CD-ROM-Laufwerke lassen sich ähnlich wie eine Festplatte einbauen. Zuerst sollten Sie die korrekte Jumperkonfiguration überprüfen.

CD-Laufwerk im Einschubträger
Unter den Plastikblenden stößt man nach dem ersten Einrichten auf Metall. Das eigentliche Gehäuse verbirgt sich nämlich hinter der Zierblende aus Plastik. Während der Produktion ist die gesamte Frontpartie oder mindestens der Teil, wo die Laufwerke ihren Platz finden werden, ein einziges großes Stück Metall. Für die Laufwerksöffnungen müssen Metallteile aus dieser Metallplatte erst herausgestanzt werden. Seit einigen Jahren sieht die CE-Norm für Gehäuse vor, das solche Metallblenden vorhanden sein müssen. Nur durch Metalle lassen sich elektromagnetische Abstrahlungen nach außen reduzieren. Der Prozessor ist meistens das hochfrequenteste Bauteil.
Es gibt in der Praxis zwei mögliche Varianten: Entweder die Metallblenden sind vorgestanzt und müssen mit Werkzeug (z.B Seitenschneider) oder mit etwas Kraft herausgebrochen werden. Wenn Sie ein hochwertiges Computergehäuse haben, können Sie die Blenden nach Belieben einsetzen und herausnehmen. Bitte prüfen Sie sorgfältig, ob sich diese nicht durch einen Trick einfach entfernen lassen, damit Sie nicht eine oder mehrere Blenden versehentlich kaputt machen.
Nachdem wir den Weg freigeräumt haben, können wir nun das CD-ROM-Laufwerk einschieben und festschrauben. Erinnern Sie sich noch an die Schrauben? Hier wird der Typ mit dem dünnen Gewinde benötigt. Verwenden Sie immer vier Schrauben. Achten Sie darauf, die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, da sonst unerwünschte Spannung auf dem Gehäuse lasten kann. Dadurch könnte sich das Gehäuse etwas verziehen. Je höher die Umdrehungsgeschwindigkeit eines Laufwerkes, umso verheerender können die Auswirkungen sein. Ziehen Sie die Schrauben so an, dass das Laufwerk nicht mehr wackelt. Wie bei Festplatten ist außerdem die Wärmeableitung von Interesse.
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