
ICH5-Southbridge 82801EB/R
Eine der wohl meist erwarteten Neuerungen im Zuge der Einführung von Intels i875-Chipsatz ist zweifelsohne der integrierte Serial-ATA-Controller.
Serial ATA: Tomb RAIDer gegen Promise & Co.
Der Anwender muss auf nichts Gewohntes verzichten, denn die notwendige Serial-ATA-Logik wurde in die Southbridge (ICH5) integriert. Die Notwendigkeit eines Zusatzchips oder gar einer Serial-ATA-PCI-Controller-Karte von Promise & Co. kann also entfallen. Erhalten bleibt der UltraATA/100-Controller mit zwei Ports, der den Betrieb von insgesamt vier ATA-Laufwerken erlaubt.
Serial ATA bringt jedoch beileibe nicht nur das Vorhandensein dieser neuen und sehr zukunftsträchtigen Schnittstelle, sondern ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von nunmehr sechs ATA-Laufwerken (vier Mal UltraATA, zwei mal Serial ATA).
Dem allgemeinen Trend folgend hat Intel den Controller so weit aufgerüstet, dass er die beliebten RAID-Modi 0 (so genanntes Striping) und 1 in Hardware beherrscht. Dies gilt zwar ausschließlich für den Serial-ATA-Controller, ermöglicht nun jedoch den Betrieb eines Laufwerks-Arrays aus zwei Festplatten in Form eines Stripesets (Leistungssteigerung) oder der Duplizierung der Inhalte auf zwei Festplatten (Datensicherheit). Vorerst wird durch die BIOS-Firmware nur SATA RAID-0 unterstützt, RAID-1 soll durch ein bald erscheinendes BIOS-Update folgen.
