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Filesharing ist in Spanien fast legal
Nächste NewsSpanische Betreiber von Filesharing-Sites jubeln: Ein Richter in Barcelona lehnt die Schließung von 200 Webseiten mit Torrent- und eDonkey-Links ab. Begründung: Reines Kopieren von Dateien bringe keinen Gewinn und sei nicht strafbar.

Industrievereinigungen, die gegen ein unerlaubtes Kopieren und Verbreiten urheberrechtlich geschützter Dateien vorgehen wollen, haben es in Spanien nicht leicht. Wie diverse Online-Magazine und Blogs – unter anderem Torrentfreak – melden, beißen die dortigen Vertreter von Rechteinhabern derzeit bei ihrem Kampf gegen gegen P2P-Downloads auf Granit.
So wurde die umstrittene Three-Strikes-Out-Regelung bereits erfolgreich abgeschmettert (siehe »Keine »Three-Strikes«-Regelung in Spanien«). Auch eine Breitband-Drosselung, wie sie stattdessen von der dortigen Medienvereinigung SGAE (Sociedad General de Autores y Editores) gefordert wurde, ist vom Tisch.
Doch es kommt noch dicker: Die Rechteinhaber scheiterten nun auch mit dem Versuch, gegen rund 200 Websites mit Torrent- und eDonkey-Links sozusagen »per Hand« vorzugehen. Die Medienvertreter wollten die Schließung der Sites gerichtlich erzwingen. Der zuständige Richter Raul N. Garcia lehnte dies jedoch ab. Für ihn gilt stets die Unschuldsvermutung. Außerdem hält er P2P-Netzwerke nicht grundsätzlich für illegal, und: Würden Werke wie beispielsweise Videos oder MP3s anderen Usern zur Verfügung gestellt, die ohnehin zuvor bereits in ein PC-kompatibles Format umgewandelt wurden, wurde, sei dies keine Reproduktion.
Zudem sei ein reines Kopieren keine öffentliche Darbietung und damit sind keine Gewinne zu erwirtschaften. Zwar hält es der Richter für möglich, dass urherberrechtlich bedenkliche Dateien öffentlich angeboten würden. Doch so etwas sei kaum nachzuweisen, da Filesharing auch mit nur einer Person stattgefunden haben könnte.
P2P-Sites einfach abschalten lassen, das funktioniert also in Spanien nicht so einfach. Die Rechtevertreter werden auf den Ausgang des eigentlichen Prozesses warten müssen, der noch dieses Jahr beginnen soll.
Quelle: Tom's Hardware DE
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Hm, mich dünkt da könnten in Zukunft wohl ettliche Seiten nach Spanien abwandern...
MfG
Mr. J
WOW!
Ein Lichtblick! Fein!
toll was haben die davon wenn sie seiten sperren wenn aber server die ganzen dateien haben
1.) die server haben die files nicht, sonst würde es nicht p2p heissen
2.) ohne webinterface kein/kaum rankommen an die VERLINKTEN dateien möglich
aber gut, prinzipiell hat der richter auch recht mit seiner aussage, das sharen der dateien ist eigentlich nicht illegal, der crack/patch/key macht das ganze erst illegal zumindest bei programmen und games! Also warum nicht!!!
Mein Vorschlag:
Das Kopieren von geistigem Eigentum weltweit erlauben, solange keine Gewinne damit erzielt werden.
Erst wenn die Kopie, das Wissen oder die Technologie verkauft, oder von Unternehmen genutzt wird, beginnen Urheberrechte zu gelten.
Ich denke es macht Sinn nun in Spanien ein Servercenter zu eröffnen
Sonne ,strand ,meer ,tolle miezen ,FileSharing ohne angst zu haben die Kripo vor der Haustuer zu haben... hab ich ein schwein das ich ausgewandert bin

Hasta luego Alemanes
hahaha
nice
ja ich komme vlt auch nach espana
@ holgiheftig
Nun stellt sich die Frage: Darf ein(e) Künstler(in) nicht auch unternehmerisch handeln? Wieso willst Du das ihm verweigern? Aus welchem Grund soll ein Gewerbe mit "Kultur" illegal werden?
Das blöde an Spanien sind nur die Spanier xD
>fast legal
ist so wie ein bisschen schwanger... ;-)
das ist mal ne Konjunkturmaßnahme... scheiss auf die Abwrackprämie! - da hätten unsere Wirtschaftsweisen ja auch mal drauf kommen können... xD
...am besten find ich die Begründung des Richters, "reines Kopieren" bringe keinen Gewinn... lol - nee, schon klar, aber eben mir selbst auch keinen Verlust.. xD
@zimmi: da hast du meinen vorschlag nicht richtig verstanden. Natürlich darf ein künstler unternehmerisch handeln, das tut er doch schon wenn er seine kunst verkauft.
Aber wenn du seine Kunst kopierst wärst du nur verpflichtet dafür zu bezahlen, wenn du sie weiterverkaufst oder sie in irgend einer weise für deinen erwerb benötigst.
Der spanische richter sieht folgendes ganz richtig: wenn jemand etwas kopiert, so hätte dieser noch lange nicht dafür bezahlt wenn das kopieren nicht möglich wär. Daher ist kopieren noch lange kein verlust für irgend jemanden.
WoW cool
juhu
Oh super, da kann man dann in Spanien also auch einfach in ein Geschäft gehen und mit dem Laptop CDs grabben und den verdutzten Verkäufern dabei einfach erklären, dass dies ja nicht zu einem gewinnbringend Zweck geschieht und darum legal sei???
Kultur sollte allen zugänglich sein.
Und damit beginnt das Problem des Urheberrechts und der Copyrights. Ich hab da ne ähnliche Meibnug wie Holgiheftig, sie sollte für Private Zwecke frei Sharebar sein. Die Schliessung von Seiten/Datenbanken/Filehostern die evtl. Copyrightgeschützes auch Material feilbieten zu schliessen, ist Zensur.
@holgiheftig
Nun, es ist sicherlick richtig, wenn man sagt, dass nicht jede Kopie einem unschlagenen Verkauf gleich kommt. Wir habe ja viele Jäger und Sammler unter uns. Darum gehe ich auch nicht mit den Zahlen der MI einig. Doch ein gewisser Prozentsatz wäre sicherlich gekauft worden, wenn es nicht möglich gewesen wäre zu kopieren. Dieser Prozensatz zu definiern ist sicherlich schwirig, ist aber in meinen Augen sicherlich zweistellig.
Fazit: MI Zahlen sind sicherlich hoch übertrieben, aber ebenso sicher entstehen auch Versuste.
Ich stelle mal die Frage anders herum: Warum sollte man unter den spanischen Bedingungen überhaupt noch als rational Handelnder Musik, Spiele oder Filme kaufen, wenn es legal ist, sich das alles runter zu laden???
Und warum sollte dann noch jemand professionell solche Angebote erstellen?
Und wer jetzt noch weiter denkt muss sich fragen, was geschieht denn dann mit dem sogenannten "Kulturgut" wenn keiner mehr davon sein Leben bestreiten kann???
Wer es schafft diese zwei Ecken weiterzu denken, dem müsste schnell klar sein, dass sich ein solches Trittbrettfahrertum auf Dauer als Eigentor erweist.
Aus diesem Grunde ist eigentlich der Staat gefordert einzugreifen. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um Marktversagen und wer sich etwas tiefergehend damit beschäftigen will und hier nicht nur revolutionäre, hohle Parolen dreschen will, sondern auch mal über seinen Tellerand zu schauen bereit ist, dem sei insbesondere das Themengebiet "Internalisierung externer Effekte" nahegelegt.
Angenommen man kann mit einem Gerät Speisen reproduzieren, dann würde ja jeder Supermarkt Eintritt verlangen. Wenn aber eine Reproduktion via FIlesharing ("in diesem Fall also "Foodsharing") möglich wird, bei welcher der Supermarkt keine Möglichkeiten mehr hat die Nutznießer auszuschließen, wovon sollen die Bauern dieser Welt dann noch leben? Wer wird dann zukünftig unser Brot backen?
Natürlich würde das den Markt absolut umkrempeln und viele menschen müssten sich eine andere Arbeit suchen. Das heisst aber noch lange nicht das das ein eigentor wäre. Denn nur wenn kein geld im spiel ist, dann wird aus Schund wieder "Kulturgut". Und es wird Möglichkeiten geben Medien nach wie vor zu vermarkten, nur nicht auf direktem Weg und zu kleineren Preisen.
Man würde nach wie vor für den Abend im Kino zahlen, die TV sender finanzieren sich nach wie vor durch werbung, Musiker nähmen Eintritt für Konzerte und Software und technologien für Unternehmen müssten nach wie vor verkauft werden.
Bei Software für den persönlichen Spass wäre open source gefragt, evtl gäbe es möglichkeiten größere Projekte über den verkauf von bereitgestellten servern oder hardware zu finanzieren.
@holgiheftig:
Ich kann dir leider nicht beipflichten, dass aus "Schund wieder Kulturgut" wird, wenn kein Geld im Spiel ist. Mal abgesehen davon was du mit "Schund" meinst, sprechen leider die simpelsten Marktmechanismen dagegen.
Wie vielfältig wird denn dein sogenanntes Kulturgut werden, wenn sich so viel weniger Menschen darum bemühen können, da die bisherigen Werkschaffenden dann anderen Tätigkeiten nachgehen müssen um ihr Dasein zu fristen? Wenn die (meines Erachtens nach sogar grandiose) Symbiose von Geld und Kultur auseinanderspringt, kann keiner mehr hoffen ein tolles Phantasyabenteuer spielen zu können, selbst wenn er dafür zahlen würde... kann keiner mehr hoffen neue Romane von seinem Lieblingsauthor zu lesen zu bekommen... kann keiner mehr hoffen sich mit Hörbüchern das Einschlafen zu verschönern... usw.
Natürlich wird es solche Produkte trotzdem geben. Aber eben nur auf freiwilliger Basis erstellt. Um sich tolle Sachen auszudenken und diese umzusetzen braucht es nunmal viel Zeit und arbeit. Je mehr man von dieser Zeit anderen, notwendigen Dingen widmet, desto geringer kann nur der Output werden. Denn von nichts kommt bekanntlich nichts. Und die Tatsache, dass es Opensource Produkte gibt ist mitnichtem nur dem Fleiß von Freiwilligen geschuldet. Nein, ohne die kommerziellen Vorgänger wäre es wahrscheinlich niemals soweit gekommen, da das notwendige Know How und die entsprechende Technik zu deren Umsetzung überhaupt nicht zur Verfügung stünde!
Geld als Tauschprodukt von Leistungen ist nunmal der einzige Klebstoff, der an dieser Stelle für das sogenannte "Kulturgut" in seiner Vielfalt überhaupt erst möglich macht. Oder glaubst du Michelangelo hätte so produktiv sein können, wenn er nichts zu knabbern gehabt hätte??
Warum hat er denn Rom wieder verlassen? Ganz einfach, Papst Julius hat ihm den Geldhahn zugedreht. Und wenn er keinen anderen Ort gefunden hätte, dann hätte er sich eine andere Beschäftigung suchen müssen. So einfach ist das.
Zurück zu heute: Jeder der eine Kopie haben will, hat auch irgendeinen Nutzen daraus, warum soll er dafür also nicht bezahlen? Meinetwegen können die Opensource-Freunde ja gerne GEMA-freie Musik runterladen, aber ob sie daran so ihre Freude haben und es dabei belassen, wage ich zu bezweifeln.
Aufgrund der regen diskusion.
Verweise auf diesen sehr Intresanten Link:
Lest es euch mal durch sehr spannend.
http://www.eine-welt-ohne-geld.de/ [...] _geld.html
http://www.rolfkuhl.de/13862.html
@chupachup:
Bitte kein offtopic... Auch hier hab ich einen Tip: befasse dich lieber in diesem Bereich mit interessanteren und wesentlich realistischeren Theorien wie zB. dem bedingungslosen Grundeinkommen!
@holgiheftig:
Ich muss noch hinzufügen, dass der marktmechanistische Anreiz ja auch gerade dafür sorgt, dass genau die Werke geschaffen werden, welche die Mehrheit auch konsumieren wollen. Diesen Bereich durch ein solches Urteil also komplett aus dem Marktmechanismus zu nehmen kann folglich alleine schon deswegen nur allokatorische Nachteile für alle Individuen der Gesellschaft haben.
@chupachup
So was schwachsinniges hab ich ja noch nie gelesen. Es gibt genug faule Azzen und Punks, die ohne zu arbeiten leben. Die Menschheit würde zugrunde gehen und nix weiter....
Nicht ganz Offtopic !
@oXe
ich bezweifle das du dir das hier http://www.rolfkuhl.de/13862.html überhaupt vollständig durchgelesen hast ,weil da nix von Arbeitsfreien Leben drin steht.
Nur weil du eine faule Azze bist zum lesen ,kann ja ich nix für.
grus