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Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: P45, Intel, Chipsatz
Schwerpunkte: Hardware
1 - Eagle Lake Ist Da
Was Chipsätze angeht, läuft die Produktmaschinerie bei Intel wie geschmiert. Immerhin hat das Unternehmen jährlich zur pünktlich Computex im Juni eine neue Desktop-Chipsatz-Reihe in den Startlöchern. In diesem Jahr wird die P35-Familie (Bear Lake) durch die neue P45-Serie (Codename Eagle Lake) ersetzt. Die neue Chipsatz-Familie besteht aus vier Chipsätzen (zwei mit integrierter Grafik) und sorgt hauptsächlich dafür, dass PCI Express 2.0 nun seinen Weg in die Mittelklassefindet. Trotz einiger neuer Funktionen bzw. Verbesserungen hat sich das aktuelle Modell in Wirklichkeit aber nur geringfügig gegenüber dem P35 verbessert.
Mit der P45-Familie bringt Intel sein fünftes Core-Logik-Produkt für die Sockel LGA775-Plattform und PCI Express auf den Markt. 2004 machte das Unternehmen mit dem 915 Express-Chipsatz den Anfang. Damals waren neuen Funktionen wie z.B. Land Grid Array Prozessor-Sockel LGA775, PCI-Express-Grafik, DDR2-Unterstützung, Matrix RAID und HD Audio noch ganz neu hinzugekommen. Ein Blick auf den P45 erweckt allerdings den Eindruck, dass es sich diesmal anstelle eines neuen Produktes eher um eine überarbeitete Version des Vorgängers handelt.
Mit dem 945P-Chipsatz gab es erstmals eine DDR2-667 Speichertakt und FSB1066 Bus-Geschwindigkeit. Allerdings musste man bis zum P965 und ICH8 warten, bevor Intel von vier auf sechs SATA/300-Ports und von acht auf zehn USB 2.0-Anschlüsse umstellte. Mit dem P35 wurden es dann 12 USB 2.0-Anschlüsse, DDR3-Speicher und FSB1333-Geschwindigkeiten wurden eingeführt, wobei der Vorteil für den Anwender bereits recht gering war.
Viel Lärm um nichts?
Um besser davon abzulenken, dass man die zugegebenermaßen bereits sehr ausgereiften Chipsätze von heute kaum noch eindrucksvoll verbessern kann, hat man sich in der Industrie verstärkt auf Multi-Grafik-Setups, Performance-Steigerungen und Übertaktungsmöglichkeiten konzentriert – letzteres sogar bei Intel, einem ehemals eher konservativem Hersteller. Bei Nvidia hat man auf SLI mit drei oder sogar vier Grafikchips gesattelt; Intel unterstützt die Crossfire-Funktion von AMD/ATI; allerdings müssten Sie sich schon einen teureren 975X-, X38- oder X48-Chipsatz zulegen. Da die Leistungsunterschiede zwischen High-End und Mittelklasse gegen null gehen war der P35 bislang der vernünftigste und im Gesamtzusammenhang leistungsfähigste Chipsatz. Jetzt wollten wir wissen, was sein offizieller Nachfolger – der P45 – so alles drauf hat.
Funktionen kommen… und gehen
Nach einem ersten Blick auf die Funktionen des P45 im Vergleich zum P35 [wollte unsere Skepsis nicht so recht weichen, schließlich wäre es nicht das erste mal, dass neue Funktionen ohne großes Aufsehen wieder in der Versenkung verschwinden. Denken Sie nur an die Wireless Connect-Technologie von Intel, die mit dem 915 und ICH6 vorgestellt wurde, oder die Active-Management-Technologie (iAMT mit ICH7), die letztlich in vPro aufgegangen ist. Quiet System Technology, Matrix Storage und Turbo Memory Technolog, was den Einsatz von Flash-Speicher als günstigen Zwischenspeicher für Windows Vista möglich machte, y fanden den Weg auf Motherboards und wurden bislang zwar auch verbessert, größtenteils aber von einer Produktgeneration zur nächsten recycled.. Wir müssen allerdings ebenfalls erwähnen, dass echte, Nutzen bringende Innovationen heute schwer zu finden sind.
P45, P43, G45, G43
Die uns zur Verfügung gestellten sechs Motherboards basieren alle auf dem neuesten Mainstream-Chipsatz P45. Für unsere Benchmarks kamen zwei Modelle von Asus und Gigabyte zum Einsatz. Den in seinem Funktionsumfang etwas beschnittenen P43 haben wir uns nicht angesehen; dieses Produkt unterstützt weder extremes Übertakten noch duale Grafik-Konfigurationen. Außen vor blieben zudem die integrierten Grafik-Chipsätze G45 und G43. Im Gegensatz zum G43 bietet der G45 umfangreicheren Decoding-Support für H.264, VC-1 und MPEG-2 Video in FullHD-Auflösung.
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http://valid.x86-secret.com/show_oc.php?id=378175
habe auch noch ein ASUS P5B mit dem P965 Chipsatz in Kombination mit einem E6400 und hatte vor auf die P45 Boards überzusatteln, doch was man hier liest hört sich nicht so dolle an.
Dazu habe ich dann noch eine Frage: Wie schneidet denn ein P965 gegen den aktuellen P45 ab? Ich sehe nur P45 vs. P35, was ist denn mit dem P965, stinkt der so gewaltig ab??
besitze derzeit das Foxconn P9657AA-8EKRS2H
P965 Chipsatz bis 1.066 FSB), welcher aber laut Anfrage beim
Hersteller nicht mit den 45nm CPU arbeitet kann !?!
| Wischmopps : Also ich nutze noch den P965iger Chipsatz und der frisst auch die neuen 45nm CPUs. Den hättet ihr ruig noch mit dazunehmen können! |
Von welchem Hersteller ist das Mainboard denn ? Bin mit meinem Mainboard soweit zufrieden, hätte nur gern den C2D E7200 (FSB 1.066) draufgepackt, nur laut Hersteller geht das ja nicht ...
p.s. mehr als q9550 hab ich noch nicht probiert, bin ja auch kein th-tester und mehr brauch ich eh nie!
Das kann man nicht vergleichen zu den Tests die THG vorgenommen hat, da solche Taktraten mit nem 0815 System nicht zu erreichen sind. Das ist das Werk von OC Profis.
Die 8800GTX wurde mit Sicherheit verwendet, da sie für alle Boards eine neutrale Karte darstellt und den PCI-E 2.0 Boards somit keinen Vorteil verschafft durch die bessere Schnittstelle. Man will ja hier die Geschwindigkeit des Boards beurteilen und nicht einen Vergleich zwischen 1.0 und 2.0. Den Vergleich gibt es schon ne Weile.
Wenn du Systembilder sein willst hätte ich von dir erwartet, dass du da selbst drauf kommst.
Wer wegen Rechtschreibfehler nicht weiter liest, bei etwas das durchaus von Interresse ist, der hat es auch verdient, das falsche Board zu verbauen und Performance einbußen hinzunehmen.
Mich interressieren die fakten, nicht die Rechschreibfehler eines Redakteuers.
Find das geflame total beschissen, seit froh das ihr Tests bekommt von THG.
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