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ASUS Fans die ein etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis suchen werden vielleicht beim P5Q Deluxe fündig. Zu einem moderateren Straßenpreis von etwa 140 Euro besitzt es alle wichtigen Features des Maximus II Formula, verzichtet dafür aber auf das schmückende Beiwerk.
Mancher mag sogar argumentieren, das P5Q bietet mehr an Ausstattung als das Maximus II Formula, denn es trägt einen dritten PCI Express x16 Slot und die „ASUS Express Gate“ SSD, auf der das Splashtop OS vorinstalliert ist. Ein paar kleine Features fehlen ihm dann aber doch. So nutzt es denselben AD2000BX Codec, trägt ihn aber On-Board, wodurch der oberste PCIe Steckplatz frei bleibt. Der dritte PCI Express x16 Slot bringt auch nur wenig, denn elektrisch ist er auf höchstens x4 beschränkt. Steckt in einem der anderen X1 Slots eine Karte, läuft auch er nur im x1 Modus.
Die beiden PXI Express 2.0 Steckplätze teilen sich aber auch hier die 16 Lanes und schalten wie beim Maximus II Formula je nach Belegung zwischen zwei x8 und einem x16 Slot um. Auch die 16-Phasen Spannungsversorgung und die zwei BIOS Chips erbt das P5Q vom großen Bruder. Auch beim P5Q leuchten Power- und Reset Knopf, wenngleich nicht so auffällig wie beim teureren Modell. Den Marvell SATA/Ultra ATA Controller teilen sich die beiden ebenfalls.
Layout
Beim Layout steht das P5Q dem Maximus II Formula in nichts nach. Die etwas niedrig angeordneten RAM Slots sind nur eine kleine Sünde, denn sie verkürzen die Wege zur Northbridge und erhöhen damit die Stabilität bei hohen Taktraten. Der erste PCI Express x16 Slot ist ebenso ein wenig „südwärts“ gerückt um der RAM Arretierung mehr Platz zu lassen. Dafür sind ein x1 Slot und ein PCI Steckplatz darüber angeordnet. Das größte „unlösbare“ Problem daran, die beiden primären x16 Slots so weit unten auf dem Board unterzubringen ist, dass der dritte Steckplatz blockiert wird, wenn Grafikkarten mit doppelter Bauhöhe eingebaut werden.
Vier der acht internen SATA Anschlüsse zeigen auch bei diesem Board zur Gehäusefront, womit sie nicht genutzt werden können, wenn sich ein Laufwerkskäfig in unmittelbarer Nähe befindet. Die restlichen vier Ports sind davon nicht betroffen; allerdings kann einer von ihnen blockiert werden, wenn eine lange Grafikkarte eingesetzt wird.
Unglücklich weit unten ist der Ultra ATA Port an der rechten Boardkante untergebracht. In größeren Gehäusen wir die Kabellänge nicht bis zum obersten Laufwerksschacht reichen. Andererseits werden die meisten neuen High-End Systeme wohl auf Ultra ATA verzichten. Den Floppy Anschluss, der für die Installation von AHCI und RAID Treibern bei Windows XP Installationen unentbehrlich ist, hat ASUS umsichtig da platziert, wo die meisten Midi Tower ihren 3,5“ Schacht haben.
Auch das ASUS P5Q trifft die Kritik, dass die Front-Panel Anschlüsse zu weit unten und hinten liegen. Nicht in allen Gehäusen sind die Kabel lang genug, um den FP-Audio Header zu erreichen. Der Firewire Anschluss liegt zwar ein wenig weiter vorn, doch auch hier kann es schon mal eng werden.
Ausstattung
Verglichen mit dem Maximus II Formula hat das P5Q nur einen Nachteil, denn es bindet den zweiten Gigabit Ethernet Controller nur per PCI an. Der PCI Bus kann jedoch mit einem maximalen Datenverkehr von einem Gigabit umgehen, wohingegen PCI Express bi-direktionale Transfers bietet. Die eingesparte PCI Express Lane wird stattdessen der x4 Bandbreite des dritten X16 Slots zugeschlagen – der allerdings auf x1 herunterschaltet, wenn ein anderer x1 Slot belegt ist.
ASUS versucht seine ATC Blende von Altlasten zu befreien und bietet nur eine PS/2 Buchse, die entweder eine Maus oder eine Tastatur annimmt. Stattdessen setzt man voll auf USB 2.0. Sechs solcher Anschlüsse stehen bereit, um moderne Peripherie anzubinden. Ein optischer und ein koaxialer Digitalausgang sind vorhanden. Insgesamt sechs Buchsen geben analogen Sound als 7.1 Signal aus bzw. nehmen in 4 Kanälen auf (Stereo Mikro plus Line-In).Den verbleibenden platz füllen zwei Gigabit Ethernet Ports, ein Firewire 400 Anschluss und ein einzelner eSATA Port.
Wie beim teureren Bruder stellt auch hier Marvells 88SE6121 Ultra ATA, eSATA und den internen SteelVine SATA Port Multiplier bereit.
Besagter SiL5723 SteelVine Controller macht aus einem Port zwei und verleiht ihm außerdem zusätzliche Features wie Drive Cascading und RAID 0/1 Fähigkeiten. Als Firewire Chip kommt der LSI FW3227 zum Einsatz, der das Beste aus seiner PCI Anbindung macht.
Der ADI AD2000BX Audio Codec bietet anspruchsvolle Features wie Unterstützung von EAX 4.0 Sound, wenngleich nur durch Software Emulation. Dasselbe gilt jedoch auch für einige preiswertere Creative Produkte wie dem X-Fi Xtreme Audio, und ASUS ist so von diesem Codec überzeugt, dass er auch auf der neuesten Soundkarte der Firma zum Einsatz kommt.
BIOS / Übertaktung
Das P5Q bringt alle wichtigen BIOS-Optionen mit, um die eigene CPU erfolgreich zu übertakten. Auch die Auswahl an Spannungseinstellungen sollte selbst versierten Overclockern genügen. Eine maximale Spannung von 2,10 Volt kommt zwar nicht an das Maximus II Formula heran, reicht aber auch schon locker aus, um eine CPU zu grillen. ASUS setzt bei 1,70 Volt die erste Grenze. Aus gutem Grund lässt sich diese nur aufheben, indem man einen Jumper umsetzt.
Das AI Tweaker Menü beginnt mit dem bekannten „AI Overclock Tuner“, das versucht, automatisch Einstellungen vorzunehmen. Es folgen manuelle Einstellmöglichkeiten für Busgeschwindigkeiten, Speicherteiler und –timings. Es gibt zwar noch weitere Optionen für die Speichereinstellung, doch die meisten Nutzer werden mit „Auto“ am besten fahren. Die wichtigsten Spannungen lassen sich einstellen, doch im Gegensatz zum Maximus II Formula kann die GTL Reference Voltage beim P5Q Deluxe nur paarweise eingestellt werden.
Auch dieses Modell bietet die Möglichkeit, BIOS Einstellungen als Profil anzulegen oder auf einen USB Stick zu sichern. So kommt man beim fehlgeschlagenen Overclockingversuch schnell wieder zu seinen Einstellungen.
Software und Zubehör
ASUS legt dieselben Overclocking- und Systemtools bei, wie beim größeren Bruder, und sie funktionieren hier ebenso gut. Doch bietet das P5Q Deluxe etwas, was das Maximus II Formula nicht hat: ein eingebautes Betriebssystem.
Das Splashtop OS ist auf der ASUS Express Gate SSD vorinstalliert, wobei diese SSD mehr Ähnlichkeit mit einem USB Stick als einer Notebook-SSD hat. Sie bietet auch keinen Platz, um heruntergeladene Dateien zu speichern, und das Betriebssystem selbst ist nur einige MB groß.
Am sinnvollsten wäre eine solche Funktion, um BIOS Updates herunterzuladen und zu installieren. Leider fanden wir keine Möglichkeit, die BIOS Dateien im Splashtop OS zu entpacken, sodass es derzeit eher einen Gimmick darstellt als echten Nutzen zu bieten – auch wenn es schon einen Browser, Skype, Pidgin, einen Photo Browser sowie einige Konfigurationsprogramme für den Browser mitbringt.
Beim P5Q Deluxe sind sogar noch mehr Kabel im Lieferumfang enthalten, denn es bietet acht internen SATA Kabeln noch zwei Y-Kabel, die aus zwei Vier-Pol Anschlüssen zwei SATA Stromstecker speisen. Ein Zusatzlüfter für passiv gekühlte Systeme oder WaKü Konfigurationen liegt ebenso bei wie der ASUS Q-Connector, der das anschließen der Front-Panel kabel vereinfacht.
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Endlich mal wieder was qualitativ hochwertiges! Weiter so!

Nur solltet ihr eine modernere CPU (z.b. E8400) und eine modernere Grafikkarte (HD4850 oder 4870) verwenden. Vll ist, dank der CPU, mehr im OC möglich
MFG
Sicherlich mal wieder ein im grossen und ganzen guter Test. Aber Formulierungen wie:
[*]Video Quality: Low Details (low), Very High Details (high)
[*]Anti-aliasing: Off (low), 8x (high)
[..]
Als Beispiel finde ich ehrlich gesagt etwas zu stark schwarz/weiß-Malerei.
Mir persönlich mangelt es hier etwas an "medium" Einstellungen.
Vielleicht 1280x1024 und 2x AA oder sowas. *duck*
Immerhin werden hier ja (wie mehrfach erwähnt) Mainstreamprodukte getestet
Korrigiert mich bitte wenn ich etwas übersehen haben sollte, aber wieso kam das Gigabyte EP45-DQ6 hier mit in den Test?
Das DS4 würde preislich viel besser zu den anderen passen und mit einem Preis von ~200 Euro ist das DQ6 für mich kein "Mainstream" mehr, auch das Asus Maximus empfinde ich diesbezüglich als grenzwertig..
Fände es jedenfalls sehr schön, wenn das Gigabyte EP45-DS4 eventuell noch in diesen Test mit eingepflegt werden könnte
Ansonsten gefällt mir dieses Roundup sehr gut (Tippheler sind zwar nicht schön, aber auch Redakteure sind nur Menschen
wär echt hilfreich wenn es ma einer testen könnte ich hab aus eigener erfahrung zuspürenbekommen hab mir OCZ ram 1066mhz 2x2gb gekauft cl6 "golt" und pustekuchen erstma hats mein vista32bit zeschoßen und dann liefen die nur in 800mhz modus ohne absturtz. könnte an vista gelegen haben aber ich glaub eher am Asus maximus II formula in anderen foren heist es spannung von ram auf 2.1V anheben und NB spannung nix wars hab ich zurück geschick denn dreck duch nun ram der als kompatibel sein soll
[Offtopic]


Dass "Overclocker-RAM" selten auf den offiziellen Spezifikationen (nämlich 1,8V) läuft, sollte mittlerweile doch nun wirklich einigermaßen bekannt sein.
Ich möchte wirklich niemanden persönlich angreifen, aber es macht durchaus sind, zuerst ein wenig RTFM zu betreiben, bevor man sich an solchen Sachen zuschaffen macht
Vielleicht erbarmt sich ein Moderator und verschiebt die Diskussion in einen separaten Thread, da es in diesem Artikel eigentlich um etwas anderes geht.
[/Offtopic]
Sorry dafür
Wenn ich die Powercharts seh, frag ich mich nur, was bei mir soviel Idle-Power braucht. P5W64 + E6600@3.3Ghz + 2*2GB Ram + 2*WD3000GLFS + Geforce 6600
180W Idle und 280W Full Load. Trotz aktivierter Stromsparmechanismen.
Das ist mindestens so, wie PXGames Hardware ein EP45 Extreme nicht über 450 MHZ FSB bekommt.. schon seltsam.. bei allen andereng ehts über 550.. jaja.
Ahja bringt doch mal eine Nwes zu den Aeneon DDR3 Rams die 1600 und 1866 mit 1,5V schaffen (sollen) (Timings bei 1600 CL9 bei 1866 CL10)
Hmm also ich finde das ASRocks P45TS-R absolut okay. Da ich persönlich eh kein Verfechter von Crossfire und eSATA bin, kann ich mit den Layoutmängeln leben. Wenn man bedenkt, dass dieses Board DDR3 unterstützt und "nur" 65 Euro kostet, dann wird das Board viele Freunde finden. Es müssen ja nicht immer 140 Euro sein!
Ich selber hatte mir das MSI DDR2 Board bereits beim Erscheinen gekauft und wurde nicht enttäuscht, es hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Ich selber verwende aber lieber eine Creative Soundblaster Xi-Fi als Audioausgang, da kommen die Onboard-Lösungen (immer noch) nicht mit.
Aber alles in allem ein Artikel in guter alter THG Qualität.
die northbridge probleme mit dem Asus Maximus 2 formular wurden hier nicht erwähnt. liest man sich durch div. foren, tritt dieses problem haufenweise auf, es ist ein serienfeheler auch wenn es asus nicht zugegeben will. ich habe das board selber, und genau mit diesem fehler:
der northbridge kühlkörper sitzt zu locker, man muss die beiden hinterene schrauben.. zusätzlich mit beilagplättchen verstärcken um den anpressdruck des kühlkörpers zu erhöhen.
der temp. unterschied ist enorm von 80-90 grad auf 38-45 unter last!!!
wem dieses workaround nicht stört, dem kann ich das asus m2f nur empfehlen.
wie geht das einfach bei maximus II formula unterlegscheiben aus methal nehmen bitte tipp danke
ich hatte von meinem desktop tower so rote beilagscheiben aus karton / papier. die reichten aus, die 2 hinteren schrauben wo der northbridge kühler angeschraubt ist, einfach löse und vor den federn der schrauben
die beilagscheiben auflegen.
edit: außerdem hab ich auf der vorderseite den kühlkörper abgeschraubt und eine neue wärmeleitpaste aufgetragen.
die verarbeitung hier ist nicht ordentlich und der kühlkörper liegt ansonst nicht ansatzweise auf der platine der northbridge
im asus forum ist ein bild dazu
Wie kommt Ihr eigentlich auf die Idee, dass der P45 Express Crossfire unterstützt ? Offiziell tut er dies nicht. Beim X48 deutet Intel es im Overview Datasheet zwar auch nur beim PCI-E x16 V2 Support an ("blazing performance with dual graphics card designs"), aber eben dieser dezente Hinweis fehlt beim P45...
Nur so am Rande...
LG-
Roadrunner
@sasfan: die Power-Charts beziehen sich auf die default-Konfiguration der CPU. Speziell die Spannungserhöhung macht sich bemerkbar, aber auch der Takt. Die E6600 ist beim Speedstep-idle immer noch bei 2,2GHz, statt ohne OC bei 1600. Welche Spannung hast Du eingestellt?
Der P35 unterstützt auch Crossfire.. so wie der P45 aber halt nur 8x pro Slot.. bei PCIe 2.0 ist das aber sowas von wurscht.
wollte intel nicht irgendwann mal anfangen im idle strom zu sparen ???
richtig wäre es, wenn so ein pc sytsem im idle 10-20 watt konsumieren würde und unter vollast dann von mir aus n halbes kilowatt.
Uff! Scheint echt ein Treffen der Legastheniker hier zu sein :-(
Wo sind die Intel Boards?
Hat es irgendeinen bestimmten grund wieso reine Intel Boards nie zum Test gelangen?
Ich pers. würde für eine Intel CPU nichts anderes mehr kaufen.
die haben zwar wenig ausstattung und sind vielleicht etwas teurer, aber dafür werden ausschliesslich brauchbare komponenten verbaut .. und die Boards können einfach was sie vesprechen.
Schon klar den 0815 gamer proll der sich blauelichter ins Gehäuse packt werden die Intel Boards nicht ansprechen , aber alle die keine lust auf versprochene funktionen die dann sowieso nur halbherzig belöst sind haben lege ich Intel Boards ans Herz.
Was soll eigentlich das Gelaber von den 16Gbyte Ram??? Bei vier DDR2-Slots auf den Boards ist das doch völliger Schwachsinn, wenns keine 4GB-Einzelmodule gibt!!!
Es gibt am Markt EXATK ein halbwegs passendes Modul, das Kingston KVR800D2N6. Das ist aber nirgends lieferbar, nur nach DDR2-800 spezifiziert und dazu noch sack-lahm (CL6 6-6-18).
Supertoll (oder, wie man auch sagen könnte, für den A***h)!
Irrtum. DDR2 gibt es drei verschiedene Module, zwei davon sind irgendwo lieferbar:
http://geizhals.at/deutschland/?ca [...] 096~256_1x
So, und dann schauen wir mal über unseren Tellerrand, und vergessen den Irrglauben, dass alles nur für den deutschen Markt entwickelt wird. Und siehe da, z.B. in den USA gibt es eine Reihe 4GB-Module:
http://www.shopping.com/xPP-random [...] duct&ST=or