon Bedenken, mit einer leichten Übertaktung,
die Effizienz meines System zu Nichte zu machen.
Guter Test.. imho wäre allerdings auch der Versuch mit gesenkter Taktrate+gesenkter Spannung interessant gewesen. (und würde auch der Vollständigkeit dienen) Underclocking/Undervolting ist nach wie vor ein Trend.
Mein E8200 läuft z.B. bei Standardtakt mit unter 1.00 V Spannung - sowas macht sich schon deutlich bei der Effizienz bemerkbar.
Es war schon während des Tests spannend, da wir das gleiche Testsystem verwenden. Bei meiner Retail-CPU war 3.8 GHz die Grenze, darüber wollte die 920er einfach zu viel weitere Spannung, was den Nutzen ausgehebelt hätte. Privat würde ich sie so auf 3.4 bis 3.6 takten, das wäre ein guter Kompromiss und problemlos mit der AUTO-Einstellung im BIOS abgefangen.
Traurig, dass man immer noch von übertakten reden muss. In den aktuellen Tests mit GTX 295 komme ich mit den verwendeten 3.8 GHz auch bei High-Quality-Settings und 1680+ an die CPU-Limitierung. Ich weis nicht wie sich das Intel, Nvidia und AMD/ATI eigentlich vorstellen, die Normaltakte reizen keine neue Doppelchipkarte, SLI oder CF aus, man ist ja gezwungen "OC" zu betreiben.
Nach meiner Meinung werden die aktuellen CPUs gebremst. Real betrachtet sollte jede Retail-CPU 200 bis 400 MHz mehr haben (statt 2.4, 2.66 oder 2.8 eben 3.2), alles darüber kann man dann wirklich als OC abstempeln.
Untertakten ist immer so eine Sache, wenn man Strom sparen will, dann kauft man sich eine kleinere CPU. Das wäre wie bei nem 8 Zylinder, wenn man für den Stadtverkehr 4 Zündkabel abzieht, nur weil man kein Fahrrad verwenden will. Irgendwie erwartet man, das Speedstep da auf die besten Werte runtertaktet. Nichts gegen deinen Vorschlag, der Mehrgewinn durch Untertaktung würde mich im 2D-Leerlauf (Internet, Word, Excel) auch mal interessieren, immerhin 95% der Zeit eines Desktop/Arbeitsrechners.
Super interessanter Test!
Ich hätte teilweise mit einer schlechteren Effizienz gerechnet.
Eine Frage hab ich zu euren verwendeten Spannungen :-):
- Sind das Leerlauf oder Last-Spannungen ?
1,50 Volt @ 4x4 (wobei Intel laut Specs bis 1,375 frei gibt ;-)) ist ja nicht ohne?
Kann man die CPU dann nach 2 Jahren entsorgen anstatt sie bei eBay zu verkaufen,
Ich muss auch sagen, ein sehr schöner und nicht allzu häufig vorkommender Test! Jedenfalls freue ich mich schon auf den Bericht zum Phenom II, denn das ist ja noch am ehesten eine CPU für normal sterbliche Heimanwender
Ich habe nämlich trotz des Hinweises zur Effektivität am Anfang nicht den Eindruck, dass Leute, die sich einen i7 holen, soo sehr auf Energieeffizienz verpicht sind ...
Aber wie kommt dann so ein (Link) Ergebnis zustande ?
Ich will nicht streiten. Ich verstehe es nur einfach nicht...
Also die Spiele Benchmarks sind ja fürn Müll mich wundert es nicht das der Core I7 bei 4ghz nicht viel mehr Frames schafft weil die gtx260 schon lenkst limitiert. Mich hätte ein Test mit einer HD4870X2 oder GTX295 interessiert weil da höchstens der Prozessor ausbremsen würde
Hier hast du eine schöne Übersicht, wie sich die CPU-Limitierung schon bei einer 4770 auswirken kann.

http://www.tomshardware.com/de/ATi [...] 20-12.html
@Cris-Cros
Ich habe zum Austesten meiner i7 nur den 3DMark06 genommen, da war die Grafikkarte erst mal egal.
2.66 GHz = 4505 Punkte
3.6 GHz = 6228 Punkte
4.02 GHz = 6701-6839 Punkte
In den Grafiktests liege ich mit 3.8 GHz bei 6317-6680 Punkte (Nvidia/ATI).
Die letzten 160-380 Punkte erkauft man sich mit +0.1V und 10 Grad mehr Kerntemperatur. Aber meine Rede, selbst die GTX 295 wird mit diesem CPU-OC noch ausgebremst. Fallout 3 z.b. 1680 4AA, 1920 0AA, 1920 4AA, 1920 8AA bei 3.8 GHz immer 89 fps.
Sehr schöner Test, endlich mal realitätsnah und keine extremen Kühlmethoden, mal schauen was der Phenom so kann.
Danke für den guten Test!
Welcher Kühler wurde für die CPU verwendet?
Zalman CNPS 9500A-CU - LED Edition würde ich sagen.
Overclocking ohne mehr Volt dazu geben würde ich als schlaues Overclocking bezeichnen. Fast 1.5 Volt bei einem 920iger ist schon die grenze zum Wahnsinn, jedenfalls hat es nix mit Schlaues Overclocking zu tun.
Hoffe, THG macht den gleichen Test mit den (neuen) CPUs von AMD!
Super Test, vielen Dank! Das schöne an den heutigen Mainboards ist ja auch, dass man im BIOS verschiedene Profile speichern kann. Das heißt, dass ich mir vor dem Starten des PCs aussuche, ob ich Leistung will oder lieber Strom spare. Dazu gehe ich beim Starten ins BIOS, suche das gewünschte Profil aus und starte mit diesen Einstellungen. Bei ASUS lassen sich diese Profile auch auf USB-Sticks sichern, so dass man sie auch Freunden und Overclocking-Anfängern weitergeben kann.
Danke die nette Idee. Ich habe mich bisher eher davor gescheut meinen i7 zu übertakten. Aber die Werte sehen wirklich vernünftig aus wenn man nicht übertreibt.
Also ich hab auch den i7 920, aber nen Gigabyte Board. Und da war so nen Powersaving tool mit bei welches den VCore im Idle auf 1.024V absenkt und den multiplikator auf 6 setzt(800 mhz Kerntakt). Spart man da viel gegenüber den "Normalen" Idlemodus?
)
Ansonsten sehr schöner und schlüssiger Test, aber mit meinem 19" TFT und ner GTX-285 werd ich wohl vorerst nix übertakten müssen! Und wenn dann nur bis max. 3,6 Ghz (trotz WaKü
Ich habe mal einen Test gelesen.
Die X58-UD* sparen gut 30W im Idle und 50W unter Last,
was wirklich heftig ist. Ich hoffe, ich finde den Test wieder.
Die Extreme-Bretter hingegen sparen kaum.
konsequenter weise hätte man die cpu auch ruhig mal untervolten können.
so hätte sich bei normaltakt und geringerer spannung eine wesentlich bessere effizienz ergeben.